Zwillingsrabatt – Heute verrate ich dir welche Firmen dir einen Rabatt geben

Du bist Mama oder Papa von Zwillingen und fragst dich, ob es eigentlich Firmen gibt, die euch als Familie einen Zwillingsrabatt gewähren? Dabei schaust du auf die Checkliste für die Erstausstattung eurer Zwillinge, und stellst fest, dass diese einfach mega lang ist? “Puh… das wird ganz schön ins Geld gehen”, denkst du dir. Viele Anschaffungen müssen nämlich doppelt getätigt werden.

Es ist also völlig normal, dass du dich gerade mit dem Thema Finanzen auseinandersetzt. Dabei ergibt sich zwangsläufig die Frage, ob man bei der ein oder anderen Anschaffung einen Rabatt als Zwillingsfamilie erhält. Hierbei möchte ich dir helfen und teile mit dir meine Erfahrungen.

Als erstes stellt sich folgende Frage:

Wie erhalte ich einen Zwillingsrabatt?

Diese Frage ist absolut berechtigt. Die meisten der hier aufgeführten Firmen werden als Nachweis die Geburtsurkunden deiner Zwillinge anfordern. Bei einer Anfrage per Email macht es daher Sinn die Geburtsurkunden deiner Kinder direkt beizufügen. Speichere die Geburtsurkunden deiner Kinder am besten direkt im Ordner X ab. So hast du sie immer griffbereit. I. ü. nicht nur in den Fällen, in denen es um die Gewährung eines Zwillingsrabatts geht.

So und jetzt sind wir schon an diesem Punkt angelangt:

Heute verrate ich dir welche Firmen dir einen Zwillingsrabatt geben:

– aber Achtung alle Angaben ohne Gewähr –

 

  • babymarkt – Es wird einmalig pro Familie ein 20,00 Euro Gutschein für den Online-Shop angeboten. Sind die Zwillinge noch nicht geboren, reicht auch ein Auszug aus dem Mutterpass.
  • dm-markt – Hier kannst du ebenfalls einen 20,00 Euro Gutschein erhalten, der in der Filiale einzulösen ist. Ein weiterer Vorteil ist hier das Familienprogramm “Glückskind” für dich. Bei Registrierung erhalten deine Zwillinge ein Willkommensgeschenk und viele Rabatt-Coupons auf zukünftige Einkäufe erwarten dich.
  • Trends – Du erhälst hier einen 10 % Gutschein, den du bei deinen Einkäufen in der Filiale einlösen kannst.  Meiner Erinnerung nach ist der Gutschein dauerhaft gültig.
  • Zwergperten5 % Zwillingsrabatt gibt es hier beim Fachgeschäft für Auto-Kindersitze
  • KIK– Hier bekommst du eine VIP-Karte mit einem Zwillingsrabatt von 15 %. Die VIP Karte ist meiner Erinnerung nach für ein Jahr gültig.
  • BIG – Kein direkter Zwillingsrabatt, aber du erhälst hier zwei Boby Cars Classic zum Preis von einem
  • NUK – Kein Zwillingsrabatt, aber zwei große Willkommensgeschenke 
  • Kölln – Hier gibt es u. a. 6 Pakete Schmelzflocken
  • jako-o 5 % Zwillingsrabatt auf deine Einkäufe
  • Hauck20 Euro Gutschein beim Onlineshop babayartikel.de. Allerdings gibt es hier einen Mindestbestellwert, der bei ca. 50 Euro lag.
  • BabyOne20 Euro Willkommensgutschein
  • babywalz 10 % Einkaufsrabatt bis zum 2. Lebensalter deiner Zwillinge, aber Achtung bestimmte Marken sind vom Rabatt ausgeschlossen

Vergleichen und Sparen

Sind alle Zwillingsrabatte und Gutscheine eingelöst und verbraucht gilt wie immer “vergleichen und sparen”. Viele Online-Shops haben hin und wieder Rabatt-Aktionen oder Tagesangebote.

Welche Firmen geben noch einen Zwillingsrabatt?

Diese Frage bleibt einfach für uns Mamas und Papas von Mehrlingen spannend. Daher bist du jetzt an der Reihe, denn dieser Artikel ist bereit zum Wachsen. Hilfst du mir dabei?

Verrate mir doch bei welchen Firmen es noch einen Zwillingsrabatt gibt oder sonstigen Vorteil?

Gerne dürfen sich hier auch Firmen melden.

Ich freue mich über jede Mithilfe.

 

 

 

Dieser Artikel enthält Werbung durch Markennennung

Text und Foto @ Nadja Moutevelidis

Ein Fuxtec Bollerwagen für Zwillinge

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Etwas Neues muss her! Bloß was?

Vielleicht kommt euch dieser Gedanke aus eurem Mama- oder auch Papa-Alltag bekannt vor? Damit meine ich speziell den Gedanken just in diesem Moment, als ihr mit euren Kindern unterwegs seid. Ihr fahrt sie mit dem Buggy spazieren und inzwischen sind die Kleinen ganz schön mobil geworden. So laufen sie auch mal größere Strecken durch den Park, in dem ihr euch gerade befindet. Die Zeiten, in denen sie einfach die ganze Zeit im Buggy sitzen geblieben sind, gehören zur Vergangenheit.

Diese kleinen Entdecker möchten einfach aktiv sein. So sammeln sie die Äste, die sie rechts und links am Wegesrand sehen, auf. Von der ein auf der anderen Sekunde bleiben sie plötzlich stehen. Irgendetwas Spannendes passiert da gerade. Sie schauen in die Luft zu den Wolken. Tatsächlich, da ist ein Flugzeug! Dann hören sie die Vögel in den Bäumen zwitschern und halten im nächsten Augenblick nach ihnen Ausschau. Ganze zwei Meter bewegt ihr euch als Familie weiter vom Fleck, als die beiden kleinen Entdecker wieder stehen bleiben. Eine alte Dame mit ihrem Hund kreuzt euren Weg, und da….Da kommt ein Fahrradfahrer. Oh, das ist alles so spannend.

Viel Zeit zum Nachdenken!

Ja, solche kleinen Entdecker habe auch ich zu Hause. Unsere Spaziergänge können daher teilweise ganz schön langatmig sein. Da bleibt auch viel Zeit zum Nachdenken. Dabei schiebe ich unseren Buggy vor mir her. Ohne Buggy können wir längere Spaziergänge noch nicht meistern. Irgendwann brauchen die Zwillinge dann doch mal eine Verschnaufpause. Meine Gedanken widmen sich unserem Haushalt und den Dingen, die noch zu erledigen sind. Inzwischen sitzen Savannah und Silas wieder in ihrem Buggy. Es geht voran. Eine Familie kommt uns entgegen. Der Papa zieht einen Bollerwagen hinter sich her, in dem sein Sohn sitzt. Übrigens auch ein kleiner Entdecker, der stolz einen Stock in der Hand hält. Meine Kinder versuchen sich umzudrehen, um dem Jungen nachzuschauen. Sie sind Beide sehr aufgeweckt und neugierig. Ich schiebe meine Kinder in ihren Buggy weiter voran. Meine Gedanken wenden sich ab vom Haushalt und den Dingen, die noch zu erledigen sind. Mir fällt auf, dass mir in den letzten Tagen immer wieder Familien begegnet sind, die ihre Kinder mit einem Bollerwagen spazieren fahren. Interessant. Ein Gedanke flammt auf, der mich nicht mehr los lässt.

Wäre so ein Bollerwagen nicht toll für meine Zwillinge?

So stelle ich mir vor, wie Savannah und Silas in einen Bollerwagen sitzen. Würde es  ihnen gefallen? Hätte ich Lust meine Kinder in einem Bollerwagen hinter mir her zu ziehen? So ein Bollerwagen ist doch sperrig! Ich möchte gerne mobil sein und den Bollerwagen auch für Ausflüge nutzen, z. B. für einen Zoobesuch. Passt er also ins Auto?

Puh…Mein Gedankenkarussell ist gerade in Begriff sein Tempo zu beschleunigen. Ich ziehe die gedankliche Notbremse und damit ist das Thema “Bollerwagen” erst einmal für mich vom Tisch.

Oh was ist das? Ein Fuxtec Bollerwagen, der ist sogar faltbar

Das Thema “Bollerwagen” war tatsächlich erst einmal vom Tisch. Allerdings nur so lange, als unsere Wege sich beim letzten Zoobesuch mit einem Fuxtec Bollerwagen kreuzten. Dieses Mal schob ein Familienvater einen Bollerwagen vor sich her, der auch über ein Sonnendach verfügte. Es handelte sich hier um einen Fuxtec Bollerwagen. Den Namen konnte ich von Weitem lesen. Begeistert zog ich meinem Mann am Jackenärmel.

Das Gedankenkarussell war wieder da, drehte die erste Runde, und es sprudelte nur so aus mir heraus.

“Schau mal, wäre so ein Bollerwagen nicht toll für Savannah und Silas?” Ich bemerkte, dass der Familienvater mit dem Bollerwagen zu uns schaute. Das war mir ein wenig unangenehm. Wahrscheinlich hatten wir ihn regelrecht angestarrt, und er war total verunsichert, wieso. Ohne lange zu überlegen gingen wir zu dem Familienvater rüber und klärten die Situation auf. Da ich neugierig war, stellte ich direkt ein paar Fragen. So war ich mir z. B. unsicher, ob in einem Bollerwagen überhaupt zwei Kinder ausreichend Platz haben. Schließlich saß hier nur ein Kind im Wagen. Der Familienvater erklärte jedoch, dass er auch zwei Kinder habe. Seine ältere Tochter würde auch noch bequem ihren Platz im Bollerwagen finden. Sichtlich stolz präsentierte er uns den Fuxtec Bollerwagen und dabei blieb eine Äußerung nachhaltig im Gedächtnis:

Dieser Bollerwagen gehört zu den besten Anschaffungen, die wir in den letzten zwei Jahren getätigt haben

Ein Fuxtec Bollerwagen für unsere Zwillinge – Erfahrungsbericht

Tja und so kann es gehen!

Jetzt sitze ich hier in meinem Kämmerlein an meinem PC und teile mit euch meine Erfahrungen zum Fuxtec Bollerwagen, wie zuvor der Familienvater mit mir.

Schon lange bevor ich mich das erste Mal gedanklich mit dem Thema Bollerwagen auseinandersetzte, wollte ich einfach mehr für meine Kinder. Bei zahlreichen Spaziergängen flammte oft der Gedanke auf “Etwas Neues muss her”. Nach wie vor war es natürlich praktisch die Zwillinge in ihrem Buggy spazieren zu fahren, aber ich wünschte mir irgendwie eine Steigerung. Meine Kinder sollten unsere Spaziergänge neu erleben. Es sollte alles irgendwie abenteuerlicher sein und meine beiden Entdecker sollten auch wirklich alles genau sehen und beobachten können. In einem Buggy kamen sie hier zwangsläufig an ihre Grenzen.

Bloß welche Alternative hatte ich als Zwillingsmama meine Zwillinge spazieren zu fahren, außer in einem Buggy? Lange Zeit war ich ratlos, bis ein Fuxtec Bollerwagen viel Licht ins Dunkle brachte, und damit auch mein Gedankenkarussell zum Stillstand.

Vielleicht befindet ihr euch gerade in einer ähnlichen Situation wie ich vor wenigen Wochen. Daher möchte ich mit euch diesen Erfahrungsbericht teilen.

Dazu gehört, dass ich euch den Fuxtec Bollerwagen zunächst zeigen möchte. Hier sind Fotos natürlich perfekt. Es handelt sich hierbei übrigens um das Model FX-CT800 der Firma Fuxtec. Den direkten Link zu diesem Model füge ich euch hier bei.

Das Abenteuer kann beginnen. Hier ist unser Fuxtec Bollerwagen FX-CT800 – auch im Detail.

Ein paar Features des Fuxtec Bollerwagen möchte ich gerne auch hier wiedergeben:

  • faltbar (so ist der Bollerwagen mobil und passt perfekt in den Kofferraum)
  • UV-Sonnendach (an sehr sonnigen und heißen Tagen zum Schutz eurer Kinder unbedingt anbringen)
  • Schiebegriff (super komfortabel und für mich ein klares must-have)
  • Innenraumverlängerung (bei Bedarf einfach anzubringen)
  • Feststellbremse (vorne und hinten)
  • Breite Räder aus Gummiprofil
  • Außentaschen und ein Innenfach

Optional könnt ihr folgendes Zubehör für den Fuxtec Bollerwagen erwerben:

  • Bollerwagenmatte (diese ist aufblasbar)
  • Regenschutz
  • Hecktasche (so habt ihr mehr Stauraum)
  • Anschnallgurte

Der Fuxtec Bollerwagen ist sogar reisetauglich

Finde den Fuxtec Bollerwagen im zusammengeklappten Zustand in unserem Auto. Na, gefunden? Er befindet sich ganz unten auf der rechten Seite. Über ihn liegt der zusammengeklappte Buggy, den wir auch noch dabei hatten.

Passend vor Reiseantritt klingelte der DHL-Bote an unserer Tür und lieferte den Fuxtec Bollerwagen an uns aus. Ein perfektes Timing. Unser Centerpark-Urlaub an der holländischen Grenze stand nämlich bevor, und wir wollten unbedingt den Fuxtec Bollerwagen mitnehmen.Unser Familienauto ist übrigens ein Ford Grand C-Max. Wir hatten keinerlei Probleme den Bollerwagen mit unserem ganzen Gepäck in unseren Kofferraum unterzubringen. Der Fuxtec Bollerwagen misst im zusammengeklappten Zustand nämlich gerade mal 15 cm.

Das macht den Fuxtec Bollerwagen aus meiner Sicht als idealen Begleiter für Familienreisen mit dem Auto. So auch für diverse Ausflüge mit den Kindern. Am Urlaubsort konnten wir den Bollerwagen praktischerweise auch noch zum Be- und Entladen unseres Gepäcks nutzen, und mussten daher nicht so oft zum Auto laufen. Ein echter Mehrwert!

Mein Mama-Fazit

Ich war zu Anfang sehr skeptisch, ob Savannah und Silas überhaupt in ihrem Bollerwagen sitzen bleiben. Sollten wir uns nicht lieber noch Anschnallgurte dazu kaufen? Auf der anderen Seite waren die Beiden ja schon 22 Monate alt. In diesem Alter sollten Kinder auch mal auf uns Eltern hören, wenn es heisst “Sitzen bleiben”. Findet ihr nicht auch?

In der Praxis gestalteten sich unsere Fahrten mit dem Bollerwagen relativ entspannt. Die Zwillinge kletterten tatsächlich nur aus dem Bollerwagen heraus, wenn sie auch laufen wollten. Ansonsten saßen sie total entspannt in ihrem Fuxtec Bollerwagen und beobachten neugierig ihr Umfeld. Der Bollerwagen wurde auch oft für ein kleines Picknick genutzt. Natürlich während der Spazierfahrt.

Die Möglichkeit den Bollerwagen zu schieben möchte ich persönlich nicht missen. So habe ich einfach meine Kinder im Blick und das ist mehr doch sehr wichtig. Auf der anderen Seite bin ich es auch gewohnt als Mama meine Kinder zu schieben und kenne es auch nicht anders. Da der Fuxtec Bollerwagen kaum Eigengewicht mitbringt, und sich durch seine breiten Räder aus Gummiprofil super fahren und lenken lässt, hat man eher das Gefühl, als würde man einen Einkaufswagen vor sich her schieben. Super easy also.

Wickeln im Bollerwagen?

 Oh ja! Das habe ich sogar auch ausprobiert. Wir befanden uns an einem überfüllten Spielplatz, als ich merkte, dass Silas Windel im Begriff war gleich aus allen Nähten zu platzen. Mir persönlich ist es wichtig die Intimsphäre meiner Kinder auch beim Wickeln in der Öffentlichkeit zu wahren. So legte ich kurzentschlossen Silas zum Wickeln einfach in den Bollerwagen, und was soll ich sagen? Der Fuxtec Bollerwagen entpuppte sich hier für mich als ein Problemlöser, wenn kein Wickelraum in der Nähe und kein ruhiges Plätzchen vorhanden ist.

Diebstahlschutz für den Bollerwagen?

Meine Empfehlung! Bitte geht nicht ohne aus dem Haus. Wir alle haben kein Geld zum Verschenken oder? Wie oft wird ein Kinderwagen oder auch ein Buggy gestohlen? So ein Bollerwagen gefällt nicht nur Familien mit Kindern. Ein Fahrradschloss gibt mir persönlich ein sicheres Gefühl den Fuxtec Bollerwagen auch mal unbeaufsichtigt stehen zu lassen. So kann ich in aller Ruhe Sandburgen mit meinen Kindern bauen und der Familienausflug endet ohne böse Überraschungen.

Die Kinder haben Spaß und fühlen sich wohl! 

Das ist fast das Wichtigste. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass Savannah und Silas sich in ihrem Bollerwagen unhappy fühlen.

Das war mein abschließendes Mama-Fazit. Ich hoffe sehr, dass dir dieser Beitrag gefallen hat, und ich dir ein paar nützliche Infos und Tipps mit auf den Weg geben konnte. Über dein Feedback freue ich mich an dieser Stelle. Zum Schluss folgen noch ein paar Bilder aus unserem Centerpark-Urlaub mit dem Fuxtec Bollerwagen. Über diesen folgt übrigens auch noch ein Erfahrungsbericht. Abonniere daher doch einfach meinen Mamablog und bleibe mit mir im Kontakt.

 

 

 

Der Bollerwagen wurde mir in Kooperation mit Fuxtec als kostenloses Testgerät zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag spiegelt jedoch meine freien und ehrlichen Gedanken in Form eines Erfahrungsberichts wieder.

Foto und Text © Nadja Moutevelidis

Der Ruhrpark in Bochum – Mein Shoppingcenter

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Nein, nein…ich bin kein Shopaholic. Das direkt zu Anfang.

Seitdem ich Mama bin hat sich doch in Bezug auf das Thema Shoppen einiges verändert. Früher, das ist noch gar nicht lange her, habe ich es geliebt ausgiebig nach neuen Klamotten für mich zu schauen. Heute jedoch bin ich eine typische Mami und freue mich, wenn ich ein tolles Schnäppchen für meine Kinder ergattere.

Ja, es ist tatsächlich so! Als Mama denkt man erst einmal an seine Kinder, und irgendwann ganz zuletzt, fällt einem auf, dass man selbst keine wirklich passende Hose mehr im Schrank hat.  Zumindest “noch” nicht in der ehemals Kleidergröße 36 *seufz*.

Das jedoch ist ein wirklich anderes Thema!

Wer also bei dieser Überschrift zunächst dachte, “mensch, die gibt ihr ganzes Geld sicherlich nur für Klamotten aus” , der liegt falsch.

Seitdem meine Zwillinge, Savannah und Silas, auf der Welt sind, gebe ich gerne Geld für die Beiden aus. Zudem benötigt man vieles einfach doppelt, das kann ganz schön ans Geld gehen.

Kennt ihr eigentlich den Ruhrpark in Bochum?

Als gebürtige Bochumerin kenne ich den Ruhrpark in Bochum schon von klein an. Das Shoppingcenter wurde 1964 eröffnet und ist damit älter als ich. Ich habe auch die großen Umbauphasen miterlebt, die den Ruhrpark in Bochum nach eigenen Angaben des Unternehmens zum größten Open Air Shoppingcenter verwandelt haben. In der Zeit der Umbaumaßnahmen trauerte ich meinem Shoppingcenter, so wie ich es kannte, wirklich nach. Viele Geschäfte gab es auf einmal nicht mehr und das ganze Areal glich einer großen Baustelle. Es machte einfach keinen Spaß mehr hier einzukaufen.

Nie hätte ich gedacht, dass eines Tages der Ruhrpark so glänzen würde. Wer schon einmal eine große Shopping Mall, z. B. in den USA besucht hat, dem ergeht es vielleicht ähnlich wie mir. Für mich hat der Ruhrpark in Bochum Mall-Atmoshäre.

Warum mir der Ruhrpark so gut gefällt

Man kann im Ruhrpark nicht nur wunderbar shoppen oder essen und trinken. Nein, man bekommt hier wirklich alles was das Mutterherz begehrt. So kann man eben auch rasch seinen Wocheneinkauf in den Lebensmittelläden erledigen. Ein großer Pluspunkt ist auch, dass der Ruhrpark in Bochum über ausreichende und kostenlose Parkplätze verfügt. Es gibt auch viele Familienparkplätze.

Mit Savannah und Silas bin ich mittlerweile wirklich oft im Ruhrpark. Hier findet man mich eher als in der Innenstadt von Bochum oder Dortmund. Es ist halt super praktisch. Mit unserer Familienkutsche habe ich hier immer einen Parkplatz, sofern ich nicht unbedingt am Wochenende in den Ruhrpark fahre.

Ich liebe den Ruhrpark mit seinem heutigen Erscheinungsbild und ich bin ratz-fatz da. Keine 10 Minuten später sitzen Savannah und Silas in ihrem Buggy und schauen neugierig durch die Gegend. Bei meinem Spaziergang mit den Beiden durch den Ruhrpark genieße ich die angenehme Atmosphäre. Dabei beobachte ich andere Familien und habe dabei oft ein Eis in der Hand. Manchmal  sitze ich auch in einer der zahlreichen Cafés bei einer Tasse Cappuccino und relaxe dabei. Tatsächlich mit meinen Kindern.

Hier gibt es manchmal schiefe und unglaubwürdige Blicke von der Seite. Immer wieder passiert es, dass sich eine ältere Dame zu uns gesellt, und dabei feststellt: “Mensch, die Beiden sind aber wirklich ganz lieb”.

Ich liebe den dm-markt *lach*. Geht es euch Mamis auch so? Schon vor Geburt meiner Zwillinge habe ich regelmäßige Einkäufe im dm-markt getätigt. Jetzt jedoch mit Kindern fühle ich mich hier als Stammgast. So bin ich bei Glückskind angemeldet und habe auch die dazugehörige App auf meinem iPhone. Mit jedem Coupon spare ich ein wenig bei meinen Einkäufen.

Super praktisch finde ich auch, dass im Ruhrpark in Bochum auch eine Jako-O Filiale ist. Die haben einfach eine tolle Produktpalette für uns als Familie. Kennt ihr Jako-O? Falls nein, dann füge ich euch einfach mal den direkten Link zum Online-Shop bei. Als Zwillingsmama möchte ich auch lobend erwähnen, dass Jako-O euch einen dauerhaften Mehrlingsrabatt gewährt. 5 % spart ihr hier auf das gesamte Sortiment.

Das könnt ihr übrigens auch beim Ruhrpark in Bochum. Stöbert hierzu einfach mal auf der hauseigenen Website oder informiert euch vor Ort.

Ich zeige euch jetzt abschließend ein paar Fotos vom Ruhrpark.

An dieser Stelle weise ich freundlich darauf hin, dass alle hier gezeigten Fotos auf meinem Blog urheberrechtlich geschützt sind und ohne mein Einverständnis nicht zweckentfremdet werden dürfen.

Wie findet ihr den Ruhrpark denn so? Was findet ihr gut, was weniger?

Ps: Du kennst den Ruhrpark in Bochum tatsächlich noch nicht? Kommst vielleicht auch gar nicht aus unserer Ecke, dann machen meine Fotos ja vielleicht Lust dich ins Auto zu setzen, und in das Shoppingcenter zu fahren 🙂

Text und Fotografie © Fotografie Nadja Moutevelidis

 

Türkeiurlaub mit Kleinkindern

Von meiner Reiselust habe ich ja schon ausgiebig erzählt.

Tatsächlich sind wir im letzten Jahr insgesamt dreimal als Familie verreist. Bei allen drei Reisen handelte es sich um Flugreisen.

Als Savannah und Silas neun Monate alt waren, ging es für uns nach Ägypten. Ein Jahr alt waren sie, als wir eine wunderschöne Zeit auf der Urlaubsinsel Mallorca verbrachten. In unserem Türkei-Urlaub waren sie 16 Monate alt, und genau von diesem Urlaub möchte ich euch ein wenig erzählen.

Die Türkei als Reiseziel mit Kleinkindern

Im Oktober flogen wir mit einem guten Bauchgefühl und mit SunExpress in die Türkei.

Mit einem guten Bauchgefühl zum einen, weil die Fluggesellschaft SunExpress uns das Koffer packen sehr erleichterte. Bei dieser Fluggesellschaft haben nämlich auch Kinder unter zwei Jahren ein Freigepäck. Absolut familienfreundlich kann man hier nur sagen! So durfte ich für unsere Zwillinge Savannah und Silas jeweils 20 kg mehr einpacken. In der Praxis nutzten wir das viele Freigepäck für uns als Familie zwar nicht aus, aber das leidige Thema Koffer packen gestaltete sich einfach viel entspannter.

Ein weiterhin gutes Bauchgefühl hatten wir zum anderen bei unserem Reiseziel, der Türkei.

Zweimal hatten wir hier schon wunderschöne Urlaube verbracht, wie z. B. im Frühjahr 2017, als ich mit Savannah und Silas schwanger war. Die Türkei bietet einfach bezahlbaren Luxus. So gibt es viele luxuriöse 5 Sterne Hotelanlagen, die mit jeglichem Komfort und Annehmlichkeiten den Urlaub versüßen. Zudem scheint die Türkei ihren Fokus auf Familien mit Kindern ausgerichtet zu haben. Die meisten Hotelanlagen bieten All-Inclusive an und haben ein sehr breit gefächertes Angebot für Kinder.

Dazu gehören u. a. riesige Aquaparks mit rasanten Rutschen, Spiel- und Wasserspielplätzen, und viele Hotels verfügen sogar über einen kleinen Freizeitpark.

Als wir 2016 das erste Mal in die Türkei flogen und unser Hotel genau über einen solchen Freizeitpark verfügte, kamen mein Mann und ich aus dem Staunen gar nicht mehr aus. Hier stand z. B. ein großes Karussell.

Voller Vorfreude ging es für uns in die Türkei

Unseren 14tägigen Türkei-Urlaub verbrachten wir im 5 Sterne Hotel, Side Star Resort, in Gündoğdu. Von den Temperaturen her war es Ende September/Anfang Oktober perfekt. Wir hatten im Durchschnitt jeden Tag um die 27 Grad und badeten mit Savannah und Silas sehr oft im Meer. Das war einfach nur toll. Am Kinderpool der Hotelanlage waren wir mit den Beiden auch an den ersten Tagen. Allerdings gab es hier zwei Punkte, die uns nicht so gut gefallen haben. Der Kinderpool war nicht beheizt, und die Wassertemperatur nach unserem Empfinden zu kalt zum Planschen für kleine Kinder. Das Animationsteam befand sich direkt gegenüber vom Kinderpool und immer wieder liefen Durchsagen über das Mikrofon und aus den Boxen dröhnte relativ laute Musik. Am Meer war es daher viel angenehmer und entspannter. So auch das Mittagessen im Strandrestaurant.

Der perfekte Familienurlaub

Ja, rückblickend betrachtet, hatten wir einen nahezu perfekten Familienurlaub in der Türkei.

Für Savannah und Silas gab es immer etwas am Buffet, was sie gerne aßen. Überhaupt gab es ständig irgendwo Essen, was gut war. Wir hatten so nie Probleme bei den Zwischenmahlzeiten für unsere Kinder. Das Hotel verfügte über einen Spiel- und Wasserspielplatz, auf dem sich die Beiden regelmäßig austobten. Das hatte den schönen Nebeneffekt, dass unsere kleinen Entdecker natürlich abends fix und alle waren, und binnen Sekunden einschliefen. YES..Jackpot für Mama und Papa. Ab ca. 20:00 Uhr hatten wir also kinderfreies Programm, wobei wir meist selbst ziemlich platt waren. Wer kennt’s?

Unser Familienurlaub in der Türkei war so schön, wie er eben auch anstrengend sein kann mit Kleinkindern. Dabei meine ich nicht, dass Savannah und Silas selbst anstrengend waren. Sondern, dass man von morgens bis abends als Eltern seine Kinder im Urlaub unterhält. Man sorgt dafür, dass sich die Kleinen rundum wohl fühlen und versorgt sind. Da Kleinkinder noch nicht selbständig sind, ist man ständig auf der Hut und bei ihnen. Sie geben den Takt einfach vor. Falls ihr selbst schon einmal mit euren Kindern verreist seid, wisst ihr vermutlich was ich damit meine.

Ein gutes Beispiel ist hier z. B. das Thema Essen. Wir hatten eine Wahnsinns-Auswahl. Ein so tolles Buffet. Wie gerne hätten wir uns hier als Erwachsene von A – Z genüsslich bedient und vor allen Dingen in Ruhe gegessen. Allerdings war das nur so lange möglich, bis Savannah und Silas sich satt gegessen hatten. Sobald das der Fall war, rissen sie sich das Lätzchen oftmals vom Hals, und versuchten aus ihrem Hochstuhl zu klettern.

Ein All-Inclusive Urlaub mit kleinen Kindern bedeutet eben auch einen Urlaub ohne Gewichtszunahme *schmunzel*. Ist doch auch mal schön oder?

Die Türkei selbst erlebten wir übrigens als ein sehr kinderfreundliches Reiseziel und kommen sicherlich wieder.

Was ist euer Lieblings-Reiseziel mit Kindern? Aus welchem Grund? Seid ihr schon mit euren Kindern in den Urlaub geflogen? Wohin? Erzählt doch mal ein wenig.

Bis ganz bald

 

Ein paar Impressionen aus unserem Familienurlaub in der Türkei

Eine Zwillingsbanane? Ehrlich gesagt wusste ich bis dato gar nicht, dass es bei Bananen auch Zwillinge gibt. Ihr etwa? Auf dem rechten Foto seht ihr übrigens einen Teil des Spielplatzes, der zu unserer Hotelanlage gehörte.

 

 

Foto und Text © Nadja Moutevelidis

Kinderturnen mit Zwillingen – Ein absolutes Ja

Meine eigene Kindheit verbrachte ich zum größten Teil draußen und das bei Wind und Wetter. Während die anderen Kinder einen Kindergarten besuchten und sich dort körperlich verausgabten, nutzte ich die Möglichkeiten, die sich mir ringsherum boten. Da war z. B. der Birnbaum auf unserem Hof oder die angrenzende Mauer. Auf Beiden konnte man wunderbar klettern. Überhaupt war “das Klettern” – MEIN Element. Meine Mutter beobachtete das Spektakel oft vom Balkon aus, denn Angst kannte ich nicht. Sobald ich anfing auf einem Baum zu klettern, wollte ich immer höher. Ich fragte mich oftmals: “Komme ich bis ganz nach oben?”

Die an unserer Wohnung angrenzenden Grummer Teiche waren für mich der perfekte Ort. Hier gab es z. B. kleine Bachläufe, über die ich als Kind sprang. Ziel war es trocken und natürlich sehr weit auf der anderen Seite des Bachlaufs zu landen, was am Anfang paar Mal in die Hose ging, aber ich danach perfekt beherrschte. Unsere Urlaube in Griechenland waren für mich als Kind das reinste Abenteuer. Hier konnte ich von Stein zu Stein am Meer in die Höhe klettern. Sobald ich eine Höhe erreichte, in der ich mir zutraute ins Wasser zu springen, dann tat ich es auch. Später in der Schule gehörte ich zu den Besten im Sportunterricht, ebenso bei den Bundesjugendspielen.

Der Begriff Couch-Potato ist auch heute für mich ein Beinahe-Fremdwort. Als Mama dürfte das auf die meisten von uns zutreffen.

Kinderturnen mit Zwillingen – Warum, Weshalb, Wieso?

Als meine Zwillinge Savannah und Silas in unserer Wohnung anfingen auf diverse Möbelstücken zu klettern, war mir klar, dass ich ihren stillen Ruf „nach mehr Bewegung“ fördern möchte. So setzte ich mich an meinem Rechner und fragte Dr. Google nach passenden Kursangeboten in unserer Umgebung. Zunächst kam mir gar nicht in den Sinn meinen Blickwinkel nach einem Turnverein zu richten. Erst eine befreundete Mama brachte mich auf diese doch so naheliegende Idee. Nach einer kurzen Internetrecherche wurde ich schnell fündig. Zwei Vereine kamen für uns als Familie in Frage, wobei mein Mama-Bauchgefühl von Anfang an stark zu einem Turnverein in Bochum tendierte. Die hatten einfach eine sehr informative Website und auch sonst wusste mein Bauch scheinbar was gut ist.

Übrigens: Falls du gerade überlegst, dein Kind beim Kinderturnen in einem Verein anzumelden, dann teste den in Frage kommenden Kurs einfach unverbindlich. Der Verein wird dir das auch anbieten.

Das gute Bauchgefühl beim Kinderturnen

Ohne ein gutes Bauchgefühl geht einfach gar nichts. Seitdem ich Mama bin spielt mein Bauchgefühl rund um die Erziehung meiner Kinder eine sehr große Rolle. Relativ schnell gibt mir mein Bauch ein gutes Gefühl oder Unbehagen breitet sich in meinem Bauch aus. Das erinnert fast ein wenig an Bauchweh. Bei vielen Entscheidungen achte ich also darauf, ob ich ein gutes Gefühl im Bauch habe.

Als Eltern von Zwillingen waren mein Mann und ich uns sofort einig, dass Kinderturnen von Anfang an eine Eins-zu-Eins Betreuung ist. Nie wäre ich daher auf die Idee gekommen, mit unseren Zwillingen alleine zum Kinderturnen zu gehen.

Die zwei Vereine, die für uns als Familie in Frage kamen, testeten wir zunächst völlig unverbindlich. Dabei legten wir auf die nachfolgenden Punkte großen Wert:

  • Fühlen sich unsere Kinder wohl und haben sie Spaß?
  • Besteht der Kurs aus überwiegend gleichaltrigen Kindern?
  • Ist die Turnhalle hell und freundlich und sind die Umkleideräume sauber und angenehm temperiert?
  • Wie ist der Trainer gegenüber unseren Kindern? Haben die Beiden einen “Draht zum Trainer” und motiviert und stärkt er unsere Zwillinge dabei, ein bestimmtes Hindernis zu überqueren?
  • Wirkt der Kurs halbwegs organisiert? Gibt es einen festen Ablauf und ausreichend Turnmöglichkeiten für die Kleinen?
  • Sind ausreichend Parkmöglichkeiten in der Nähe?
  • Was sagt der Bauch? Mein Bauch, ihr wisst schon!

Wir waren wirklich happy, als wir in einem Bochumer Turnverein den für uns als Familie RICHTIGEN VEREIN fanden. Wir als Eltern fühlten uns hier wohl und unsere Zwillinge Savannah und Silas ebenso. Sie rannten durch die Turnhalle und hatten so einen Spaß. Die ganze Atmosphäre war einfach angenehm herzlich und uns gefiel der Ablauf.

Unser Kinderturnen im Verein – Struktur und Ablauf

Seit einigen Monaten geht es für uns einmal die Woche zum Kinderturnen. Genau genommen zum Krabbelturnen, so ist die Kursbezeichnung. Dieser Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 10 Monaten bis ca. 2,5 Jahren. Zunächst heißt es “Ankommen”.

Wir Kursteilnehmer, die Kleinen und die Großen, sitzen gemeinsam mit der Trainerin in einem Kreis. Es gibt eine Vorstellungsrunde, in der die Kinder mit Namen begrüsst werden und eine bestimmte Handlung vornehmen, z. B. zu winken oder zu hüpfen. Wir winken dem anderen Kind dann zurück oder unsere Kinder hüpfen dann auf der Stelle mit. Sobald die Vorstellungsrunde beendet ist verteilt die Trainerin z. B. Bälle an die Kinder, damit diese beschäftigt sind, während die verschiedenen Hindernisse von uns als Eltern aufgebaut werden. Dazu werden an uns kleine Kärtchen verteilt, auf der das aufzubauende Hindernis aufgemalt ist. Dann darf nach Herzenslust geturnt werden und beim Abbau packen alle gemeinsam an. Kurz vor Ende des Kurses sitzen wir wieder alle gemeinsam mit unseren Kindern im Kreis und es wird noch ein wenig gesungen, und sich zu den verschiedenen Kinderliedern bewegt.

Das ist unser Kinderturnen in Struktur und Ablauf. Gerne zeige ich euch auch ein paar Bilder, denn bevor es für uns als Familie zum Kinderturnen ging, hatte ich überhaupt keine visuelle Vorstellung.

Das Bild unten links zeigt meinen Mann bei der Befestigung einer Hängeschaukel, auf der dann unsere Zwillinge später schaukelten.

So sehen u. a. Hindernisse bei uns im Krabbelturnen aus.

Noch mehr Hindernisse und damit noch ein paar Eindrücke, was Kinder und Eltern beim Kinderturnen erwartet.

Kinderturnen mit Zwillingen – Eine Eins-zu-Eins Betreuung

Als Zwillingsmama bin ich in der glücklichen Lage, dass mein Mann als Selbständiger seine Arbeitszeiten etwas flexibler gestalten kann, so dass ich nie ohne ihn zum Kinderturnen gehe. Das wäre für mich auch einfach unvorstellbar, denn Savannah und Silas benötigen mit ihren 21 Monaten noch den Halt und die Sicherheit einer Bezugsperson. Beim Kinderturnen wird dies z. B. deutlich beim Laufen über die verschiedenen Hindernisse. Hier greifen die beiden nach unseren Händen und brauchen unsere Hilfe, um sich so sicher einen Schritt nach dem nächsten zum nahenden Ziel zu bewegen. Immer wieder kommt es auch vor, dass wir unseren Kindern gut zureden, und sie so ermutigen.

Anhand dieser Fotos wird klar, was man genau unter einer Eins-zu-Eins Betreuung versteht. Savannah traute sich erst nicht über die in der Luft schwebenden Bank zu laufen. Alles war so wackelig. Mein Mann gab ihr halt und Sicherheit. Ermutigte sie einen Schritt nach dem nächsten über die Bank zu laufen, was sie am Ende auch erfolgreich tat. Wie man zum Schluss sieht, hatte die kleine Maus damit ein Erfolgserlebnis, und strahlte über das ganze Gesicht.

Wir turnen mit unseren Kindern. Zeigen ihnen so, wie sie am besten ein Hindernis überqueren können, und haben so gemeinsam Spass. Bei dieser Art von Betreuung spricht man von einer Eins-zu-Eins Betreuung. Wie ich oben schon schrieb, wäre es für mich als Zwillingsmama absolut undenkbar, meine Zwillinge beim Kinderturnen allein zu betreuen.

  • Wie sollte das Ganze dann bitte aussehen?
  • Höchstwahrscheinlich wäre ich die ganze Stunde total gestresst und unter Anspannung!
  • Was hätten meine Kinder von dieser Kursstunde?

Als Mama möchte ich mir nicht den Vorwurf machen, dass es eines Tages meine Schuld sein könnte, wenn sich eines meiner Kinder unnötigerweise beim Kinderturnen verletzt hat und weh tut. Hier werfe ich einfach mal das Wort Verletzung der Aufsichtspflicht in den Raum. Das hört sich ganz schön hart an, das weiß ich. Streng genommen drehe ich jedoch bewusst meinen Rücken zu einem meiner Kinder zu, um im selben Moment dem anderen Kind beim Turnen behilflich zu sein.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man einfach beide Kinder bei sich halten und aufpassen muss, aber gelingt mir das wirklich eine ganze Stunde? Mittlerweile sind die Beiden so flink und wendig, und werfen sich gerne auch mal auf den Boden, wenn sie ihren Kopf nicht durchsetzen können. Selbst hier müsste ich das eine Kind erst wieder beruhigen oder womöglich einfangen, weil es sich höchstwahrscheinlich aus meinen Armen befreit hat. Ganz ehrlich?

Der Alltag mit Zwillingen ist niemals wirklich stressfrei und leicht. Möchte ich diesen Stress als Zwillingsmama auch beim Kinderturnen? Ein ganz klares NEIN. 

Ein weiterer wichtiger Punkt liegt mir als Zwillingsmama sehr am Herzen. Meine Zwillinge sollen vom Kinderturnen gleichermaßen profitieren wie Einzelkinder. Das geht einfach nur mit zwei Bezugspersonen. Hinzu kommt, dass Savannah und Silas so beim Kinderturnen die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Elternteils erfahren. Sie genießen das total und auch wir als ihre Eltern tun dies im besonderen Maße. Dabei sind wir so unglaublich stolz auf unsere Kinder, wie toll sie sich entwickelt haben. Das unter dem Aspekt, dass sie ehemalige Frühgeborene sind. Es sind so aufgeweckte und fröhliche Kinder, deren Bewegungsdrang man einfach nur fördern kann.

Warum mein Kind vom Kinderturnen profitiert

Irgendwo im Internet las ich folgenden Satz “Wer sich im Kindesalter viel bewegen durfte, profitiert davon auch noch als Erwachsener”.

Augenblicklich denke ich an meine eigene Kindheit zurück. Als Kind hatte ich die Möglichkeit mich viel in der freien Natur zu bewegen. Ganz anders sieht es heutzutage bei vielen Stadtkindern aus.

Daher stellt sich die Frage, warum speziell das Kinderturnen oder Turnen generell für unsere Kinder so wichtig ist. Folgende Punkte und Gedanken greife ich hier auf:

  • Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermögen werden trainiert, ebenso die Koordinationsfähigkeit
  • Motorische Fähigkeiten werden weiter ausgebaut
  • Selbst- und Körperbewusstsein werden gefördert
  • Körperliche, geistige und gesundheitliche Entwicklung werden trainiert und gefördert
  • Kreativität und Einfallsreichtum in der Lösungsfindung werden gefördert (Stichwort: Hindernis)
  • Kontakt zu gleichaltrigen Kindern, somit Förderung der sozialen Kompetenz
  • Prävention von Bewegungsarmut, Muskelaufbau
  • Kinderturnen macht Spaß, das Kind tobt sich aus und ist entspannt und ausgeglichen

Kinderturnen mit Zwillingen – Ein absolutes Ja

Für uns als Familie ist das Kinderturnen zu einem wöchentlichen Highlight geworden. Savannah und Silas bereitet das Kinderturnen so eine große Freude und als Eltern haben wir auch das Gefühl, dass sie tatsächlich vom Kinderturnen profitieren. In den eigenen vier Wänden klettern sie mittlerweile sehr sicher und schnell auf unsere Möbel. Man kann sagen, seitdem unsere Kinder beim Kinderturnen sind, können sie evtl. Gefahren besser einschätzen und Stürzen oder Fallen nur noch selten.

Hier daher ein absolutes Ja zum Kinderturnen.

Hat dir der Beitrag gefallen? Vielleicht hat dich dieser Artikel ja sogar überzeugt, dich einfach mal unverbindlich mit deinem Kind oder auch mit deinen Zwillingen bei einer Schnupperstunde Kinderturnen im Verein anzumelden.

 

 

 

 

Foto und Text © Nadja Moutevelidis

Der Tierpark in Bochum – Ein Erfahrungsbericht

Als gebürtige Bochumerin kenne ich den Tierpark in Bochum beinahe so wie meine Westentasche. Das gilt im übrigen auch für den Bochumer Stadtpark als Ausflugsziel, von dem ich gerne ein anderes Mal berichte. Schon als Kind besuchte ich mit meinen Eltern regelmäßig den Tierpark in Bochum und hielt mich zum Leidwesen dieser immer sehr lange im Streichelzoo auf. Damals konnte man sich hier völlig frei bewegen und auch den Stall der Ziegen betreten. Dort hielt ich mich am liebsten auf, da sich hier oftmals die ganz kleinen Zwergziegen befanden. Die hatten es mir besonders angetan. Meine Kindheitserinnerungen an den Bochumer Tierpark haben nur noch wenig mit dem heutigen Bild des Tierparks zu tun. Es gab seinerzeit z. B. auch nicht das Fossillium und auch das Aquariumhaus war weniger modern und eindrucksvoll. Wer mehr zur Geschichte des Bochumer Tierparks erfahren möchte, der kann sich gerne hier mal umschauen.

Der Tierpark in Bochum – Ein Erfahrungsbericht

Heute bin ich selbst Mama und natürlich möchte ich meinen Kindern die Tiere aus dem Bilderbuch auch in echt zeigen. Dafür ist der Bochumer Tierpark bestens geeignet. In meinen Augen ist er ein relativ kleiner und damit überschaubarer “Zoo”. Er beherbergt nach eigenen Angaben rund 3900 Tiere in 336 Arten. Zu den kleinen Säugetieren gehören hier u. a. Affen, Seehunde und Ziegen sowie Schafe. Neben zahlreichen Vogelarten, wozu u. a. auch die rosa Flamingos und Pinguine gehören, gibt es auch zahlreiche Reptilien zu bestaunen. Wer hier Giraffen, Löwen oder auch Elefanten erwartet, der wird sie hier nicht vorfinden. Das sollte man einfach wissen. Man darf den Bochumer Tierpark in diesem Zusammenhang keinesfalls mit einem großen Zoo vergleichen, den das ist er einfach nicht. Hier gibt es eher kleinere Tiere zu bestaunen. Das Schöne als Besucher ist, dass man relativ nah an die jeweiligen Gehege kommt, und damit vor allen Dingen auch kleine Besucher die Tiere so auch besser sehen können.

Ein paar Impressionen aus dem Bochumer Tierpark im heutigen Erscheinungsbild, sehr modern und zeitgemäß.

Die Pinguine ließen sich kurz vor der Fütterungszeit perfekt fotografieren und wir hatten zudem auch Glück mit dem Wetter und daher tolles Licht. Rechts seht ihr übrigens den Bismarckturm. Ein Denkmal, welches im Bochumer Stadtpark steht. Ein Besuch in den Bochumer Stadtpark selbst lohnt sich übrigens.

Was hat uns besonders gut gefallen?

  • Der Streichelzoo ist natürlich für jedes Kind ein Highlight. So auch für Savannah und Silas, wobei Savannah erst Angst vor den Ziegen hatte.
  • Das Seehund- und Pinguinbecken. Wir befanden uns kurz vor der nächsten Fütterung bei den Pinguinen und diese waren schon ganz aufgeregt und watschelten am Ufer immer hin und her.
  • Der Tierpark macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck, was auch für die Tiere selbst und deren Gehege gilt (sofern ich das als Laie beurteilen kann)
  • Die Erdmännchen *Daumenhoch*. Die sind einfach nur großartig und man kann sie durch die Glasscheibe bestens beobachten.

    Die Erdmännchen im Bochumer Tierpark. Ein wunderschönes Fotomotiv der kleinen Poser.

  • Das Aquarium und das Fossillium. Bei nicht ganz perfekten Wetter kann man hier Schutz suchen oder die Wartezeit, wenn es aufhört zu regnen, überbrücken. Hier gibt es dann auch Sitzmöglichkeiten.
  • Der Spielplatz selbst und der Bereich um diesen herum. Hier befindet sich u. a. der Kiosk, wo man Getränke oder Essen kaufen kann. Die Preise sind völlig in Ordnung. Hier gibt es unzählige Sitzmöglichkeiten.
  • Der kostenlose Verleih der Bollerwagen. Bei gutem Wetter muss man aber wirklich Glück haben, dass man einen bekommt.
  • Der Tierpark in Bochum ist Partner der Ruhr.Topcard. Da wir diese besitzen, war der Eintritt schon bezahlt.

Was hat uns weniger gefallen?

  • Die Parkplatzsituation ist hier nicht die Beste. Vor allen Dingen am Wochenende bekommt man kaum einen Parkplatz. Wir selbst haben weiter weg geparkt. An stark besuchten Tagen sollte man lieber direkt ins nahe gelegene Parkhaus fahren.

Wieviel Zeit sollte ich für den Bochumer Tierpark einplanen?

Die Frage lässt sich pauschal natürlich nicht beantworten. Der Tierpark selbst ist, wie bereits erwähnt, eher klein. Man kann sich relativ schnell durch den Tierpark bewegen und hat die Tiere dabei gut im Blick. Meiner Meinung nach ist daher der Tierpark bestens für einen Ausflug am Vormittag oder Nachmittag geeignet. Hier würde ich selbst einen Zeitraum von ca. 2 – 3 Stunden einplanen und sagen, dass dieser Zeitrahmen perfekt für kleinere Kinder ist, die noch nicht so eine große Ausdauer haben, und auch noch ihren Mittagsschlaf brauchen. Sobald die Kinder etwas größer sind kann man sich auch längere Zeit im Tierpark aufhalten. Der Spielplatz im Bochumer Tierpark ist äußerst attraktiv und bietet viel Spielspaß für Kinder. Gerade größere Kinder können sich hier richtig austoben, während die Eltern die Möglichkeit haben, eine Pause einzulegen. Hier befindet sich direkt das Kiosk mit Sitzmöglichkeiten, von denen man aus seine Kinder beobachten kann.

Auf diesen Fotos seht ihr einen kleinen Teil des Spielplatzes im Bochumer Tierpark. Er ist wirklich wunderschön und Kinder können sich hier perfekt austoben. Die Bollerwagen mit freundlicher Unterstützung von JAKO-O gibt es kostenlos. Wir ergatterten einen Bollerwagen kurz bevor wir gehen wollten, und schauten, ob diese überhaupt zwillingstauglich sind. Das sind sie jedoch nur bedingt für uns, da Savannah und Silas noch nicht still sitzen bleiben. Zudem sind die Bollerwagen auch nicht so groß. Mit zwei Kindern und Proviant im Gepäck könnte es also eng werden.

Mein persönliches Fazit

Ein wenig bin ich hin und hergerissen mit meiner Meinung. Ich frage mich z. B. was das Herzstück des Bochumer Tierparks ist. Immerhin sprechen wir hier von einem Ausflug mit Kindern in den Zoo oder eben Tierpark. Sind es hier die Tiere, die den Mittelpunkt bilden, oder ist das Herzstück vielmehr der bombastische Spielplatz selbst im Bochumer Tierpark, auf den man als Besucher nach einem Rundgang direkt zusteuert?

Vielleicht ist der Bochumer Tierpark einfach auch eine Kombination aus Abenteuerspielplatz mit der Möglichkeit Tiere aus nächster Nähe zu bestaunen? Dieser Spaß kostet euch als Erwachsener übrigens 7,00 Euro, Kinder unter 3 Jahre zahlen keinen Eintritt, und Kinder ab 3 Jahre bezahlen 3,50 Euro. Weitere Infos zu den Eintrittspreisen und zur Anreise selbst etc. findet ihr hier.

Als Ausflugsziel ist der Bochumer Tierpark meiner Meinung nach auf alle Fälle empfehlenswert. Wart ihr auch schon mal im Bochumer Tierpark? Wie ist eure Meinung? Was hat euch besonders gut gefallen, was weniger? Ich freue mich über euren Kommentar.

 

 

 

Dieser Beitrag enthält Werbung. Foto und Text © Nadja Moutevelidis

*Sollten die hier gezeigten Fotos gegen irgendwelche Rechte verstoßen, so z. B. Persönliche, dann möchte ich Sie bitten mich auf diese vorab per Email hinzuweisen. Sollte dies der Fall sein, so werde ich das entsprechende Fotomaterial entfernen und vernichten. Zu einem authentischen Erfahrungsbericht gehören heutzutage auch Fotos, die im inhaltlichen Kontext stehen.

Die Ruhr.Topcard – Ein echter Spartipp für Familien

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Eigentlich stimmt das so nicht, denn mit der Ruhr.Topcard spart ein jedermann.

Ich muss gestehen, dass ich die Ruhr.Topcard bis vor wenigen Wochen selbst nicht kannte, obwohl direkt an unserer Straße ein großes Werbeplakat hängt. So ist das manchmal. Als ich meiner Freundin vor wenigen Tagen von der Ruhr.Topcard vorschwärmte, war diese total ahnungslos. Meine Freundin ist ebenfalls Mama von zwei Kindern und ich finde, dass wir Eltern doch alle ein Lied davon singen können, dass man oftmals für gewisse Freizeitgestaltungen mit seinen Kindern tiefer ins Portemonnaie greifen muss.

Da ich die Ruhr.Topcard ja bis vor kurzem auch nicht kannte, und meine Freundin ebensowenig, habe ich mir gedacht, ich erzähle euch mal ein wenig von der Ruhr.Topcard 2019. Diesen Artikel widme ich also allen ahnungslosen Mamis und Papis unter euch, die nicht noch tiefer ins Portemonnaie greifen möchten. Nein, im Gegenteil, sondern bei der ein oder anderen Attraktion quer durch das Ruhrgebiet ein wenig sparen möchten. Zunächst stellt sich aber folgende Frage.

Was kostet die Ruhr.Topcard 2019?

Die genauen Preise der Ruhr.Topcard könnt ihr hier erfahren.

Grundsätzlich bezahlt ihr als Erwachsene 54,00 Euro und für eure Kinder, sofern sie zu den Jahrgängen 2015 – 2019, gehören nichts*. Falls ihr Mitglied beim ADAC seid, dann gibt es für euch die Ruhr.Topcard etwas günstiger.

Was macht die Ruhr.Topcard 2019 so besonders?

Definitiv das breite Angebot an Ausflugszielen quer durch das Ruhrgebiet. Diese sind unterteilt in “Eintritt frei” und “halber Preis” und diese wiederum in Kategorien, wie z. B. Erlebnis, Spass und Action. Insgesamt 94 Ausflugsziele könnt ihr mit der Ruhr.Topcard 2019 kostenlos besuchen. Das ist wirklich viel. Ausflugsziele zum halben Preis, dazu gehört z. B. auch der Moviepark in Bottrop-Kirchhellen, könnt ihr in diesem Jahr so oft besuchen wie ihr möchtet.

Seid ihr also Wiederholungstäter einer bestimmten Attraktion, die Partner der Ruhr.Topcard ist, dürfte sich der Kauf dieser Eintrittskarte für das Ruhrgebiet bereits jetzt lohnen.

Was macht die Ruhr.Topcard für mich so besonders?

Durch den Kauf der Ruhr.Topcard werden wir in diesem Jahr für Ausflüge definitiv nicht so tief ins Portemonnaie greifen muss. Das ist natürlich ganz wunderbar, denn wer möchte nicht sparen? Viel lieber lege ich das Geld in die Spardose meiner Kinder oder kaufe ihnen dafür etwas Schönes. Persönlich finde ich aber, dass ich durch die Ruhr.Topcard überhaupt erst einmal viele Ausflugsziele in unserem schönen Ruhrgebiet kennenlerne, die ich wahrscheinlich so gar nicht in Erwägung gezogen hätte oder eben gar nicht gewusst hätte, dass es sie überhaupt gibt. Weiterhin, sofern das überhaupt mit Kindern möglich ist, wird man nicht zum Couch-Potato, denn die Kosten der Ruhr.Topcard möchte man auf alle Fälle erst einmal raushaben, und schließlich hat man ja irgendwie für all die anderen Attraktionen auch bezahlt.

Die Ruhr.Topcard 2019 ist also – Ein echter Spartipp für Familien

Das ihr mit der Ruhr.Topcard 2019 als Familie definitiv sparen könnt, habe ich euch ja oben bereits erklärt. Selbst wenn man nur einen kleinen Bruchteil der freien Ausflugsziele besucht, lohnt sich diese Eintrittskarte einfach.

Ein schönes Beispiel ist hier noch die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Wir Eltern gehen mit unseren Kinder ja alle gerne mal in den Zoo, denn schließlich möchten wir den Kleinen die Tiere aus ihrem Bilderbuch auch mal aus der Nähe zeigen. Der Eintritt in die Zoom Erlebniswelt ist jedoch nicht gerade günstig, seht selbst. Viele Familie können sich einen Besuch in die Zoom Erlebniswelt mit ihren Kindern gar nicht erst erlauben, da sie im Grunde genommen mit dem Eintrittspreis ihren Wocheneinkauf an Lebensmitteln beim Discounter bezahlen. Das Geld würde am Ende fehlen. Die Zoom Erlebniswelt berechnet für eine Familienkarte, 2 Erwachsene und 1 Kind ab 4 Jahre, im Sommertarif 55,00 Euro. Das Erfreuliche! Die Zoom-Erlebniswelt ist Special Partner der Ruhr.Topcard 2019. Bis zum 31.03. könnt ihr diesen wirklich wunderschönen Zoo kostenlos besuchen bzw. habt diesen bereits durch den Kauf eurer Ruhr.Topcard bezahlt.

Habt ihr also ohnehin einen Besuch in die Zoom-Erlebniswelt in diesem Jahr fest eingeplant, und der Zeitraum spielt keine so große Rolle, dann habt ihr relativ schnell die Kosten für die Ruhr.Topcard raus. Besucht einfach noch weitere Zoos, wie z. B. den Grünen Zoo in Wuppertal und den Zoo in Duisburg und rechnet die Eintrittspreise zu den Kosten der Ruhr.Topcard einfach mal durch. Das solltet ihr natürlich sowieso.

Welche Ausflugsziele sind 2019 definitiv mit euren Kindern geplant? Habt ihr bereits Pläne? Wozu habt ihr Lust? Was finden eure Kinder ganz besonders toll und spannend? Studiert ein wenig die Infoseite der Ruhr.Topcard, denn ich habe euch hier nur ein paar Fakten genannt, um euch die Ruhr.Topcard überhaupt näher vorzustellen.

Hat euch mein Beitrag gefallen? Ihr möchtet weitere Tipps? Dann abonniert doch einfach meinen Blog.

Euch erwarten in jedem Falle viele Freizeittipps und Infos zu den verschiedenen Ausflugszielen rund ums Ruhrgebiet.

Dieser Beitrag enthält Werbung. Foto und Text © Nadja Moutevelidis

 

 

Hilfe – ein neues Sofa muss her – Invasion der Fleckenzwerge

Oh wie sehr ich es genieße nach einem langen und intensiven Mama-Tag mich einfach nur auf unserem Sofa lang machen zu dürfen. So richtig! Das kommt euch sicherlich bekannt vor oder?  Unser Sofa ist so eine richtige Familien-Couch mit etlichen Kissen und schön groß. Als vierköpfige Familie haben wir auf unseren Sofa ausreichend Platz und es ist einfach super bequem. Ach, wie sehr ich dieses Sofa doch liebe. Es ist meine Wohlfühl-Oase in unserem Wohnzimmer. Wie oft bin ich hier schon eingeschlafen und ohne Rückenschmerzen wieder aufgewacht? Es ist einfach perfekt…na ja…es war perfekt bis zum Tag X.

Hilfe – ein neues Sofa muss her

Das genaue Datum für Tag X ist mir ehrlich gesagt nicht bekannt. Als Mama führt man ja auch kein Tagebuch darüber, wann einem die ersten Flecken oder auch Kratzer an diversen Möbelstücken aufgefallen sind. Man kennt allerdings den Hauptverursacher oder in meinem Falle die Hauptverursacher. Stichwort: Kinder. Diese zwei kleinen Räuber liebe ich abgöttisch, auch wenn sie mich still und heimlich als ihre persönliche Putzfrau engagiert haben. Eigentlich könnte ich mir den Putzlappen direkt in die Hosentasche stecken, denn immer wieder entdecke ich einen Fleck, der einfach nicht auf unseren Möbelstücken gehört. Bis zum Tag X hatte ich als Mama nur eine gewisse Vorstellung davon, wie sehr eine Wohnungseinrichtung beansprucht wird, wenn Kinder mit im Haushalt leben. An Tag X wurde diese Vorstellung sehr präzise, denn es reichte ein Blick auf unser Sofa. An diesem Tag breitete sich das Tageslicht geradezu erleuchtend auf diesem aus und ich sah wirklich jeden Fleck. Dazu gehörten Rotzfahnen meiner Kinder, gut versteckt unter den Kissenbergen, und diverse andere Flecken, deren Ursprung ich nicht näher ergründen wollte. Dabei war ich schon sehr pingelig und sauber und unsere Couch eigentlich mega pflegeleicht. Besser gesagt die Mikrofaser.

Irgendwie schaut der Teddy nicht wirklich happy aus oder? Ob es vielleicht daran liegt, dass er lieber auf einen unserer schönen Esszimmerstühlen sitzen möchte, als auf unserem abgenutzten Sofa?

Bilder sagen mehr als Worte

Ja unser Sofa sieht von weitem wirklich noch ok aus. Vor allen Dingen wenn man bedenkt, dass es sicherlich schon zehn Jahre alt ist. Man darf nur nicht genauer hinsehen, denn dann kann es passieren, dass man solche Flecken auf unserem Sofa vorfindet.

Igitt schon wieder Flecken auf unserem schönen Sofa, was zu erwarten war. Kleine Kinder essen halt gerne auch mal ihre Kekse auf dem Sofa und wenige Minuten später finden sie es ganz spannend, wie sie mit ihrer Spucke große dunkle Kreise auf unserem Sofa hervorzaubern.

Es ist wie eine Invasion von feindlichen in der Überzahl vorhandenen Fleckenzwergen, die mich mit diversen Reinigern auf unserem Sofa in die Knie zwingen. An vielen Stellen sieht der Polsterstoff mittlerweile auch total durchgeschrubbt aus.

Es muss also definitiv ein neues Sofa her

“Am liebsten sofort”, ruft es in meinem Kopf. Der Verstand allerdings sagt: “Solange deine Kinder noch so klein sind, wäre das absolute Geldverschwendung”. Recht hat er, der Verstand. Ich lausche einer weiteren Stimme, die zu mir sagt: “Schau doch einfach mal in ein Möbelgeschäft vorbei und lass dich unverbindlich beraten”. Hmmm….der Gedanke ist wirklich sehr verlockend und ich kenne mich sehr gut. Würde ich dem Rat dieser Stimme folgen, dann steht definitiv bald ein neues Sofa in unserem Wohnzimmer. Seufz…gar nicht so einfach.

Kommt euch die Situation bekannt vor? Falls ja, wie habt ihr euch entschieden? Wann gab es das erste neue Sofa? Wie alt waren eure Kinder zu diesem Zeitpunkt? Was sollte man beim Kauf eines neuen Sofas beachten, wenn Kinder mit im Haushalt leben?

Happy Baby – Dank der richtigen Babypflege

Darf ich vorstellen, dass ist Happy Baby Savannah. Auf dem Foto ist sie ca. acht Monate alt und ich hatte sie nach dem Baden schön in Handtücher gewickelt, damit ihr nicht zu kalt wird. Beim Anblick dieses Fotos strahlt mein Mama-Herz. Für uns Mamis kann es doch einfach nichts Schöneres geben, als sein Kind glücklich zu sehen oder? In solchen Momenten fühle ich mich angekommen und in meiner Mama-Rolle bestätigt. Wir Eltern sind es eben, die erheblich dazu beitragen, dass unsere Kinder glücklich und zufrieden sind.

Dazu gehört auch die richtige Baby-Pflege. Gerne teile ich mit euch meine Erfahrungen und habe vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Mama-Tipp.

Happy Baby – Dank der richtigen Babypflege

Womit reinige ich Babys Po am besten?

In meinem Geburtsvorbereitungskurs sagte die Hebamme ganz klar, dass wir den Baby Po unserer Kinder mit einem feuchten Wachlappen reinigen sollten. Feuchttücher können allergische Reaktionen im Windelbereich auf die Duft- und Pflegestoffe hervorrufen. Das nahm ich mir zu Herzen und reinigte den Baby Popo meiner Zwillinge in den ersten Wochen ausschließlich mit einem feuchten Waschlappen. Ich benutzte sogar abgekochtes Wasser, was ich für die Babyflaschen meiner Kinder eh immer parat hatte. Das tat ich so lange bis Savannah eines Tages wund wurde. So beschloß ich Feuchttücher zu kaufen. Sicherlich auch aus Bequemlichkeit, denn die ersten Wochen waren für mich als Mama schon eine große Herausforderung, denn immerhin musste ich  erst lernen zwei Kindern gleichzeitig gerecht zu werden. Hinzu kam, dass ich meine Kinder sehr oft wickelte. Sage und schreibe bis zu 16 Windeln am Tag verbrauchte ich. Heute sind es gerade mal acht Windeln. Mein persönliches Fazit ist:  Feuchttücher sind ein Allrounder, nicht nur bei der Babypflege (dazu schreibe ich noch). Sie sind einfach praktisch und ermöglichen es mir den Windelbereich meiner Kinder schnell und auch gründlich zu reinigen und ich habe sie überall dabei. Meine Kinder vertragen glücklicherweise auch Feuchttücher, so dass ich sie bedenkenlos benutzen kann.

Die richtige Pflege bei einem wunden Baby Po

Selbst wenn wir uns als Eltern die größte Mühe geben, dass unser Kind eben nicht wund wird, es passiert. Reizende Stoffe im Urin oder Stuhl, hervorgerufen durch bestimmte Nahrungsmittel, können einen wunden Baby Popo verursachen. Viele Kinder neigen auch zum Wundsein im Windelbereich, wenn sie zahnen. Zu diesen Kindern gehört z. B. auch Savannah. Für mich ist die richtige Pflege im Windelbereich das A & O. Bei einer Stuhlwindel schaue ich mir den Windelbereich meiner Kinder ganz genau an. Ist auch wirklich alles sauber? War der Stuhl meiner Kinder besonders weich oder dünnflüssig reinige ich den Po und den Intimbereich meiner Kinder immer noch mal mit klarem Wasser und einer milden Waschlotion. Das ist mir wichtig.  Meine absoluter Favorit bei den Babypflegeprodukten ist von der Marke Weleda die Calendula Babycreme. Diese Creme benutze ich gerne auch einfach mal so als zusätzliche Pflege im Windelbereich. Spätestens aber wenn ich eine leichte Rötung im Windelbereich meiner Kinder feststellte, trage ich die Calendula Babycreme auf und lege auch immer noch ein Stück Heilwolle dazu. Darauf schwöre ich, denn bereits am Folgetag sieht der Windelbereich wieder total normal aus, spätestens jedoch am zweiten Tag. Das Ergebnis ist bis zum heutigen Tag, dass meine Kinder bisher kein einziges Mal geweint haben vor Schmerzen, weil ihr Baby Popo ganz wund war.

Mit oder ohne Badezusatz das Kind baden?

Da Savannah dazu neigt, gerne das Badewasser zu trinken, verzichte ich auf einen Badezusatz. Das heißt, Savannah und Silas planschen in ihrer Badewanne frei von Badezusätzen. Sobald meine beiden Wasserraten eingeseift werden landet das Babyshampoo natürlich ins Badewasser. An dieser Stelle möchte Savannah dann meistens jedoch raus aus der Badewanne und nur Silas möchte noch in der Badewanne bleiben. Als Shampoo und Dusche nutze ich hier übrigens die Marke Hipp Sensitive.

Braucht mein Baby eine Gesichtscreme?

In aller Regel nein. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Die kenne ich selbst zu gut. Savannah neigt z. B. in den Wintermonaten durch die trockene Heizungsluft zu leichten Rötungen im Gesicht oder auch zur trockenen Haut. Gute Erfahrungen habe ich hier mit Eubos Haut Ruhe gemacht.

Mein Baby hat trockene Haut, was hilft?

Savannah und Silas hatten als Baby ziemlich trockene Haut, vor allen Dingen an den Beinen. Diese trockenen Stellen verschwinden tatsächlich eines Tages von ganz alleine. Wer auf der Suche nach einer wirklich guten Creme ist, dem sei hier die Linola Fettcreme, die es auch als Ölbad gibt, empfohlen. Seinerzeit hat sie mir der Kinderarzt auf Rezept ausgestellt, so dass ich weder für die Creme noch für das Ölbad etwas bezahlen musste. Vielleicht an dieser Stelle ein nützlicher Tipp!

Mein Baby hat Kopfgneis, was kann ich tun?

Savannah und Silas hatten als Baby auch Kopfgneis (nicht zu verwechseln mit Milchschorf). Auf ihrer Kopfhaut, im Bereich der Haare, sah man immer wieder kleine schuppenartige Bereiche. Von der Farbe her wirkten sie weiß-gelb und fielen mir in den ersten Wochen gar nicht so auf, da die Haare meiner Kinder relativ hell waren. Meine Mutter war es, die mich dann mehrfach auf den, sie sagte dazu Milchschorf, ansprach. Irgendwann war ich dann ziemlich genervt, was dazu führte, dass mich der Kopfgneis meiner Kinder dann doch störte und ich immer wieder auf ihren Kopf schauen musste. Der Kinderarzt verschrieb mir dann ein Privatrezept für Loyon, welches bei schuppigen Hauterkrankungen angewandt wird. Loyon kann ich wirklich nur empfehlen. Die Behandlung war relativ einfach und der Kopfgneis ließ sich ganz einfach aus den Haaren meiner Kinder herauskämen. In aller Regel muss man aber gar nichts tun, denn der Kopfgneis soll von ganz alleine verschwinden.

Zeigt her eure Hände, zeigt her eure Füße

In den ersten Wochen schneidet man für gewöhnlich noch nicht die Finger- oder auch Fußnägel des Babys, da diese noch sehr weich sind. Dann jedoch sollte man regelmäßig die Finger- und auch Fußnägel schneiden, und sie nicht zu lang werden lassen. So verletzt sich das Baby nicht. Hierfür gibt es spezielle Baby-Nagelscheren, die rund sind. Es ist wirklich erstaunlich wie schnell gerade die Fingernägel wachsen. Habt ihr auch das Gefühl, dass die Fingernägel eurer Kinder viel schneller wachsen, als eure eigenen? Jede Woche schneide ich die Fingernägel meiner Zwillinge und vermindere so das Verletzungsrisiko, dass sie sich untereinander versehentlich beim Spielen kratzen.

Ein Wattestäbchen zum Reinigen der Ohren?

Auf eigenes Risiko! Tatsächlich könntest du durch die Nutzung eines Wattestäbchen das sehr sensible Trommelfell deines Kindes verletzen, und schiebst damit das Ohrenschmalz weiter ins Ohr. Am besten reinigst du die Ohrmuschel deines Kindes mit einem leicht angefeuchteten Wattepad. Alternativ kannst du auch Babywattestäbchen benutzen, die dicker als normale Wattestäbchen sind. Achte bitte auch auf den Bereich hinter den Ohren. In der kleinen Falte sammeln sich gerne auch mal Milchreste.

Wie reinige ich am besten die Nase meines Babys, z. B. bei Schnupfen

Bei zu viel Nasensekret oder einer verstopften Nase habe ich immer Kochsalzlösung benutzt. Mit den Pumpball-Nasensaugern kam ich persönlich gar nicht klar.  Jetzt im Kleinkindalter bin ich allerdings ein totaler Fan von den elektrischen Nasensaugern, wie z. B. der von Olaf. Mit ihm ist es mir möglich vor allen Dingen den festsitzenden zähen Rotz meiner Kinder einzusaugen, bevor ich dann Nasenspray benutze. Ich bilde mir ein, dass es mir so gelingt, dass meine Kinder schneller wieder eine freie Nase haben.

Wie sieht es eigentlich aus mit Babys Zähnchen?

Bis der erste Zahn sichtbar wird kann es eine ganze Weile dauern, es kann aber auch schnell gehen. Silas hatte schon mit vier Monaten die ersten Zähne. Allerdings sah ich das Thema Zähneputzen bis dato noch ganz entspannt. Ab und an reinigte ich die Zähne mit einer Art Fingerling. Heute ist das natürlich ganz anders. Savannah und Silas putzen ihre Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und haben hierbei immer sehr viel Spaß beim Zähne putzen. Als Alternative zur Zahnpasta nutzen wir als Zahnputz-Anfänger noch ein  Kinder-Zahngel. Hier kommt wieder Weleda ins Spiel.

Das sind meine zehn Tipps in Sachen Babypflege. Vielleicht ist ja auch für dich ein nützlicher Tipp dabei? Falls ja, dann würde ich mich freuen, wenn du mir einfach unter diesem Post ein Feedback da lässt. Wir dürfen auch gerne unterschiedlicher Meinung sein, auch das darfst du gerne hier posten. Ebenso hinterlasse mir doch ein Feedback, wenn auch du einen sinnvollen Beitrag in Sachen Baby- oder Kleinkindpflege hast.

Schau dich auch mal bei baby-walz um, denn hier erhälst du weitere tolle Tipps rund um dein Kind.

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SOS – Eine große und lange Krankheitswelle mit Zwillingen

Es ist für mich das größte Glück eine Zwillingsmama zu sein. Für mich sind Zwillinge einfach besondere Kinder. Ich genieße es sehr meinen Kindern beim gemeinsamen Spielen zuzusehen. Immer wieder bin ich gerührt, wenn das unsichtbare Band, welches auch meine Zwillingskinder miteinander verbindet, für mich als Mama sichtbar wird.

Diese und weitere schöne Momente aus meinem Mama-Alltag lassen mich immer wieder auch die stressigen Phasen vergessen, die die Erziehung zwei gleichaltriger Kinder mit sich bringen. Diese Phasen kennen wir Mamas doch alle oder? Überhaupt ist das Wort PHASE das Wort schlechthin in unserem Mama-Wörterschatz, wie ich persönlich finde.

Dabei frage ich mich, wie oft sich unsere Kinder in den ersten Jahren in irgendeiner Phase befinden?! Das Kind zahnt, befindet sich im Wachstum oder hat irgendeinen Entwicklungsschub, und selbstverständlich kennen wir inzwischen sein trotziges Verhalten nur zu gut. Als Savannah und Silas den ersten richtigen Schub hatten, und das zeitgleich wie es oft bei Zwillingen der Fall ist, war ich nervlich ziemlich am Ende. In dieser Phase konnte ich meinen Kindern einfach nichts recht machen und die Nächte waren das reinste Desaster. Ich lernte die Schattenseiten der Mama-Welt kennen und versuchte mich mit mehr Koffein am Tag halbwegs munter zu halten. Dabei stellte sich eine Art Routine ein und die wiederkehrenden Phasen meiner Kinder wurden fast schon zur Normalität in meiner Mama-Welt. Schließlich durchlief auch ich als Mama diverse Phasen und war nicht immer gut gelaunt.

Meine Mama-Welt stand völlig auf den Kopf

Als jedoch das erste Mal eines meiner Kinder erkrankte, stellte sich meine Mama-Welt völlig auf den Kopf. Darauf war ich einfach nicht vorbereitet! Niemand hatte mir gesagt, wie du dich als Mama von einem kranken Kind fühlst. Immer wieder sprachen die Mütter um mich herum von den Phasen ihrer Kinder, und ja…auch mal, dass das Kind krank sei, aber NIEMAND sprach über seine Gefühle. Niemand sagte zu mir, welches lähmendes und betäubendes Gefühl von einem Besitz nimmt, wenn man seinem kranken Kind dabei zusehen muss, wie es leidet. Wie hilflos man sich als Mama fühlt.

Um mein Mama-Herz hatte sich ein großer dunkler Schatten gelegt und ich war so unglaublich traurig. Meine Gedanken drehten sich um mein Kind. Es musste ihm einfach besser gehen. So versuchte ich Silas ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern, denn ich bildete mir ein, dass mein kleiner Schatz dann sicherlich wieder auf den Weg der Besserung sei. Das gelang mir jedoch nicht und ich versuchte das inzwischen große Wirrwarr  in meinem Kopf zu ordnen. Dabei sagte ich mir, es ist nur Fieber, Husten und Schnupfen. Also im Grunde genommen nichts Dramatisches, und es würde ihm sicherlich ganz bald wieder besser gehen. Dennoch war ich ziemlich niedergeschlagen und fühlte eine große Leere in mir.

Warum bloß ging es ihm so schlecht???  Das konnte ich nicht akzeptieren und ignorierte die Tatsache, dass auch ich mich bei einer starken Erkältung oder auch Grippe ziemlich mies fühlte. Die Folge war, dass ich meinem Kind mit Essen und Trinken hinterher lief. Würde er einen großen Bissen zu sich nehmen und ausreichend trinken, dann wäre alles halb so schlimm, und sei als ein gutes Zeichen zu deuten.

Tja nur es läuft nicht immer alles nach dem Mama-Wunschkonzert und unsere Kinder werden auf Knopfdruck wieder gesund und munter.

SOS – Eine große und lange Krankheitswelle mit Zwillingen

Als meine Zwillinge das erste Mal gleichzeitig erkrankten, verdunkelte sich meine Mama-Welt schlagartig. Bis dato hatte ich keine Ahnung, was für ein Chaos ausbrechen kann, wenn das passiert. Nichts schien mehr zu funktionieren, auch wenn ich versuchte unseren Haushalt halbwegs auf Vordermann zu bringen. Ich hatte einfach nicht genügend Hände, um auf der einen Seite die Wohnung zu putzen, und auf der anderen Seite meine Kinder in den Armen zu halten. Jeder für sich forderte seine Mama-Kuschelzeit ein und bei kranken Kindern kann das schnell einen ganzen Tag bedeuten. So war ich für Savannah und Silas Tag und Nacht zur Seite und tat mein Bestes.

Nicht jedoch für mich! Mein Körper lief auch Hochtouren, obwohl ich mich sehr schlechte ernährte, denn ich aß fast nur noch Süßigkeiten. Abends, als die Zwillinge schliefen, griff ich oftmals erschrocken zum Wasserglas, denn ich stellte fest, dass eine Tasse Kaffee am Morgen bis dato die einzig eingenommene Flüssigkeit war. Das war ganz und gar nicht vernünftig, aber ich funktionierte und nur das zählte für mich als Mama. Es gab also kein  SOS, der Ruf nach Hilfe. Dieser Gedanke kam mir gar nicht erst in den Sinn. Mein Mann war selbständig und meine Eltern eben nicht mehr die Jüngsten. Irgendwie kam ich schon alleine klar. Als Zwillingsmama hat man ohnehin eine unglaubliche Mama-Power! Das stand außer Frage. Selbst als die lange Krankheitswelle um die Weihnachtszeit herum nicht abebben wollte, stand ich als Zwillingsmama eisern in meiner Position und strotze dieser Welle nur so entgegen.

SOS – Als Mama darfst du einfach nicht krank werden

Doch das passierte!  Es fing an mit Halsschmerzen und Schüttelfrost. Wenige Tage später hatte ich die Mandelentzündung meines Lebens. Alles war vereitert und ich hatte überall Risse und Blasen im Mund- und Rachenraum und wahnsinnige Schmerzen. Silas hatte erst eine starke Herpangina und eine Woche später einen zusätzlichen Atemwegsinfekt, so dass ich mich sicherlich bei ihm angesteckt hatte. Der Gedanke, selbst zum Arzt zu gehen, kam mir zwar in den Sinn, aber dann hätte ich SOS rufen müssen, damit jemand auf Savannah und Silas aufpasst, und das wollte ich nicht. Heute kann ich sagen, dass ich wirklich schön blöd war. Die Mandelentzündung bekam ich tatsächlich in den Griff, indem ich täglich mehrmals mit Meersalz gurgelte, was gerade bei den offenen Stellen im Mund- und Rachenraum sehr schmerzhaft war, aber meine Mandeln in den Normalzustand zum Schrumpfen brachte. Kaum war das passiert, bekam ich Schüttelfrost. Nicht einmal am Tag, sondern ich hatte ca. drei bis vier starke Schübe am Tag und das Ganze fast eine Woche lang. An manchen Tagen war ich völlig lahm gelegt, da der Schüttelfrost mehr als zwei Stunden am Stück anhielt.

Es musste eine SOS her und mein Mann musste ein paar Kundentermine absagen, um bei den Kindern zu sein. Die waren natürlich immer noch krank. Es kam irgendwie ständig etwas hinzu und ich war einfach nur noch am Ende. So schleppte ich mich eines Morgens zum Hausarzt, der mir erst was auf pflanzlicher Basis verschreiben wollte. Der Witzbold! Hatte ich nicht gesagt, dass ich zwei kleine Kinder zu Hause habe, und funktionieren muss? Ich verlangte nach Antibiotika und tatsächlich nach drei Tagen wurde der Schüttelfrost allmählich weniger und mir ging es allmählich besser.

Als Mama hast du eine Arschkarte wenn…

An dieser Stelle tut es mir leid, wenn ich das jetzt so radikal sagen bzw. schreiben muss, aber mein Beitragsbild passt sooo gut zu diesem Post vom heutigen Tag. Es ist mir egal, wenn ich an dieser Stelle mit meiner Meinung ganz alleine da stehe. Vielleicht ist das aber doch nicht der Fall?

Wir Mamas leisten alle einen großartigen Job, aber nicht immer läuft unser Leben ganz nach Plan. Eben nicht nach dem Mama-Wunschkonzert.  Es gibt Momente in unserem Leben, wie eben diese.

Tagsüber können wir uns nicht erholen, da wir funktionieren müssen. Keiner macht unseren Haushalt macht, und all die anderen Dinge, die noch erledigt werden müssen. Nachts ist an ein Durchschlafen erst gar nicht zu denken. Immer wieder werden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Morgens im Spiegel fühlen wir uns um Jahre gealtert und irgendwie zwickt die Hose um die Beine herum. Wir bekommen es einfach nicht in den Griff uns in diesem Ausnahmezustand halbwegs vernünftig zu ernähren.

In diesem Ausnahmezustand befinde ich mich übrigens seit mittlerweile 7 Wochen. Ich könnte heulen!

Savannah und Silas waren bisher selten krank, aber momentan ist einfach der Wurm drin. Am liebsten würde ich diesen Wurm augenblicklich zermatschen. Bloß weiß ich nicht, wo er sich genau versteckt.

Dieser Blogpost ist meine aktuelle Arschkarte und *sorrynotsorry. Hier kann ich nichts in Watte packen oder schön reden. Das überlasse ich gerne anderen Mamis, aber vielleicht spricht dir dieser Post gerade aus der Seele?

Eben, weil er einfach authentisch ist und die Schattenseiten des Mamasein auf den Punkt bringt. Das Wetter ist zur Zeit nämlich auch so eine Sache.  Es macht mich total mürbe und mein Mama-Gemüt ist sehr angeknackst.

Dieser Beitrag wurde übrigens mit X Unterbrechungen fertiggestellt. Seitdem die Kinder krank sind schlafen sie zu Mittag weniger gut. Das ist einfach kein Normalzustand. Wann bitte zieht diese Krankheitswelle von dannen?

Derweil verteile ich weiterhin Arschkarten – ja sogar auf Instagram.

Was macht ihr Schönes?

 

Flaschenfrei die Zweite – Mama weg mit den Babyflaschen

Mama weg mit den Babyflaschen oder schauen wir etwa aus wie ein Baby?

Seufz… Schon lange sind meine Zwillinge Savannah und Silas keine Babys mehr. Tatsächlich ist das Tragen einer Windel noch das Einzige, was sie mit einem Baby gemeinsam haben. Lange Zeit waren meine Kinder Flaschenkinder und das vertraute Trinken aus ihren Babyflaschen ließ sie für mich als Mama immer noch ein Stück Baby sein. Ausschließlich in meinen Armen eingekuschelt tranken sie ihre Milch aus ihren Babyflaschen und wirkten dabei auf mich zart und zerbrechlich. Inzwischen waren sie so groß geworden und aßen schon lange Zeit vom Familientisch. In diesen Momenten blendete ich diese Tatsache jedoch aus. Ich hielt meine Babys in den Armen und ließ dabei gedanklich die Zeit Revue passieren.

Als Savannah dann mit 15 Monaten von heut auf Morgen regelrecht ihre Flasche verweigerte war es als würde mich ein Riesen-Gong aus meiner Mama-Traum-Welt reißen.

Mama! Ich bin kein Baby mehr!

Ihre gesetzten Signale waren unmißverständlich. Savannah konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht laufen, aber sie krabbelte vor mir, besser gesagt der Babyflasche, davon. Sie weinte und schüttelte dabei energisch den Kopf. Die Signale waren mehr als unmißverständlich, aber ich wollte sie erst nicht wahrhaben. Erst als ich dann doch kapitulierte und meiner Tochter ein Butterbrot in die Hand drückte, und sie mich dabei glücklich anstrahlte, erkannte auch ich was sie mir eigentlich durch ihr Verhalten sagen wollte. Auf den Punkt gebracht nämlich: Mama! Ich bin kein Baby mehr!

Flaschenfrei die Zweite

Bei Silas gab es kein Riesen-Gong, der mich aus meiner Mama-Traum–Welt zog. Er trank von Tag zu Tag einfach weniger Milch aus seiner Flasche und ich musste viel wegschütten. So reduzierte ich immer mehr die Trinkmengen morgens und abends. Als ich immer noch Milch wegschütten musste, ließ ich die abendliche Milch einfach weg, und schaute wie Silas darauf reagierte. Es war ihm einfach egal und satt und zufrieden schlief er die Nächte weiterhin durch. Eines Morgens lief er nach dem Aufstehen direkt zu unseren Hochstühlen und  zog einen Stuhl zu sich heran. So setzte ich Silas in seinen Hochstuhl und ohne lange überlegen zu müssen, gab ich ihm ein Butterbrot in die Hand, und er aß es. Das war im November letzten Jahres mit 17 Monaten.

Juhu endlich flaschenfrei

Einige Tage später sorgte ich für viel Platz in einen der Küchenschränke. Unglaublich, wie viel Platz allein nur Babyflaschen einnehmen können. Ohne zu zögern sortierte ich all diese Fläschchen aus und damit auch die letzten Spuren Pre-Milch,

Seitdem beobachte ich meine Zwillinge jeden Morgen beim Frühstücken und sehe schon lange keine Babys mehr. Ich sehe glückliche und zufriedene Kleinkinder, die mittlerweile schon 19 Monate alt sind.

 

 

Einmal tief durchatmen – Neustart 2019

Einmal tief durchatmen! Bitte, wann habe ich das zuletzt ganz bewusst gemacht?! Vor allen Dingen mit einem freien Kopf und ohne ein Kind rechts und links am Hosenbein?

Tatsächlich muss ich überlegen, denn die letzten vier Wochen waren für mich als Mama absolut Hardcore, denn wir waren alle krank. Ich meine so richtig krank und das über einen sehr langen Zeitraum. Dementsprechend fühle ich mich in den ersten Tagen des neuen Jahres leer, müde und kraftlos. Das Wetter drückt zusätzlich auf mein Gemüt. Bei uns im Ruhrgebiet regnet es seit Tagen. Selten scheint die Sonne oder es ist tatsächlich trocken. Savannah und Silas gehen noch nicht in den Kindergarten und manchmal fällt uns allen gewaltig die Decke auf den Kopf.

Es dauert zwar noch einige Wochen, aber der Frühling ist bereits jetzt “herzlich Willkommen” und dann heißt es einfach täglich raus an die frische Luft.

Einmal tief durchatmen – Neustart 2019

Das sollten wir Mamis allesamt. Einmal tief durchatmen und dabei den Ballast der auf der Seele liegt und die Anstrengungen der letzten Wochen oder gar Monate einfach mal tief ausatmen. Loslassen. Neue Energie tanken, in dem wir ganz bewusst einmal etwas für uns tun.

Seid ihr dabei?

Neustart 2019 – du bist herzlich Willkommen!

Weihnachten mit Kindern – da darf der Baum nicht fehlen

Der 2. Weihnachtstag – Mama’s Resümee

Weihnachten mit Kindern ist einfach nur schön. Man erlebt die Weihnachtstage viel bewusster. Immer wieder gab es Momente an diesen Weihnachtstagen, an denen ich mich an meine eigene Kindheit zurückerinnern musste. Ich erinnere mich, dass für mich das Warten aufs Christkind und damit auf die Geschenke eine gefühlte Ewigkeit dauerte. Die Zeiger der Uhr wollten sich einfach kaum vorwärts bewegen. Wann endlich erklang das Kling Glöckchen klingelingeling aus der verschlossenen Wohnzimmertüre? Wann endlich hat das Christkind die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gelegt?

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der darf einfach nicht fehlen!

Ein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der Weihnachtsbaum gehört definitiv zum Weihnachtsfest, wenn man Kinder hat. Erst dann wird es so richtig weihnachtlich in der guten Stube und das Glänzen in den Kinderaugen, wenn sie zum ersten Mal den geschmückten Baum sehen, ist einfach nur schön. Wir haben unseren Weihnachtsbaum am Abend vor Heiligabend aufgestellt. Einen künstlichen Weihnachtsbaum, wie schon im letzten Jahr. Sobald meine beiden Weihnachtswichtel etwas größer sind, und damit Weihnachten noch bewusster erleben, werden wir als Familie gemeinsam einen echten Weihnachtsbaum aussuchen. So ist zumindest der Plan.

Als Savannah und Silas den leuchtenden Weihnachtsbaum am Heiligabend direkt als erstes nach dem Aufstehen entdeckten, blieben sie auf einmal ganz erstaunt stehen. Ein paar Sekunden später zeigten sie mit ihren Zeigefinger Richtung Baum und ich erklärte ihnen, dass es unser Weihnachtsbaum sei. Erst ein paar Stunden später, nachdem der Baum immer wieder von Beiden aus sicherer Reichweite begutachtet wurde, kamen sie näher. Sie berührten ganz zaghaft die Weihnachtskugeln und die Lichter am Baum und pünktlich zur Bescherung am Abend, wurden sie mutiger, und es purzelte tatsächlich die ein oder andere Weihnachtskugel vom Baum herunter. Puh...ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass unser Weihnachtsbaum noch umkippen würde, denn Savannah und Silas sind zwei sehr lebendige und neugierige Kinder, aber ich bin doch erstaunt, wie artig und brav die Beiden doch sind.

Meine Kinder, die schon so groß geworden sind. Wo ist bloß die Zeit geblieben? Letztes Jahr an Weihnachten waren sie noch Babys und schenkten dem Weihnachtsbaum keinerlei Beachtung. Dieses Jahr ist Weihnachten ganz anders. Ja, es weihnachtet. Dabei muss ich lächeln, denn nächstes Jahr Weihnachten werden Savannah und Silas diese besonderen Tage im Jahr noch bewusster erleben und somit wahrnehmen. Ich lächle, da ich mich bereits jetzt auf all diese besonderen Weihnachtstage mit meinen Kindern freue, obwohl gerade erst Weihnachten ist.

Weihnachten mit Kindern – einfach nur schön

Weihnachten mit Kindern ist einfach unbeschreiblich schön. Man wird selbst wieder zum Kind und taucht dabei ein in alte Kindheitserinnerungen. Tatsächlich, so geht es mir zumindest, bin ich an den Weihnachtstagen auch achtsamer und dankbarer. Erfreue mich mit meinen Kindern an vielen kleinen Dingen, die vorher weniger Wertschätzung erfahren durften. Geht es euch auch so?

In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein wunderbaren 2. Weihnachtsfeiertag. Savannah ist nämlich gerade aus dem Mittagsschlaf erwacht und wir genießen jetzt weiter unsere gemeinsame Zeit als Familie – weit weg vom Trubel, der Hetze vom Alltag, ganz besinnlich auf unsere Art und Weise.

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Unser Familienurlaub auf der schönen Insel Mallorca

Es heisst: Vorfreude ist die schönste Freude und in Bezug auf Reisen unterstreiche ich diese Aussage als reiselustige Mami bejahend mit drei fetten !!!  Ehrlich gesagt könnte ich es schon wieder tun *seufz*. Einfach die Koffer packen, um zu verreisen. Wie ist das bei euch?

Ja, ich weiß! Das Thema Koffer packen ist jetzt als Mama nicht mehr so unbeschwert wie es früher war. Im Gegenteil! Je kleiner die Kinder sind und damit weniger selbständig, umso mehr wandert in den Koffer. Als Mama hat man das Gefühl, dass man bloss nichts vergessen darf . Bleibt das so?

So ging es mir z. B. als ich unsere Koffer für unseren ersten Familienurlaub in Ägypten packte. Savannah und Silas bekamen nämlich noch ihre Flaschenmilch und waren mit neun Monaten noch keine guten Esser, die man einfach so an den Familientisch setzen konnte. Ich nahm also ausreichend Milchpulver mit sowie einen ganzen Schwung Gläschen. Schön umwickelt in Zeitungspapier natürlich. Das war auch eine gute Entscheidung, denn in den Apotheken oder Supermärkten nahe unseres Hotels gab es eine nur sehr begrenze Anzahl Babynahrung zu kaufen und hierbei handelte es sich eher um einheimische Produkte. Sogar Windeln packte ich ein, die jedoch nicht bis zum Ende unseres Urlaubes ausreichten. So kaufte ich in einer Apotheke in Hurghada die alt bekannte Windelmarke Pampers ein. Auffällig war hier ein extrem starker Geruch nach Parfum und damit auch nach Chemie, aber die Zwillinge vertrugen sie gut.

So ein Mallorca-Urlaub ist für uns Mamis mit kleinen Kindern natürlich etwas ganz Anderes, denn:

Hier gibt es bekannte Supermarkt-Ketten wie Aldi oder auch Lidl, in denen man z. B. Babynahrung kaufen kann. Vor allen Dingen aber Windeln. Tja und dann gibt es noch die Drogeriekette Müller. Man bekommt hier einfach alles, wie z. B. Babynahrung. Die Auswahl ist wirklich sehr groß und die Preise sind zwar etwas höher als bei uns in Deutschland, aber völlig ok. Wer ganz sicher gehen möchte, dass eine bestimmte Sorte Gläschen der Marken Bebivita und auch Hipp nicht ausverkauft ist, der  kann ganz bequem von zu Hause aus per Email eine Bestellung bei der Drogeriekette Müller aufgeben. Ein toller Service wie ich finde. Die reservierten Gläschen braucht man dann nur noch in seiner Filiale abzuholen, wie z. B. an der Plaza de España.

Die schöne Insel Mallorca ist wirklich ein sehr entspanntes Reiseziel mit Kindern. Vor allen Dingen, wenn sie noch so klein sind. Attraktiv ist natürlich die vergleichsweise sehr kurze Flugdauer von etwas über zwei Stunden und auf Mallorca fühlt man sich als deutscher Tourist beinahe heimisch. Es wird sehr viel deutsch gesprochen und damit auch verstanden. Es wundert mich daher auch gar nicht, wenn ich im Freundes- oder Bekanntenkreis immer wieder höre: “Wir fliegen mit unseren Kindern nach Mallorca”. Na, kommt euch das auch bekannt vor? 

Unser Familienurlaub auf der schönen Insel Mallorca

Bei uns sah es einige Wochen vor Reiseantritt auch nicht anders aus. Der Familien- und Freundeskreis war informiert und wusste, wohin die Reise geht. Genau einen Tag nach dem ersten Geburtstag unserer Kinder ging unser Flug von Dortmund nach Mallorca. Am Flughafen angekommen nahmen wir uns ein Taxi um nach El Molinar zu gelangen. Über airbnb hatte ich Wochen zuvor eine schöne Ferienunterkunft für uns in El Molinar herausgesucht. Der Urlaubsort El Molinar liegt östlich von Palmas Zentrum. Die schöne Altstadt Palma erreicht man gut zu Fuß bei einem Spaziergang entlang am Meer nach ca. 30 Minuten.

Ein paar Impressionen aus dem Urlaubsörtchen El Molinar auf Mallorca

Von unserer Ferienunterkunft selbst mussten wir ca. 10 Minuten zum Meer laufen. Der Urlaubsort El Molinar selbst ist eher ruhig. So gar kein typischer Ferienort, wie z. B. Calla Millor, was ich sehr schade fand. Es gibt hier ein paar kleine Restaurants, aber das war es im großen und ganzen schon. Die ersten Tage unseres Urlaubes war es auf Mallorca relativ frisch – zumindest um im Meer mit den Kindern zu baden. So liefen wir fast täglich nach Palma und besuchten hier den schönen Spielplatz, den man gar nicht übersehen kann, wenn man am Meer entlangläuft, um nach Palma zu gelangen oder sich nahe der Kathedrale von der Meerseite aus befindet.

Der wunderschöne und sehr gepflegte Spielplatz nahe Palmas Zentrum. Hier schlagen Kinderherzen definitiv höher und als Familie legt man hier zwangsläufig mit seinen Kindern eine Rast ein.

Unser Tagesablauf, an Tagen, an denen wir nach Palma liefen, war meiner Meinung nach perfekt. Savannah und Silas hatten ihren Spaß auf dem Spielplatz, aßen dort zu Mittag, wurden gewickelt und schliefen dann relativ schnell in ihrem Buggy ein. Meistens für ca 1 1/2 Stunden. Die Zeit reichte für meinen Mann und mich aus, um eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen. In den zahlreichen Eisdielen gab es dann Nachtisch für uns alle. Oft spazierten wir auch nur durch die Gassen der schönen Stadt oder saßen auch mal im Café.

Palma ist wirklich wunderschön. Die zahlreichen Gassen laden zum Spazieren ein und wollen einfach fotografiert werden. Sich einfach mal hinzusetzen in den zahlreichen Cafés ist eigentlich ein muss, wenn es auch mit Kindern nicht ganz so entspannend ist, da sie natürlich immer Action wollen. Wir haben es trotzdem versucht und es hat erstaunlich gut geklappt

In der zweiten Urlaubswoche, wir waren insgesamt 16 Tage auf Mallorca, hatten wir weit über 30 Grad. Die Temperaturen waren perfekt um im Meer mit unseren Kindern zu baden. Das Wasser war zwar noch etwas frisch, aber wir sind trotzdem ins Meer rein. Ich finde, sobald man einmal richtig im Wasser ist, gewöhnt man sich schnell an die Temperaturen.

Ein paar Impressionen aus unserem Mallorca-Urlaub als Familie.

Wie ist so ein Tag am Strand mit Kleinkindern oder auch Zwillingen?

Unser Mallorca-Urlaub war einer reiner Strandurlaub. Wir hatten kein Hotel gebucht und damit gab es für uns auch keinen Pool. Ein Tag am Strand mit Kleinkindern, in unserem Fall mit Zwillingen, ist definitiv nicht ohne. Es gab oftmals Momente, da habe ich mir sehnlichst einen Pool herbeigewünscht. Es gibt keinen Tag am Strand ohne Sand, das ist klar, aber der Sand ist wirklich überall. In jeder Ritze – selbst bei uns Großen. Dann die vielen Muscheln und Steine…Wir hatten hiervon jede Menge. Egal, an welchem Standabschnitt wir uns befanden, sie warteten förmlich auf unsere Kinder. Tja und was tun kleine Kinder? Sie stecken mit Begeisterung all die Steine und Muscheln in den Mund und das immer wieder. Ich kann euch sagen, für uns Eltern, ist das total unentspannt. Es gab eine Situation, bei der ich sah, dass Silas sich so eine halb-kaputte Muschel in den Mund steckte.

Ich habe sofort versucht die Muschel aus seinem Mund zu holen, aber hörte nur wie er anfing zu würgen und legte ihn schnell über mein Knie und klopfte ihm zwischen die Schulterblätter. Das Würgen war so nachhaltig und massiv, dass ich das Gefühl hatte, er erstickt an der Muschel. Ich hatte so eine Angst. Passiert ist zum Glück nichts. Da er die Muschel auch Tage danach nicht ausgeschieden hat, kann ich nicht einmal sagen, ob er die Muschel nun runtergeschluckt hat oder doch noch ausspuckte in einem Moment, den ich selbst nicht mitbekam. Von diesem Moment an hätte ich am liebsten den Strand gemieden. Zum Ende unseres Urlaubes hin fanden wir noch ein schönes Fleckchen Strand mit weniger Muscheln. Ab diesem Moment waren auch die Strandtage für uns als Eltern viel entspannter.

Selbstverpflegung im Urlaub

Da wir über airbnb eine Ferienunterkunft gebucht hatten, war von Anfang an klar, dass wir uns im Urlaub als Familie selbst verpflegen würden. Lebensmittel kauften wir sehr oft, und das zu wirklich sehr fairen Preisen, im Lebensmittelgeschäft Eroski ein. Wir hatten eine sehr große Filiale keine 5 Minuten zu Fuß von uns entfernt. Einmal ums Eck gab es auch noch Bip Bip. Hier waren die Preise für Lebensmittel etwas teurer und es gab nicht so eine große Auswahl. Bip Bip erinnerte mich ein wenig an einen Tante-Emma Laden. An manchen Tagen kochte ich etwas Schönes und an anderen Tagen gab es auch nur mal eine Pizza aus dem Backofen oder wir gingen auch mal Essen. Oftmals stand aber die Frage im Raum “was gibt es heute?”.

Im Nachhinein betrachtet finde ich einen, ich muss es so sagen, einen AI-Urlaub, an dem man sich sprichwörtlich an den bereits gedeckten Tisch setzen kann, viel entspannter. Man muss auch nicht immer wieder einkaufen. Gerade im Urlaub wollen wir Mamis uns ja auch mal entspannen und nicht um den Haushalt kümmern. Ich muss leider gestehen, dass ich all diese Faktoren am Anfang meiner Buchung nicht bedacht habe. Ebenso, dass eine Ferienunterkunft, die man mit kleinen Kindern bewohnt, in den meisten Fällen nicht kindersicher ist. Ich kann euch sagen….Ungesichterte Steckdosen waren ein großes Thema und ganz viel Schnick-Schnack an Deko gab es in unserer Mallorca-Behausung. Wir konnten noch so viel beiseite räumen, aber waren oft in Alarmbereitschaft.

Der schöne große mallorquinischer Patio unserer Ferienunterkunft mit einem Zitronenbaum lud zum Entspannen ein. Das klappte zumindest dann immer gut, wenn die Zwillinge schließen. Weniger entspannt waren die Tage, als die Kids mal wieder in den Kamin kletterten – obwohl das Foto von Silas natürlich ein süßer Urlaubs-Schnappschuss ist.

Mallorca-Urlaub ja oder nein

Natürlich ja und hier kommen wieder die drei fetten !!! zum Einsatz. Mallorca ist ein für Familien wirklich wunderschönes Reiseziel und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir die schöne Insel Mallorca selbst noch oft bereisen werden. Solange Savannah und Silas jedoch noch klein sind würde ich einen Hotelaufenthalt eher bevorzugen. Am besten mit einem schönen Pool. So hat man einfach mehr Möglichkeiten und kann nach Herzenslust entscheiden, ob man heute eher einen Pooltag einlegt, oder doch eher einen Tag am Strand verbringen möchte.

Erzählt doch mal. Wie war euer erster Familienurlaub und seid ihr eher die Familie die mit ihren Kindern im Pool planscht oder Sandburgen am Meer buddelt?

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis