Hilfe – ein neues Sofa muss her – Invasion der Fleckenzwerge

Oh wie sehr ich es genieße nach einem langen und intensiven Mama-Tag mich einfach nur auf unserem Sofa lang machen zu dürfen. So richtig! Das kommt euch sicherlich bekannt vor oder?  Unser Sofa ist so eine richtige Familien-Couch mit etlichen Kissen und schön groß. Als vierköpfige Familie haben wir auf unseren Sofa ausreichend Platz und es ist einfach super bequem. Ach, wie sehr ich dieses Sofa doch liebe. Es ist meine Wohlfühl-Oase in unserem Wohnzimmer. Wie oft bin ich hier schon eingeschlafen und ohne Rückenschmerzen wieder aufgewacht? Es ist einfach perfekt…na ja…es war perfekt bis zum Tag X.

Hilfe – ein neues Sofa muss her

Das genaue Datum für Tag X ist mir ehrlich gesagt nicht bekannt. Als Mama führt man ja auch kein Tagebuch darüber, wann einem die ersten Flecken oder auch Kratzer an diversen Möbelstücken aufgefallen sind. Man kennt allerdings den Hauptverursacher oder in meinem Falle die Hauptverursacher. Stichwort: Kinder. Diese zwei kleinen Räuber liebe ich abgöttisch, auch wenn sie mich still und heimlich als ihre persönliche Putzfrau engagiert haben. Eigentlich könnte ich mir den Putzlappen direkt in die Hosentasche stecken, denn immer wieder entdecke ich einen Fleck, der einfach nicht auf unseren Möbelstücken gehört. Bis zum Tag X hatte ich als Mama nur eine gewisse Vorstellung davon, wie sehr eine Wohnungseinrichtung beansprucht wird, wenn Kinder mit im Haushalt leben. An Tag X wurde diese Vorstellung sehr präzise, denn es reichte ein Blick auf unser Sofa. An diesem Tag breitete sich das Tageslicht geradezu erleuchtend auf diesem aus und ich sah wirklich jeden Fleck. Dazu gehörten Rotzfahnen meiner Kinder, gut versteckt unter den Kissenbergen, und diverse andere Flecken, deren Ursprung ich nicht näher ergründen wollte. Dabei war ich schon sehr pingelig und sauber und unsere Couch eigentlich mega pflegeleicht. Besser gesagt die Mikrofaser.

Irgendwie schaut der Teddy nicht wirklich happy aus oder? Ob es vielleicht daran liegt, dass er lieber auf einen unserer schönen Esszimmerstühlen sitzen möchte, als auf unserem abgenutzten Sofa?

Bilder sagen mehr als Worte

Ja unser Sofa sieht von weitem wirklich noch ok aus. Vor allen Dingen wenn man bedenkt, dass es sicherlich schon zehn Jahre alt ist. Man darf nur nicht genauer hinsehen, denn dann kann es passieren, dass man solche Flecken auf unserem Sofa vorfindet.

Igitt schon wieder Flecken auf unserem schönen Sofa, was zu erwarten war. Kleine Kinder essen halt gerne auch mal ihre Kekse auf dem Sofa und wenige Minuten später finden sie es ganz spannend, wie sie mit ihrer Spucke große dunkle Kreise auf unserem Sofa hervorzaubern.

Es ist wie eine Invasion von feindlichen in der Überzahl vorhandenen Fleckenzwergen, die mich mit diversen Reinigern auf unserem Sofa in die Knie zwingen. An vielen Stellen sieht der Polsterstoff mittlerweile auch total durchgeschrubbt aus.

Es muss also definitiv ein neues Sofa her

“Am liebsten sofort”, ruft es in meinem Kopf. Der Verstand allerdings sagt: “Solange deine Kinder noch so klein sind, wäre das absolute Geldverschwendung”. Recht hat er, der Verstand. Ich lausche einer weiteren Stimme, die zu mir sagt: “Schau doch einfach mal in ein Möbelgeschäft vorbei und lass dich unverbindlich beraten”. Hmmm….der Gedanke ist wirklich sehr verlockend und ich kenne mich sehr gut. Würde ich dem Rat dieser Stimme folgen, dann steht definitiv bald ein neues Sofa in unserem Wohnzimmer. Seufz…gar nicht so einfach.

Kommt euch die Situation bekannt vor? Falls ja, wie habt ihr euch entschieden? Wann gab es das erste neue Sofa? Wie alt waren eure Kinder zu diesem Zeitpunkt? Was sollte man beim Kauf eines neuen Sofas beachten, wenn Kinder mit im Haushalt leben?

10 Dinge an denen du merkst, dass du Mama bist

10 Dinge an denen man merkt, dass man Mama ist?

Irgendwie ist die Überschrift etwas schräg oder? Es ist ja nicht so, als hätte man Alzheimer und würde nicht bemerken, dass auf einmal zwei Kinder da sind. Dennoch passt diese Überschrift zu diesem Post. Es geht hierbei vielmehr um Situationen und Gedanken aus meinem ganz persönlichen Mama-Alltag, die ich hier aufgreife. Sie bringen mich zum Schmunzeln und entlarven mich eindeutig mit meinem ganzen ICH als Mama. Es sind meine ganz persönlichen Top 10. Gerne verrate ich sie dir und könnte mir vorstellen, dass dir hierbei einiges bekannt vorkommt. Meine Zwillinge, Savannah und Silas, sind 14 Monate alt. Achtung...es geht los:

  1. In einer ruhigen Minuten schaue ich an mir herunter und entdecke zwei große Flecken an meiner Bluse. Ob sie sich entfernen lassen? Ich versuche es mal mit meinen Fingernägeln. Manchmal kann auch ein wenig Spucke hilfreich sein. Ich stelle beschämt fest, dass ich früher nie die Wohnung verlassen habe, ohne einen ordentlichen Blick auf mich inkl. meiner Kleidung zu werfen. Tatsächlich ist es mir schon öfters passiert, dass sich irgendwelche Essensreste der Kinder an meiner Kleidung befanden und ich einfach zur Türe raus bin. So wie heute, wo ich mal ohne die Beiden unterwegs bin. Ob die Kassiererin an der Kasse die Flecken entdeckt hat? Ich kenne die Frau zwar nicht, aber es ist mir dennoch unangenehm. Ich krame nach meinem Portemonnaie und halte dabei meine Handtasche gekonnt vor meinem Körper. So sieht man bestimmt nichts!
  2. Früher, das ist noch gar nicht so lange her, habe ich es geliebt ausgiebig shoppen zu gehen. Ausgiebig schließt gelassen und entspannt mit ein. Heute, Oma und Opa passen auf die Kinder auf, habe ich das Gefühl dass ich wie ein Flummi durch die Läden hüpfe. Das nervt mich selbst. Dabei habe ich doch eigentlich keinen Zeitdruck. Ich überlege dreimal, ob ich wirklich eine neue Hose brauche und ob ich diese tatsächlich in der Umkleide anprobieren sollte. Der Gedanke, die Hose an- und auszuziehen, stresst mich bereits. Ich hänge die Hose also wieder zurück und rede mir ein, dass ich genug Hosen im Schrank habe, die mir noch passen. “Oh”, ich ertappe mich dabei, dass ich mich auf einmal in der Kinderabteilung wiederfinde. Hier boomt mein Shoppingerlebnis vergangener Tage wieder. Mein Mama-Herz ist happy und meine Kinder um ein paar Klamotten reicher.
  3. Mehrmals am Tag flitze ich wie ferngesteuert durch die Wohnung. Ich räume das Spielzeug wieder geordnet an seinem Platz und muss bei dem Tempo wirklich aufpassen, dass ich nicht über eines stolpere. Ich ärgere mich, dass mein Mann den Joghurtbecher vom Vorabend nicht direkt in den Müll geworfen hat. Der wird was erleben! Ist ja nicht so, als wäre es zum ersten Mal passiert. Ich räume das benutzte Geschirr in die Spülmaschine. Auf den Weg dorthin bleiben die Brotkrümel auf den Boden natürlich nicht unbemerkt. Na gut! Gibt es irgendwo eine Statistik, in der steht, wie oft eine Hausfrau im Durchschnitt Staub saugt? Ein Wahnsinn….Mit meinem Akku-Staubsauger und Adleraugen flitze ich durch unsere Wohnung und entdecke unliebsame Essensreste auf dem Boden. Gekonnt entferne ich diese mit einem Feuchttuch. Super-praktisch sage ich dazu nur, gerade wenn es mal schnell gehen muss. Wie schön, dass wir keinen Teppichboden haben!
  4. Ohne meinen Morgenkaffee geht wirklich nichts.  Gibt es eigentlich eine Koffein-Creme für die Augen? Die sind manchmal so schwer. Gedanklich würde ich mir den Kaffee am liebsten über den Kopf schütten getreu dem Motto “Halloooo wach”. Savannah hält mir stolz einen Becher entgegen, ich nicke und nehme ihn in die Hand. Sie macht es sich vor mir gemütlich und hat noch fünf weitere Spielsachen gefunden, die sie mir nun nacheinander in die Hand reicht. Derweil  bemerke ich, wie Silas die Blumentöpfe von der Fensterbank werfen möchte und rufe ihm zu. Als ich mich wieder meinem Kaffee zuwende, verziehe ich das Gesicht. Der Kaffee ist inzwischen kalt. Am Timing müssen wir definitiv noch arbeiten!
  5. Ich erwische mich selbst immer wieder dabei, dass in den Gesprächsthemen zwischen mir und meinem Mann immer wieder unsere Kinder eine große Rolle spielen. Dank unserer vernetzten Welt ist er immer auf dem Laufenden. So sende ich ihm die TopNews des aktuellen Tages mit Fotos unserer Kinder untermalt auf sein Smartphone. Es ist nicht so, dass wir sonst keine anderen Themen hätten…nein…ein solches Ehepaar sind wir nicht. Immer wieder hört man jedoch, dass sich Paare trennen, wenn die Kinder das Haus verlassen bzw. alt genug sind. Ein beängstigender Gedanke. Wie immer gilt auch hier, man muss pflegen und hegen, das was man hat und man behalten möchte.
  6. Immer öfter esse ich heimlich. Sobald meine Kinder mitbekommen, dass ich esse, fliegt ihr Spielzeug durch die Gegend und schon sind sie bei mir. Es wird noch längst nicht alles gegessen, aber gerne alles probiert. Derartige Momente prägen das Bild einer Raubtierfütterung. Am Ende liegen diverse Speisereste auf unseren Küchenboden verteilt und von meinen zwei Raubkatzen ist nichts mehr zu sehen. Na gut, ich fange mal wieder an zu putzen.
  7. Lieber gesegneter Mittagsschlaf wer hätte gedacht, dass du eines Tages so willkommen bist?! Zeit für meinen zweiten Kaffee, aber dieses Mal wirklich heiß. Ich glaube, in diesem Punkt sind wir Mamis und Papis uns alle einig oder? Der Mittagsschlaf ist einfach ganz großartig….aber wehe…die Kinder wollen nicht einschlafen…da geraten wir ordentlich ins Wanken oder? Also pssst…
  8. Mitten in der Nacht werde ich wach, weil ich zur Toilette muss und summe ein Kinderlied. Unglaublich, dieser Ohrwurm. Das ist mir schon am Tag passiert, obwohl ich allein in der Küche stand.
  9. Es bricht mir das Herz, wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich achte sehr darauf, dass es ihnen gut geht. Ihnen nicht zu kalt oder zu warm ist. Meine Kinder stehen an erster Stelle und wenn sie weinen bin ich da um sie zu trösten. Diese Muttergefühle sind so intensiv und sie überraschen mich immer wieder. Ich bin dankbar Mama zu sein.
  10. Kürzlich schrieb mir doch eine Mama über Instagram, ob ich Interesse an Deko hätte. Sie würde mir einen Discount einräumen. Das fand ich echt witzig, zumal sie selber zwei kleine Kinder hat. Ich finde es ganz zauberhaft eine schöne dekorierte Wohnung zu haben und sie mit wohnlichen Accessoires aufzufrischen…wirklich. Doch bitte welche Mama findet es toll seinen Kindern ständig hinterherzurennen, da diese gerade im Begriff sind sämtliche Deko vom Couchtisch abzuräumen? Als Mama sorgst du dafür dass du eine kindersichere Bude hast, damit du auch mal ein paar Minuten beruhigt auf der Couch sitzen bleiben kannst. Man ist sowieso ständig in Bewegung und läuft auf Hochtouren.

Das waren meine persönlichen Top 10. Nun bin ich gespannt! Woran merkst du, dass du Mama bist? Was hat sich total verändert? Kommt dir einiges meiner aufgezählten Fakten bekannt vor?