Juhuuu endlich fieberfrei – was für eine Woche

Juhuuu endlich fieberfrei – was für eine Woche

Juhuuu – endlich fieberfrei. Was war das für eine Woche!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das neue Jahr in Sachen Gesundheit in den ersten zarten Wochen des neuen Jahres uns bisher nicht wirklich wohl gesonnen ist. Erst Silas Mandelentzündung direkt Anfang Januar und dann ging es mir fast den ganzen Februar lang nicht gut. Es fing an mit starken Halsschmerzen, die sich mehr als eine Woche lang hinzogen und jeden Morgen hustete ich zähen Schleim ab. Dann kam die Schnupfnase hinzu und allgemeines Unwohlsein. Schließlich bemerkte ich auch bei Savannah eine kleine Schnupfnase und versuchte hier mit Engelwurzbalsam und Thymian Myrte Balsam entgegenzuwirken.

Ich selbst entdeckte dann an einem Morgen im Spiegel, dass meine Mandeln vereitert waren. Jackpot – und irgendwann hatte es dann auch Silas erwischt. Es fing an mit hohen Fieberschüben und äußerte sich im Krankheitsverlauf ähnlich wie im Januar, so dass mein Unterbewusstsein schon vorher eine Mandelentzündung diagnostizierte, bevor das letzte Wort hier seine Kinderärztin hatte. Wieder bekam Silas ein Antibiotikum, hatte gut drei Tage lang hohes Fieber, und sein Allgemeinbefinden schien sich nicht zu bessern. Er wollte nichts trinken, obwohl das Antibiotikum schon längst etwas bewirkt haben musste. So ging es also noch einmal zum Kinderarzt und dieser stellte fest, dass sich Virusbläschen auf seine Mandeln gesetzt hatten, die natürlich sehr schmerzhaft waren. Der arme kleine Mann! Ein Mundgel, namens InfectoGingi, sollte ein wenig zur Linderung der Beschwerden beitragen, und ihm so die Schluckbewegungen erleichtern.

Als Silas endlich fieberfrei war, und es ihm sichtlich besser ging, fieberte auf einmal Savannah. Sie hatte so wie Silas Fieberschübe und aus ihrer Schnupfnase war langsam eine Rotznase geworden. Laut Kinderarzt sollte die kleine Maus viel trinken und ein Nasenspray sollte für eine freie Nase sorgen, was es jedoch nicht tat. Das mit dem viel trinken war auch so eine Sache. Immer wieder hatte ich ihr in der Vergangenheit Wasser oder auch mal einen Kindertee angeboten, aber außer ihre Pre-Milch wollte sie nichts anderes trinken. Leider war das immer noch der Fall, so dass der fiese Schleim sich auch auf die Bronchien ausgeweitet hatte, und jetzt nur noch Hustensaft half. Ich war also wieder Mal mit einem Kind beim Arzt und erkannte die Vorzüge, wie wertvoll es doch ist, wenn der Kinderarzt seine Praxisräume auf der gleichen Straße hat, auf der man wohnt. Savannah hatte auch einen richtig aufgeblähten Bauch und litt unter starken Bauchschmerzen. Da sie diese vor allen Dingen nachts sehr stark hatte, gab es an den darauffolgenden Tagen immer ein Carum Carvi Zäpfchen und in ihre Milch kam noch Espumisan. Das half gut und nach ein paar Tagen schrumpfte ihr Bäuchlein wieder zur Normalgröße und die Luft war sprichwörtlich raus. Emser Nasentropfen, die Savannah neu verschrieben wurden, halfen beim Abschwellen der Nasenschleimhaut und auch der Hustensaft zeigte Wirkung. Savannah ging es von Tag zu Tag besser und inzwischen sind beide Kinder wieder wohlauf und  auch meine Last und Sorgen der vergangenen Tage sind sprichwörtlich von der Schulter gefallen.

Tja….aber was soll ich sagen, wie es mir gesundheitlich als Mama geht? Am Sonntag bekam ich wieder starke Halsschmerzen und quäle mich seitdem tagsüber und auch in der Nacht mit den typischen Begleiterscheinungen einer Erkältung/Grippe herum. Am Montag ging es mir so schlecht, dass ich meinen Hausarzt aufsuchte, der mir ein starkes Antibiotika verschrieb. Wahrscheinlich meinte er es nur gut, da ich sagte, dass ich mir nicht leisten könne als Mama lange krank zu sein. Dummerweise hat das Antibiotika so starke Nebenwirkungen, dass ich mich erst über Hitzewallungen wunderte, dann über plötzlich aufkommende Übelkeit fast unmittelbar nach der Einnahme, über Kopfschmerzen, Schwindel, über eine Art Taubheitsgefühl in den Ohren und heute beim Einkaufen hatte ich das Gefühl ich würde schweben und irgendwie kam ich mir selbst so unwirklich vor mit meinem unzähligen Gedanken im Kopf, die sich nicht mehr klar ordnen ließen. Ich glaube, so fühlt man sich auf Droge. Eigentlich müsste ich noch zwei Tage das Moxifloxacin einnehmen, aber ich glaube, ich lasse es lieber und mache stattdessen lieber Urlaub :-). Tatsächlich geht es bald in unseren Familienurlaub nach Mallorca.

 

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