Mach mal eine Pause – warum diese als Mama so wichtig ist

Mach mal eine Pause – fange am besten gleich damit an

Dieser Post liegt mir sehr am Herzen.

Dabei bin ich mir sicher, dass du dich von der Überschrift angesprochen fühlst. Ich bin mir also sicher, dass du und ich, und damit auch viele andere Mamas, das gleiche “Problem” haben.

An dieser Stelle bin ich mir nur unsicher, ob Problem der richtige Ausdruck ist. Es geht eher um das “wie wir uns fühlen”. Denk ich.

Wie fühlen wir uns also?

Ich fange mal an.

Es gibt immer solche und solche Tage. Genauso wie es solche und solche Momente als Mama gibt.

Gute Tage, an denen ich als Mama das Gleichgewicht halte, ohne wie ein aufgeschrecktes Huhn zu wirken.

Tage, an denen ich bereits zu Tagesbeginn Zeit für mich habe, da die Kinder noch schlafen. Diese morgendliche Ruhe genieße ich total, denn hier ist Ruhe in meinem Kopf.

Ruhe im Kopf?

Ja, denn meine Gedanken in meinem Kopf spielen sehr oft Ping Pong. So fühlt sich das irgendwie an. Das in einem Tempo, was ich als durchaus rasant bezeichnen würde.

Es sind oft die gleichen, alltäglichen, Gedanken…

  • Was koche ich heute?
  • Wie wird das Wetter heute?
  • Was machen wir heute Schönes?
  • Wann putze ich heute?
  • etc. etc. etc.

Dann gibt es die Gedanken, die fordernder sind und dadurch Stress-Impulse frei setzen. Diese Gedanken sind eigentlich immer mit einer Erwartung oder auch einem Wunsch verbunden…

  • Was für ein Tag. Hoffentlich bekomme ich alles zeitlich unter einem Hut.
  • Ich bin so unglaublich müde und kraftlos. Hoffentlich gehen die Kinder heute Abend früh zu Bett.
  • Oh bitte jetzt kein Stau. Die Beiden sind schon die ganze Autofahrt total anstrengend.
  • etc. etc. etc.

Das Gedankenkarussell ist dabei unendlich…

Unser Gedankenkarussell soll im Durchschnitt täglich  60 000 Gedanken mit auf seine Fahrt nehmen. Mal ist das Tempo langsamer und mal schneller. Die Gedanken wechseln sich dabei ab.

In der einen Minute drehen sich meine Gedanken um meine Kinder und unseren Haushalt. Ein Teil dieser Fragen und damit auch Gedanken habe ich kurz aufgeführt. In der nächsten Minute sind meine Gedanken bei meinem Mann oder sind beruflicher Natur.

Es gibt da auch noch die Gedanken, in denen ich die Hauptrolle spiele. Mir fällt jedoch auf, dass diese, seitdem ich Mama bin, beinahe eine Nebenrolle spielen.

Stopp dem Gedankenkarussell

An machen Tagen ist mir das Tempo meines Gedankenkarussells einfach zu rasant. Es sind auch die Tage, an denen ich schlicht weg keine Ruhe finde, um einen Gedanken zu Ende zu denken. Das Blöde ist nur, dass Gedanken manchmal sehr hartnäckig sein können, und damit präsent. Es ist, als würden sie ständig an einer Tür in meinem Kopf anklopfen und rufen “Lass uns rein und denke uns zu Ende”.

Dabei ist es total egal, ob ich gerade im Auto sitze, und mich auf den Verkehr konzentrieren muss. Es ist egal, ob ich gerade mit meinen Kindern spiele oder mich einfach unterhalten möchte.

Im Laufe dieser Tage fühle ich mich erschöpft und antriebslos. Dieses Ping Pong in meinem Kopf hat mich ziemlich viel Energie gekostet und mein Tag war dadurch insgesamt eher unentspannt, und auch die Kinder waren irgendwie fordernder als sonst.

Am Ende dieser Tage schlafe ich oftmals erschöpft auf dem Sofa ein und das Gedankenkarussell in meinem Kopf stoppt automatisch. Es hat keine andere Wahl. Es ist kurzweilig außer Betrieb gesetzt. Natürlich nur bis zum nächsten Tag.

Mach mal eine Pause – warum diese als Mama so wichtig ist

Es gibt zahlreiche Gründe, warum wir Mamas auch mal eine Pause machen sollten.

Ein Grund ist unser Gedankenkarussell. Um dieses geht es hier heute.

Wir hören nie auf zu denken. Unsere Gedanken sind immer präsent. Viele Gedanken sind jedoch schlichtweg fehl am Platz. Diese Kategorie der Gedanken nenne ich Energieräuber. Sie rauben uns so viel Kraft und Energie. Sind so fordernd und ausdauernd und stressen ungemein.

Lege ich bewusst eine Pause ein, so stoppt mein Gedankenkarussell sein Tempo. Das ist zumindest bei mir so.

Für mich fühlt sich das dann nach “Ruhe in meinem Kopf” an. Dabei bin ich auch viel entspannter, was vermutlich daran liegt, dass ich weiß, dass ich mir jetzt die Zeit nehmen kann, um die Gedanken in meinem Kopf in Ruhe zu sortieren. Nun ist die Zeit auch gekommen, den ein oder anderen Gedanken zu Ende zu denken.

Dabei stelle ich oft fest, dass der Gedanke total banal war oder der Gedanke mich zu einer Handlung oder einer Emotion bewegt hat, die völlig unnötig war. Es ist jetzt Zeit in meinem Kopf aufzuräumen und damit klar zu sehen. Dabei denke ich an das Sprichwort “Man sieht ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr”. Da ist tatsächlich was dran.

Jeder kennt sicherlich das Gefühl, wie befreiend es sein kann, wenn man sich von Dingen trennt, wie z. B. nutzloser Krempel. HIER könnte man einfach sagen, dass der geistige Krempel auch immer wieder mal aussortiert werden sollte.

Ich fühle mich danach tatsächlich befreit und viel wohler in meiner Haut. Ich spüre, wie ich wieder viel Kraft und Energie in mir trage und diese brauchen wir Mamas so sehr.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt für eine Pause?

Für mich persönlich direkt zu Tagesbeginn und wenn die Kinder noch schlafen. Dafür stehe ich freiwillig gerne eher auf, egal wie müde ich noch bin. Die Ruhe in den Morgenstunden genieße ich dabei total und dabei auch die Zeit für mich. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Tag erst noch beginnt, und ich so vor meinem geistigen Auge den Tagesablauf mit meinen Kindern planen kann.

Oft bleibt sogar noch Zeit, um das Mittagessen für die Beiden vorzukochen oder ein wenig für Ordnung in unserer Wohnung zu sorgen. Es gibt auch Tage, da sitze ich schon früh an meinem Rechner, um zu bloggen.

So voller Energie und Tatendrang starte ich tatsächlich sehr oft in den Tag, wenn ich mir zuvor meine ganz persönliche Pause genommen habe.

Wie ist es bei dir? Wann ist dein perfekter Zeitpunkt für eine Pause? Wie kannst du am besten entspannen? Wie ist dein Gedankenkarussell so drauf? Hast du auch ab und an Ping Pong in deinem Kopf? Ein Tempo deiner Gedanken, die sich beinahe überschlagen und von Ecke zu Ecke hüpfen!

Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag und sage einfach mal bis bald.

Deine

 

 

 

Einmal tief durchatmen – Neustart 2019

Einmal tief durchatmen! Bitte, wann habe ich das zuletzt ganz bewusst gemacht?! Vor allen Dingen mit einem freien Kopf und ohne ein Kind rechts und links am Hosenbein?

Tatsächlich muss ich überlegen, denn die letzten vier Wochen waren für mich als Mama absolut Hardcore, denn wir waren alle krank. Ich meine so richtig krank und das über einen sehr langen Zeitraum. Dementsprechend fühle ich mich in den ersten Tagen des neuen Jahres leer, müde und kraftlos. Das Wetter drückt zusätzlich auf mein Gemüt. Bei uns im Ruhrgebiet regnet es seit Tagen. Selten scheint die Sonne oder es ist tatsächlich trocken. Savannah und Silas gehen noch nicht in den Kindergarten und manchmal fällt uns allen gewaltig die Decke auf den Kopf.

Es dauert zwar noch einige Wochen, aber der Frühling ist bereits jetzt “herzlich Willkommen” und dann heißt es einfach täglich raus an die frische Luft.

Einmal tief durchatmen – Neustart 2019

Das sollten wir Mamis allesamt. Einmal tief durchatmen und dabei den Ballast der auf der Seele liegt und die Anstrengungen der letzten Wochen oder gar Monate einfach mal tief ausatmen. Loslassen. Neue Energie tanken, in dem wir ganz bewusst einmal etwas für uns tun.

Seid ihr dabei?

Eure

 

 

 

Neustart 2019 – du bist herzlich Willkommen!

 

Mein tägliches Mama-Workout
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Heute möchte ich euch verraten, wie mein tägliches Mama-Workout aussieht. Ihr müsst dafür nicht ins Fitness-Studio und braucht auch für zu Hause keine Fitness- und Trainingsgeräte. Es ist äußerst simpel und kann sehr effektiv sein. Na, seid ihr jetzt neugierig?

Mein tägliches Mama-Workout – einmal tief durchatmen bitte

Einmal tief durchatmen bitte und das meine ich an dieser Stelle wirklich ernst. Das musste ich vor kurzem auch ganz dringend. Gerne erzähle ich euch wieso. Dabei ist mir einiges klar geworden.

Es war einer der kälteren Tage im November. Der Kühlschrank war leer und ich entschied mich Savannah und Silas dick einzupacken, und einkaufen zu gehen. Die ersten Stufen, wir wohnen im zweiten Obergeschoss, liefen Savannah und Silas durch das Festhalten am Geländer noch selbständig herunter. Dann fingen sie an zu trödeln und waren im Begriff Unfug anzustellen. Wir haben z. B. immer wieder mal Schuhe im Hausflur stehen und ein Paar Schuhe purzelte gerade die Treppen herunter. Schnell stellte ich das Paar Schuhe wieder an Ort und Stelle zurück. In diesem Tempo würde es noch ewig dauern, bis wir überhaupt das Erdgeschoss erreichten. So packte ich also meine Kinder, eines rechts und eines links an meine Seite, und trug sie im langsamen Tempo die Treppe herunter.

Unten angekommen hieß es für mich einmal kurz durchatmen.

Immerhin hatte ich gerade etwas mehr als 20 kg, das wogen die Beiden, hinuntergetragen. Wahrscheinlich, wie so oft, würde ich die Beiden auch wieder nach oben tragen. So war es halt oft. Ich war froh, dass sie an diesem Tag schön ihre Beine um meine Hüfte gelegt hatten, denn so konnte ich sie viel besser und sicherer tragen. Es gab aber auch Tage, da war das Tragen der beiden Mäuse nicht so einfach. An diesen Tagen rutschten sie förmlich an meinem Körper herunter und wollten einfach nicht auf den Arm bleiben. Diese Momente können eine Mami ziemlich ins Schwitzen bringen, denn nun gilt es mit der ganzen Kraft entgegenzusteuern, um das Kind wieder in seine Position zu bringen.

Als Zwillingsmama bräuchtest du in diesen Momenten eigentlich mehr als zwei Arme, aber ich sage mir oft, dass ich es auch geschafft habe zwei Kinder auf die Welt zu bringen, und sehe derartige Situationen meines Mama-Alltags gleich viel entspannter. An diesem kalten November-Tag entschied ich mich den geplanten Einkauf mit einem Spaziergang zu kombinieren. Uns allen würde die kühle und frische Luft sicherlich gut tun und ein wenig Bewegung schadet ohnehin nie. So setzte ich Savannah und Silas in ihren Buggy und schon war ich draußen. Auf den Weg zum Supermarkt entschied ich mich für einen Weg außerhalb der stark befahrenen Hauptstraßen. Hier ging es allerdings ständig bergauf und bergab.

Ein Berg hatte es wirklich in sich und mit meiner ganzen Kraft schob ich rd. 30 kg vor mir her, denn neben dem Gewicht meiner Kinder wiegt unser Buggy auch noch mal rd. 13 kg. Jetzt kam ich wirklich ins Schwitzen und das bei Minusgraden. Ich musste erst einmal meine Jacke öffnen und verfluchte in diesem Moment das Tragen einer Mütze, denn hier hatte sich so viel Wärme aufgestaut, dass ich tatsächlich anfing als erstes auf den Kopf zu schwitzen. Unglaublich, ich musste ein wenig schmunzeln, und atmete dabei tief durch.  Mein Körper lief gerade auf Hochtouren, eigentlich ja schon eine ganze Weile, und mein Puls tat Selbiges.

Unglaublich oder?

Nein, ist es nicht, denn dieses Mama-Workout kennst du bereits

Ja das meine ich wirklich ernst. Großes Sorry an dieser Stelle. Wahrscheinlich hat jede einzelne von euch zu Anfang gedacht: “ja cool…vielleicht weiß diese Mami ja wie es geht und ich werde bald ein paar überflüssige Pfunde los”. Mein Beitragsbild zu diesem Artikel, worauf ihr mich seht, hat euch wahrscheinlich auch noch neugierig gemacht oder? Nochmals Sorry, aber ich habe euch bewusst in die Irre führen wollen. Das hat natürlich einen Grund – dazu gleich mehr. Erst einmal zurück zum Anfang.

Ich stand also auf den Berg mit aufgeknöpfter Jacke, atmete sogar gleich mehrmals tief ein und aus, und dachte nach. Die Einkäufe waren noch nicht im Buggy verstaut, ich würde also gleich locker um die 40 kg vor mir herschieben. Es war gerade erst kurz nach 09:00 Uhr. Mein Mama-Alltag hatte also gerade erst angefangen. Während ich Savannah und Silas so vor mir herschob wurde mir bewusst, was ich tagtäglich eigentlich leiste. Was jede Mami von uns leistet. Nicht nur psychisch, sondern vor allen Dingen körperlich.

  • Wie oft heben oder tragen wir unsere Kinder, zumindest in den ersten Jahren?
  • Immer wieder rennen wir unseren Kindern hinterher, da sie im Begriff sind irgendeinen Unfug anzustellen. Manchmal wollen sie auch einfach nur Fangen spielen.
  • Unsere Kinder benutzen uns gerne als große Spielwiese, und klettern auf uns herum. Sie toben sich nach Herzenslust an uns aus.
  • Kennst du weitere Beispiele?

Tja und nicht zu vergessen der Haushalt, der sich ja auch nicht von alleine macht. Wäre natürlich schön, ist aber nicht.

Bei diesem Mama-Workout müssten wir alle doch super-schlank sein oder? So viel Bewegung und so viel Muskelaufbautraining. Theoretisch bräuchten wir Mamis doch eigentlich kein Fitness-Studio oder irgendeine Kugelhantel zu Hause, um eine Fit Mommy zu sein oder?

Einmal kurz nachdenken – das geht am besten mit Schokolade

Oh ja ich bin auch so ein Schokoladen-Junkie. Überhaupt esse ich gerne mal etwas Süßes und leider oft zwischendurch. Hier mal ein Stück Schokolade, da mal etwas Weingummi. Mein Körper scheint süchtig nach Nervennahrung zu sein oder liegt es am Zuckergehalt der ganzen Süßigkeiten, der wiederum kurzzeitig in Energie umgewandelt wird.  Ach ja und was ist eigentlich mit Pizza? Während wir unsere Kinder schlafen legen kann diese ganz wunderbar im Backofen oder in der Mikrowelle zubereitet werden. Wir müssen nicht am Herd stehen und sie ist ruck-zuck fertig und schmecken tut sie ja sowieso. Kommt euch das bekannt vor? Merkt ihr was?

Etwas weniger Schoki und Fastfood und mehr innere Einstellung

Ihr wollt also ein paar überflüssige Pfunde los werden? Falls ihr ehrlicherweise gestehen müsst, dass eure Ernährung nicht ganz die Beste ist, dann kann ich euch an dieser Stelle sagen, dass ihr die ein oder andere Schoki oder auch Pizza von euren Ernährungsgewohnheiten streichen müsst.

Zum Schluss kommt es sehr auf eure innere Einstellung an. Denkt nach, macht euch bewusst wie euer Mama-Alltag eigentlich so ist. Kann man hier von einem Mama-Workout sprechen? Wie viel Bewegung habt ihr? Erreicht ihr 10 000 Schritte oder auch mehr am Tag? Das empfiehlt z. B. die WHO. Trackt doch einfach mal die Schritte die ihr tagtäglich zurücklegt. Bei der Europa Apotheek findet ihr eine große Auswahl an Schrittzählern.

Anhand eines Beispiels möchte ich euch erläutern, warum die innere Einstellung sehr wichtig ist:

2007 untersuchte die Harvard Professorin Ellen Langer die innere Motivation und Einstellung einer Gruppe von Zimmermädchen. Es gab hier zwei Gruppen. Der ersten Gruppe wurde verdeutlicht, was sie tagtäglich in ihrer Arbeit als Zimmermädchen leisten. So wurde ihnen vor Augen geführt, dass das Betten machen, das Reinigen, Schrubben der Zimmer etc. als unkonventionelles Fitness-Training anzusehen sei. Die zweite Gruppe wurde nicht eingeweiht und verrichtete ihre Arbeit weiter wie bisher. Was denkt ihr, wie geht es weiter?

Nach einem Monat wurde festgestellt, dass die Zimmermädchen aus der ersten Gruppe im Durchschnitt ein Kilo abgenommen hatten. Die Zimmermädchen aus der zweiten Gruppe zeigten keine Gewichtsveränderungen, obwohl sie die gleiche Arbeit ausführten.

Das ist doch interessant oder? Ihr seht also, wie wichtig immer auch die innere Einstellung ist. Wir Mamis sind jedoch keine Zimmermädchen und unser Feierabend ist noch lange nicht in Sichtweite. Viele von uns haben einen Fulltime-Job. Gerade wir Mamis mit noch sehr kleinen Kindern, denn diese Kinder sind in vielen Bereichen sehr auf unsere Hilfe angewiesen.

Das neue Jahr steht bald vor der Tür und hey…wisst ihr was? Wie im jeden Jahr mache auch ich mir hier wieder bewusst, was ich tagtäglich eigentlich leiste. Als Mama, Ehefrau, Hausfrau und als der Mensch der ich bin. Ist das nicht ein lohnenswerter Vorsatz? Vielleicht verliere ich so ja ein paar überflüssige Pfunde ganz im Schlaf.

Eure

 

 

 

 

 

Selbstgemachte Müsliriegel – ganz einfach zubereitet

Heute ist Sonntag. Einmal tief durchatmen und die Woche Revue passieren lassen…

Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn ich diese Woche quasi mit dem morgigen Wochenstart neu formatieren kann. Nicht immer kann im Mama-Alltag alles perfekt laufen. Savannah quälte sich zu allen Schlafenszeiten regelrecht in den Schlaf. Silas fiebert seit Donnerstag-Abend und gerade, wo ich diese Zeilen schreibe, sind meine Gedanken bei dem kleinen Mann. Wann bleibt er endlich fieberfrei? Ich selbst hatte zu Beginn der Woche richtig starke Kreislaufbeschwerden. Mein Blutdruck war sehr niedrig und der Schwindel war mein treuer Begleiter. Der Schlaf kam diese Woche viel zu kurz…

Jetzt aber genug gejammert, denn ein freundliches Hoch steht in den Startlöchern und möchte erwartet werden. In der Zwischenzeit versüssen wir uns ein wenig den Sonntag mit selbstgemachten Müsliriegeln. Ist das nicht eine gute Idee? Ich finde schon, denn sie sind wirklich lecker. Als Müsli-Liebhaberin entdecke ich ein hierfür wirklich sehr einfaches Rezept auf diesen schönen Kochblog. Die Kinder schliefen und ich stellte mit Begeisterung fest, dass ich tatsächlich die meisten Zutaten im Haus hatte. Rezeptideen greife ich sehr gerne auf, aber grundsätzlich passe ich sie immer meinen eigenen Vorlieben an. Selbstgemachte Müsliriegel eigenen sich hierzu perfekt. Also legen wir los!

Selbstgemachte Müsliriegel – ganz einfach zubereitet

Diese Küchenhelfer brauchst du:

  • Große Schüssel
  • Kleiner Topf
  • alternativ Thermomix
  • Flache Auflaufform o. ä.
  • Backpapier oder Alufolie

Zutatencheck – was kommt in dein Müsli?

  • 250 g zarte Haferflocken
  • 2 EL Kokosraspeln
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 Prise Salz
  • 8 EL Kokosöl oder neutrales Öl
  • 6 EL Agavendicksaft oder alternativ Honig
  • ca. 80-100 g Trockenobst, wie z. B. Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries, Pflaumen etc.
  • nach Belieben z. B. eine Handvoll geraspelte Schokolade oder grob gehobelte Nüsse

Wir legen los – es ist wirklich so einfach

Falls du über einen Thermomix verfügst, so kannst du ihn jetzt direkt starten. Du kannst mit dem Thermomix die ausgewählten Zutaten wunderbar klein raspeln, wie z. B. die Schokolade. Ich selbst habe auch einen Thermomix und habe das Rezept sowohl mit dem Thermomix ausprobiert als auch in der Basic-Variante. Meine ersten Müsli-Riegel im Thermomix waren sehr fein, da die einzelnen Zutaten im Mixtopf viel feiner zerkleinert wurden, als mit einem großen Küchenmesser. Die hier gezeigten Müsliriegel zeigen die Basic-Variante und die geht so.

  1. Bereite alles vor. Müssen Zutaten zerkleinert werden, weil in dein Müsli Schokolade hinein soll, Nüsse und Trockenobst, dann fange an diese Zutaten mit einem guten Küchenmesser zu zerhacken.
  2. Vermenge in der großen Schüssel die zarten Haferflocken, die Kokosraspeln und die Prise Salz und füge dann alle weiteren Zutaten hinzu.
  3. Das Öl wird zusammen mit dem Agavendicksaft oder alternativ mit dem Honig im kleinen Topf erhitzt. Das ergibt eine schöne klebrige Masse, die du nun in die große Schüssel gibst.
  4. Verrühre nun deine Zutaten sehr sorgfältig. Die Honig-Öl-Mischung sorgt dafür, dass dein Müsli nicht zusammenfällt. Falls du das Gefühl hast, du hast zu wenig von der klebrigen und flüssigen Masse, dann erhitze gerne noch etwas Kokosöl mit Honig und gehe damit auf Nummer sicher.
  5. In einer flachen Auflaufform, die du mit Backpapier oder Alufolie ausgelegt hast, fügst du jetzt diese Masse hinzu. Du kannst einen großen Löffel dazu nutzen, um die Masse glatt zu streichen und anzudrücken. So wird dein Müsli noch fester. Dein Müsli kannst du auch dekorieren ganz nach dem Motto “das Auge isst mit”. Lege obenauf z. B. ganze Nüsse oder Cranberries.
  6. Nun geht es ab in den Kühlschrank, damit dein Müsli fest werden kann. Hier warte ich mindestens zwei Stunden.
  7. Ich lasse meine Müsliriegel immer in der Form im Kühlschrank und schneide sie zuvor mit einem Messer in Riegel zurecht. Sie halten bei uns keine zwei Tage.

Viel Spass bei der Zubereitung und einen wunderschönen Sonntag.

PS: Hier findest du weitere Rezeptideen

Eure

 

 

 

 

Fit Mommy dank Kettlebell Swing
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Seit einigen Tagen ertappe ich mich immer wieder beim Besuch meines eigenen Mamablogs. Mir ist dabei aufgefallen, dass es hier ja einen Bereich Fit Mommy gibt, der jedoch bisher wenig Content beinhaltet. Das soll sich zukünftig einfach ändern.

Seid ihr zufrieden mit der Figur nach eurer Schwangerschaft?

Ich musste gerade mal in meinem Mutterschaftspass nachblättern, um euch genaue Zahlen sagen zu können. So wog ich bei meinem ersten Ultraschalltermin im November 2016 58 kg bei einer Größe von 160 cm. Ich trug zu diesem Zeitpunkt durchgehend Kleidergröße 36 und war ziemlich durchtrainiert. Bevor ich mit Savannah und Silas schwanger wurde ging ich mindestens 4 x die Woche ins Fitness-Studio. Dort trainierte ich meine Ausdauer und Kondition. Besuchte aber auch klassische Pump-Kurse, um meine Kraft bzw. meine Muskel zu trainieren. Eine “gesunde Mischung” war für mich wichtig.

In meiner Schwangerschaft hatte ich lange Zeit eine gute Figur und bis zum Ende keine Schwangerschaftsstreifen. Die ersten Schwangerschaftsmonate hatte ich ein absolutes  Sportverbot, da ich zu Beginn meiner Schwangerschaft leichte Blutungen hatte. Zudem hatte ich zahlreiche schwangerschaftsbedingte Beschwerden, so dass an Sport auch nicht zu denken war. Ich fühlte mich matt und energielos.

Im Verlauf meiner Zwillingsschwangerschaft hatte ich immer wieder derartige Phasen. Ins Fitness-Studio ging ich schon lange nicht mehr, aber ab und an zog es mich ins Schwimmbad. Dort schwamm ich meine Bahnen. Ja das liebe Wasser…

Tatsächlich hatte ich im späteren Verlauf meiner Schwangerschaft Wassereinlagerungen. Hattet ihr damit auch zu kämpfen? Ab diesem Zeitpunkt fühlte ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut.

Am 01.06.2017, bei 32 + 4, betrug mein Gewicht 75,8 kg, und zwei Tage später platze die Fruchtblase. Knapp 18 kg hatte ich zugenommen. In den ersten 14 Tagen nach meinem Kaiserschnitt verlor ich ca. 11 kg. Ich verlor so viel Wasser in den ersten Nächten, dass ich mehrmals schweissgebadet aufwachte, und mir etwas Trockenes anziehen musste.

Heute – mein Gewicht 14 Monate nach der Schwangerschaft

Mein Gewicht beträgt zur Zeit knapp 62 kg bei einer Größe von 160 cm. Ich passe bequem in Kleidergröße 38 und zum Teil passe ich auch in Kleidergröße 36, je nachdem wie die Sachen geschnitten sind. Ich fühle mich wieder viel wohler in meiner Haut, und obwohl ich das Ziel “Fit Mommy” habe, stresse ich mich nicht. Ich gehe seit gut zehn Monaten wieder ins Fitness-Studio und versuche mich weitestgehend gesund und ausgewogen zu ernähren. Hin und wieder steht aber auch mal eine gehörige Portion Nervennahrung auf dem Speiseplan. Ich muss dann einfach in die Süssigkeitenschublade hineingreifen und schon ist es passiert.

Eine Handvoll Weingummi oder ein großes Stück Schokoriegel werden dann genüsslich weggeputzt und das ganz ohne Reue. Es gibt aber auch Tage, da stehe ich in Unterwäsche vor dem Spiegel und von der selbstbewussten Mommy fühle ich mich Meilen entfernt. Ich sehe auf meine körperlichen Schwachstellen, denn obwohl mich gerade nur 4 kg von meinem alten Gewicht trennen, so bin ich einfach nicht durchtrainiert genug. Das sehe ich z. B. an meinen Oberarmen, die zur Zeit noch zur Kategorie Winkearmen gehören. Das Gewebe ist hier einfach nicht straff genug.

Eine weitere Schwachstelle ist natürlich mein Bauch und andere Körperzonen geraten ebenso immer wieder mal in die selbstkritische Begutachtung. Wahrscheinlich wird die ein oder andere Mama von euch jetzt zu mir sagen: “Hör auf damit, du bist schön so, wie du bist. Immerhin hast du gleich zwei Kinder zur Welt gebracht.” Ihr habt natürlich Recht, denn mit Savannah und Silas habe ich gleich zwei wundervolle Babys zur Welt gebracht. Ich bin aber eben nicht nur Mama Nadja, sondern immer noch ein ganzes Stück die Frau, die ich vor der Schwangerschaft gewesen bin. Seien wir bitte doch mal ehrlich!

Keine Mami kann mir sagen, dass sie, wenn sie vor der Schwangerschaft schlanker und fitter war, sich diesen Zustand nicht zurückwünscht. Auf Instagram oder auch auf Facebook finden sich immer wieder Mütter zu einer Challenge zusammen, die ganz klar darauf gerichtet ist, durch gemeinsame Power und Motivation ein paar Kilogramm zu verlieren. Ich könnte zig weitere Beispiele benennen und stelle dabei immer wieder fest, dass ich nur eine von vielen Mamis bin, die das Ziel “Fit Mommy” verfolgt.

Fit Mommy dank Kettlebell Swing – was soll das?

Tja, das habe ich mich ehrlich gesagt auch gefragt und stellte diese Frage gleich an meinen Mann. Mein Mann widmet sich seit Jahren aktiv dem Kraftsport und arbeitet selbständig als Personaltrainer. Immer wieder gibt es kleine Diskussionen zwischen uns, in denen er zu mir meint, ich solle mal richtig trainieren. Mit richtig meint er, weniger Hüpfkurse im Fitness-Studio, und mehr Kraftsport.

Ja *lach*…ich habe es zu Hause wirklich nicht leicht, aber dennoch einen Experten an meiner Seite.

Mein derzeitiges Problem ist, dass ich zwar regelmäßig ins Fitness-Studio komme, aber die meisten Kurse, die sich dem Thema Kraft und damit auch Muskelaufbau widmen, eher am Abend stattfinden. Sicherlich kann ich auch mal um 19:00 Uhr abends zum Sport fahren, aber so wirklich meine Zeit ist es einfach nicht. Savannah und Silas gehen zu dieser Zeit ins Bett und ich bin dann einfach auch mal froh, wenn ich unser Sofa als eine Art Ladestation für meinen leeren Mama-Akku nutzen darf.

Entspannung tut sooo gut und eine fit Mommy ist meiner Meinung nach mehr, als eine Mama, die nur körperlich fit ist. Es geht hier auch um die geistige Fitness und darum, dass einem stressbedingt nicht alle Haare bleibend zur Berge stehen.

Jetzt aber zurück zum Kettlebell Swing.

Kettlebell – was soll das sein?

In meinem Fitness-Studio, ich besuche nur Kurse, wird entweder mit der Langhantel im Kraftbereich trainiert oder mit den klassischen Hanteln. Es kann daher also gut sein, dass ihr überhaupt gar nicht wisst, was eine Kettlebell ist.

Ich würde es wahrscheinlich auch nicht tun, würde ich nicht ständig in unserer Wohnung über sie stolpern. Es kommt auch vor, dass ich meinen Mann mit einem breiten Grinsen im Gesicht beim Kauf einer neuen Kettlebell  erwische.

Die Kettlebell erinnert stark an eine Kanonenkugel, wie ich finde. Ja, so kann man sie am besten beschreiben, selbst wenn es hierzu an dieser Stelle kein Bild gäbe. Mein Mann spricht aber tatsächlich von einer Kugelhantel. Also von einer Kugel mit einem Griff obendran.

Kettlebell von Gorilla Sports

Durch die Form der Kettlebell bzw. durch die Übungen, die man mit der Kettlebell machen kann, muss die rumpfstabilisierende Muskulatur mehr arbeiten. Das macht das Training intensiver und anspruchsvoller. Durch ihre Form eignet sich die Kettlebell perfekt zum Schwingen, dazu gleich mehr. Ein Kettlebell-Workout zielt darauf ab mit wenigen Übungen den ganzen Körper effektiv zu trainieren. Kurz gesagt: Ein Kettlebell-Workout führt dich schneller an dein Ziel “Fit Mommy” als ein normales Workout.

Hört sich das nicht verlockend an? Welche Mami hat schon Zeit im Überfluss und da ich abends so ungerne ins Fitness-Studio möchte, gab es für mich vor einigen Tagen eine kleine Einweisung in den Kettlebell-Swing und das bei 38 Grad Außentemperatur. Tja…das Gute allerdings nach einem kleinen Warm Up, der Aufwärmphase, ging es direkt in ein kurzes, aber sehr effektives Kettlebell-Workout.

Der Kettlebell-Swing – Muskelaufbau und Definition

Die erste Übung, die mir mein Mann zeigte, war der Kettlebell-Swing mit der Bemerkung “Wenn du hiermit jeden 2. Tag ein ca. 10 minütiges Workout absolvierst, sage ich dir, bist du schneller wieder richtig gut in Form, als du K wie Kettlebell sagen kannst.”

Das Training mit der Kugelhantel nimmt dir nämlich bei entsprechender Leistung erst mal echt die Luft. Mir fiel es zunächst schwer Stabilität und Stärke in meine Körpermitte zu bringen und ich musste hierbei schnell feststellen, dass du keine vernünftigen Kettlebell-Swings machen kannst, wenn du dich zu Anfang wie ein Körperklaus anstellst. Kennt ihr die Leute, die zum ersten Mal im Fitness-Studio einen Kurs machen, und die man sofort als Anfänger enttarnt?

So fühlte ich mich, obwohl ich keine blutige Trainingsanfängerin bin.

Beim Kettlebell-Swing bringst du deine Hüfte nach hinten, so dass sich der Oberkörper senkt. Deine Kettlebell befindet sich fest in beiden Händen, während du deine Hüfte wieder nach vorne bringst und so zum sicheren Stand mit leicht angewinkelten Armen übergehst.

Du swingt jetzt deine Kettlebell vor und zurück und darfst dich dabei gerne wie eine Schiffschaukel fühlen *lach. Atme aus wenn du oben bist, atme ein wenn du nach unten swingst mit deiner Kettlebell. Meine erste Trainingseinheit habe ich mit einer Kugelhantel mit einem Gewicht von 8 kg absolviert. Das Gewicht ist meiner Meinung nach am Anfang völlig ausreichend – wie auch der Kettlebell-Swing. Später möchte ich gerne weitere Kettlebell-Übungen ausprobieren und diese in mein Kettlebell-Workout fest integrieren. Das Schöne ist, dass ich mit der Kettlebell tatsächlich nur ein Trainingsgerät benötige, und damit überall trainieren kann.

Als Mama bedeutet das auch, dass ich zu meiner Wunschuhrzeit mit der Kettlebell trainieren kann, und wenn es ganz auf hart kommt, sogar im Beisein meiner Kinder im Garten. Wichtig ist aber, dass du beim Kettlebell-Training darauf achtest, dass sich keine Gegenstände und auch keine Menschen in direkter Umgebung befinden, da du beim Swing ja nicht nach hinten schauen kannst. Sichere also die Umgebung, in der du deine Swings machst. Toll ist aber, dass maximal 2 mal 2 Meter Trainingsfläche völlig ausreichen. Zugegeben, ich wäre vielleicht nicht ganz so entspannt, aber so langsam kommen Savannah und Silas auch in ein Alter, wo sie sich tatsächlich paar Minuten ganz vertieft ihrem Spielzeug widmen, und so z. B. im Sandkasten buddeln.

Kettlebell Swing – mein Workout auf dem Weg zur Fit Mommy

 

Wie sieht euer Weg zur Fit Mommy aus? Geht ihr ins Fitness-Studio oder trainiert ihr zu Hause? Ich freue mich über euer Feedback.

Eure

 

 

Asiatische Küche – wir kochen heute im Wok

Kochst du auch so gerne? Vor allen Dingen asiatisch?

Vor einer Woche kochte ich asiatisch. Ich liebe die asiatische Küche und esse auch gerne sehr scharf. Was ich auch liebe?! Zu kochen. Ja ich koche wirklich gern. Es entspannt mich total. Voraussetzung ist jedoch, dass ich Ruhe in der Küche habe, die jetzt als Zwillingsmama oftmals zu kurz kommt. Meistens koche ich daher abends, wenn die Beiden schlafen, und dann sollte es auch schnell gehen, denn zum einen haben wir hier schon nach 19:00 Uhr und mal abgesehen davon, dass ich dann großen Appetit verspüre, freue ich mich natürlich auf dem Sofa den Rest des Abends noch etwas zu entspannen. Das ist dann meine freie Zeit als Mama. In der Küche bin ich eher der spontane Typ, der einfach mal probiert, und schaut was im Kühlschrank ist.

Das war auch letzte Woche der Fall. Den Tag davor war ich beim Aldi und hatte dort 250 g Champignons, Kaiserschoten und chinesisches Pak Choi Gemüse eingekauft. Zu Hause hatte ich dann noch Zwiebeln, Brokkoli und grüne Bohnen tiefgefroren, Bambussprossen aus dem Glas, eine Zitrone, 250 g Garnelen, Dulse Algen sowie Basmati-Reis. Koche ich asiatisch und gibt es Reis zum Essen, dann bereite ich den Reis in unserem Reiskocher zu. Eigentlich ist dieser ja überflüssig, wenn man einen Thermomix zu Hause hat, aber ich bin der Meinung, dass zum einen der Reis aus dem Reiskocher viel besser schmeckt und zum anderen wie auch das Zubereiten der Speisen im Wok einen Hauch Asia ins Kochvergnügen zaubert. Neben einer Auswahl von Gewürzen, wie z. B. Zitronengras, welches oft in der asiatischen Küche Verwendung findet, habe ich immer eine Dose Kokosmilch im Schrank und mit all den genannten Zutaten kann es auch schon direkt losgehen.

Das sah bei mir so aus!

Als Öl verwendete ich Kokosöl – oft nehme ich aber auch Erdnussöl. In den Wok wanderten dann die aufgetauten Garnelen mit den Zwiebeln, die Champignons, das Pak Choi Gemüse und die Kaiserschoten. Sobald das Gemüse bissfest wurde und die Garnelen glasig, gab ich den leicht aufgetauten Brokkoli mit den grünen Bohnen sowie die Bambussprossen hinzu. Durch die starke Hitze im Wok reduziere ich dann keine fünf Minuten später die Temperatur, bevor ich dann die Kokosmilch zum Essen hinzufügte. Als nächstes fügte ich noch drei Teelöffel Tom Yum Paste hinzu und verrührte sie mit der Kokosmilch und würzte dann nach. Etwas Salz, Pfeffer, den Saft einer ganzen Zitrone, gerne auch mal etwas Chili und Zitronengras. Ich habe hier so eine Gewürzmischung und kann gar nicht sagen, was neben Zitronengras hier noch enthalten ist.

Wie ihr lest, nehme ich es nicht immer genau und möchte, wenn ich hier ein Rezept poste, sie eher als Rezeptideen betiteln. Ihr könnt dann anhand dieser Rezeptideen euer eigenes asiatisches Essen zaubern, daher schreibe ich auch gar nicht so viel zur Garzeit oder zu den Mengenangaben. Letzteres liegt aber auch wirklich daran, dass ich selten nach Rezept koche, sondern einfach mache. Zum Schluss gab es noch eine Handvoll Dulsenalgen in den Wok. Hier muss man aufpassen, da Algen für gewöhnlich etwas salzig sind – also lieber einmal mehr abschmecken. Am Ende reduzierte ich erneut die Temperatur und ließ das Essen etwas köcheln. So gewann das Gemüse und die Garnelen noch etwas an Geschmack. Mein Basmatireis aus dem Wok war schön klebrig, da ich etwas weniger Wasser benutzt habe. Der Reis war also perfekt, um ihn mit Stäbchen essen zu können, aber ich esse sehr gerne vom Löffel.

Mensch das war sooooo lecker. Schade, ich hatte keine Chashewkerne mehr zu Hause. Die hatten einfach noch gefehlt.

Ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren. Ps: Schreibt mir doch, wenn es euch geschmeckt hat.

Mein gesundes und schnelles Frühstück

Die erste Mahlzeit des Tages – mein Frühstück

Auf dem Foto präsentiere ich euch mein gesundes, schnelles und auch leckeres Frühstück. Als Mama weiß ich nur zu gut, dass wir uns ernährungstechnisch nicht immer gut ernähren, und dass vor allen Dingen dann, wenn die Kleinen noch so klein sind, und mehr Mama-Zeit beanspruchen. So kenne ich viele Mamis, die ständig unter Strom stehen, und bereits zu Beginn des Tages nicht frühstücken.

Bei mir war das am Anfang auch oft der Fall. Gerade wenn man Mama von Zwillingen ist, hat man einfach die doppelte Arbeit, und die Zeit verfliegt wie in Windeseile. Letztlich möchte man auch in Ruhe frühstücken, so geht es mir zumindest. Für mich hat Essen immer etwas mit Genuss zu tun, daher esse ich in aller Regel ungern mal eben so. Das eben so verleitet mich dazu ungesunde Sachen zu essen. Mal da ein Keks, da ein Stückchen Schokolade oder auch mal Weingummi. Würde ich den ganzen Kram mal längere Zeit weglassen, hätte ich wahrscheinlich schon wieder mein altes Gewicht, aber ich muss zugeben, ganz ohne Nervennahrung geht es auch bei mir “noch” nicht.

Ich persönlich finde ja, dass gerade das Frühstück enorm wichtig ist. Es kurbelt unseren inneren Motor erst einmal so richtig an, gibt uns also Energie und macht uns munter. Natürlich immer nur dann, wenn wir uns hier vernünftig ernähren.

Mein gesundes und schnelles Frühstück hier auf dem Foto besteht aus ca. 5 Esslöffel Naturjoghurt, 1 Esslöffel Leinöl, 1 Esslöffel Chiasamen, 1 Esslöffel Müsli mit Früchten, und aus einem Sommerfrucht-Mix (gibt es bei Aldi im Tiefkühlfach). Oftmals schneide ich mir auch frisches Obst in den Joghurt, aber wenn man morgens mal nicht so viel Zeit hat, dann ist die Tiefkühlvariante genau die Richtige. Hier kann man ganz nach Belieben kombinieren, wie z. B. nur Waldfrüchte, Erdbeeren oder Kirschen etc. nehmen. Das Gleiche gilt für die weiteren Zutaten. Es muss kein Chiasamen sein, wobei dem man easy im dm-markt kaufen kann, was auch für das Leinöl gilt.

Die Einfachheit bei dieser Frühstücksvariante ist schnell und kurz erklärt. Es schmeckt, ist schnell zubereitet, ist gesund, und macht Lust auf mehr. Damit meine ich, dass hier der eigenen Phantasie und vor allen Dingen dem Geschmack keine Grenzen gesetzt sind. Wie wäre es z. B. noch mit einem Schuss Honig und einer Handvoll Nüsse? Wie sieht dein Frühstück aus?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in den Tag.

Eure

 

Der Termin mit mir selbst

Öfters mal eine Auszeit – als Mami erst recht

Da ist er. Der erste Beitrag in der Rubrik “Auszeit” und das zum Jahresende. Dieser Beitrag beinhaltet einen kleinen Tipp, der sich spielerisch und einfach in Sachen gute Vorsätze für das neue Jahr umsetzen lässt, und daher vielleicht genau richtig kommt.

Es gab mal eine Zeit, und da war ich noch keine Mama, da bewegte ich mich wie ein kleiner Hamster im Laufrad durch das Leben. In dieser Zeit tat ich sehr wenig für mich. Ich ernährte mich schlecht und schlief ebenso schlecht. Ich war schon immer ein Mensch, der Arbeit regelrecht an sich reißt, und das tat ich in dieser Zeit ganz besonders. Das hatte zur Folge, dass ich mehr und mehr unzufrieden mit mir selbst und dem Leben wurde. Zum Glück erkannte ich rechtzeitig die Signale die mir mein Körper und mein Geist sendete, und zog rechtzeitig die Reißleine.

So stellte ich meine Ernährung um, ging ins Fitness-Studio, und räumte regelrecht auf in meinem Kopf und im allgemeinen. Das war ein langer Prozeß und die ersten Wochen waren wirklich nicht einfach. Ich stellte fest, dass ich Ziele hatte, und es oftmals am Zeitmanagement scheiterte oder mein Kopf nicht ganz mitspielte. Letzterem möchte ich hier keinen Vorwurf machen, denn so ein Kopf leistet viel. Man überlege mal, wieviele Gedanken man täglich so denkt. Es ist also kein Wunder, dass man hin und wieder vergesslich ist oder ein verlockender Gedanke, wie z. B. abends genussvoll ein Entspannungsbad zu nehmen, erst wieder in den Sinn kommt, wenn man schon todmüde im Bett liegt. Vielleicht kennt ihr das ja?

Ich kann zig solcher Situationen aufzählen und so ging es mir auch zur besagten Zeit. Ich wollte z. B. ins Fitness-Studio und unbedingt in DEN Kurs, und was tat ich? Meinen Wunschkurs im Fitness-Studio tauschte ich ein gegen einen Kundentermin, denn ich hatte bei der telefonischen Terminvergabe schlichtweg nicht den Kurs im Kopf. Ich wollte jedoch Sport treiben und das war mir wichtig. So trug ich Kurse, die ich im Fitness-Studio besuchen wollte, fest in meinen Terminkalender ein. Der Termin mit mir selbst war also gefixt, und mir passierte es seitdem nie wieder, dass ich einen Kurs ungewollt verpasste. Die Sache mit der Notiz in einem Terminkalender oder auch auf einen Erinnerungszettel ist also denkbar einfach, wobei ich hier einen Terminkalender bevorzuge. Ich nutze z. B. den Google Kalender und werde auch per Email über dort hinterlegte Termine informiert bzw. in meinem Falle erinnert.

Heute als Mama ist der Terminkalender für mich wichtiger geworden als denn je

Man könnte jetzt sagen, wozu denn, du bist ja schließlich zu Hause und versorgst nur die Kleinen. Ja das stimmt wohl,  aber es gibt eben auch noch eine Nadja und die ist menschlich und keine Maschine. Mir ist es wichtig, dass ich als Mensch zufrieden und glücklich bin. Ich bin gerne Mama und ich liebe meine Kinder, aber auch mein menschlicher Akku braucht Ladezeiten. Gerade wenn man zwei kleine Kinder hat und ein großes namens “Mann” und einen Haushalt kommt man irgendwann an die Belastungsgrenzen. Ich möchte einfach eine entspannte Mama für meine beiden Kinder sein und ich sage euch eines, die Kleinen merken sofort, wenn ihr es nicht seid, und genau an solchen Tagen läuft alle schief was nur schief laufen kann, oder euer Tag wird besonders anstrengend sein.

Ich möchte auch für meinen Mann eine halbwegs entspannte Ehefrau sein. Oft lese ich Postings von Müttern auf sozialen Medien, bei denen die Ehe eben nicht so gut läuft, weil sich z. B. auch keine Zeit mehr als Paar genommen wird. Es gibt auch Tage bei mir und meinem Mann die nicht immer rosig sind, und ich denke, dass ist normal. Es sollte jedoch nicht zur Regel werden.

Als Mama schaffst du es sicherlich dir hin und wieder auch Zeit für dich selbst zu nehmen. Wir schaffen es doch auch zum Arzt oder nehmen Termine mit den Kindern wahr. Warum notieren wir uns nicht einen Tag in der Woche, wo wir uns etwas Gutes tun? Uns bewusst Zeit nehmen für die Dinge, die wir mal wieder tun wollen oder die uns wichtig sind. Sei es zum Lesen oder einfach mal für ein schönes heißes Wohlfühlbad bei einem Glas wein. Genauso ist es wichtig, sich als Paar bewusst die Zeit zu Zweit zu nehmen.

Was auch immer ihr tun möchtet, damit euer Akku geladen ist, und es euch als Mama gut geht und auch als die Person, die ihr seid, so bitte tut es!!!

Vereinbart mit euch selbst einen festen Termin, denn das Phänomen Termin ist bereits im Wort erklärt. Es ist ein TERMIN und so wie ihr alle anderen Termine in eurem Kalender notiert, und diese auch wahrnimmt, so werdet ihr feststellen, dass ich auch diese Termine viel eher wahrnehmen werdet, als wenn sie einfach nur in eurem Kopf hinterlegt sind. Ich freue mich über euer Feedback und bin ganz gespannt, ob ich richtig liege.

Ps: Mein Mann und ich haben heuten Hochzeitstag und wir nehmen uns heute bewusst Zeit und gehen heute Abend noch in ein feines Restaurant. Auf Savannah und Silas passen meine Eltern auf.

Ich wünsche allen Mamis für 2018 etwas Zeit für sich selbst, denn diese ist nicht nur für eure Kinder kostbar, sondern denkt daran….auch für euch.

Eure