Der Tierpark in Bochum – Ein Erfahrungsbericht

Als gebürtige Bochumerin kenne ich den Tierpark in Bochum beinahe so wie meine Westentasche. Das gilt im übrigen auch für den Bochumer Stadtpark als Ausflugsziel, von dem ich gerne ein anderes Mal berichte. Schon als Kind besuchte ich mit meinen Eltern regelmäßig den Tierpark in Bochum und hielt mich zum Leidwesen dieser immer sehr lange im Streichelzoo auf. Damals konnte man sich hier völlig frei bewegen und auch den Stall der Ziegen betreten. Dort hielt ich mich am liebsten auf, da sich hier oftmals die ganz kleinen Zwergziegen befanden. Die hatten es mir besonders angetan. Meine Kindheitserinnerungen an den Bochumer Tierpark haben nur noch wenig mit dem heutigen Bild des Tierparks zu tun. Es gab seinerzeit z. B. auch nicht das Fossillium und auch das Aquariumhaus war weniger modern und eindrucksvoll. Wer mehr zur Geschichte des Bochumer Tierparks erfahren möchte, der kann sich gerne hier mal umschauen.

Der Tierpark in Bochum – Ein Erfahrungsbericht

Heute bin ich selbst Mama und natürlich möchte ich meinen Kindern die Tiere aus dem Bilderbuch auch in echt zeigen. Dafür ist der Bochumer Tierpark bestens geeignet. In meinen Augen ist er ein relativ kleiner und damit überschaubarer “Zoo”. Er beherbergt nach eigenen Angaben rund 3900 Tiere in 336 Arten. Zu den kleinen Säugetieren gehören hier u. a. Affen, Seehunde und Ziegen sowie Schafe. Neben zahlreichen Vogelarten, wozu u. a. auch die rosa Flamingos und Pinguine gehören, gibt es auch zahlreiche Reptilien zu bestaunen. Wer hier Giraffen, Löwen oder auch Elefanten erwartet, der wird sie hier nicht vorfinden. Das sollte man einfach wissen. Man darf den Bochumer Tierpark in diesem Zusammenhang keinesfalls mit einem großen Zoo vergleichen, den das ist er einfach nicht. Hier gibt es eher kleinere Tiere zu bestaunen. Das Schöne als Besucher ist, dass man relativ nah an die jeweiligen Gehege kommt, und damit vor allen Dingen auch kleine Besucher die Tiere so auch besser sehen können.

Ein paar Impressionen aus dem Bochumer Tierpark im heutigen Erscheinungsbild, sehr modern und zeitgemäß.

Die Pinguine ließen sich kurz vor der Fütterungszeit perfekt fotografieren und wir hatten zudem auch Glück mit dem Wetter und daher tolles Licht. Rechts seht ihr übrigens den Bismarckturm. Ein Denkmal, welches im Bochumer Stadtpark steht. Ein Besuch in den Bochumer Stadtpark selbst lohnt sich übrigens.

Was hat uns besonders gut gefallen?

  • Der Streichelzoo ist natürlich für jedes Kind ein Highlight. So auch für Savannah und Silas, wobei Savannah erst Angst vor den Ziegen hatte.
  • Das Seehund- und Pinguinbecken. Wir befanden uns kurz vor der nächsten Fütterung bei den Pinguinen und diese waren schon ganz aufgeregt und watschelten am Ufer immer hin und her.
  • Der Tierpark macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck, was auch für die Tiere selbst und deren Gehege gilt (sofern ich das als Laie beurteilen kann)
  • Die Erdmännchen *Daumenhoch*. Die sind einfach nur großartig und man kann sie durch die Glasscheibe bestens beobachten.

    Die Erdmännchen im Bochumer Tierpark. Ein wunderschönes Fotomotiv der kleinen Poser.

  • Das Aquarium und das Fossillium. Bei nicht ganz perfekten Wetter kann man hier Schutz suchen oder die Wartezeit, wenn es aufhört zu regnen, überbrücken. Hier gibt es dann auch Sitzmöglichkeiten.
  • Der Spielplatz selbst und der Bereich um diesen herum. Hier befindet sich u. a. der Kiosk, wo man Getränke oder Essen kaufen kann. Die Preise sind völlig in Ordnung. Hier gibt es unzählige Sitzmöglichkeiten.
  • Der kostenlose Verleih der Bollerwagen. Bei gutem Wetter muss man aber wirklich Glück haben, dass man einen bekommt.
  • Der Tierpark in Bochum ist Partner der Ruhr.Topcard. Da wir diese besitzen, war der Eintritt schon bezahlt.

Was hat uns weniger gefallen?

  • Die Parkplatzsituation ist hier nicht die Beste. Vor allen Dingen am Wochenende bekommt man kaum einen Parkplatz. Wir selbst haben weiter weg geparkt. An stark besuchten Tagen sollte man lieber direkt ins nahe gelegene Parkhaus fahren.

Wieviel Zeit sollte ich für den Bochumer Tierpark einplanen?

Die Frage lässt sich pauschal natürlich nicht beantworten. Der Tierpark selbst ist, wie bereits erwähnt, eher klein. Man kann sich relativ schnell durch den Tierpark bewegen und hat die Tiere dabei gut im Blick. Meiner Meinung nach ist daher der Tierpark bestens für einen Ausflug am Vormittag oder Nachmittag geeignet. Hier würde ich selbst einen Zeitraum von ca. 2 – 3 Stunden einplanen und sagen, dass dieser Zeitrahmen perfekt für kleinere Kinder ist, die noch nicht so eine große Ausdauer haben, und auch noch ihren Mittagsschlaf brauchen. Sobald die Kinder etwas größer sind kann man sich auch längere Zeit im Tierpark aufhalten. Der Spielplatz im Bochumer Tierpark ist äußerst attraktiv und bietet viel Spielspaß für Kinder. Gerade größere Kinder können sich hier richtig austoben, während die Eltern die Möglichkeit haben, eine Pause einzulegen. Hier befindet sich direkt das Kiosk mit Sitzmöglichkeiten, von denen man aus seine Kinder beobachten kann.

Auf diesen Fotos seht ihr einen kleinen Teil des Spielplatzes im Bochumer Tierpark. Er ist wirklich wunderschön und Kinder können sich hier perfekt austoben. Die Bollerwagen mit freundlicher Unterstützung von JAKO-O gibt es kostenlos. Wir ergatterten einen Bollerwagen kurz bevor wir gehen wollten, und schauten, ob diese überhaupt zwillingstauglich sind. Das sind sie jedoch nur bedingt für uns, da Savannah und Silas noch nicht still sitzen bleiben. Zudem sind die Bollerwagen auch nicht so groß. Mit zwei Kindern und Proviant im Gepäck könnte es also eng werden.

Mein persönliches Fazit

Ein wenig bin ich hin und hergerissen mit meiner Meinung. Ich frage mich z. B. was das Herzstück des Bochumer Tierparks ist. Immerhin sprechen wir hier von einem Ausflug mit Kindern in den Zoo oder eben Tierpark. Sind es hier die Tiere, die den Mittelpunkt bilden, oder ist das Herzstück vielmehr der bombastische Spielplatz selbst im Bochumer Tierpark, auf den man als Besucher nach einem Rundgang direkt zusteuert?

Vielleicht ist der Bochumer Tierpark einfach auch eine Kombination aus Abenteuerspielplatz mit der Möglichkeit Tiere aus nächster Nähe zu bestaunen? Dieser Spaß kostet euch als Erwachsener übrigens 7,00 Euro, Kinder unter 3 Jahre zahlen keinen Eintritt, und Kinder ab 3 Jahre bezahlen 3,50 Euro. Weitere Infos zu den Eintrittspreisen und zur Anreise selbst etc. findet ihr hier.

Als Ausflugsziel ist der Bochumer Tierpark meiner Meinung nach auf alle Fälle empfehlenswert. Wart ihr auch schon mal im Bochumer Tierpark? Wie ist eure Meinung? Was hat euch besonders gut gefallen, was weniger? Ich freue mich über euren Kommentar.

Eure

Dieser Beitrag enthält Werbung. Foto und Text © Nadja Moutevelidis
*Sollten die hier gezeigten Fotos gegen irgendwelche Rechte verstoßen, so z. B. Persönliche, dann möchte ich Sie bitten mich auf diese vorab per Email hinzuweisen. Sollte dies der Fall sein, so werde ich das entsprechende Fotomaterial entfernen und vernichten. Zu einem authentischen Erfahrungsbericht gehören heutzutage auch Fotos, die im inhaltlichen Kontext stehen.

Die Ruhr.Topcard – Ein echter Spartipp für Familien
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Eigentlich stimmt das so nicht, denn mit der Ruhr.Topcard spart ein jedermann.

Ich muss gestehen, dass ich die Ruhr.Topcard bis vor wenigen Wochen selbst nicht kannte, obwohl direkt an unserer Straße ein großes Werbeplakat hängt. So ist das manchmal. Als ich meiner Freundin vor wenigen Tagen von der Ruhr.Topcard vorschwärmte, war diese total ahnungslos. Meine Freundin ist ebenfalls Mama von zwei Kindern und ich finde, dass wir Eltern doch alle ein Lied davon singen können, dass man oftmals für gewisse Freizeitgestaltungen mit seinen Kindern tiefer ins Portemonnaie greifen muss.

Da ich die Ruhr.Topcard ja bis vor kurzem auch nicht kannte, und meine Freundin ebensowenig, habe ich mir gedacht, ich erzähle euch mal ein wenig von der Ruhr.Topcard 2019. Diesen Artikel widme ich also allen ahnungslosen Mamis und Papis unter euch, die nicht noch tiefer ins Portemonnaie greifen möchten. Nein, im Gegenteil, sondern bei der ein oder anderen Attraktion quer durch das Ruhrgebiet ein wenig sparen möchten. Zunächst stellt sich aber folgende Frage.

Was kostet die Ruhr.Topcard 2019?

Die genauen Preise der Ruhr.Topcard könnt ihr hier erfahren.

Grundsätzlich bezahlt ihr als Erwachsene 54,00 Euro und für eure Kinder, sofern sie zu den Jahrgängen 2015 – 2019, gehören nichts*. Falls ihr Mitglied beim ADAC seid, dann gibt es für euch die Ruhr.Topcard etwas günstiger.

Was macht die Ruhr.Topcard 2019 so besonders?

Definitiv das breite Angebot an Ausflugszielen quer durch das Ruhrgebiet. Diese sind unterteilt in “Eintritt frei” und “halber Preis” und diese wiederum in Kategorien, wie z. B. Erlebnis, Spass und Action. Insgesamt 94 Ausflugsziele könnt ihr mit der Ruhr.Topcard 2019 kostenlos besuchen. Das ist wirklich viel. Ausflugsziele zum halben Preis, dazu gehört z. B. auch der Moviepark in Bottrop-Kirchhellen, könnt ihr in diesem Jahr so oft besuchen wie ihr möchtet.

Seid ihr also Wiederholungstäter einer bestimmten Attraktion, die Partner der Ruhr.Topcard ist, dürfte sich der Kauf dieser Eintrittskarte für das Ruhrgebiet bereits jetzt lohnen.

Was macht die Ruhr.Topcard für mich so besonders?

Durch den Kauf der Ruhr.Topcard werden wir in diesem Jahr für Ausflüge definitiv nicht so tief ins Portemonnaie greifen muss. Das ist natürlich ganz wunderbar, denn wer möchte nicht sparen? Viel lieber lege ich das Geld in die Spardose meiner Kinder oder kaufe ihnen dafür etwas Schönes. Persönlich finde ich aber, dass ich durch die Ruhr.Topcard überhaupt erst einmal viele Ausflugsziele in unserem schönen Ruhrgebiet kennenlerne, die ich wahrscheinlich so gar nicht in Erwägung gezogen hätte oder eben gar nicht gewusst hätte, dass es sie überhaupt gibt. Weiterhin, sofern das überhaupt mit Kindern möglich ist, wird man nicht zum Couch-Potato, denn die Kosten der Ruhr.Topcard möchte man auf alle Fälle erst einmal raushaben, und schließlich hat man ja irgendwie für all die anderen Attraktionen auch bezahlt.

Die Ruhr.Topcard 2019 ist also – Ein echter Spartipp für Familien

Das ihr mit der Ruhr.Topcard 2019 als Familie definitiv sparen könnt, habe ich euch ja oben bereits erklärt. Selbst wenn man nur einen kleinen Bruchteil der freien Ausflugsziele besucht, lohnt sich diese Eintrittskarte einfach.

Ein schönes Beispiel ist hier noch die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Wir Eltern gehen mit unseren Kinder ja alle gerne mal in den Zoo, denn schließlich möchten wir den Kleinen die Tiere aus ihrem Bilderbuch auch mal aus der Nähe zeigen. Der Eintritt in die Zoom Erlebniswelt ist jedoch nicht gerade günstig, seht selbst. Viele Familie können sich einen Besuch in die Zoom Erlebniswelt mit ihren Kindern gar nicht erst erlauben, da sie im Grunde genommen mit dem Eintrittspreis ihren Wocheneinkauf an Lebensmitteln beim Discounter bezahlen. Das Geld würde am Ende fehlen. Die Zoom Erlebniswelt berechnet für eine Familienkarte, 2 Erwachsene und 1 Kind ab 4 Jahre, im Sommertarif 55,00 Euro. Das Erfreuliche! Die Zoom-Erlebniswelt ist Special Partner der Ruhr.Topcard 2019. Bis zum 31.03. könnt ihr diesen wirklich wunderschönen Zoo kostenlos besuchen bzw. habt diesen bereits durch den Kauf eurer Ruhr.Topcard bezahlt.

Habt ihr also ohnehin einen Besuch in die Zoom-Erlebniswelt in diesem Jahr fest eingeplant, und der Zeitraum spielt keine so große Rolle, dann habt ihr relativ schnell die Kosten für die Ruhr.Topcard raus. Besucht einfach noch weitere Zoos, wie z. B. den Grünen Zoo in Wuppertal und den Zoo in Duisburg und rechnet die Eintrittspreise zu den Kosten der Ruhr.Topcard einfach mal durch. Das solltet ihr natürlich sowieso.

Welche Ausflugsziele sind 2019 definitiv mit euren Kindern geplant? Habt ihr bereits Pläne? Wozu habt ihr Lust? Was finden eure Kinder ganz besonders toll und spannend? Studiert ein wenig die Infoseite der Ruhr.Topcard, denn ich habe euch hier nur ein paar Fakten genannt, um euch die Ruhr.Topcard überhaupt näher vorzustellen.

Hat euch mein Beitrag gefallen? Ihr möchtet weitere Tipps? Dann abonniert doch einfach meinen Blog.

Euch erwarten in jedem Falle viele Freizeittipps und Infos zu den verschiedenen Ausflugszielen rund ums Ruhrgebiet.

Eure

 

 

 

Dieser Beitrag enthält Werbung. Foto und Text © Nadja Moutevelidis

 

 

Hilfe – ein neues Sofa muss her – Invasion der Fleckenzwerge

Oh wie sehr ich es genieße nach einem langen und intensiven Mama-Tag mich einfach nur auf unserem Sofa lang machen zu dürfen. So richtig! Das kommt euch sicherlich bekannt vor oder?  Unser Sofa ist so eine richtige Familien-Couch mit etlichen Kissen und schön groß. Als vierköpfige Familie haben wir auf unseren Sofa ausreichend Platz und es ist einfach super bequem. Ach, wie sehr ich dieses Sofa doch liebe. Es ist meine Wohlfühl-Oase in unserem Wohnzimmer. Wie oft bin ich hier schon eingeschlafen und ohne Rückenschmerzen wieder aufgewacht? Es ist einfach perfekt…na ja…es war perfekt bis zum Tag X.

Hilfe – ein neues Sofa muss her

Das genaue Datum für Tag X ist mir ehrlich gesagt nicht bekannt. Als Mama führt man ja auch kein Tagebuch darüber, wann einem die ersten Flecken oder auch Kratzer an diversen Möbelstücken aufgefallen sind. Man kennt allerdings den Hauptverursacher oder in meinem Falle die Hauptverursacher. Stichwort: Kinder. Diese zwei kleinen Räuber liebe ich abgöttisch, auch wenn sie mich still und heimlich als ihre persönliche Putzfrau engagiert haben. Eigentlich könnte ich mir den Putzlappen direkt in die Hosentasche stecken, denn immer wieder entdecke ich einen Fleck, der einfach nicht auf unseren Möbelstücken gehört. Bis zum Tag X hatte ich als Mama nur eine gewisse Vorstellung davon, wie sehr eine Wohnungseinrichtung beansprucht wird, wenn Kinder mit im Haushalt leben. An Tag X wurde diese Vorstellung sehr präzise, denn es reichte ein Blick auf unser Sofa. An diesem Tag breitete sich das Tageslicht geradezu erleuchtend auf diesem aus und ich sah wirklich jeden Fleck. Dazu gehörten Rotzfahnen meiner Kinder, gut versteckt unter den Kissenbergen, und diverse andere Flecken, deren Ursprung ich nicht näher ergründen wollte. Dabei war ich schon sehr pingelig und sauber und unsere Couch eigentlich mega pflegeleicht. Besser gesagt die Mikrofaser.

Irgendwie schaut der Teddy nicht wirklich happy aus oder? Ob es vielleicht daran liegt, dass er lieber auf einen unserer schönen Esszimmerstühlen sitzen möchte, als auf unserem abgenutzten Sofa?

Bilder sagen mehr als Worte

Ja unser Sofa sieht von weitem wirklich noch ok aus. Vor allen Dingen wenn man bedenkt, dass es sicherlich schon zehn Jahre alt ist. Man darf nur nicht genauer hinsehen, denn dann kann es passieren, dass man solche Flecken auf unserem Sofa vorfindet.

Igitt schon wieder Flecken auf unserem schönen Sofa, was zu erwarten war. Kleine Kinder essen halt gerne auch mal ihre Kekse auf dem Sofa und wenige Minuten später finden sie es ganz spannend, wie sie mit ihrer Spucke große dunkle Kreise auf unserem Sofa hervorzaubern.

Es ist wie eine Invasion von feindlichen in der Überzahl vorhandenen Fleckenzwergen, die mich mit diversen Reinigern auf unserem Sofa in die Knie zwingen. An vielen Stellen sieht der Polsterstoff mittlerweile auch total durchgeschrubbt aus.

Es muss also definitiv ein neues Sofa her

“Am liebsten sofort”, ruft es in meinem Kopf. Der Verstand allerdings sagt: “Solange deine Kinder noch so klein sind, wäre das absolute Geldverschwendung”. Recht hat er, der Verstand. Ich lausche einer weiteren Stimme, die zu mir sagt: “Schau doch einfach mal in ein Möbelgeschäft vorbei und lass dich unverbindlich beraten”. Hmmm….der Gedanke ist wirklich sehr verlockend und ich kenne mich sehr gut. Würde ich dem Rat dieser Stimme folgen, dann steht definitiv bald ein neues Sofa in unserem Wohnzimmer. Seufz…gar nicht so einfach.

Kommt euch die Situation bekannt vor? Falls ja, wie habt ihr euch entschieden? Wann gab es das erste neue Sofa? Wie alt waren eure Kinder zu diesem Zeitpunkt? Was sollte man beim Kauf eines neuen Sofas beachten, wenn Kinder mit im Haushalt leben?

Eure

Happy Baby – Dank der richtigen Babypflege
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Darf ich vorstellen, dass ist Happy Baby Savannah. Auf dem Foto ist sie ca. acht Monate alt und ich hatte sie nach dem Baden schön in Handtücher gewickelt, damit ihr nicht zu kalt wird. Beim Anblick dieses Fotos strahlt mein Mama-Herz. Für uns Mamis kann es doch einfach nichts Schöneres geben, als sein Kind glücklich zu sehen oder? In solchen Momenten fühle ich mich angekommen und in meiner Mama-Rolle bestätigt. Wir Eltern sind es eben, die erheblich dazu beitragen, dass unsere Kinder glücklich und zufrieden sind.

Dazu gehört auch die richtige Baby-Pflege. Gerne teile ich mit euch meine Erfahrungen und habe vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Mama-Tipp.

Happy Baby – Dank der richtigen Babypflege

Womit reinige ich Babys Po am besten?

In meinem Geburtsvorbereitungskurs sagte die Hebamme ganz klar, dass wir den Baby Po unserer Kinder mit einem feuchten Wachlappen reinigen sollten. Feuchttücher können allergische Reaktionen im Windelbereich auf die Duft- und Pflegestoffe hervorrufen. Das nahm ich mir zu Herzen und reinigte den Baby Popo meiner Zwillinge in den ersten Wochen ausschließlich mit einem feuchten Waschlappen. Ich benutzte sogar abgekochtes Wasser, was ich für die Babyflaschen meiner Kinder eh immer parat hatte. Das tat ich so lange bis Savannah eines Tages wund wurde. So beschloß ich Feuchttücher zu kaufen. Sicherlich auch aus Bequemlichkeit, denn die ersten Wochen waren für mich als Mama schon eine große Herausforderung, denn immerhin musste ich  erst lernen zwei Kindern gleichzeitig gerecht zu werden. Hinzu kam, dass ich meine Kinder sehr oft wickelte. Sage und schreibe bis zu 16 Windeln am Tag verbrauchte ich. Heute sind es gerade mal acht Windeln. Mein persönliches Fazit ist:  Feuchttücher sind ein Allrounder, nicht nur bei der Babypflege (dazu schreibe ich noch). Sie sind einfach praktisch und ermöglichen es mir den Windelbereich meiner Kinder schnell und auch gründlich zu reinigen und ich habe sie überall dabei. Meine Kinder vertragen glücklicherweise auch Feuchttücher, so dass ich sie bedenkenlos benutzen kann.

Die richtige Pflege bei einem wunden Baby Po

Selbst wenn wir uns als Eltern die größte Mühe geben, dass unser Kind eben nicht wund wird, es passiert. Reizende Stoffe im Urin oder Stuhl, hervorgerufen durch bestimmte Nahrungsmittel, können einen wunden Baby Popo verursachen. Viele Kinder neigen auch zum Wundsein im Windelbereich, wenn sie zahnen. Zu diesen Kindern gehört z. B. auch Savannah. Für mich ist die richtige Pflege im Windelbereich das A & O. Bei einer Stuhlwindel schaue ich mir den Windelbereich meiner Kinder ganz genau an. Ist auch wirklich alles sauber? War der Stuhl meiner Kinder besonders weich oder dünnflüssig reinige ich den Po und den Intimbereich meiner Kinder immer noch mal mit klarem Wasser und einer milden Waschlotion. Das ist mir wichtig.  Meine absoluter Favorit bei den Babypflegeprodukten ist von der Marke Weleda die Calendula Babycreme. Diese Creme benutze ich gerne auch einfach mal so als zusätzliche Pflege im Windelbereich. Spätestens aber wenn ich eine leichte Rötung im Windelbereich meiner Kinder feststellte, trage ich die Calendula Babycreme auf und lege auch immer noch ein Stück Heilwolle dazu. Darauf schwöre ich, denn bereits am Folgetag sieht der Windelbereich wieder total normal aus, spätestens jedoch am zweiten Tag. Das Ergebnis ist bis zum heutigen Tag, dass meine Kinder bisher kein einziges Mal geweint haben vor Schmerzen, weil ihr Baby Popo ganz wund war.

Mit oder ohne Badezusatz das Kind baden?

Da Savannah dazu neigt, gerne das Badewasser zu trinken, verzichte ich auf einen Badezusatz. Das heißt, Savannah und Silas planschen in ihrer Badewanne frei von Badezusätzen. Sobald meine beiden Wasserraten eingeseift werden landet das Babyshampoo natürlich ins Badewasser. An dieser Stelle möchte Savannah dann meistens jedoch raus aus der Badewanne und nur Silas möchte noch in der Badewanne bleiben. Als Shampoo und Dusche nutze ich hier übrigens die Marke Hipp Sensitive.

Braucht mein Baby eine Gesichtscreme?

In aller Regel nein. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Die kenne ich selbst zu gut. Savannah neigt z. B. in den Wintermonaten durch die trockene Heizungsluft zu leichten Rötungen im Gesicht oder auch zur trockenen Haut. Gute Erfahrungen habe ich hier mit Eubos Haut Ruhe gemacht.

Mein Baby hat trockene Haut, was hilft?

Savannah und Silas hatten als Baby ziemlich trockene Haut, vor allen Dingen an den Beinen. Diese trockenen Stellen verschwinden tatsächlich eines Tages von ganz alleine. Wer auf der Suche nach einer wirklich guten Creme ist, dem sei hier die Linola Fettcreme, die es auch als Ölbad gibt, empfohlen. Seinerzeit hat sie mir der Kinderarzt auf Rezept ausgestellt, so dass ich weder für die Creme noch für das Ölbad etwas bezahlen musste. Vielleicht an dieser Stelle ein nützlicher Tipp!

Mein Baby hat Kopfgneis, was kann ich tun?

Savannah und Silas hatten als Baby auch Kopfgneis (nicht zu verwechseln mit Milchschorf). Auf ihrer Kopfhaut, im Bereich der Haare, sah man immer wieder kleine schuppenartige Bereiche. Von der Farbe her wirkten sie weiß-gelb und fielen mir in den ersten Wochen gar nicht so auf, da die Haare meiner Kinder relativ hell waren. Meine Mutter war es, die mich dann mehrfach auf den, sie sagte dazu Milchschorf, ansprach. Irgendwann war ich dann ziemlich genervt, was dazu führte, dass mich der Kopfgneis meiner Kinder dann doch störte und ich immer wieder auf ihren Kopf schauen musste. Der Kinderarzt verschrieb mir dann ein Privatrezept für Loyon, welches bei schuppigen Hauterkrankungen angewandt wird. Loyon kann ich wirklich nur empfehlen. Die Behandlung war relativ einfach und der Kopfgneis ließ sich ganz einfach aus den Haaren meiner Kinder herauskämen. In aller Regel muss man aber gar nichts tun, denn der Kopfgneis soll von ganz alleine verschwinden.

Zeigt her eure Hände, zeigt her eure Füße

In den ersten Wochen schneidet man für gewöhnlich noch nicht die Finger- oder auch Fußnägel des Babys, da diese noch sehr weich sind. Dann jedoch sollte man regelmäßig die Finger- und auch Fußnägel schneiden, und sie nicht zu lang werden lassen. So verletzt sich das Baby nicht. Hierfür gibt es spezielle Baby-Nagelscheren, die rund sind. Es ist wirklich erstaunlich wie schnell gerade die Fingernägel wachsen. Habt ihr auch das Gefühl, dass die Fingernägel eurer Kinder viel schneller wachsen, als eure eigenen? Jede Woche schneide ich die Fingernägel meiner Zwillinge und vermindere so das Verletzungsrisiko, dass sie sich untereinander versehentlich beim Spielen kratzen.

Ein Wattestäbchen zum Reinigen der Ohren?

Auf eigenes Risiko! Tatsächlich könntest du durch die Nutzung eines Wattestäbchen das sehr sensible Trommelfell deines Kindes verletzen, und schiebst damit das Ohrenschmalz weiter ins Ohr. Am besten reinigst du die Ohrmuschel deines Kindes mit einem leicht angefeuchteten Wattepad. Alternativ kannst du auch Babywattestäbchen benutzen, die dicker als normale Wattestäbchen sind. Achte bitte auch auf den Bereich hinter den Ohren. In der kleinen Falte sammeln sich gerne auch mal Milchreste.

Wie reinige ich am besten die Nase meines Babys, z. B. bei Schnupfen

Bei zu viel Nasensekret oder einer verstopften Nase habe ich immer Kochsalzlösung benutzt. Mit den Pumpball-Nasensaugern kam ich persönlich gar nicht klar.  Jetzt im Kleinkindalter bin ich allerdings ein totaler Fan von den elektrischen Nasensaugern, wie z. B. der von Olaf. Mit ihm ist es mir möglich vor allen Dingen den festsitzenden zähen Rotz meiner Kinder einzusaugen, bevor ich dann Nasenspray benutze. Ich bilde mir ein, dass es mir so gelingt, dass meine Kinder schneller wieder eine freie Nase haben.

Wie sieht es eigentlich aus mit Babys Zähnchen?

Bis der erste Zahn sichtbar wird kann es eine ganze Weile dauern, es kann aber auch schnell gehen. Silas hatte schon mit vier Monaten die ersten Zähne. Allerdings sah ich das Thema Zähneputzen bis dato noch ganz entspannt. Ab und an reinigte ich die Zähne mit einer Art Fingerling. Heute ist das natürlich ganz anders. Savannah und Silas putzen ihre Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und haben hierbei immer sehr viel Spaß beim Zähne putzen. Als Alternative zur Zahnpasta nutzen wir als Zahnputz-Anfänger noch ein  Kinder-Zahngel. Hier kommt wieder Weleda ins Spiel.

Das sind meine zehn Tipps in Sachen Babypflege. Vielleicht ist ja auch für dich ein nützlicher Tipp dabei? Falls ja, dann würde ich mich freuen, wenn du mir einfach unter diesem Post ein Feedback da lässt. Wir dürfen auch gerne unterschiedlicher Meinung sein, auch das darfst du gerne hier posten. Ebenso hinterlasse mir doch ein Feedback, wenn auch du einen sinnvollen Beitrag in Sachen Baby- oder Kleinkindpflege hast.

Schau dich auch mal bei baby-walz um, denn hier erhälst du weitere tolle Tipps rund um dein Kind.

Eure

 

 

 

 

SOS – Eine große und lange Krankheitswelle mit Zwillingen

Es ist für mich das größte Glück eine Zwillingsmama zu sein. Für mich sind Zwillinge einfach besondere Kinder. Ich genieße es sehr meinen Kindern beim gemeinsamen Spielen zuzusehen. Immer wieder bin ich gerührt, wenn das unsichtbare Band, welches auch meine Zwillingskinder miteinander verbindet, für mich als Mama sichtbar wird.

Diese und weitere schöne Momente aus meinem Mama-Alltag lassen mich immer wieder auch die stressigen Phasen vergessen, die die Erziehung zwei gleichaltriger Kinder mit sich bringen. Diese Phasen kennen wir Mamas doch alle oder? Überhaupt ist das Wort PHASE das Wort schlechthin in unserem Mama-Wörterschatz, wie ich persönlich finde.

Dabei frage ich mich, wie oft sich unsere Kinder in den ersten Jahren in irgendeiner Phase befinden?! Das Kind zahnt, befindet sich im Wachstum oder hat irgendeinen Entwicklungsschub, und selbstverständlich kennen wir inzwischen sein trotziges Verhalten nur zu gut. Als Savannah und Silas den ersten richtigen Schub hatten, und das zeitgleich wie es oft bei Zwillingen der Fall ist, war ich nervlich ziemlich am Ende. In dieser Phase konnte ich meinen Kindern einfach nichts recht machen und die Nächte waren das reinste Desaster. Ich lernte die Schattenseiten der Mama-Welt kennen und versuchte mich mit mehr Koffein am Tag halbwegs munter zu halten. Dabei stellte sich eine Art Routine ein und die wiederkehrenden Phasen meiner Kinder wurden fast schon zur Normalität in meiner Mama-Welt. Schließlich durchlief auch ich als Mama diverse Phasen und war nicht immer gut gelaunt.

Meine Mama-Welt stand völlig auf den Kopf

Als jedoch das erste Mal eines meiner Kinder erkrankte, stellte sich meine Mama-Welt völlig auf den Kopf. Darauf war ich einfach nicht vorbereitet! Niemand hatte mir gesagt, wie du dich als Mama von einem kranken Kind fühlst. Immer wieder sprachen die Mütter um mich herum von den Phasen ihrer Kinder, und ja…auch mal, dass das Kind krank sei, aber NIEMAND sprach über seine Gefühle. Niemand sagte zu mir, welches lähmendes und betäubendes Gefühl von einem Besitz nimmt, wenn man seinem kranken Kind dabei zusehen muss, wie es leidet. Wie hilflos man sich als Mama fühlt.

Um mein Mama-Herz hatte sich ein großer dunkler Schatten gelegt und ich war so unglaublich traurig. Meine Gedanken drehten sich um mein Kind. Es musste ihm einfach besser gehen. So versuchte ich Silas ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern, denn ich bildete mir ein, dass mein kleiner Schatz dann sicherlich wieder auf den Weg der Besserung sei. Das gelang mir jedoch nicht und ich versuchte das inzwischen große Wirrwarr  in meinem Kopf zu ordnen. Dabei sagte ich mir, es ist nur Fieber, Husten und Schnupfen. Also im Grunde genommen nichts Dramatisches, und es würde ihm sicherlich ganz bald wieder besser gehen. Dennoch war ich ziemlich niedergeschlagen und fühlte eine große Leere in mir.

Warum bloß ging es ihm so schlecht???  Das konnte ich nicht akzeptieren und ignorierte die Tatsache, dass auch ich mich bei einer starken Erkältung oder auch Grippe ziemlich mies fühlte. Die Folge war, dass ich meinem Kind mit Essen und Trinken hinterher lief. Würde er einen großen Bissen zu sich nehmen und ausreichend trinken, dann wäre alles halb so schlimm, und sei als ein gutes Zeichen zu deuten.

Tja nur es läuft nicht immer alles nach dem Mama-Wunschkonzert und unsere Kinder werden auf Knopfdruck wieder gesund und munter.

SOS – Eine große und lange Krankheitswelle mit Zwillingen

Als meine Zwillinge das erste Mal gleichzeitig erkrankten, verdunkelte sich meine Mama-Welt schlagartig. Bis dato hatte ich keine Ahnung, was für ein Chaos ausbrechen kann, wenn das passiert. Nichts schien mehr zu funktionieren, auch wenn ich versuchte unseren Haushalt halbwegs auf Vordermann zu bringen. Ich hatte einfach nicht genügend Hände, um auf der einen Seite die Wohnung zu putzen, und auf der anderen Seite meine Kinder in den Armen zu halten. Jeder für sich forderte seine Mama-Kuschelzeit ein und bei kranken Kindern kann das schnell einen ganzen Tag bedeuten. So war ich für Savannah und Silas Tag und Nacht zur Seite und tat mein Bestes.

Nicht jedoch für mich! Mein Körper lief auch Hochtouren, obwohl ich mich sehr schlechte ernährte, denn ich aß fast nur noch Süßigkeiten. Abends, als die Zwillinge schliefen, griff ich oftmals erschrocken zum Wasserglas, denn ich stellte fest, dass eine Tasse Kaffee am Morgen bis dato die einzig eingenommene Flüssigkeit war. Das war ganz und gar nicht vernünftig, aber ich funktionierte und nur das zählte für mich als Mama. Es gab also kein  SOS, der Ruf nach Hilfe. Dieser Gedanke kam mir gar nicht erst in den Sinn. Mein Mann war selbständig und meine Eltern eben nicht mehr die Jüngsten. Irgendwie kam ich schon alleine klar. Als Zwillingsmama hat man ohnehin eine unglaubliche Mama-Power! Das stand außer Frage. Selbst als die lange Krankheitswelle um die Weihnachtszeit herum nicht abebben wollte, stand ich als Zwillingsmama eisern in meiner Position und strotze dieser Welle nur so entgegen.

SOS – Als Mama darfst du einfach nicht krank werden

Doch das passierte!  Es fing an mit Halsschmerzen und Schüttelfrost. Wenige Tage später hatte ich die Mandelentzündung meines Lebens. Alles war vereitert und ich hatte überall Risse und Blasen im Mund- und Rachenraum und wahnsinnige Schmerzen. Silas hatte erst eine starke Herpangina und eine Woche später einen zusätzlichen Atemwegsinfekt, so dass ich mich sicherlich bei ihm angesteckt hatte. Der Gedanke, selbst zum Arzt zu gehen, kam mir zwar in den Sinn, aber dann hätte ich SOS rufen müssen, damit jemand auf Savannah und Silas aufpasst, und das wollte ich nicht. Heute kann ich sagen, dass ich wirklich schön blöd war. Die Mandelentzündung bekam ich tatsächlich in den Griff, indem ich täglich mehrmals mit Meersalz gurgelte, was gerade bei den offenen Stellen im Mund- und Rachenraum sehr schmerzhaft war, aber meine Mandeln in den Normalzustand zum Schrumpfen brachte. Kaum war das passiert, bekam ich Schüttelfrost. Nicht einmal am Tag, sondern ich hatte ca. drei bis vier starke Schübe am Tag und das Ganze fast eine Woche lang. An manchen Tagen war ich völlig lahm gelegt, da der Schüttelfrost mehr als zwei Stunden am Stück anhielt.

Es musste eine SOS her und mein Mann musste ein paar Kundentermine absagen, um bei den Kindern zu sein. Die waren natürlich immer noch krank. Es kam irgendwie ständig etwas hinzu und ich war einfach nur noch am Ende. So schleppte ich mich eines Morgens zum Hausarzt, der mir erst was auf pflanzlicher Basis verschreiben wollte. Der Witzbold! Hatte ich nicht gesagt, dass ich zwei kleine Kinder zu Hause habe, und funktionieren muss? Ich verlangte nach Antibiotika und tatsächlich nach drei Tagen wurde der Schüttelfrost allmählich weniger und mir ging es allmählich besser.

Als Mama hast du eine Arschkarte wenn…

An dieser Stelle tut es mir leid, wenn ich das jetzt so radikal sagen bzw. schreiben muss, aber mein Beitragsbild passt sooo gut zu diesem Post vom heutigen Tag. Es ist mir egal, wenn ich an dieser Stelle mit meiner Meinung ganz alleine da stehe. Vielleicht ist das aber doch nicht der Fall?

Wir Mamas leisten alle einen großartigen Job, aber nicht immer läuft unser Leben ganz nach Plan. Eben nicht nach dem Mama-Wunschkonzert.  Es gibt Momente in unserem Leben, wie eben diese.

Tagsüber können wir uns nicht erholen, da wir funktionieren müssen. Keiner macht unseren Haushalt macht, und all die anderen Dinge, die noch erledigt werden müssen. Nachts ist an ein Durchschlafen erst gar nicht zu denken. Immer wieder werden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Morgens im Spiegel fühlen wir uns um Jahre gealtert und irgendwie zwickt die Hose um die Beine herum. Wir bekommen es einfach nicht in den Griff uns in diesem Ausnahmezustand halbwegs vernünftig zu ernähren.

In diesem Ausnahmezustand befinde ich mich übrigens seit mittlerweile 7 Wochen. Ich könnte heulen!

Savannah und Silas waren bisher selten krank, aber momentan ist einfach der Wurm drin. Am liebsten würde ich diesen Wurm augenblicklich zermatschen. Bloß weiß ich nicht, wo er sich genau versteckt.

Dieser Blogpost ist meine aktuelle Arschkarte und *sorrynotsorry. Hier kann ich nichts in Watte packen oder schön reden. Das überlasse ich gerne anderen Mamis, aber vielleicht spricht dir dieser Post gerade aus der Seele?

Eben, weil er einfach authentisch ist und die Schattenseiten des Mamasein auf den Punkt bringt. Das Wetter ist zur Zeit nämlich auch so eine Sache.  Es macht mich total mürbe und mein Mama-Gemüt ist sehr angeknackst.

Dieser Beitrag wurde übrigens mit X Unterbrechungen fertiggestellt. Seitdem die Kinder krank sind schlafen sie zu Mittag weniger gut. Das ist einfach kein Normalzustand. Wann bitte zieht diese Krankheitswelle von dannen?

Derweil verteile ich weiterhin Arschkarten – ja sogar auf Instagram.

Was macht ihr Schönes?

Eure

 

Flaschenfrei die Zweite – Mama weg mit den Babyflaschen

Mama weg mit den Babyflaschen oder schauen wir etwa aus wie ein Baby?

Seufz… Schon lange sind meine Zwillinge Savannah und Silas keine Babys mehr. Tatsächlich ist das Tragen einer Windel noch das Einzige, was sie mit einem Baby gemeinsam haben. Lange Zeit waren meine Kinder Flaschenkinder und das vertraute Trinken aus ihren Babyflaschen ließ sie für mich als Mama immer noch ein Stück Baby sein. Ausschließlich in meinen Armen eingekuschelt tranken sie ihre Milch aus ihren Babyflaschen und wirkten dabei auf mich zart und zerbrechlich. Inzwischen waren sie so groß geworden und aßen schon lange Zeit vom Familientisch. In diesen Momenten blendete ich diese Tatsache jedoch aus. Ich hielt meine Babys in den Armen und ließ dabei gedanklich die Zeit Revue passieren.

Als Savannah dann mit 15 Monaten von heut auf Morgen regelrecht ihre Flasche verweigerte war es als würde mich ein Riesen-Gong aus meiner Mama-Traum-Welt reißen.

Mama! Ich bin kein Baby mehr!

Ihre gesetzten Signale waren unmißverständlich. Savannah konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht laufen, aber sie krabbelte vor mir, besser gesagt der Babyflasche, davon. Sie weinte und schüttelte dabei energisch den Kopf. Die Signale waren mehr als unmißverständlich, aber ich wollte sie erst nicht wahrhaben. Erst als ich dann doch kapitulierte und meiner Tochter ein Butterbrot in die Hand drückte, und sie mich dabei glücklich anstrahlte, erkannte auch ich was sie mir eigentlich durch ihr Verhalten sagen wollte. Auf den Punkt gebracht nämlich: Mama! Ich bin kein Baby mehr!

Flaschenfrei die Zweite

Bei Silas gab es kein Riesen-Gong, der mich aus meiner Mama-Traum–Welt zog. Er trank von Tag zu Tag einfach weniger Milch aus seiner Flasche und ich musste viel wegschütten. So reduzierte ich immer mehr die Trinkmengen morgens und abends. Als ich immer noch Milch wegschütten musste, ließ ich die abendliche Milch einfach weg, und schaute wie Silas darauf reagierte. Es war ihm einfach egal und satt und zufrieden schlief er die Nächte weiterhin durch. Eines Morgens lief er nach dem Aufstehen direkt zu unseren Hochstühlen und  zog einen Stuhl zu sich heran. So setzte ich Silas in seinen Hochstuhl und ohne lange überlegen zu müssen, gab ich ihm ein Butterbrot in die Hand, und er aß es. Das war im November letzten Jahres mit 17 Monaten.

Juhu endlich flaschenfrei

Einige Tage später sorgte ich für viel Platz in einen der Küchenschränke. Unglaublich, wie viel Platz allein nur Babyflaschen einnehmen können. Ohne zu zögern sortierte ich all diese Fläschchen aus und damit auch die letzten Spuren Pre-Milch,

Seitdem beobachte ich meine Zwillinge jeden Morgen beim Frühstücken und sehe schon lange keine Babys mehr. Ich sehe glückliche und zufriedene Kleinkinder, die mittlerweile schon 19 Monate alt sind.

Habt einen schönen Tag!

Eure

 

 

Einmal tief durchatmen – Neustart 2019

Einmal tief durchatmen! Bitte, wann habe ich das zuletzt ganz bewusst gemacht?! Vor allen Dingen mit einem freien Kopf und ohne ein Kind rechts und links am Hosenbein?

Tatsächlich muss ich überlegen, denn die letzten vier Wochen waren für mich als Mama absolut Hardcore, denn wir waren alle krank. Ich meine so richtig krank und das über einen sehr langen Zeitraum. Dementsprechend fühle ich mich in den ersten Tagen des neuen Jahres leer, müde und kraftlos. Das Wetter drückt zusätzlich auf mein Gemüt. Bei uns im Ruhrgebiet regnet es seit Tagen. Selten scheint die Sonne oder es ist tatsächlich trocken. Savannah und Silas gehen noch nicht in den Kindergarten und manchmal fällt uns allen gewaltig die Decke auf den Kopf.

Es dauert zwar noch einige Wochen, aber der Frühling ist bereits jetzt “herzlich Willkommen” und dann heißt es einfach täglich raus an die frische Luft.

Einmal tief durchatmen – Neustart 2019

Das sollten wir Mamis allesamt. Einmal tief durchatmen und dabei den Ballast der auf der Seele liegt und die Anstrengungen der letzten Wochen oder gar Monate einfach mal tief ausatmen. Loslassen. Neue Energie tanken, in dem wir ganz bewusst einmal etwas für uns tun.

Seid ihr dabei?

Eure

 

 

 

Neustart 2019 – du bist herzlich Willkommen!

 

Weihnachten mit Kindern – da darf der Baum nicht fehlen

Der 2. Weihnachtstag – Mama’s Resümee

Weihnachten mit Kindern ist einfach nur schön. Man erlebt die Weihnachtstage viel bewusster. Immer wieder gab es Momente an diesen Weihnachtstagen, an denen ich mich an meine eigene Kindheit zurückerinnern musste. Ich erinnere mich, dass für mich das Warten aufs Christkind und damit auf die Geschenke eine gefühlte Ewigkeit dauerte. Die Zeiger der Uhr wollten sich einfach kaum vorwärts bewegen. Wann endlich erklang das Kling Glöckchen klingelingeling aus der verschlossenen Wohnzimmertüre? Wann endlich hat das Christkind die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gelegt?

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der darf einfach nicht fehlen!

Ein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der Weihnachtsbaum gehört definitiv zum Weihnachtsfest, wenn man Kinder hat. Erst dann wird es so richtig weihnachtlich in der guten Stube und das Glänzen in den Kinderaugen, wenn sie zum ersten Mal den geschmückten Baum sehen, ist einfach nur schön. Wir haben unseren Weihnachtsbaum am Abend vor Heiligabend aufgestellt. Einen künstlichen Weihnachtsbaum, wie schon im letzten Jahr. Sobald meine beiden Weihnachtswichtel etwas größer sind, und damit Weihnachten noch bewusster erleben, werden wir als Familie gemeinsam einen echten Weihnachtsbaum aussuchen. So ist zumindest der Plan.

Als Savannah und Silas den leuchtenden Weihnachtsbaum am Heiligabend direkt als erstes nach dem Aufstehen entdeckten, blieben sie auf einmal ganz erstaunt stehen. Ein paar Sekunden später zeigten sie mit ihren Zeigefinger Richtung Baum und ich erklärte ihnen, dass es unser Weihnachtsbaum sei. Erst ein paar Stunden später, nachdem der Baum immer wieder von Beiden aus sicherer Reichweite begutachtet wurde, kamen sie näher. Sie berührten ganz zaghaft die Weihnachtskugeln und die Lichter am Baum und pünktlich zur Bescherung am Abend, wurden sie mutiger, und es purzelte tatsächlich die ein oder andere Weihnachtskugel vom Baum herunter. Puh...ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass unser Weihnachtsbaum noch umkippen würde, denn Savannah und Silas sind zwei sehr lebendige und neugierige Kinder, aber ich bin doch erstaunt, wie artig und brav die Beiden doch sind.

Meine Kinder, die schon so groß geworden sind. Wo ist bloß die Zeit geblieben? Letztes Jahr an Weihnachten waren sie noch Babys und schenkten dem Weihnachtsbaum keinerlei Beachtung. Dieses Jahr ist Weihnachten ganz anders. Ja, es weihnachtet. Dabei muss ich lächeln, denn nächstes Jahr Weihnachten werden Savannah und Silas diese besonderen Tage im Jahr noch bewusster erleben und somit wahrnehmen. Ich lächle, da ich mich bereits jetzt auf all diese besonderen Weihnachtstage mit meinen Kindern freue, obwohl gerade erst Weihnachten ist.

Weihnachten mit Kindern – einfach nur schön

Weihnachten mit Kindern ist einfach unbeschreiblich schön. Man wird selbst wieder zum Kind und taucht dabei ein in alte Kindheitserinnerungen. Tatsächlich, so geht es mir zumindest, bin ich an den Weihnachtstagen auch achtsamer und dankbarer. Erfreue mich mit meinen Kindern an vielen kleinen Dingen, die vorher weniger Wertschätzung erfahren durften. Geht es euch auch so?

In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein wunderbaren 2. Weihnachtsfeiertag.

Eure

 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Unser Familienurlaub auf der schönen Insel Mallorca

Es heisst: Vorfreude ist die schönste Freude und in Bezug auf Reisen unterstreiche ich diese Aussage als reiselustige Mami bejahend mit drei fetten !!!  Ehrlich gesagt könnte ich es schon wieder tun *seufz*. Einfach die Koffer packen, um zu verreisen. Wie ist das bei euch?

Ja, ich weiß! Das Thema Koffer packen ist jetzt als Mama nicht mehr so unbeschwert wie es früher war. Im Gegenteil! Je kleiner die Kinder sind und damit weniger selbständig, umso mehr wandert in den Koffer. Als Mama hat man das Gefühl, dass man bloss nichts vergessen darf . Bleibt das so?

So ging es mir z. B. als ich unsere Koffer für unseren ersten Familienurlaub in Ägypten packte. Savannah und Silas bekamen nämlich noch ihre Flaschenmilch und waren mit neun Monaten noch keine guten Esser, die man einfach so an den Familientisch setzen konnte. Ich nahm also ausreichend Milchpulver mit sowie einen ganzen Schwung Gläschen. Schön umwickelt in Zeitungspapier natürlich. Das war auch eine gute Entscheidung, denn in den Apotheken oder Supermärkten nahe unseres Hotels gab es eine nur sehr begrenze Anzahl Babynahrung zu kaufen und hierbei handelte es sich eher um einheimische Produkte. Sogar Windeln packte ich ein, die jedoch nicht bis zum Ende unseres Urlaubes ausreichten. So kaufte ich in einer Apotheke in Hurghada die alt bekannte Windelmarke Pampers ein. Auffällig war hier ein extrem starker Geruch nach Parfum und damit auch nach Chemie, aber die Zwillinge vertrugen sie gut.

So ein Mallorca-Urlaub ist für uns Mamis mit kleinen Kindern natürlich etwas ganz Anderes, denn:

Hier gibt es bekannte Supermarkt-Ketten wie Aldi oder auch Lidl, in denen man z. B. Babynahrung kaufen kann. Vor allen Dingen aber Windeln. Tja und dann gibt es noch die Drogeriekette Müller. Man bekommt hier einfach alles, wie z. B. Babynahrung. Die Auswahl ist wirklich sehr groß und die Preise sind zwar etwas höher als bei uns in Deutschland, aber völlig ok. Wer ganz sicher gehen möchte, dass eine bestimmte Sorte Gläschen der Marken Bebivita und auch Hipp nicht ausverkauft ist, der  kann ganz bequem von zu Hause aus per Email eine Bestellung bei der Drogeriekette Müller aufgeben. Ein toller Service wie ich finde. Die reservierten Gläschen braucht man dann nur noch in seiner Filiale abzuholen, wie z. B. an der Plaza de España.

Die schöne Insel Mallorca ist wirklich ein sehr entspanntes Reiseziel mit Kindern. Vor allen Dingen, wenn sie noch so klein sind. Attraktiv ist natürlich die vergleichsweise sehr kurze Flugdauer von etwas über zwei Stunden und auf Mallorca fühlt man sich als deutscher Tourist beinahe heimisch. Es wird sehr viel deutsch gesprochen und damit auch verstanden. Es wundert mich daher auch gar nicht, wenn ich im Freundes- oder Bekanntenkreis immer wieder höre: “Wir fliegen mit unseren Kindern nach Mallorca”. Na, kommt euch das auch bekannt vor? 

Unser Familienurlaub auf der schönen Insel Mallorca

Bei uns sah es einige Wochen vor Reiseantritt auch nicht anders aus. Der Familien- und Freundeskreis war informiert und wusste, wohin die Reise geht. Genau einen Tag nach dem ersten Geburtstag unserer Kinder ging unser Flug von Dortmund nach Mallorca. Am Flughafen angekommen nahmen wir uns ein Taxi um nach El Molinar zu gelangen. Über airbnb hatte ich Wochen zuvor eine schöne Ferienunterkunft für uns in El Molinar herausgesucht. Der Urlaubsort El Molinar liegt östlich von Palmas Zentrum. Die schöne Altstadt Palma erreicht man gut zu Fuß bei einem Spaziergang entlang am Meer nach ca. 30 Minuten.

Ein paar Impressionen aus dem Urlaubsörtchen El Molinar auf Mallorca

Von unserer Ferienunterkunft selbst mussten wir ca. 10 Minuten zum Meer laufen. Der Urlaubsort El Molinar selbst ist eher ruhig. So gar kein typischer Ferienort, wie z. B. Calla Millor, was ich sehr schade fand. Es gibt hier ein paar kleine Restaurants, aber das war es im großen und ganzen schon. Die ersten Tage unseres Urlaubes war es auf Mallorca relativ frisch – zumindest um im Meer mit den Kindern zu baden. So liefen wir fast täglich nach Palma und besuchten hier den schönen Spielplatz, den man gar nicht übersehen kann, wenn man am Meer entlangläuft, um nach Palma zu gelangen oder sich nahe der Kathedrale von der Meerseite aus befindet.

Der wunderschöne und sehr gepflegte Spielplatz nahe Palmas Zentrum. Hier schlagen Kinderherzen definitiv höher und als Familie legt man hier zwangsläufig mit seinen Kindern eine Rast ein.

Unser Tagesablauf, an Tagen, an denen wir nach Palma liefen, war meiner Meinung nach perfekt. Savannah und Silas hatten ihren Spaß auf dem Spielplatz, aßen dort zu Mittag, wurden gewickelt und schliefen dann relativ schnell in ihrem Buggy ein. Meistens für ca 1 1/2 Stunden. Die Zeit reichte für meinen Mann und mich aus, um eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen. In den zahlreichen Eisdielen gab es dann Nachtisch für uns alle. Oft spazierten wir auch nur durch die Gassen der schönen Stadt oder saßen auch mal im Café.

Palma ist wirklich wunderschön. Die zahlreichen Gassen laden zum Spazieren ein und wollen einfach fotografiert werden. Sich einfach mal hinzusetzen in den zahlreichen Cafés ist eigentlich ein muss, wenn es auch mit Kindern nicht ganz so entspannend ist, da sie natürlich immer Action wollen. Wir haben es trotzdem versucht und es hat erstaunlich gut geklappt

In der zweiten Urlaubswoche, wir waren insgesamt 16 Tage auf Mallorca, hatten wir weit über 30 Grad. Die Temperaturen waren perfekt um im Meer mit unseren Kindern zu baden. Das Wasser war zwar noch etwas frisch, aber wir sind trotzdem ins Meer rein. Ich finde, sobald man einmal richtig im Wasser ist, gewöhnt man sich schnell an die Temperaturen.

Ein paar Impressionen aus unserem Mallorca-Urlaub als Familie.

Wie ist so ein Tag am Strand mit Kleinkindern oder auch Zwillingen?

Unser Mallorca-Urlaub war einer reiner Strandurlaub. Wir hatten kein Hotel gebucht und damit gab es für uns auch keinen Pool. Ein Tag am Strand mit Kleinkindern, in unserem Fall mit Zwillingen, ist definitiv nicht ohne. Es gab oftmals Momente, da habe ich mir sehnlichst einen Pool herbeigewünscht. Es gibt keinen Tag am Strand ohne Sand, das ist klar, aber der Sand ist wirklich überall. In jeder Ritze – selbst bei uns Großen. Dann die vielen Muscheln und Steine…Wir hatten hiervon jede Menge. Egal, an welchem Standabschnitt wir uns befanden, sie warteten förmlich auf unsere Kinder. Tja und was tun kleine Kinder? Sie stecken mit Begeisterung all die Steine und Muscheln in den Mund und das immer wieder. Ich kann euch sagen, für uns Eltern, ist das total unentspannt. Es gab eine Situation, bei der ich sah, dass Silas sich so eine halb-kaputte Muschel in den Mund steckte.

Ich habe sofort versucht die Muschel aus seinem Mund zu holen, aber hörte nur wie er anfing zu würgen und legte ihn schnell über mein Knie und klopfte ihm zwischen die Schulterblätter. Das Würgen war so nachhaltig und massiv, dass ich das Gefühl hatte, er erstickt an der Muschel. Ich hatte so eine Angst. Passiert ist zum Glück nichts. Da er die Muschel auch Tage danach nicht ausgeschieden hat, kann ich nicht einmal sagen, ob er die Muschel nun runtergeschluckt hat oder doch noch ausspuckte in einem Moment, den ich selbst nicht mitbekam. Von diesem Moment an hätte ich am liebsten den Strand gemieden. Zum Ende unseres Urlaubes hin fanden wir noch ein schönes Fleckchen Strand mit weniger Muscheln. Ab diesem Moment waren auch die Strandtage für uns als Eltern viel entspannter.

Selbstverpflegung im Urlaub

Da wir über airbnb eine Ferienunterkunft gebucht hatten, war von Anfang an klar, dass wir uns im Urlaub als Familie selbst verpflegen würden. Lebensmittel kauften wir sehr oft, und das zu wirklich sehr fairen Preisen, im Lebensmittelgeschäft Eroski ein. Wir hatten eine sehr große Filiale keine 5 Minuten zu Fuß von uns entfernt. Einmal ums Eck gab es auch noch Bip Bip. Hier waren die Preise für Lebensmittel etwas teurer und es gab nicht so eine große Auswahl. Bip Bip erinnerte mich ein wenig an einen Tante-Emma Laden. An manchen Tagen kochte ich etwas Schönes und an anderen Tagen gab es auch nur mal eine Pizza aus dem Backofen oder wir gingen auch mal Essen. Oftmals stand aber die Frage im Raum “was gibt es heute?”.

Im Nachhinein betrachtet finde ich einen, ich muss es so sagen, einen AI-Urlaub, an dem man sich sprichwörtlich an den bereits gedeckten Tisch setzen kann, viel entspannter. Man muss auch nicht immer wieder einkaufen. Gerade im Urlaub wollen wir Mamis uns ja auch mal entspannen und nicht um den Haushalt kümmern. Ich muss leider gestehen, dass ich all diese Faktoren am Anfang meiner Buchung nicht bedacht habe. Ebenso, dass eine Ferienunterkunft, die man mit kleinen Kindern bewohnt, in den meisten Fällen nicht kindersicher ist. Ich kann euch sagen….Ungesichterte Steckdosen waren ein großes Thema und ganz viel Schnick-Schnack an Deko gab es in unserer Mallorca-Behausung. Wir konnten noch so viel beiseite räumen, aber waren oft in Alarmbereitschaft.

Der schöne große mallorquinischer Patio unserer Ferienunterkunft mit einem Zitronenbaum lud zum Entspannen ein. Das klappte zumindest dann immer gut, wenn die Zwillinge schließen. Weniger entspannt waren die Tage, als die Kids mal wieder in den Kamin kletterten – obwohl das Foto von Silas natürlich ein süßer Urlaubs-Schnappschuss ist.

Mallorca-Urlaub ja oder nein

Natürlich ja und hier kommen wieder die drei fetten !!! zum Einsatz. Mallorca ist ein für Familien wirklich wunderschönes Reiseziel und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir die schöne Insel Mallorca selbst noch oft bereisen werden. Solange Savannah und Silas jedoch noch klein sind würde ich einen Hotelaufenthalt eher bevorzugen. Am besten mit einem schönen Pool. So hat man einfach mehr Möglichkeiten und kann nach Herzenslust entscheiden, ob man heute eher einen Pooltag einlegt, oder doch eher einen Tag am Strand verbringen möchte.

Erzählt doch mal. Wie war euer erster Familienurlaub und seid ihr eher die Familie die mit ihren Kindern im Pool planscht oder Sandburgen am Meer buddelt?

Eure

 

 

 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Flaschenfrei – wenn dein Kind seine Babyflasche verweigert

“Mama, ich bin doch kein Baby mehr!”

Wäre Savannah nicht erst 15 Monate alt und könnte sie sprechen, so wäre ich mir zu 100 % sicher, sie würde diesen Satz zu mir sagen. Mit 15 Monaten weiß die kleine Maus nämlich genau was sie möchte und was nicht.

Als sie jedoch vor 19 Tagen morgens ihr Fläschchen verweigerte war ich mir dennoch sehr unsicher. Bis zu diesem Zeitpunkt bekamen meine Zwillinge morgens ihre Pre-Milch und abends vorm Einschlafen. Was war da los? Auf meiner Stirn hatte sich ein großes Fragezeichen einen Platz verschafft und schon kamen die ersten Fragen, die ich systematisch abarbeitete.

“Zahnt sie vielleicht?” Ich überlegte. Eigentlich nicht. Vorne hatte sie bereits alle Schneidezähne, da kann gar nichts weh tun. Hinzu kam, dass sie gar nicht erst die Flasche in den Mund nahm.

“Hat sie vielleicht Schluckbeschwerden? Ist sie krank?” Ich überlegte abermals. Puh….

“Vielleicht hat sie einfach noch keinen Hunger?” Das wäre mir neu…

So stand ich da mit der fertig angerührten Milchflasche und grübelte. Na gut, dann bekommt Silas erst eimal seine Milch. Das ist wirklich ein Vorteil als Zwillingsmama kann ich euch sagen. Wenn man das Trink- oder Essverhalten seiner Zwillinge gut kennt, so gibt es wenig Reste. Als Silas jedoch seine Milchflasche leer getrunken hatte, stand ich immer noch vor dem gleichen Problem. Savannah wollte einfach nicht trinken. So trug ihr einen Zahnungsgel auf und versuchte es erneut. Sie zahnte definitiv nicht. Ihre Flasche wollte sie immer noch nicht. Vielleicht ja doch Schluckbeschwerden….Für den Hals- bzw. Rachen hatte ich auch ein tolles Gel zur leichten Anwendung, was aber auch nichts brachte.

In der Zwischenzeit wurde sie verständlicherweise ziemlich garstig. Ich kapitulierte, setze sie in ihren Hochstuhl, und gab ihr ein ein Butterbrot in die Hand, welches ich in der Zwischenzeit vorbereitet hatte.

Tja…und was soll ich sagen? Sie biß voller Freude und dabei genüsslich in ihr Brot. Dabei strahlte sie wie ein Honigkuchenpferd und hörte nicht auf zu essen.

“Mama, ich bin doch kein Baby mehr!” Nein, das ist sie wirklich nicht mehr *lach*.

Dennoch versuchte ich in den darauffolgenden Tagen immer wieder ihr die Milchflasche anzubieten. Nicht aus Gewohnheit oder weil es einfacher ist, sein Kind so satt zu bekommen, sondern weil ich dachte, es sei nur eine Phase. Wie oft haben unsere Kinder Phasen etc., in denen sie halt anders sind als gewohnt?! Hinzu kam, dass sie tatsächlich wenige Wochen zuvor auch mal ihr Fläschchen verweigert hatte, jedoch nur für ca. 3 Tage.

Dieses Mal war ihr Verhalten jedoch total anti. Sie ergriff sofort die Flucht, als sie mich mit der Milchflasche näher kommen sah. Das brachte mich jedes Mal zum Lachen. Das Verhalten war wirklich sehr anti gegenüber ihrer Milchflasche, die dann natürlich Silas bekam.

Heute sind wir also bereits 19 Tage flaschenfrei. Es war am Anfang wirklich ungewohnt, denn ich überlegte, wie ich sie am besten satt bekomme. Was bekommt sie stattdessen zum Frühstück und was zum Abendbrot? Zum Glück ist sie eine sehr gute Esserin, isst scheinbar alles, und dadurch macht sie es mir sehr einfach. Zum Frühstück bekommt sie mal ein Butterbrot, mal einen Joghurt oder Müsli mit frischem Obst. Mittlerweile kann sie auch richtig toll aus einem Strohhalmbecher trinken, so dass ich mir auch keine Sorgen machen muss, dass sie nicht genügend trinkt.

Silas braucht noch seine Pre-Milch morgens und abends. Er ist total verschmust und kuschelt gerne. Daher denke ich, dass er noch einige Zeit länger sein Fläschchen braucht. So eine Milchflasche hat halt was Vertrautes und Geborgenes bei Flaschenkindern. Meine persönliche Meinung ist, dass Babys oder Kleinkinder die oft die Nähe und Wärme von Mama oder Papa suchen länger an ihrer Milchflasche festhalten.

Was denkt ihr? Wie sind hier eure Erfahrungen?

Eure

 

 

 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

10 Dinge an denen du merkst, dass du Mama bist

10 Dinge an denen man merkt, dass man Mama ist?

Irgendwie ist die Überschrift etwas schräg oder? Es ist ja nicht so, als hätte man Alzheimer und würde nicht bemerken, dass auf einmal zwei Kinder da sind. Dennoch passt diese Überschrift zu diesem Post. Es geht hierbei vielmehr um Situationen und Gedanken aus meinem ganz persönlichen Mama-Alltag, die ich hier aufgreife. Sie bringen mich zum Schmunzeln und entlarven mich eindeutig mit meinem ganzen ICH als Mama. Es sind meine ganz persönlichen Top 10. Gerne verrate ich sie dir und könnte mir vorstellen, dass dir hierbei einiges bekannt vorkommt. Meine Zwillinge, Savannah und Silas, sind 14 Monate alt. Achtung...es geht los:

  1. In einer ruhigen Minuten schaue ich an mir herunter und entdecke zwei große Flecken an meiner Bluse. Ob sie sich entfernen lassen? Ich versuche es mal mit meinen Fingernägeln. Manchmal kann auch ein wenig Spucke hilfreich sein. Ich stelle beschämt fest, dass ich früher nie die Wohnung verlassen habe, ohne einen ordentlichen Blick auf mich inkl. meiner Kleidung zu werfen. Tatsächlich ist es mir schon öfters passiert, dass sich irgendwelche Essensreste der Kinder an meiner Kleidung befanden und ich einfach zur Türe raus bin. So wie heute, wo ich mal ohne die Beiden unterwegs bin. Ob die Kassiererin an der Kasse die Flecken entdeckt hat? Ich kenne die Frau zwar nicht, aber es ist mir dennoch unangenehm. Ich krame nach meinem Portemonnaie und halte dabei meine Handtasche gekonnt vor meinem Körper. So sieht man bestimmt nichts!
  2. Früher, das ist noch gar nicht so lange her, habe ich es geliebt ausgiebig shoppen zu gehen. Ausgiebig schließt gelassen und entspannt mit ein. Heute, Oma und Opa passen auf die Kinder auf, habe ich das Gefühl dass ich wie ein Flummi durch die Läden hüpfe. Das nervt mich selbst. Dabei habe ich doch eigentlich keinen Zeitdruck. Ich überlege dreimal, ob ich wirklich eine neue Hose brauche und ob ich diese tatsächlich in der Umkleide anprobieren sollte. Der Gedanke, die Hose an- und auszuziehen, stresst mich bereits. Ich hänge die Hose also wieder zurück und rede mir ein, dass ich genug Hosen im Schrank habe, die mir noch passen. “Oh”, ich ertappe mich dabei, dass ich mich auf einmal in der Kinderabteilung wiederfinde. Hier boomt mein Shoppingerlebnis vergangener Tage wieder. Mein Mama-Herz ist happy und meine Kinder um ein paar Klamotten reicher.
  3. Mehrmals am Tag flitze ich wie ferngesteuert durch die Wohnung. Ich räume das Spielzeug wieder geordnet an seinem Platz und muss bei dem Tempo wirklich aufpassen, dass ich nicht über eines stolpere. Ich ärgere mich, dass mein Mann den Joghurtbecher vom Vorabend nicht direkt in den Müll geworfen hat. Der wird was erleben! Ist ja nicht so, als wäre es zum ersten Mal passiert. Ich räume das benutzte Geschirr in die Spülmaschine. Auf den Weg dorthin bleiben die Brotkrümel auf den Boden natürlich nicht unbemerkt. Na gut! Gibt es irgendwo eine Statistik, in der steht, wie oft eine Hausfrau im Durchschnitt Staub saugt? Ein Wahnsinn….Mit meinem Akku-Staubsauger und Adleraugen flitze ich durch unsere Wohnung und entdecke unliebsame Essensreste auf dem Boden. Gekonnt entferne ich diese mit einem Feuchttuch. Super-praktisch sage ich dazu nur, gerade wenn es mal schnell gehen muss. Wie schön, dass wir keinen Teppichboden haben!
  4. Ohne meinen Morgenkaffee geht wirklich nichts.  Gibt es eigentlich eine Koffein-Creme für die Augen? Die sind manchmal so schwer. Gedanklich würde ich mir den Kaffee am liebsten über den Kopf schütten getreu dem Motto “Halloooo wach”. Savannah hält mir stolz einen Becher entgegen, ich nicke und nehme ihn in die Hand. Sie macht es sich vor mir gemütlich und hat noch fünf weitere Spielsachen gefunden, die sie mir nun nacheinander in die Hand reicht. Derweil  bemerke ich, wie Silas die Blumentöpfe von der Fensterbank werfen möchte und rufe ihm zu. Als ich mich wieder meinem Kaffee zuwende, verziehe ich das Gesicht. Der Kaffee ist inzwischen kalt. Am Timing müssen wir definitiv noch arbeiten!
  5. Ich erwische mich selbst immer wieder dabei, dass in den Gesprächsthemen zwischen mir und meinem Mann immer wieder unsere Kinder eine große Rolle spielen. Dank unserer vernetzten Welt ist er immer auf dem Laufenden. So sende ich ihm die TopNews des aktuellen Tages mit Fotos unserer Kinder untermalt auf sein Smartphone. Es ist nicht so, dass wir sonst keine anderen Themen hätten…nein…ein solches Ehepaar sind wir nicht. Immer wieder hört man jedoch, dass sich Paare trennen, wenn die Kinder das Haus verlassen bzw. alt genug sind. Ein beängstigender Gedanke. Wie immer gilt auch hier, man muss pflegen und hegen, das was man hat und man behalten möchte.
  6. Immer öfter esse ich heimlich. Sobald meine Kinder mitbekommen, dass ich esse, fliegt ihr Spielzeug durch die Gegend und schon sind sie bei mir. Es wird noch längst nicht alles gegessen, aber gerne alles probiert. Derartige Momente prägen das Bild einer Raubtierfütterung. Am Ende liegen diverse Speisereste auf unseren Küchenboden verteilt und von meinen zwei Raubkatzen ist nichts mehr zu sehen. Na gut, ich fange mal wieder an zu putzen.
  7. Lieber gesegneter Mittagsschlaf wer hätte gedacht, dass du eines Tages so willkommen bist?! Zeit für meinen zweiten Kaffee, aber dieses Mal wirklich heiß. Ich glaube, in diesem Punkt sind wir Mamis und Papis uns alle einig oder? Der Mittagsschlaf ist einfach ganz großartig….aber wehe…die Kinder wollen nicht einschlafen…da geraten wir ordentlich ins Wanken oder? Also pssst…
  8. Mitten in der Nacht werde ich wach, weil ich zur Toilette muss und summe ein Kinderlied. Unglaublich, dieser Ohrwurm. Das ist mir schon am Tag passiert, obwohl ich allein in der Küche stand.
  9. Es bricht mir das Herz, wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich achte sehr darauf, dass es ihnen gut geht. Ihnen nicht zu kalt oder zu warm ist. Meine Kinder stehen an erster Stelle und wenn sie weinen bin ich da um sie zu trösten. Diese Muttergefühle sind so intensiv und sie überraschen mich immer wieder. Ich bin dankbar Mama zu sein.
  10. Kürzlich schrieb mir doch eine Mama über Instagram, ob ich Interesse an Deko hätte. Sie würde mir einen Discount einräumen. Das fand ich echt witzig, zumal sie selber zwei kleine Kinder hat. Ich finde es ganz zauberhaft eine schöne dekorierte Wohnung zu haben und sie mit wohnlichen Accessoires aufzufrischen…wirklich. Doch bitte welche Mama findet es toll seinen Kindern ständig hinterherzurennen, da diese gerade im Begriff sind sämtliche Deko vom Couchtisch abzuräumen? Als Mama sorgst du dafür dass du eine kindersichere Bude hast, damit du auch mal ein paar Minuten beruhigt auf der Couch sitzen bleiben kannst. Man ist sowieso ständig in Bewegung und läuft auf Hochtouren.

Das waren meine persönlichen Top 10. Nun bin ich gespannt! Woran merkst du, dass du Mama bist? Was hat sich total verändert? Kommt dir einiges meiner aufgezählten Fakten bekannt vor?

Eure

 

Der erste Geburtstag

Am 03.06. feierten Savannah und Silas ihren allerersten Geburtstag. Na ja feiern ist übertrieben, aber ihr wißt ja, wie ich das meine. Mit einem Jahr sind die Beiden natürlich noch viel zu klein, um überhaupt verstanden zu haben, dass sie am 03.06. vor einem Jahr geboren sind. Für Savannah und Silas war es ein Tag wie jeder andere. Dank der Geburtstagsdeko jedoch bunter. Süßer durch einen Geburtstags-Muffin. Lustiger, dank einem Animationsteam bestehend aus Mama, Papa, Oma und Opa.

Der erste Geburtstag – Unsere Zwillinge sind nun 1 Jahr alt

Wir haben den Geburtstag von Savannah und Silas mega-klein gefeiert. Ein wenig Schamesröte steigt mir dabei ins Gesicht, denn je näher der Geburtstag der Beiden rückte, um so mehr wurde ich mit Mega-Geburtstags-Party-Fotos anderer Mamis überhäuft. Nicht absichtlich natürlich, aber ich brauchte z. B. nur Facebook oder Instagram öffnen und “peng”… da waren sie. Die Mamis die den Geburtstag ihrer Babys Upload für Upload online zelebrierten. Auf diesen Geburtstagsfotos platzte die Geburtstags-Party regelrecht aus allen Nähten. Unglaublich, wie groß, schrill und bunt zum Teil der erste Baby-Geburtstag gefeiert wurde. Manchmal überkam mich der Gedanke, dass ich mich inmitten eines Konkurrenzkampfes unter Mamis befand, so nach dem Motto “schaut her, unsere Geburtstags-Torte ist viel größer, schaut her…, schaut her…”. Oh nein…ich bin bzw. war nicht neidisch.

Ich habe mich bewusst gegen eine größere Geburtstags-Party entschieden und wenn ich hier von Schamesröte schreibe, dann nur deshalb, weil ich schon ab und an dachte, ob ich den Geburtstag unserer Zwillinge hätte größer und bunter feiern sollen. Als Mama wünscht man sich für seine Kinder eben nur das Beste – einen wunderschönen Geburtstag miteingeschlossen. Den hatten Savannah und Silas allerdings und er verlief total entspannt und stressfrei trotz gepackter Reisekoffer. Während andere Mamis den Geburtstag ihrer Kleinen bereits Wochen vorher planten und eifrig an der Geburtstagsdeko bastelten, war unser zweiter Familienurlaub bereits gebucht. Ich entschied mich bewusst gegen eine große Geburtstagsparty und bewusst Wochen zuvor für einen Familienurlaub direkt im Anschluss an den Geburtstag meiner Kinder.

Ich wollte nicht DIE Geburtstagsparty

So wie viele andere Mamis sie zum 1. Geburtstag ihres Kindes zelebrieren. Für meine Kinder wird es diese Geburtstagsparty noch geben.

Nein, ich wollte einen für uns als Familie perfekten Tag und dieser Tag sollte nicht am 03.06. abrupt im Alltag verstummen, sondern noch weitere Tage nachklingen.

So besonders war für mich der erste Geburtstag meiner Kinder, dass er gleich aus einer Schleife mehrerer wundervoller Mama-Papa-Savannah-Silas-Tage-Momente – aus gemeinsamer Zeit – bestehen sollte. Natürlich gab es auch die obligatorischen Geburtstags-Geschenke für Savannah und Silas, aber das größte Geschenk, welches wir unseren Kindern geben können ist einfach Zeit für sie zu haben.

Denkt ihr nicht auch?

Eure

 

 

 

Es ist hier gerade ganz leise und ich höre mein Mama-Herz laut schlagen. Der Beat passt zu meinen Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen, und die sich an Savannah und Silas richten.

Zeit ist immer auch Lebenszeit, und während die Liebe zu euch bis über den Tod hinausgeht, so ist die gemeinsame Zeit, in der ich euch als Mama begleiten darf, zeitlich begrenzt. Daher kann es und wird es für mich nichts Schöneres, Kostbareres und Wertvolleres als die Zeit selbst geben, die ich mit euch verbringen darf.
Jede Sekunde, jede Minute, Stunde, Wochen, Monate und hoffentlich viele viele gemeinsame Jahre. In unendlicher Liebe und Dankbarkeit, Mama 

Unser erster Familienurlaub in Ägypten

Seid ihr auch so reiselustig?

Ich würde mich schon eher als reiseverrückt bezeichnen. Ich liebe es einfach immer wieder neue Orte zu bereisen. Auf Reisen werde ich zur Abenteurerin und sauge die neuen Eindrücke regelrecht wie ein Schwamm auf. In meinen Erinnerungen und auf zahlreichen Urlaubsfotos halte ich diese lebendig. Vor Savannah und Silas saß ich also wirklich sehr oft im Flieger und damit meine ich so ca. fünfmal im Jahr inkl. Kurztrips.

Ich bin wirklich froh, dass ich einen Mann an meiner Seite habe, der ebenso gerne reist, wie ich. Er zeigt mir nicht den Vogel, wenn ich geradezu akribisch im Netz nach Urlaubsschnäppchen suche. Hierbei können nämlich durchaus mehrere Tage vergehen. Wie gesagt, ich bin wirklich sehr akribisch. So lese ich mir z. B. zahlreiche Hotelbewertungen durch. Hole mir Infos zum Reiseziel ein usw.

Ich habe zu viel Zeit? Na ja das weniger, aber es macht mir halt einfach Spaß, und gehört für mich zur Urlaubsvorfreude dazu. Hinzu kommt, dass es bei all unseren Reisen bisher keine bösen Überraschungen gab. Egal, ob es sich hierbei um eine Pauschalreise handelte, eine Städtereise oder tatsächlich eine aus Bausteinen zusammengewürfelte Reise mit verschiedenen Zielen. Wie seinerzeit in den USA, in Thailand, Dubai oder auch Marrakesch.

Es lief, man kann sagen, wie am Schnürchen und so sollte es bei Reisen doch auch sein oder?

Reisen als Familie ist doch etwas Anderes

Als klar war, dass wir als Familie erstmalig verreisen, war das wirklich ein Akt.

Ich habe das Reisebüro aufgesucht, was ich für gewöhnlich eher selten tu, und ließ mich in Bezug auf Reisen mit Babys erst einmal beraten. Der Reisemonat März stand fest, aber das Reiseziel war total schwammig. Sollte es Florida werden? Dubai? Kanarische Inseln? Wo war es überhaupt schön sonnig und warm, damit man mit Savannah und Silas auch baden kann? Das war mir sehr wichtig.

Soll es ein AI-Urlaub werden oder reicht es ein gutes Frühstück im Hotel zu haben? Ich hatte tausend Fragezeichen in meinem Kopf und die Dame vom Reisebüro riet mir und meinem Mann von einer Fernreise mit zwei so kleinen Zwergen erst einmal ab.

Wie wäre es denn mit Ägypten? Oh…Ägypten hatte ich so gar nicht auf dem Schirm. Dabei war ich selbst schon mal vor Jahren in Ägypten. Zu Hause informierte ich mich tagelang in irgendwelchen Foren über etwaige Hotels in Ägypten, über das Land und die Menschen, über den Hygienestandard und der zur erwartenden Sicherheit für uns als Familie.

Unser Ägyptenurlaub liegt jetzt einige Wochen zurück und ich kann sagen, es war die richtige Entscheidung.

Keine bösen Überraschungen und keine getrübte Urlaubsstimmung. Das Einzige, was an dieser Reise tatsächlich nicht so rund lief, waren unsere Condor-Flüge. Für jede Familie mit Kindern der absolute Alptraum kann man sagen. Wir hatten z. B. auf den Rückflug mehr als 24 Stunden Verspätung und mussten eine weitere Nacht im Urlaubsland verbringen. Jede Medaille hat jedoch zwei Seiten. So hieß eine Seite für uns: Entschädigung nach EU-Fluggastrechten.

Unser erster Familienurlaub in Ägypten in Kurzfassung

Mit Condor ging es für uns von Düsseldorf nach Hurghada in das 5 Sterne Hotel Steigenberger Aqua Magic, welches seine Hotelsterne verdient hat. Exzellente Sauberkeit, Freundlichkeit, Service und ganz tolles Essen. Die ersten Tage war es für mich und meinen Mann gewöhnungsbedürftig sich auf einen Urlaub mit Kindern einzustellen. Es war für uns einfach Neuland, und eine andere Art von Urlaub. Darüber muss man sich einfach im klaren sein.

Urlaub mit Babys oder Kleinkindern ist in erster Linie Urlaub für die Kleinen. Hört sich merkwürdig an? Nun ja, ist aber eben so.

Man wird in seinem Hotelbett nicht ausschlafen. Ebenso wird man auf seiner Sonnenliege nicht dauerhaft entspannen können. Baden im Pool ist auch so eine Sache für sich. Tja und was man auch vergessen kann, ist, sich ausgiebig durch all die Köstlichkeiten des Buffets zu essen. Urlaub mit Kindern ist absolut etwas Anderes.

Viele Annehmlichkeiten, die man zuvor als Paar im Urlaub so sehr genoß, waren einmal. Zumindest für die nächsten Jahre.

Im Urlaub ist man noch mehr fokussiert auf die Kleinen und deren Wohlergehen. Hier gibt es keinen wirklichen Mami-Alltag mit seinen zahlreichen Aufgaben und Verpflichtungen. Im Urlaub gilt es erst einmal einen Rhythmus als Familie mit Kindern zu finden. Es gibt hierbei viele W-Fragen, so z.B: Wann schlafen die Beiden? Wann bekommen sie ihre Mahlzeiten und wann essen wir selber.

Im Urlaub einen Rhythmus mit Kindern finden

Gelingt es einem dann als Familie im Urlaub einen Rhythmus zu finden, kann man dazu nur sagen “Glückwunsch”. Hier sprechen wir dann von einem FamilienURLAUB.

Die ersten Urlaubstage waren für uns zwar nicht chaotisch, denn wir haben wirklich zwei ziemlich entspannte Babys, aber wir hatten uns selbst Druck gemacht. Wir fühlten uns dadurch als Eltern gestresst. Zum Glück hatten wir nach einigen Tagen den Dreh raus, und führten Rituale ein. Morgens z. B. ging es für uns als Familie in den Pool.

Wir schwammen dank Freds Schwimmhilfe mit Savannah und Silas erst einmal große Runden. Das Wasser im Pool war einfach angenehm und es war schön Savannah und Silas zuzusehen. Die Beiden fühlten sich pudelwohl im Wasser und wirkten dabei total entspannt. Es passierte öfters, dass die Beiden total schläfrig wurden. Savannah schlief sogar paar Mal auf ihren Schwimmring ein. Danach schliefen die Beiden erst einmal für gut 1 1/2 – 2 Std. in ihrem Buggy. In dieser Zeit hatten wir als Eltern eine kleine Auszeit und genossen die Sonne. Das tat wirklich gut.

Der Mittagsschlaf war dafür mit ca. 15:00 Uhr eher spät, und von der Schlafdauer eher kürzer mit ca. einer Stunde. Das Schöne war jedoch, dass sich wenige Treppenstufen über unser Familienzimmer ein großer Dachpool nebst Poolbar befand. Während mein Mann auf dem Balkon saß und dort entspannte, entspannte ich auf der Dachterrasse. Zu Zweit war dies leider nicht möglich, da das Babyphone bis oben keine Verbindung hatte.

Abends gingen Savannah und Silas relativ pünktlich ins Bett und schliefen in ihrem eigenem Zimmer meistens durch. Das war natürlich perfekt! Mensch…das war soooo toll. Man kann Schlaf zwar nicht nachholen, aber das erste Mal seit Monaten fühlte ich mich mehrere Tage am Stück morgens wirklich erholt und ausgeruht. Hinzu kam, dass Savannah und Silas morgens immer gut gelaunt waren, und ich von meinem Bett aus entspannt mit einem Morgenkaffee in der Hand ihnen beim Spielen zusehen konnte.

Silas bekam in diesem Urlaub vier Zähne auf einmal. Er zahnte total. Manchmal war er daher total unentspannt. In vielen Situationen jedoch zeigten sich unsere Kinder sehr entspannt. Für uns stand fest! Mit solchen Babys kann man einfach reisen – so zumindest unser Ersteindruck.

Mit entspannten Kindern ist vieles einfacher

Das ist tatsächlich so. Unser Hinflug mit Condor hatte ca. 2 1/2 Std. Verspätung. Die Flugzeit mit ca. 5 Std. nach Hurghada war nicht gerade kurz. Unser Rückflug nach Düsseldorf hatte wie bereits erwähnt 26 Stunden Verspätung. Wir mussten also notgedrungen eine Nacht länger in Ägypten bleiben und wurden in einem anderen Hotel untergebracht. Viele Stunden verbrachten wir mit unseren Kindern am Flughafen und die Beiden waren einfach die ganze Zeit über lieb.

Für Savannah und Silas war die Wartezeit am Flughafen der reinste Spass. Es gab so viel zu sehen. So viele neue und für sie tolle Eindrücke. Das Fliegen schien für unsere Kinder total entspannend zu sein. Sie schliefen die meiste Zeit, und der befürchtete Start oder auch die Landung, verliefen ohne große Gefühlsreaktionen.

Wir bekamen so viel liebe Worte und Lob für unsere Kinder, was auch während unseres 14tägigen Aufenthalts im Hotel so war. Das hat uns natürlich als Eltern sehr geschmeichelt.

Sollte man AI buchen, wenn man mit so kleinen Babys verreist?

Eigentlich nicht, aber es ist schon sehr angenehm, sich einfach den ganzen Tag am Buffet bedienen zu können. So startet man viel entspannter in den Tag. Das Steigenberger Aqua Magic hatte vorzügliches AI und viele Themenrestaurants. Es wurde super viel geboten, aber ein durchschnittliches AI Angebot, oder sogar noch weniger, hätte uns wahrscheinlich völlig ausgereicht.

Wer als Familie mit kleinen Babys reist, stellt seine eigenen Ansprüche erst einmal ganz weit zurück, und verzichtet auf ein mehrgängiges Gänge-Menü im Spezialitäten-Restaurant.

Mein Fazit!

Ich liebe unsere Familienurlaube bereits jetzt.

Es ist etwas völlig anderes mit Kindern zu reisen, aber die Zeit die man im Urlaub mit seinen Kindern verbringt, ist so viel intensiver als zu Hause. Die Kleinen machen Mega-Sprünge. Das war z. B. bei uns der Fall. Ich kann gar nicht aufzählen, wie positiv sich dieser Urlaub auf die Entwicklung der Beiden ausgeprägt hat.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Erzählt mir doch ein wenig aus eurem ersten Familienurlaub? Habt ihr Tipps die vor allen Dingen das Kofferpacken entspannter machen?

So, abschließend habe ich noch ein paar Fotos für euch. Die gehören hier einfach an Ort und Stelle, wenn es um Urlaubserinnerungen geht. Der große Rest ist und bleibt privat.

Eure

 

 

 

Text und Fotografie © Fotografie Nadja Moutevelidis

 

Drei-Tage-Fieber – Es kommt so schnell wie es geht

Oh ich weiß. Mit den Fotos unter diesem Post werde ich keinen Fotowettbewerb gewinnen können, aber wer denkt schon, dass ich das möchte?

Ich möchte gerne meine Erfahrungen schildern und Fotos sind hier doch sehr hilfreich. Dabei fällt mir oft auf, dass wenn ich selbst nach Erfahrungswerten anderer Mütter bei Google forsche, mir oftmals Fotos fehlen.

Du hast also die Vermutung, dass dein Kind das Drei-Tage-Fieber hat? Dann lese gerne weiter und schaue dir die Fotos von Savannah in Ruhe an. Gerne kannst du mich direkt kontaktieren, falls du hierzu Fragen hast. Ich helfe gerne. Daher auch dieser Post.

Das Drei-Tage-Fieber – So verlief es bei uns

Ohne einen Arzt aufgesucht zu haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass wir es diese Woche mit dem Drei-Tage-Fieber zu tun hatten. Das Drei-Tage-Fieber kam bei Savannah so urplötzlich, wie es auch wieder abgeklungen ist. Am vergangenen Samstag bemerkte ich erstmalig erhöhte Temperatur bei meinem Mädchen. Da es später Abend war und die Kleine ganz ruhig schlief, ließ ich sie auch weiterschlafen, ohne die Temperatur zu messen. Das Fieber sank dann auch von ganz alleine und am Sonntag war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich mir eine erhöhte Temperatur bei der Kleinen nicht nur eingebildet hatte.

Am späten Nachmittag jedoch fühlte sie sich wieder ziemlich warm an. Sie war etwas quengelig, aber das musste nicht unbedingt auf das Fieber zurückzuführen sein. Nach 17:00 Uhr lag die Temperatur tatsächlich über 39 Grad und ich gab Savannah Fiebersaft. Vielleicht hatte sie ja doch Schmerzen. Am anderen Morgen war ihre Temperatur wieder ganz normal, aber weiter im Tagesverlauf stieg sie wieder. Es war jedoch nur eine leicht erhöhte Temperatur von 37.8 zu messen und am anderen Tag war tatsächlich der Spuk schon vorbei.

Das Verhalten von Savannah während dieser drei Tage war völlig normal, bis auf besagte quengelige Phase am Sonntag, wo die Temperatur am höchsten war.

Zwei Tage später hatte sie überall an ihrem Kopf kleine rote Punkte/Flecken und weiter unten am Hals fand man sie auch vor, wenn auch eher vereinzelt. Sorgen machte ich mir im ersten Moment nicht wirklich, da sich Savannah total normal verhielt. Natürlich bin ich als Mama auch in einer typischen Mama-WhatsApp-Gruppe und ich kann nur sagen, wenn ihr noch in keiner seid, ich finde sie äusserst praktisch. Wichtig ist aber natürlich, dass man sich aneinander versteht und die Gruppe aktiv ist. Zum Thema aktiv sein….nein, nein…wir whatsappen zwar regelmäßig, aber alles hält sich im Rahmen.

Sonst käme ich ja gar nicht zum Bloggen *lach*. Jedenfalls gab mir eine Mutti aus dieser Gruppe den Tipp, dass es sich um das Drei-Tage-Fieber handeln könnte. Hier käme es nach dem Fieber zu einem Hautausschlag. Ich sollte mal über die Stellen streichen, werden sie weiß, sind die Gefäße nur durch einen Infekt geweitet und es ist nur oberflächlich. Das war bei Savannah der Fall. Am darauffolgendenTag war der Ausschlag im Bereich des Kopfes etwas besser, aber dafür war jetzt ihr Rücken und ihre Brust und der Bauch übersät mit Flecken.

Am nächsten Tag, und damit meine ich tatsächlich heute, ist sie wieder hübsch anzusehen. Natürlich war sie es für mich als Mama die ganze Zeit über, aber anhand der Fotos hier versteht ihr sicherlich was ich damit sagen möchte. Das erste Bild in dieser Collage zeigt die Flecken an ihrem Kopf am ersten Tag, das Bild danach am zweiten Tag und dann kommt der Hautausschlag an Rücken und an der Brust, sowie ein Foto vom heutigen Tag.

Dr. Google hat mir bei meiner Recherche zum Drei-Tage-Fieber verraten, dass es sich bei dieser Kinderkrankheit um eine ansteckende Infektionskrankheit handelt. Es wäre also durchaus möglich, dass sich Silas angesteckt hat. Die Infektion selbst wird durch Herpesviren ausgelöst.

Als Mama ist man doch immer wieder überrascht, was es doch alles so gibt. Kennt ihr das Drei-Tage-Fieber? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich habe zum Glück nicht panisch reagiert. Ich denke es ist immer wichtig zunächst sein Kind zu beobachten. Man stellt dann relativ schnell fest, ob es sich wohl in seiner Haut fühlt. Bei Savannah hatte ich keine Zweifel und habe mir daher den Weg zum Kinderarzt gespart. Hätte sie sich aber aber total anders verhalten, wäre ich nicht so ruhig geblieben, und wäre direkt zum Arzt gefahren.

Genießt den Abend. Das Wochenende steht vor der Tür 🙂

Eure