Selbstgemachte Müsliriegel – ganz einfach zubereitet

Heute ist Sonntag. Einmal tief durchatmen und die Woche Revue passieren lassen…

Ehrlich gesagt bin ich froh, wenn ich diese Woche quasi mit dem morgigen Wochenstart neu formatieren kann. Nicht immer kann im Mama-Alltag alles perfekt laufen. Savannah quälte sich zu allen Schlafenszeiten regelrecht in den Schlaf. Silas fiebert seit Donnerstag-Abend und gerade, wo ich diese Zeilen schreibe, sind meine Gedanken bei dem kleinen Mann. Wann bleibt er endlich fieberfrei? Ich selbst hatte zu Beginn der Woche richtig starke Kreislaufbeschwerden. Mein Blutdruck war sehr niedrig und der Schwindel war mein treuer Begleiter. Der Schlaf kam diese Woche viel zu kurz…

Jetzt aber genug gejammert, denn ein freundliches Hoch steht in den Startlöchern und möchte erwartet werden.  In der Zwischenzeit versüssen wir uns ein wenig den Sonntag mit selbstgemachten Müsliriegeln. Ist das nicht eine gute Idee? Ich finde schon, denn sie sind wirklich lecker. Als Müsli-Liebhaberin entdecke ich ein hierfür wirklich sehr einfaches Rezept auf diesen schönen Kochblog. Die Kinder schliefen und ich stellte mit Begeisterung fest, dass ich tatsächlich die meisten Zutaten im Haus hatte. Rezeptideen greife ich sehr gerne auf, aber grundsätzlich passe ich sie immer meinen eigenen Vorlieben an. Selbstgemachte Müsliriegel eigenen sich hierzu perfekt. Also legen wir los!

Selbstgemachte Müsliriegel – ganz einfach zubereitet

Diese Küchenhelfer brauchst du:

  • Große Schüssel
  • Kleiner Topf
  • alternativ Thermomix
  • Flache Auflaufform o. ä.
  • Backpapier oder Alufolie

Zutatencheck – was kommt in dein Müsli?

  • 250 g zarte Haferflocken
  • 2 EL Kokosraspeln
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 Prise Salz
  • 8 EL Kokosöl oder neutrales Öl
  • 6 EL Agavendicksaft oder alternativ Honig
  • ca. 80-100 g Trockenobst, wie z. B. Datteln, Feigen, Aprikosen, Cranberries, Pflaumen etc.
  • nach Belieben z. B. eine Handvoll geraspelte Schokolade oder grob gehobelte Nüsse

Wir legen los – es ist wirklich so einfach

Falls du über einen Thermomix verfügst, so kannst du ihn jetzt direkt starten. Du kannst mit dem Thermomix die ausgewählten Zutaten wunderbar klein raspeln, wie z. B. die Schokolade. Ich selbst habe auch einen Thermomix und habe das Rezept sowohl mit dem Thermomix ausprobiert als auch in der Basic-Variante. Meine ersten Müsli-Riegel im Thermomix waren sehr fein, da die einzelnen Zutaten im Mixtopf viel feiner zerkleinert wurden, als mit einem großen Küchenmesser. Die hier gezeigten Müsliriegel zeigen die Basic-Variante und die geht so.

  1. Bereite alles vor. Müssen Zutaten zerkleinert werden, weil in dein Müsli Schokolade hinein soll, Nüsse und Trockenobst, dann fange an diese Zutaten mit einem guten Küchenmesser zu zerhacken.
  2. Vermenge in der großen Schüssel die zarten Haferflocken, die Kokosraspeln und die Prise Salz und füge dann alle weiteren Zutaten hinzu.
  3. Das Öl wird zusammen mit dem Agavendicksaft oder alternativ mit dem Honig im kleinen Topf erhitzt. Das ergibt eine schöne klebrige Masse, die du nun in die große Schüssel gibst.
  4. Verrühre nun deine Zutaten sehr sorgfältig. Die Honig-Öl-Mischung sorgt dafür, dass dein Müsli nicht zusammenfällt. Falls du das Gefühl hast, du hast zu wenig von der klebrigen und flüssigen Masse, dann erhitze gerne noch etwas Kokosöl mit Honig und gehe damit auf Nummer sicher.
  5. In einer flachen Auflaufform, die du mit Backpapier oder Alufolie ausgelegt hast, fügst du jetzt diese Masse hinzu. Du kannst einen großen Löffel dazu nutzen, um die Masse glatt zu streichen und anzudrücken. So wird dein Müsli noch fester. Dein Müsli kannst du auch dekorieren ganz nach dem Motto “das Auge isst mit”. Lege obenauf z. B. ganze Nüsse oder Cranberries.
  6. Nun geht es ab in den Kühlschrank, damit dein Müsli fest werden kann. Hier warte ich mindestens zwei Stunden.
  7. Ich lasse meine Müsliriegel immer in der Form im Kühlschrank und schneide sie zuvor mit einem Messer in Riegel zurecht. Sie halten bei uns keine zwei Tage.

Viel Spass bei der Zubereitung und einen wunderschönen Sonntag.

PS: Hier findest du weitere Rezeptideen

Eure

 

 

 

 

Asiatische Küche – wir kochen heute im Wok

Kochst du auch so gerne? Vor allen Dingen asiatisch?

Vor einer Woche kochte ich asiatisch. Ich liebe die asiatische Küche und esse auch gerne sehr scharf. Was ich auch liebe?! Zu kochen. Ja ich koche wirklich gern. Es entspannt mich total. Voraussetzung ist jedoch, dass ich Ruhe in der Küche habe, die jetzt als Zwillingsmama oftmals zu kurz kommt. Meistens koche ich daher abends, wenn die Beiden schlafen, und dann sollte es auch schnell gehen, denn zum einen haben wir hier schon nach 19:00 Uhr und mal abgesehen davon, dass ich dann großen Appetit verspüre, freue ich mich natürlich auf dem Sofa den Rest des Abends noch etwas zu entspannen. Das ist dann meine freie Zeit als Mama. In der Küche bin ich eher der spontane Typ, der einfach mal probiert, und schaut was im Kühlschrank ist.

Das war auch letzte Woche der Fall. Den Tag davor war ich beim Aldi und hatte dort 250 g Champignons, Kaiserschoten und chinesisches Pak Choi Gemüse eingekauft. Zu Hause hatte ich dann noch Zwiebeln, Brokkoli und grüne Bohnen tiefgefroren, Bambussprossen aus dem Glas, eine Zitrone, 250 g Garnelen, Dulse Algen sowie Basmati-Reis. Koche ich asiatisch und gibt es Reis zum Essen, dann bereite ich den Reis in unserem Reiskocher zu. Eigentlich ist dieser ja überflüssig, wenn man einen Thermomix zu Hause hat, aber ich bin der Meinung, dass zum einen der Reis aus dem Reiskocher viel besser schmeckt und zum anderen wie auch das Zubereiten der Speisen im Wok einen Hauch Asia ins Kochvergnügen zaubert. Neben einer Auswahl von Gewürzen, wie z. B. Zitronengras, welches oft in der asiatischen Küche Verwendung findet, habe ich immer eine Dose Kokosmilch im Schrank und mit all den genannten Zutaten kann es auch schon direkt losgehen.

Das sah bei mir so aus!

Als Öl verwendete ich Kokosöl – oft nehme ich aber auch Erdnussöl. In den Wok wanderten dann die aufgetauten Garnelen mit den Zwiebeln, die Champignons, das Pak Choi Gemüse und die Kaiserschoten. Sobald das Gemüse bissfest wurde und die Garnelen glasig, gab ich den leicht aufgetauten Brokkoli mit den grünen Bohnen sowie die Bambussprossen hinzu. Durch die starke Hitze im Wok reduziere ich dann keine fünf Minuten später die Temperatur, bevor ich dann die Kokosmilch zum Essen hinzufügte. Als nächstes fügte ich noch drei Teelöffel Tom Yum Paste hinzu und verrührte sie mit der Kokosmilch und würzte dann nach. Etwas Salz, Pfeffer, den Saft einer ganzen Zitrone, gerne auch mal etwas Chili und Zitronengras. Ich habe hier so eine Gewürzmischung und kann gar nicht sagen, was neben Zitronengras hier noch enthalten ist.

Wie ihr lest, nehme ich es nicht immer genau und möchte, wenn ich hier ein Rezept poste, sie eher als Rezeptideen betiteln. Ihr könnt dann anhand dieser Rezeptideen euer eigenes asiatisches Essen zaubern, daher schreibe ich auch gar nicht so viel zur Garzeit oder zu den Mengenangaben. Letzteres liegt aber auch wirklich daran, dass ich selten nach Rezept koche, sondern einfach mache. Zum Schluss gab es noch eine Handvoll Dulsenalgen in den Wok. Hier muss man aufpassen, da Algen für gewöhnlich etwas salzig sind – also lieber einmal mehr abschmecken. Am Ende reduzierte ich erneut die Temperatur und ließ das Essen etwas köcheln. So gewann das Gemüse und die Garnelen noch etwas an Geschmack. Mein Basmatireis aus dem Wok war schön klebrig, da ich etwas weniger Wasser benutzt habe. Der Reis war also perfekt, um ihn mit Stäbchen essen zu können, aber ich esse sehr gerne vom Löffel.

Mensch das war sooooo lecker. Schade, ich hatte keine Chashewkerne mehr zu Hause. Die hatten einfach noch gefehlt.

Ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren. Ps: Schreibt mir doch, wenn es euch geschmeckt hat.

Mein gesundes und schnelles Frühstück

Die erste Mahlzeit des Tages – mein Frühstück

Auf dem Foto präsentiere ich euch mein gesundes, schnelles und auch leckeres Frühstück. Als Mama weiß ich nur zu gut, dass wir uns ernährungstechnisch nicht immer gut ernähren, und dass vor allen Dingen dann, wenn die Kleinen noch so klein sind, und mehr Mama-Zeit beanspruchen. So kenne ich viele Mamis, die ständig unter Strom stehen, und bereits zu Beginn des Tages nicht frühstücken.

Bei mir war das am Anfang auch oft der Fall. Gerade wenn man Mama von Zwillingen ist, hat man einfach die doppelte Arbeit, und die Zeit verfliegt wie in Windeseile. Letztlich möchte man auch in Ruhe frühstücken, so geht es mir zumindest. Für mich hat Essen immer etwas mit Genuss zu tun, daher esse ich in aller Regel ungern mal eben so. Das eben so verleitet mich dazu ungesunde Sachen zu essen. Mal da ein Keks, da ein Stückchen Schokolade oder auch mal Weingummi. Würde ich den ganzen Kram mal längere Zeit weglassen, hätte ich wahrscheinlich schon wieder mein altes Gewicht, aber ich muss zugeben, ganz ohne Nervennahrung geht es auch bei mir “noch” nicht.

Ich persönlich finde ja, dass gerade das Frühstück enorm wichtig ist. Es kurbelt unseren inneren Motor erst einmal so richtig an, gibt uns also Energie und macht uns munter. Natürlich immer nur dann, wenn wir uns hier vernünftig ernähren.

Mein gesundes und schnelles Frühstück hier auf dem Foto besteht aus ca. 5 Esslöffel Naturjoghurt, 1 Esslöffel Leinöl, 1 Esslöffel Chiasamen, 1 Esslöffel Müsli mit Früchten, und aus einem Sommerfrucht-Mix (gibt es bei Aldi im Tiefkühlfach). Oftmals schneide ich mir auch frisches Obst in den Joghurt, aber wenn man morgens mal nicht so viel Zeit hat, dann ist die Tiefkühlvariante genau die Richtige. Hier kann man ganz nach Belieben kombinieren, wie z. B. nur Waldfrüchte, Erdbeeren oder Kirschen etc. nehmen. Das Gleiche gilt für die weiteren Zutaten. Es muss kein Chiasamen sein, wobei dem man easy im dm-markt kaufen kann, was auch für das Leinöl gilt.

Die Einfachheit bei dieser Frühstücksvariante ist schnell und kurz erklärt. Es schmeckt, ist schnell zubereitet, ist gesund, und macht Lust auf mehr. Damit meine ich, dass hier der eigenen Phantasie und vor allen Dingen dem Geschmack keine Grenzen gesetzt sind. Wie wäre es z. B. noch mit einem Schuss Honig und einer Handvoll Nüsse? Wie sieht dein Frühstück aus?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in den Tag.

Eure