Kinderturnen mit Zwillingen – Ein absolutes Ja

Meine eigene Kindheit verbrachte ich zum größten Teil draußen und das bei Wind und Wetter. Während die anderen Kinder einen Kindergarten besuchten und sich dort körperlich verausgabten, nutzte ich die Möglichkeiten, die sich mir ringsherum boten. Da war z. B. der Birnbaum auf unserem Hof oder die angrenzende Mauer. Auf Beiden konnte man wunderbar klettern. Überhaupt war “das Klettern” – MEIN Element. Meine Mutter beobachtete das Spektakel oft vom Balkon aus, denn Angst kannte ich nicht. Sobald ich anfing auf einem Baum zu klettern, wollte ich immer höher. Ich fragte mich oftmals: “Komme ich bis ganz nach oben?”

Die an unserer Wohnung angrenzenden Grummer Teiche waren für mich der perfekte Ort. Hier gab es z. B. kleine Bachläufe, über die ich als Kind sprang. Ziel war es trocken und natürlich sehr weit auf der anderen Seite des Bachlaufs zu landen, was am Anfang paar Mal in die Hose ging, aber ich danach perfekt beherrschte. Unsere Urlaube in Griechenland waren für mich als Kind das reinste Abenteuer. Hier konnte ich von Stein zu Stein am Meer in die Höhe klettern. Sobald ich eine Höhe erreichte, in der ich mir zutraute ins Wasser zu springen, dann tat ich es auch. Später in der Schule gehörte ich zu den Besten im Sportunterricht, ebenso bei den Bundesjugendspielen.

Der Begriff Couch-Potato ist auch heute für mich ein Beinahe-Fremdwort. Als Mama dürfte das auf die meisten von uns zutreffen.

Kinderturnen mit Zwillingen – Warum, Weshalb, Wieso?

Als meine Zwillinge Savannah und Silas in unserer Wohnung anfingen auf diverse Möbelstücken zu klettern, war mir klar, dass ich ihren stillen Ruf „nach mehr Bewegung“ fördern möchte. So setzte ich mich an meinem Rechner und fragte Dr. Google nach passenden Kursangeboten in unserer Umgebung. Zunächst kam mir gar nicht in den Sinn meinen Blickwinkel nach einem Turnverein zu richten. Erst eine befreundete Mama brachte mich auf diese doch so naheliegende Idee. Nach einer kurzen Internetrecherche wurde ich schnell fündig. Zwei Vereine kamen für uns als Familie in Frage, wobei mein Mama-Bauchgefühl von Anfang an stark zu einem Turnverein in Bochum tendierte. Die hatten einfach eine sehr informative Website und auch sonst wusste mein Bauch scheinbar was gut ist.

Übrigens: Falls du gerade überlegst, dein Kind beim Kinderturnen in einem Verein anzumelden, dann teste den in Frage kommenden Kurs einfach unverbindlich. Der Verein wird dir das auch anbieten.

Das gute Bauchgefühl beim Kinderturnen

Ohne ein gutes Bauchgefühl geht einfach gar nichts. Seitdem ich Mama bin spielt mein Bauchgefühl rund um die Erziehung meiner Kinder eine sehr große Rolle. Relativ schnell gibt mir mein Bauch ein gutes Gefühl oder Unbehagen breitet sich in meinem Bauch aus. Das erinnert fast ein wenig an Bauchweh. Bei vielen Entscheidungen achte ich also darauf, ob ich ein gutes Gefühl im Bauch habe.

Als Eltern von Zwillingen waren mein Mann und ich uns sofort einig, dass Kinderturnen von Anfang an eine Eins-zu-Eins Betreuung ist. Nie wäre ich daher auf die Idee gekommen, mit unseren Zwillingen alleine zum Kinderturnen zu gehen.

Die zwei Vereine, die für uns als Familie in Frage kamen, testeten wir zunächst völlig unverbindlich. Dabei legten wir auf die nachfolgenden Punkte großen Wert:

  • Fühlen sich unsere Kinder wohl und haben sie Spaß?
  • Besteht der Kurs aus überwiegend gleichaltrigen Kindern?
  • Ist die Turnhalle hell und freundlich und sind die Umkleideräume sauber und angenehm temperiert?
  • Wie ist der Trainer gegenüber unseren Kindern? Haben die Beiden einen “Draht zum Trainer” und motiviert und stärkt er unsere Zwillinge dabei, ein bestimmtes Hindernis zu überqueren?
  • Wirkt der Kurs halbwegs organisiert? Gibt es einen festen Ablauf und ausreichend Turnmöglichkeiten für die Kleinen?
  • Sind ausreichend Parkmöglichkeiten in der Nähe?
  • Was sagt der Bauch? Mein Bauch, ihr wisst schon!

Wir waren wirklich happy, als wir in einem Bochumer Turnverein den für uns als Familie RICHTIGEN VEREIN fanden. Wir als Eltern fühlten uns hier wohl und unsere Zwillinge Savannah und Silas ebenso. Sie rannten durch die Turnhalle und hatten so einen Spaß. Die ganze Atmosphäre war einfach angenehm herzlich und uns gefiel der Ablauf.

Unser Kinderturnen im Verein – Struktur und Ablauf

Seit einigen Monaten geht es für uns einmal die Woche zum Kinderturnen. Genau genommen zum Krabbelturnen, so ist die Kursbezeichnung. Dieser Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 10 Monaten bis ca. 2,5 Jahren. Zunächst heißt es “Ankommen”.

Wir Kursteilnehmer, die Kleinen und die Großen, sitzen gemeinsam mit der Trainerin in einem Kreis. Es gibt eine Vorstellungsrunde, in der die Kinder mit Namen begrüsst werden und eine bestimmte Handlung vornehmen, z. B. zu winken oder zu hüpfen. Wir winken dem anderen Kind dann zurück oder unsere Kinder hüpfen dann auf der Stelle mit. Sobald die Vorstellungsrunde beendet ist verteilt die Trainerin z. B. Bälle an die Kinder, damit diese beschäftigt sind, während die verschiedenen Hindernisse von uns als Eltern aufgebaut werden. Dazu werden an uns kleine Kärtchen verteilt, auf der das aufzubauende Hindernis aufgemalt ist. Dann darf nach Herzenslust geturnt werden und beim Abbau packen alle gemeinsam an. Kurz vor Ende des Kurses sitzen wir wieder alle gemeinsam mit unseren Kindern im Kreis und es wird noch ein wenig gesungen, und sich zu den verschiedenen Kinderliedern bewegt.

Das ist unser Kinderturnen in Struktur und Ablauf. Gerne zeige ich euch auch ein paar Bilder, denn bevor es für uns als Familie zum Kinderturnen ging, hatte ich überhaupt keine visuelle Vorstellung.

Das Bild unten links zeigt meinen Mann bei der Befestigung einer Hängeschaukel, auf der dann unsere Zwillinge später schaukelten.

So sehen u. a. Hindernisse bei uns im Krabbelturnen aus.

Noch mehr Hindernisse und damit noch ein paar Eindrücke, was Kinder und Eltern beim Kinderturnen erwartet.

Kinderturnen mit Zwillingen – Eine Eins-zu-Eins Betreuung

Als Zwillingsmama bin ich in der glücklichen Lage, dass mein Mann als Selbständiger seine Arbeitszeiten etwas flexibler gestalten kann, so dass ich nie ohne ihn zum Kinderturnen gehe. Das wäre für mich auch einfach unvorstellbar, denn Savannah und Silas benötigen mit ihren 21 Monaten noch den Halt und die Sicherheit einer Bezugsperson. Beim Kinderturnen wird dies z. B. deutlich beim Laufen über die verschiedenen Hindernisse. Hier greifen die beiden nach unseren Händen und brauchen unsere Hilfe, um sich so sicher einen Schritt nach dem nächsten zum nahenden Ziel zu bewegen. Immer wieder kommt es auch vor, dass wir unseren Kindern gut zureden, und sie so ermutigen.

Anhand dieser Fotos wird klar, was man genau unter einer Eins-zu-Eins Betreuung versteht. Savannah traute sich erst nicht über die in der Luft schwebenden Bank zu laufen. Alles war so wackelig. Mein Mann gab ihr halt und Sicherheit. Ermutigte sie einen Schritt nach dem nächsten über die Bank zu laufen, was sie am Ende auch erfolgreich tat. Wie man zum Schluss sieht, hatte die kleine Maus damit ein Erfolgserlebnis, und strahlte über das ganze Gesicht.

Wir turnen mit unseren Kindern. Zeigen ihnen so, wie sie am besten ein Hindernis überqueren können, und haben so gemeinsam Spass. Bei dieser Art von Betreuung spricht man von einer Eins-zu-Eins Betreuung. Wie ich oben schon schrieb, wäre es für mich als Zwillingsmama absolut undenkbar, meine Zwillinge beim Kinderturnen allein zu betreuen.

  • Wie sollte das Ganze dann bitte aussehen?
  • Höchstwahrscheinlich wäre ich die ganze Stunde total gestresst und unter Anspannung!
  • Was hätten meine Kinder von dieser Kursstunde?

Als Mama möchte ich mir nicht den Vorwurf machen, dass es eines Tages meine Schuld sein könnte, wenn sich eines meiner Kinder unnötigerweise beim Kinderturnen verletzt hat und weh tut. Hier werfe ich einfach mal das Wort Verletzung der Aufsichtspflicht in den Raum. Das hört sich ganz schön hart an, das weiß ich. Streng genommen drehe ich jedoch bewusst meinen Rücken zu einem meiner Kinder zu, um im selben Moment dem anderen Kind beim Turnen behilflich zu sein.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man einfach beide Kinder bei sich halten und aufpassen muss, aber gelingt mir das wirklich eine ganze Stunde? Mittlerweile sind die Beiden so flink und wendig, und werfen sich gerne auch mal auf den Boden, wenn sie ihren Kopf nicht durchsetzen können. Selbst hier müsste ich das eine Kind erst wieder beruhigen oder womöglich einfangen, weil es sich höchstwahrscheinlich aus meinen Armen befreit hat. Ganz ehrlich?

Der Alltag mit Zwillingen ist niemals wirklich stressfrei und leicht. Möchte ich diesen Stress als Zwillingsmama auch beim Kinderturnen? Ein ganz klares NEIN. 

Ein weiterer wichtiger Punkt liegt mir als Zwillingsmama sehr am Herzen. Meine Zwillinge sollen vom Kinderturnen gleichermaßen profitieren wie Einzelkinder. Das geht einfach nur mit zwei Bezugspersonen. Hinzu kommt, dass Savannah und Silas so beim Kinderturnen die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Elternteils erfahren. Sie genießen das total und auch wir als ihre Eltern tun dies im besonderen Maße. Dabei sind wir so unglaublich stolz auf unsere Kinder, wie toll sie sich entwickelt haben. Das unter dem Aspekt, dass sie ehemalige Frühgeborene sind. Es sind so aufgeweckte und fröhliche Kinder, deren Bewegungsdrang man einfach nur fördern kann.

Warum mein Kind vom Kinderturnen profitiert

Irgendwo im Internet las ich folgenden Satz “Wer sich im Kindesalter viel bewegen durfte, profitiert davon auch noch als Erwachsener”.

Augenblicklich denke ich an meine eigene Kindheit zurück. Als Kind hatte ich die Möglichkeit mich viel in der freien Natur zu bewegen. Ganz anders sieht es heutzutage bei vielen Stadtkindern aus.

Daher stellt sich die Frage, warum speziell das Kinderturnen oder Turnen generell für unsere Kinder so wichtig ist. Folgende Punkte und Gedanken greife ich hier auf:

  • Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermögen werden trainiert, ebenso die Koordinationsfähigkeit
  • Motorische Fähigkeiten werden weiter ausgebaut
  • Selbst- und Körperbewusstsein werden gefördert
  • Körperliche, geistige und gesundheitliche Entwicklung werden trainiert und gefördert
  • Kreativität und Einfallsreichtum in der Lösungsfindung werden gefördert (Stichwort: Hindernis)
  • Kontakt zu gleichaltrigen Kindern, somit Förderung der sozialen Kompetenz
  • Prävention von Bewegungsarmut, Muskelaufbau
  • Kinderturnen macht Spaß, das Kind tobt sich aus und ist entspannt und ausgeglichen

Kinderturnen mit Zwillingen – Ein absolutes Ja

Für uns als Familie ist das Kinderturnen zu einem wöchentlichen Highlight geworden. Savannah und Silas bereitet das Kinderturnen so eine große Freude und als Eltern haben wir auch das Gefühl, dass sie tatsächlich vom Kinderturnen profitieren. In den eigenen vier Wänden klettern sie mittlerweile sehr sicher und schnell auf unsere Möbel. Man kann sagen, seitdem unsere Kinder beim Kinderturnen sind, können sie evtl. Gefahren besser einschätzen und Stürzen oder Fallen nur noch selten.

Hier daher ein absolutes Ja zum Kinderturnen.

Hat dir der Beitrag gefallen? Vielleicht hat dich dieser Artikel ja sogar überzeugt, dich einfach mal unverbindlich mit deinem Kind oder auch mit deinen Zwillingen bei einer Schnupperstunde Kinderturnen im Verein anzumelden.

 

 

 

 

Foto und Text © Nadja Moutevelidis

Happy Baby – Dank der richtigen Babypflege

Darf ich vorstellen, dass ist Happy Baby Savannah. Auf dem Foto ist sie ca. acht Monate alt und ich hatte sie nach dem Baden schön in Handtücher gewickelt, damit ihr nicht zu kalt wird. Beim Anblick dieses Fotos strahlt mein Mama-Herz. Für uns Mamis kann es doch einfach nichts Schöneres geben, als sein Kind glücklich zu sehen oder? In solchen Momenten fühle ich mich angekommen und in meiner Mama-Rolle bestätigt. Wir Eltern sind es eben, die erheblich dazu beitragen, dass unsere Kinder glücklich und zufrieden sind.

Dazu gehört auch die richtige Baby-Pflege. Gerne teile ich mit euch meine Erfahrungen und habe vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Mama-Tipp.

Happy Baby – Dank der richtigen Babypflege

Womit reinige ich Babys Po am besten?

In meinem Geburtsvorbereitungskurs sagte die Hebamme ganz klar, dass wir den Baby Po unserer Kinder mit einem feuchten Wachlappen reinigen sollten. Feuchttücher können allergische Reaktionen im Windelbereich auf die Duft- und Pflegestoffe hervorrufen. Das nahm ich mir zu Herzen und reinigte den Baby Popo meiner Zwillinge in den ersten Wochen ausschließlich mit einem feuchten Waschlappen. Ich benutzte sogar abgekochtes Wasser, was ich für die Babyflaschen meiner Kinder eh immer parat hatte. Das tat ich so lange bis Savannah eines Tages wund wurde. So beschloß ich Feuchttücher zu kaufen. Sicherlich auch aus Bequemlichkeit, denn die ersten Wochen waren für mich als Mama schon eine große Herausforderung, denn immerhin musste ich  erst lernen zwei Kindern gleichzeitig gerecht zu werden. Hinzu kam, dass ich meine Kinder sehr oft wickelte. Sage und schreibe bis zu 16 Windeln am Tag verbrauchte ich. Heute sind es gerade mal acht Windeln. Mein persönliches Fazit ist:  Feuchttücher sind ein Allrounder, nicht nur bei der Babypflege (dazu schreibe ich noch). Sie sind einfach praktisch und ermöglichen es mir den Windelbereich meiner Kinder schnell und auch gründlich zu reinigen und ich habe sie überall dabei. Meine Kinder vertragen glücklicherweise auch Feuchttücher, so dass ich sie bedenkenlos benutzen kann.

Die richtige Pflege bei einem wunden Baby Po

Selbst wenn wir uns als Eltern die größte Mühe geben, dass unser Kind eben nicht wund wird, es passiert. Reizende Stoffe im Urin oder Stuhl, hervorgerufen durch bestimmte Nahrungsmittel, können einen wunden Baby Popo verursachen. Viele Kinder neigen auch zum Wundsein im Windelbereich, wenn sie zahnen. Zu diesen Kindern gehört z. B. auch Savannah. Für mich ist die richtige Pflege im Windelbereich das A & O. Bei einer Stuhlwindel schaue ich mir den Windelbereich meiner Kinder ganz genau an. Ist auch wirklich alles sauber? War der Stuhl meiner Kinder besonders weich oder dünnflüssig reinige ich den Po und den Intimbereich meiner Kinder immer noch mal mit klarem Wasser und einer milden Waschlotion. Das ist mir wichtig.  Meine absoluter Favorit bei den Babypflegeprodukten ist von der Marke Weleda die Calendula Babycreme. Diese Creme benutze ich gerne auch einfach mal so als zusätzliche Pflege im Windelbereich. Spätestens aber wenn ich eine leichte Rötung im Windelbereich meiner Kinder feststellte, trage ich die Calendula Babycreme auf und lege auch immer noch ein Stück Heilwolle dazu. Darauf schwöre ich, denn bereits am Folgetag sieht der Windelbereich wieder total normal aus, spätestens jedoch am zweiten Tag. Das Ergebnis ist bis zum heutigen Tag, dass meine Kinder bisher kein einziges Mal geweint haben vor Schmerzen, weil ihr Baby Popo ganz wund war.

Mit oder ohne Badezusatz das Kind baden?

Da Savannah dazu neigt, gerne das Badewasser zu trinken, verzichte ich auf einen Badezusatz. Das heißt, Savannah und Silas planschen in ihrer Badewanne frei von Badezusätzen. Sobald meine beiden Wasserraten eingeseift werden landet das Babyshampoo natürlich ins Badewasser. An dieser Stelle möchte Savannah dann meistens jedoch raus aus der Badewanne und nur Silas möchte noch in der Badewanne bleiben. Als Shampoo und Dusche nutze ich hier übrigens die Marke Hipp Sensitive.

Braucht mein Baby eine Gesichtscreme?

In aller Regel nein. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Die kenne ich selbst zu gut. Savannah neigt z. B. in den Wintermonaten durch die trockene Heizungsluft zu leichten Rötungen im Gesicht oder auch zur trockenen Haut. Gute Erfahrungen habe ich hier mit Eubos Haut Ruhe gemacht.

Mein Baby hat trockene Haut, was hilft?

Savannah und Silas hatten als Baby ziemlich trockene Haut, vor allen Dingen an den Beinen. Diese trockenen Stellen verschwinden tatsächlich eines Tages von ganz alleine. Wer auf der Suche nach einer wirklich guten Creme ist, dem sei hier die Linola Fettcreme, die es auch als Ölbad gibt, empfohlen. Seinerzeit hat sie mir der Kinderarzt auf Rezept ausgestellt, so dass ich weder für die Creme noch für das Ölbad etwas bezahlen musste. Vielleicht an dieser Stelle ein nützlicher Tipp!

Mein Baby hat Kopfgneis, was kann ich tun?

Savannah und Silas hatten als Baby auch Kopfgneis (nicht zu verwechseln mit Milchschorf). Auf ihrer Kopfhaut, im Bereich der Haare, sah man immer wieder kleine schuppenartige Bereiche. Von der Farbe her wirkten sie weiß-gelb und fielen mir in den ersten Wochen gar nicht so auf, da die Haare meiner Kinder relativ hell waren. Meine Mutter war es, die mich dann mehrfach auf den, sie sagte dazu Milchschorf, ansprach. Irgendwann war ich dann ziemlich genervt, was dazu führte, dass mich der Kopfgneis meiner Kinder dann doch störte und ich immer wieder auf ihren Kopf schauen musste. Der Kinderarzt verschrieb mir dann ein Privatrezept für Loyon, welches bei schuppigen Hauterkrankungen angewandt wird. Loyon kann ich wirklich nur empfehlen. Die Behandlung war relativ einfach und der Kopfgneis ließ sich ganz einfach aus den Haaren meiner Kinder herauskämen. In aller Regel muss man aber gar nichts tun, denn der Kopfgneis soll von ganz alleine verschwinden.

Zeigt her eure Hände, zeigt her eure Füße

In den ersten Wochen schneidet man für gewöhnlich noch nicht die Finger- oder auch Fußnägel des Babys, da diese noch sehr weich sind. Dann jedoch sollte man regelmäßig die Finger- und auch Fußnägel schneiden, und sie nicht zu lang werden lassen. So verletzt sich das Baby nicht. Hierfür gibt es spezielle Baby-Nagelscheren, die rund sind. Es ist wirklich erstaunlich wie schnell gerade die Fingernägel wachsen. Habt ihr auch das Gefühl, dass die Fingernägel eurer Kinder viel schneller wachsen, als eure eigenen? Jede Woche schneide ich die Fingernägel meiner Zwillinge und vermindere so das Verletzungsrisiko, dass sie sich untereinander versehentlich beim Spielen kratzen.

Ein Wattestäbchen zum Reinigen der Ohren?

Auf eigenes Risiko! Tatsächlich könntest du durch die Nutzung eines Wattestäbchen das sehr sensible Trommelfell deines Kindes verletzen, und schiebst damit das Ohrenschmalz weiter ins Ohr. Am besten reinigst du die Ohrmuschel deines Kindes mit einem leicht angefeuchteten Wattepad. Alternativ kannst du auch Babywattestäbchen benutzen, die dicker als normale Wattestäbchen sind. Achte bitte auch auf den Bereich hinter den Ohren. In der kleinen Falte sammeln sich gerne auch mal Milchreste.

Wie reinige ich am besten die Nase meines Babys, z. B. bei Schnupfen

Bei zu viel Nasensekret oder einer verstopften Nase habe ich immer Kochsalzlösung benutzt. Mit den Pumpball-Nasensaugern kam ich persönlich gar nicht klar.  Jetzt im Kleinkindalter bin ich allerdings ein totaler Fan von den elektrischen Nasensaugern, wie z. B. der von Olaf. Mit ihm ist es mir möglich vor allen Dingen den festsitzenden zähen Rotz meiner Kinder einzusaugen, bevor ich dann Nasenspray benutze. Ich bilde mir ein, dass es mir so gelingt, dass meine Kinder schneller wieder eine freie Nase haben.

Wie sieht es eigentlich aus mit Babys Zähnchen?

Bis der erste Zahn sichtbar wird kann es eine ganze Weile dauern, es kann aber auch schnell gehen. Silas hatte schon mit vier Monaten die ersten Zähne. Allerdings sah ich das Thema Zähneputzen bis dato noch ganz entspannt. Ab und an reinigte ich die Zähne mit einer Art Fingerling. Heute ist das natürlich ganz anders. Savannah und Silas putzen ihre Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und haben hierbei immer sehr viel Spaß beim Zähne putzen. Als Alternative zur Zahnpasta nutzen wir als Zahnputz-Anfänger noch ein  Kinder-Zahngel. Hier kommt wieder Weleda ins Spiel.

Das sind meine zehn Tipps in Sachen Babypflege. Vielleicht ist ja auch für dich ein nützlicher Tipp dabei? Falls ja, dann würde ich mich freuen, wenn du mir einfach unter diesem Post ein Feedback da lässt. Wir dürfen auch gerne unterschiedlicher Meinung sein, auch das darfst du gerne hier posten. Ebenso hinterlasse mir doch ein Feedback, wenn auch du einen sinnvollen Beitrag in Sachen Baby- oder Kleinkindpflege hast.

Schau dich auch mal bei baby-walz um, denn hier erhälst du weitere tolle Tipps rund um dein Kind.

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SOS – Eine große und lange Krankheitswelle mit Zwillingen

Es ist für mich das größte Glück eine Zwillingsmama zu sein. Für mich sind Zwillinge einfach besondere Kinder. Ich genieße es sehr meinen Kindern beim gemeinsamen Spielen zuzusehen. Immer wieder bin ich gerührt, wenn das unsichtbare Band, welches auch meine Zwillingskinder miteinander verbindet, für mich als Mama sichtbar wird.

Diese und weitere schöne Momente aus meinem Mama-Alltag lassen mich immer wieder auch die stressigen Phasen vergessen, die die Erziehung zwei gleichaltriger Kinder mit sich bringen. Diese Phasen kennen wir Mamas doch alle oder? Überhaupt ist das Wort PHASE das Wort schlechthin in unserem Mama-Wörterschatz, wie ich persönlich finde.

Dabei frage ich mich, wie oft sich unsere Kinder in den ersten Jahren in irgendeiner Phase befinden?! Das Kind zahnt, befindet sich im Wachstum oder hat irgendeinen Entwicklungsschub, und selbstverständlich kennen wir inzwischen sein trotziges Verhalten nur zu gut. Als Savannah und Silas den ersten richtigen Schub hatten, und das zeitgleich wie es oft bei Zwillingen der Fall ist, war ich nervlich ziemlich am Ende. In dieser Phase konnte ich meinen Kindern einfach nichts recht machen und die Nächte waren das reinste Desaster. Ich lernte die Schattenseiten der Mama-Welt kennen und versuchte mich mit mehr Koffein am Tag halbwegs munter zu halten. Dabei stellte sich eine Art Routine ein und die wiederkehrenden Phasen meiner Kinder wurden fast schon zur Normalität in meiner Mama-Welt. Schließlich durchlief auch ich als Mama diverse Phasen und war nicht immer gut gelaunt.

Meine Mama-Welt stand völlig auf den Kopf

Als jedoch das erste Mal eines meiner Kinder erkrankte, stellte sich meine Mama-Welt völlig auf den Kopf. Darauf war ich einfach nicht vorbereitet! Niemand hatte mir gesagt, wie du dich als Mama von einem kranken Kind fühlst. Immer wieder sprachen die Mütter um mich herum von den Phasen ihrer Kinder, und ja…auch mal, dass das Kind krank sei, aber NIEMAND sprach über seine Gefühle. Niemand sagte zu mir, welches lähmendes und betäubendes Gefühl von einem Besitz nimmt, wenn man seinem kranken Kind dabei zusehen muss, wie es leidet. Wie hilflos man sich als Mama fühlt.

Um mein Mama-Herz hatte sich ein großer dunkler Schatten gelegt und ich war so unglaublich traurig. Meine Gedanken drehten sich um mein Kind. Es musste ihm einfach besser gehen. So versuchte ich Silas ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern, denn ich bildete mir ein, dass mein kleiner Schatz dann sicherlich wieder auf den Weg der Besserung sei. Das gelang mir jedoch nicht und ich versuchte das inzwischen große Wirrwarr  in meinem Kopf zu ordnen. Dabei sagte ich mir, es ist nur Fieber, Husten und Schnupfen. Also im Grunde genommen nichts Dramatisches, und es würde ihm sicherlich ganz bald wieder besser gehen. Dennoch war ich ziemlich niedergeschlagen und fühlte eine große Leere in mir.

Warum bloß ging es ihm so schlecht???  Das konnte ich nicht akzeptieren und ignorierte die Tatsache, dass auch ich mich bei einer starken Erkältung oder auch Grippe ziemlich mies fühlte. Die Folge war, dass ich meinem Kind mit Essen und Trinken hinterher lief. Würde er einen großen Bissen zu sich nehmen und ausreichend trinken, dann wäre alles halb so schlimm, und sei als ein gutes Zeichen zu deuten.

Tja nur es läuft nicht immer alles nach dem Mama-Wunschkonzert und unsere Kinder werden auf Knopfdruck wieder gesund und munter.

SOS – Eine große und lange Krankheitswelle mit Zwillingen

Als meine Zwillinge das erste Mal gleichzeitig erkrankten, verdunkelte sich meine Mama-Welt schlagartig. Bis dato hatte ich keine Ahnung, was für ein Chaos ausbrechen kann, wenn das passiert. Nichts schien mehr zu funktionieren, auch wenn ich versuchte unseren Haushalt halbwegs auf Vordermann zu bringen. Ich hatte einfach nicht genügend Hände, um auf der einen Seite die Wohnung zu putzen, und auf der anderen Seite meine Kinder in den Armen zu halten. Jeder für sich forderte seine Mama-Kuschelzeit ein und bei kranken Kindern kann das schnell einen ganzen Tag bedeuten. So war ich für Savannah und Silas Tag und Nacht zur Seite und tat mein Bestes.

Nicht jedoch für mich! Mein Körper lief auch Hochtouren, obwohl ich mich sehr schlechte ernährte, denn ich aß fast nur noch Süßigkeiten. Abends, als die Zwillinge schliefen, griff ich oftmals erschrocken zum Wasserglas, denn ich stellte fest, dass eine Tasse Kaffee am Morgen bis dato die einzig eingenommene Flüssigkeit war. Das war ganz und gar nicht vernünftig, aber ich funktionierte und nur das zählte für mich als Mama. Es gab also kein  SOS, der Ruf nach Hilfe. Dieser Gedanke kam mir gar nicht erst in den Sinn. Mein Mann war selbständig und meine Eltern eben nicht mehr die Jüngsten. Irgendwie kam ich schon alleine klar. Als Zwillingsmama hat man ohnehin eine unglaubliche Mama-Power! Das stand außer Frage. Selbst als die lange Krankheitswelle um die Weihnachtszeit herum nicht abebben wollte, stand ich als Zwillingsmama eisern in meiner Position und strotze dieser Welle nur so entgegen.

SOS – Als Mama darfst du einfach nicht krank werden

Doch das passierte!  Es fing an mit Halsschmerzen und Schüttelfrost. Wenige Tage später hatte ich die Mandelentzündung meines Lebens. Alles war vereitert und ich hatte überall Risse und Blasen im Mund- und Rachenraum und wahnsinnige Schmerzen. Silas hatte erst eine starke Herpangina und eine Woche später einen zusätzlichen Atemwegsinfekt, so dass ich mich sicherlich bei ihm angesteckt hatte. Der Gedanke, selbst zum Arzt zu gehen, kam mir zwar in den Sinn, aber dann hätte ich SOS rufen müssen, damit jemand auf Savannah und Silas aufpasst, und das wollte ich nicht. Heute kann ich sagen, dass ich wirklich schön blöd war. Die Mandelentzündung bekam ich tatsächlich in den Griff, indem ich täglich mehrmals mit Meersalz gurgelte, was gerade bei den offenen Stellen im Mund- und Rachenraum sehr schmerzhaft war, aber meine Mandeln in den Normalzustand zum Schrumpfen brachte. Kaum war das passiert, bekam ich Schüttelfrost. Nicht einmal am Tag, sondern ich hatte ca. drei bis vier starke Schübe am Tag und das Ganze fast eine Woche lang. An manchen Tagen war ich völlig lahm gelegt, da der Schüttelfrost mehr als zwei Stunden am Stück anhielt.

Es musste eine SOS her und mein Mann musste ein paar Kundentermine absagen, um bei den Kindern zu sein. Die waren natürlich immer noch krank. Es kam irgendwie ständig etwas hinzu und ich war einfach nur noch am Ende. So schleppte ich mich eines Morgens zum Hausarzt, der mir erst was auf pflanzlicher Basis verschreiben wollte. Der Witzbold! Hatte ich nicht gesagt, dass ich zwei kleine Kinder zu Hause habe, und funktionieren muss? Ich verlangte nach Antibiotika und tatsächlich nach drei Tagen wurde der Schüttelfrost allmählich weniger und mir ging es allmählich besser.

Als Mama hast du eine Arschkarte wenn…

An dieser Stelle tut es mir leid, wenn ich das jetzt so radikal sagen bzw. schreiben muss, aber mein Beitragsbild passt sooo gut zu diesem Post vom heutigen Tag. Es ist mir egal, wenn ich an dieser Stelle mit meiner Meinung ganz alleine da stehe. Vielleicht ist das aber doch nicht der Fall?

Wir Mamas leisten alle einen großartigen Job, aber nicht immer läuft unser Leben ganz nach Plan. Eben nicht nach dem Mama-Wunschkonzert.  Es gibt Momente in unserem Leben, wie eben diese.

Tagsüber können wir uns nicht erholen, da wir funktionieren müssen. Keiner macht unseren Haushalt macht, und all die anderen Dinge, die noch erledigt werden müssen. Nachts ist an ein Durchschlafen erst gar nicht zu denken. Immer wieder werden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Morgens im Spiegel fühlen wir uns um Jahre gealtert und irgendwie zwickt die Hose um die Beine herum. Wir bekommen es einfach nicht in den Griff uns in diesem Ausnahmezustand halbwegs vernünftig zu ernähren.

In diesem Ausnahmezustand befinde ich mich übrigens seit mittlerweile 7 Wochen. Ich könnte heulen!

Savannah und Silas waren bisher selten krank, aber momentan ist einfach der Wurm drin. Am liebsten würde ich diesen Wurm augenblicklich zermatschen. Bloß weiß ich nicht, wo er sich genau versteckt.

Dieser Blogpost ist meine aktuelle Arschkarte und *sorrynotsorry. Hier kann ich nichts in Watte packen oder schön reden. Das überlasse ich gerne anderen Mamis, aber vielleicht spricht dir dieser Post gerade aus der Seele?

Eben, weil er einfach authentisch ist und die Schattenseiten des Mamasein auf den Punkt bringt. Das Wetter ist zur Zeit nämlich auch so eine Sache.  Es macht mich total mürbe und mein Mama-Gemüt ist sehr angeknackst.

Dieser Beitrag wurde übrigens mit X Unterbrechungen fertiggestellt. Seitdem die Kinder krank sind schlafen sie zu Mittag weniger gut. Das ist einfach kein Normalzustand. Wann bitte zieht diese Krankheitswelle von dannen?

Derweil verteile ich weiterhin Arschkarten – ja sogar auf Instagram.

Was macht ihr Schönes?

 

Flaschenfrei die Zweite – Mama weg mit den Babyflaschen

Mama weg mit den Babyflaschen oder schauen wir etwa aus wie ein Baby?

Seufz… Schon lange sind meine Zwillinge Savannah und Silas keine Babys mehr. Tatsächlich ist das Tragen einer Windel noch das Einzige, was sie mit einem Baby gemeinsam haben. Lange Zeit waren meine Kinder Flaschenkinder und das vertraute Trinken aus ihren Babyflaschen ließ sie für mich als Mama immer noch ein Stück Baby sein. Ausschließlich in meinen Armen eingekuschelt tranken sie ihre Milch aus ihren Babyflaschen und wirkten dabei auf mich zart und zerbrechlich. Inzwischen waren sie so groß geworden und aßen schon lange Zeit vom Familientisch. In diesen Momenten blendete ich diese Tatsache jedoch aus. Ich hielt meine Babys in den Armen und ließ dabei gedanklich die Zeit Revue passieren.

Als Savannah dann mit 15 Monaten von heut auf Morgen regelrecht ihre Flasche verweigerte war es als würde mich ein Riesen-Gong aus meiner Mama-Traum-Welt reißen.

Mama! Ich bin kein Baby mehr!

Ihre gesetzten Signale waren unmißverständlich. Savannah konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht laufen, aber sie krabbelte vor mir, besser gesagt der Babyflasche, davon. Sie weinte und schüttelte dabei energisch den Kopf. Die Signale waren mehr als unmißverständlich, aber ich wollte sie erst nicht wahrhaben. Erst als ich dann doch kapitulierte und meiner Tochter ein Butterbrot in die Hand drückte, und sie mich dabei glücklich anstrahlte, erkannte auch ich was sie mir eigentlich durch ihr Verhalten sagen wollte. Auf den Punkt gebracht nämlich: Mama! Ich bin kein Baby mehr!

Flaschenfrei die Zweite

Bei Silas gab es kein Riesen-Gong, der mich aus meiner Mama-Traum–Welt zog. Er trank von Tag zu Tag einfach weniger Milch aus seiner Flasche und ich musste viel wegschütten. So reduzierte ich immer mehr die Trinkmengen morgens und abends. Als ich immer noch Milch wegschütten musste, ließ ich die abendliche Milch einfach weg, und schaute wie Silas darauf reagierte. Es war ihm einfach egal und satt und zufrieden schlief er die Nächte weiterhin durch. Eines Morgens lief er nach dem Aufstehen direkt zu unseren Hochstühlen und  zog einen Stuhl zu sich heran. So setzte ich Silas in seinen Hochstuhl und ohne lange überlegen zu müssen, gab ich ihm ein Butterbrot in die Hand, und er aß es. Das war im November letzten Jahres mit 17 Monaten.

Juhu endlich flaschenfrei

Einige Tage später sorgte ich für viel Platz in einen der Küchenschränke. Unglaublich, wie viel Platz allein nur Babyflaschen einnehmen können. Ohne zu zögern sortierte ich all diese Fläschchen aus und damit auch die letzten Spuren Pre-Milch,

Seitdem beobachte ich meine Zwillinge jeden Morgen beim Frühstücken und sehe schon lange keine Babys mehr. Ich sehe glückliche und zufriedene Kleinkinder, die mittlerweile schon 19 Monate alt sind.

 

 

Weihnachten mit Kindern – da darf der Baum nicht fehlen

Der 2. Weihnachtstag – Mama’s Resümee

Weihnachten mit Kindern ist einfach nur schön. Man erlebt die Weihnachtstage viel bewusster. Immer wieder gab es Momente an diesen Weihnachtstagen, an denen ich mich an meine eigene Kindheit zurückerinnern musste. Ich erinnere mich, dass für mich das Warten aufs Christkind und damit auf die Geschenke eine gefühlte Ewigkeit dauerte. Die Zeiger der Uhr wollten sich einfach kaum vorwärts bewegen. Wann endlich erklang das Kling Glöckchen klingelingeling aus der verschlossenen Wohnzimmertüre? Wann endlich hat das Christkind die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gelegt?

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der darf einfach nicht fehlen!

Ein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der Weihnachtsbaum gehört definitiv zum Weihnachtsfest, wenn man Kinder hat. Erst dann wird es so richtig weihnachtlich in der guten Stube und das Glänzen in den Kinderaugen, wenn sie zum ersten Mal den geschmückten Baum sehen, ist einfach nur schön. Wir haben unseren Weihnachtsbaum am Abend vor Heiligabend aufgestellt. Einen künstlichen Weihnachtsbaum, wie schon im letzten Jahr. Sobald meine beiden Weihnachtswichtel etwas größer sind, und damit Weihnachten noch bewusster erleben, werden wir als Familie gemeinsam einen echten Weihnachtsbaum aussuchen. So ist zumindest der Plan.

Als Savannah und Silas den leuchtenden Weihnachtsbaum am Heiligabend direkt als erstes nach dem Aufstehen entdeckten, blieben sie auf einmal ganz erstaunt stehen. Ein paar Sekunden später zeigten sie mit ihren Zeigefinger Richtung Baum und ich erklärte ihnen, dass es unser Weihnachtsbaum sei. Erst ein paar Stunden später, nachdem der Baum immer wieder von Beiden aus sicherer Reichweite begutachtet wurde, kamen sie näher. Sie berührten ganz zaghaft die Weihnachtskugeln und die Lichter am Baum und pünktlich zur Bescherung am Abend, wurden sie mutiger, und es purzelte tatsächlich die ein oder andere Weihnachtskugel vom Baum herunter. Puh...ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass unser Weihnachtsbaum noch umkippen würde, denn Savannah und Silas sind zwei sehr lebendige und neugierige Kinder, aber ich bin doch erstaunt, wie artig und brav die Beiden doch sind.

Meine Kinder, die schon so groß geworden sind. Wo ist bloß die Zeit geblieben? Letztes Jahr an Weihnachten waren sie noch Babys und schenkten dem Weihnachtsbaum keinerlei Beachtung. Dieses Jahr ist Weihnachten ganz anders. Ja, es weihnachtet. Dabei muss ich lächeln, denn nächstes Jahr Weihnachten werden Savannah und Silas diese besonderen Tage im Jahr noch bewusster erleben und somit wahrnehmen. Ich lächle, da ich mich bereits jetzt auf all diese besonderen Weihnachtstage mit meinen Kindern freue, obwohl gerade erst Weihnachten ist.

Weihnachten mit Kindern – einfach nur schön

Weihnachten mit Kindern ist einfach unbeschreiblich schön. Man wird selbst wieder zum Kind und taucht dabei ein in alte Kindheitserinnerungen. Tatsächlich, so geht es mir zumindest, bin ich an den Weihnachtstagen auch achtsamer und dankbarer. Erfreue mich mit meinen Kindern an vielen kleinen Dingen, die vorher weniger Wertschätzung erfahren durften. Geht es euch auch so?

In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein wunderbaren 2. Weihnachtsfeiertag. Savannah ist nämlich gerade aus dem Mittagsschlaf erwacht und wir genießen jetzt weiter unsere gemeinsame Zeit als Familie – weit weg vom Trubel, der Hetze vom Alltag, ganz besinnlich auf unsere Art und Weise.

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Flaschenfrei – wenn dein Kind seine Babyflasche verweigert

“Mama, ich bin doch kein Baby mehr!”

Wäre Savannah nicht erst 15 Monate alt und könnte sie sprechen, so wäre ich mir zu 100 % sicher, sie würde diesen Satz zu mir sagen. Mit 15 Monaten weiß die kleine Maus nämlich genau was sie möchte und was nicht.

Als sie jedoch vor 19 Tagen morgens ihr Fläschchen verweigerte war ich mir dennoch sehr unsicher. Bis zu diesem Zeitpunkt bekamen meine Zwillinge morgens ihre Pre-Milch und abends vorm Einschlafen. Was war da los? Auf meiner Stirn hatte sich ein großes Fragezeichen einen Platz verschafft und schon kamen die ersten Fragen, die ich systematisch abarbeitete.

“Zahnt sie vielleicht?” Ich überlegte. Eigentlich nicht. Vorne hatte sie bereits alle Schneidezähne, da kann gar nichts weh tun. Hinzu kam, dass sie gar nicht erst die Flasche in den Mund nahm.

“Hat sie vielleicht Schluckbeschwerden? Ist sie krank?” Ich überlegte abermals. Puh….

“Vielleicht hat sie einfach noch keinen Hunger?” Das wäre mir neu…

So stand ich da mit der fertig angerührten Milchflasche und grübelte. Na gut, dann bekommt Silas erst eimal seine Milch. Das ist wirklich ein Vorteil als Zwillingsmama kann ich euch sagen. Wenn man das Trink- oder Essverhalten seiner Zwillinge gut kennt, so gibt es wenig Reste. Als Silas jedoch seine Milchflasche leer getrunken hatte, stand ich immer noch vor dem gleichen Problem. Savannah wollte einfach nicht trinken. So trug ihr einen Zahnungsgel auf und versuchte es erneut. Sie zahnte definitiv nicht. Ihre Flasche wollte sie immer noch nicht. Vielleicht ja doch Schluckbeschwerden….Für den Hals- bzw. Rachen hatte ich auch ein tolles Gel zur leichten Anwendung, was aber auch nichts brachte.

In der Zwischenzeit wurde sie verständlicherweise ziemlich garstig. Ich kapitulierte, setze sie in ihren Hochstuhl, und gab ihr ein ein Butterbrot in die Hand, welches ich in der Zwischenzeit vorbereitet hatte.

Tja…und was soll ich sagen? Sie biß voller Freude und dabei genüsslich in ihr Brot. Dabei strahlte sie wie ein Honigkuchenpferd und hörte nicht auf zu essen.

“Mama, ich bin doch kein Baby mehr!” Nein, das ist sie wirklich nicht mehr *lach*.

Dennoch versuchte ich in den darauffolgenden Tagen immer wieder ihr die Milchflasche anzubieten. Nicht aus Gewohnheit oder weil es einfacher ist, sein Kind so satt zu bekommen, sondern weil ich dachte, es sei nur eine Phase. Wie oft haben unsere Kinder Phasen etc., in denen sie halt anders sind als gewohnt?! Hinzu kam, dass sie tatsächlich wenige Wochen zuvor auch mal ihr Fläschchen verweigert hatte, jedoch nur für ca. 3 Tage.

Dieses Mal war ihr Verhalten jedoch total anti. Sie ergriff sofort die Flucht, als sie mich mit der Milchflasche näher kommen sah. Das brachte mich jedes Mal zum Lachen. Das Verhalten war wirklich sehr anti gegenüber ihrer Milchflasche, die dann natürlich Silas bekam.

Heute sind wir also bereits 19 Tage flaschenfrei. Es war am Anfang wirklich ungewohnt, denn ich überlegte, wie ich sie am besten satt bekomme. Was bekommt sie stattdessen zum Frühstück und was zum Abendbrot? Zum Glück ist sie eine sehr gute Esserin, isst scheinbar alles, und dadurch macht sie es mir sehr einfach. Zum Frühstück bekommt sie mal ein Butterbrot, mal einen Joghurt oder Müsli mit frischem Obst. Mittlerweile kann sie auch richtig toll aus einem Strohhalmbecher trinken, so dass ich mir auch keine Sorgen machen muss, dass sie nicht genügend trinkt.

Silas braucht noch seine Pre-Milch morgens und abends. Er ist total verschmust und kuschelt gerne. Daher denke ich, dass er noch einige Zeit länger sein Fläschchen braucht. So eine Milchflasche hat halt was Vertrautes und Geborgenes bei Flaschenkindern. Meine persönliche Meinung ist, dass Babys oder Kleinkinder die oft die Nähe und Wärme von Mama oder Papa suchen länger an ihrer Milchflasche festhalten.

Was denkt ihr? Wie sind hier eure Erfahrungen?

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

Der erste Geburtstag

Am 03.06. feierten Savannah und Silas ihren allerersten Geburtstag. Na ja feiern ist übertrieben, aber ihr wißt ja, wie ich das meine. Mit einem Jahr sind die Beiden natürlich noch viel zu klein, um überhaupt verstanden zu haben, dass sie am 03.06. vor einem Jahr geboren sind. Für Savannah und Silas war es ein Tag wie jeder andere. Dank der Geburtstagsdeko jedoch bunter. Süßer durch einen Geburtstags-Muffin. Lustiger, dank einem Animationsteam bestehend aus Mama, Papa, Oma und Opa.

Der erste Geburtstag – Unsere Zwillinge sind nun 1 Jahr alt

Wir haben den Geburtstag von Savannah und Silas mega-klein gefeiert. Ein wenig Schamesröte steigt mir dabei ins Gesicht, denn je näher der Geburtstag der Beiden rückte, um so mehr wurde ich mit Mega-Geburtstags-Party-Fotos anderer Mamis überhäuft. Nicht absichtlich natürlich, aber ich brauchte z. B. nur Facebook oder Instagram öffnen und “peng”… da waren sie. Die Mamis die den Geburtstag ihrer Babys Upload für Upload online zelebrierten. Auf diesen Geburtstagsfotos platzte die Geburtstags-Party regelrecht aus allen Nähten. Unglaublich, wie groß, schrill und bunt zum Teil der erste Baby-Geburtstag gefeiert wurde. Manchmal überkam mich der Gedanke, dass ich mich inmitten eines Konkurrenzkampfes unter Mamis befand, so nach dem Motto “schaut her, unsere Geburtstags-Torte ist viel größer, schaut her…, schaut her…”. Oh nein…ich bin bzw. war nicht neidisch.

Ich habe mich bewusst gegen eine größere Geburtstags-Party entschieden und wenn ich hier von Schamesröte schreibe, dann nur deshalb, weil ich schon ab und an dachte, ob ich den Geburtstag unserer Zwillinge hätte größer und bunter feiern sollen. Als Mama wünscht man sich für seine Kinder eben nur das Beste – einen wunderschönen Geburtstag miteingeschlossen. Den hatten Savannah und Silas allerdings und er verlief total entspannt und stressfrei trotz gepackter Reisekoffer. Während andere Mamis den Geburtstag ihrer Kleinen bereits Wochen vorher planten und eifrig an der Geburtstagsdeko bastelten, war unser zweiter Familienurlaub bereits gebucht. Ich entschied mich bewusst gegen eine große Geburtstagsparty und bewusst Wochen zuvor für einen Familienurlaub direkt im Anschluss an den Geburtstag meiner Kinder.

Ich wollte nicht DIE Geburtstagsparty

So wie viele andere Mamis sie zum 1. Geburtstag ihres Kindes zelebrieren. Für meine Kinder wird es diese Geburtstagsparty noch geben.

Nein, ich wollte einen für uns als Familie perfekten Tag und dieser Tag sollte nicht am 03.06. abrupt im Alltag verstummen, sondern noch weitere Tage nachklingen.

So besonders war für mich der erste Geburtstag meiner Kinder, dass er gleich aus einer Schleife mehrerer wundervoller Mama-Papa-Savannah-Silas-Tage-Momente – aus gemeinsamer Zeit – bestehen sollte. Natürlich gab es auch die obligatorischen Geburtstags-Geschenke für Savannah und Silas, aber das größte Geschenk, welches wir unseren Kindern geben können ist einfach Zeit für sie zu haben.

Denkt ihr nicht auch?

 

Es ist hier gerade ganz leise und ich höre mein Mama-Herz laut schlagen. Der Beat passt zu meinen Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen, und die sich an Savannah und Silas richten.

Zeit ist immer auch Lebenszeit, und während die Liebe zu euch bis über den Tod hinausgeht, so ist die gemeinsame Zeit, in der ich euch als Mama begleiten darf, zeitlich begrenzt. Daher kann es und wird es für mich nichts Schöneres, Kostbareres und Wertvolleres als die Zeit selbst geben, die ich mit euch verbringen darf.
Jede Sekunde, jede Minute, Stunde, Wochen, Monate und hoffentlich viele viele gemeinsame Jahre. In unendlicher Liebe und Dankbarkeit, Mama 

Drei-Tage-Fieber – Es kommt so schnell wie es geht

Oh ich weiß. Mit den Fotos unter diesem Post werde ich keinen Fotowettbewerb gewinnen können, aber wer denkt schon, dass ich das möchte?

Ich möchte gerne meine Erfahrungen schildern und Fotos sind hier doch sehr hilfreich. Dabei fällt mir oft auf, dass wenn ich selbst nach Erfahrungswerten anderer Mütter bei Google forsche, mir oftmals Fotos fehlen.

Du hast also die Vermutung, dass dein Kind das Drei-Tage-Fieber hat? Dann lese gerne weiter und schaue dir die Fotos von Savannah in Ruhe an. Gerne kannst du mich direkt kontaktieren, falls du hierzu Fragen hast. Ich helfe gerne. Daher auch dieser Post.

Das Drei-Tage-Fieber – So verlief es bei uns

Ohne einen Arzt aufgesucht zu haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass wir es diese Woche mit dem Drei-Tage-Fieber zu tun hatten. Das Drei-Tage-Fieber kam bei Savannah so urplötzlich, wie es auch wieder abgeklungen ist. Am vergangenen Samstag bemerkte ich erstmalig erhöhte Temperatur bei meinem Mädchen. Da es später Abend war und die Kleine ganz ruhig schlief, ließ ich sie auch weiterschlafen, ohne die Temperatur zu messen. Das Fieber sank dann auch von ganz alleine und am Sonntag war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich mir eine erhöhte Temperatur bei der Kleinen nicht nur eingebildet hatte.

Am späten Nachmittag jedoch fühlte sie sich wieder ziemlich warm an. Sie war etwas quengelig, aber das musste nicht unbedingt auf das Fieber zurückzuführen sein. Nach 17:00 Uhr lag die Temperatur tatsächlich über 39 Grad und ich gab Savannah Fiebersaft. Vielleicht hatte sie ja doch Schmerzen. Am anderen Morgen war ihre Temperatur wieder ganz normal, aber weiter im Tagesverlauf stieg sie wieder. Es war jedoch nur eine leicht erhöhte Temperatur von 37.8 zu messen und am anderen Tag war tatsächlich der Spuk schon vorbei.

Das Verhalten von Savannah während dieser drei Tage war völlig normal, bis auf besagte quengelige Phase am Sonntag, wo die Temperatur am höchsten war.

Zwei Tage später hatte sie überall an ihrem Kopf kleine rote Punkte/Flecken und weiter unten am Hals fand man sie auch vor, wenn auch eher vereinzelt. Sorgen machte ich mir im ersten Moment nicht wirklich, da sich Savannah total normal verhielt. Natürlich bin ich als Mama auch in einer typischen Mama-WhatsApp-Gruppe und ich kann nur sagen, wenn ihr noch in keiner seid, ich finde sie äusserst praktisch. Wichtig ist aber natürlich, dass man sich aneinander versteht und die Gruppe aktiv ist. Zum Thema aktiv sein….nein, nein…wir whatsappen zwar regelmäßig, aber alles hält sich im Rahmen.

Sonst käme ich ja gar nicht zum Bloggen *lach*. Jedenfalls gab mir eine Mutti aus dieser Gruppe den Tipp, dass es sich um das Drei-Tage-Fieber handeln könnte. Hier käme es nach dem Fieber zu einem Hautausschlag. Ich sollte mal über die Stellen streichen, werden sie weiß, sind die Gefäße nur durch einen Infekt geweitet und es ist nur oberflächlich. Das war bei Savannah der Fall. Am darauffolgendenTag war der Ausschlag im Bereich des Kopfes etwas besser, aber dafür war jetzt ihr Rücken und ihre Brust und der Bauch übersät mit Flecken.

Am nächsten Tag, und damit meine ich tatsächlich heute, ist sie wieder hübsch anzusehen. Natürlich war sie es für mich als Mama die ganze Zeit über, aber anhand der Fotos hier versteht ihr sicherlich was ich damit sagen möchte. Das erste Bild in dieser Collage zeigt die Flecken an ihrem Kopf am ersten Tag, das Bild danach am zweiten Tag und dann kommt der Hautausschlag an Rücken und an der Brust, sowie ein Foto vom heutigen Tag.

Dr. Google hat mir bei meiner Recherche zum Drei-Tage-Fieber verraten, dass es sich bei dieser Kinderkrankheit um eine ansteckende Infektionskrankheit handelt. Es wäre also durchaus möglich, dass sich Silas angesteckt hat. Die Infektion selbst wird durch Herpesviren ausgelöst.

Als Mama ist man doch immer wieder überrascht, was es doch alles so gibt. Kennt ihr das Drei-Tage-Fieber? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich habe zum Glück nicht panisch reagiert. Ich denke es ist immer wichtig zunächst sein Kind zu beobachten. Man stellt dann relativ schnell fest, ob es sich wohl in seiner Haut fühlt. Bei Savannah hatte ich keine Zweifel und habe mir daher den Weg zum Kinderarzt gespart. Hätte sie sich aber aber total anders verhalten, wäre ich nicht so ruhig geblieben, und wäre direkt zum Arzt gefahren.

Genießt den Abend. Das Wochenende steht vor der Tür 🙂

Pampers baby-dry happy pants – im Test

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Eines vorweg. Als Zwillingsmama nimmt man jedes Produkt anders unter die Lupe. Das ist vor allen Dingen bei Windeln so, denn schließlich wickelt man mehrmals am Tag.

Savannah und Silas werden ca. 4 x am Tag gewickelt. Ich wickle also ca. 8 x am Tag. Je mobiler und agiler so ein Baby wird, kann das Wickeln oftmals zum Kraftakt werden. Ich drücke meinen Beiden dann immer ein Spielzeug in die Hand, damit sie ruhig am Wickeltisch bleiben, aber oftmals ist die Situation die, dass wenn ich z. B. Savannah wickle, Silas unter mir an meinen Hosenbeinen zieht. Zur Zeit ist er sehr auf mich fokussiert. Das ist teilweise anstrengend, und daher bin ich immer froh, wenn ich halbwegs in Ruhe und ohne Malheur Savannah die Windel gewechselt habe. Es kommt schon mal vor, dass Silas so sehr an mein Hosenbein zieht, oder versucht in die untere Ablage des Wickeltisches zu klettern, und ich dann so abgelenkt bin, oder gar der Wickeltisch so sehr in Bewegung ist, dass dann mal eine Windel nach unten plumpst. Natürlich geöffnet *seufz*.

Als die Beiden ihren ersten Lebensmonat im Krankenhaus verbrachten waren ihre allerersten Windeln Pampers. Ich habe gerade mal Dr. Google zur Marke Pampers befragt, denn mir war gar nicht bewusst, dass sie in 50er Jahren von einem Herrn Victor Mills ins Leben gerufen wurde. Dieser Victor Mills suchte nach einer einfacheren Lösung seine Enkel zu wickeln. Eine wie ich finde sehr schöne Story.

Die Pampers baby-dry happy pants im Test

So jetzt geht es los. Es handelt sich hierbei um meine persönliche Meinung und Erfahrung. Ich bin Zwillingsmama von einem Mädchen und einem Jungen. Die happy pants in der Gr. 3 sind für ein Körpergewicht von 6 – 11 kg geeignet und ich denke dass Savannah und Silas inzwischen ca. 8 – 9 kg auf die Waage bringen dürften.

Positiv fällt auf

  • Die Windel fühlt sich weich und angenehm auf der Haut an
  • Süße Tiermotive zieren die Windel
  • Ein leicht parfürmierter Geruch geht von der Windel aus. Mich stört er nicht. Ich weiß aber, dass es hier gewaltige Unterschiede zur Marke Pampers gibt. Bei unserem letzten Familienurlaub kauften wir eine Packung Pampers in Nordafrika. Die Windel hatte so sehr nach Parfüm und Chemie “gestunken”, dass wir froh waren, dass der Windelbereich der Beiden keine allergische Reaktionen zeigte. Man weiß ja nie, wieviel Chemie in so einer Einmalwindel ist.
  • Die Windel wird wie ein Höschen angezogen. Das ist bei einem Babymädchen hübsch anzusehen. Hat aber auch einen großen Nachteil, dazu später mehr.
  • Schließt in allen Bereichen schön ab, engt nicht ein, und ist hochgeschlossen. Babystuhl, je nach Kontinenz, kann manchmal echt fies sein. Wie oft durfte ich schon einen der Beiden komplett inkl. Wickelauflage neu einkleiden, da so viel daneben ging. Für mich ist daher ein hoher Bund enorm wichtig.
  • Die Windel wird gut vertragen und engt nicht ein.
  • Man kann die volle Windel an den Seiten aufreißen, alles Andere würde im Desaster enden
  • Bei Savannah hält die Windel am Tag als auch in der Nacht

Negativ fällt auf bzw. empfinde ich als nicht so gut

  • Die Windel verfügt zwar über einen Klebestreifen, mit dem sich die Windel in der Länge nach verschließen lässt, aber ich finde es praktischer eine Windel in der Breite zu schließen, so wie es bei den meisten Windeln der Fall ist. Vielleicht bin ich da altmodisch? Ich finde aber, die Windel ist dann wirklich dicht, und meine Hände bleiben sauber.
  • Ist der Babypo mal wund, und dass wird passieren, egal wie oft man cremt oder auch wickelt, benutze ich ganz gerne mal Heilwolle. Ich finde bei den “normalen” Windeln kann man die Heilwolle viel besser fixieren. Bei den Höschenwindeln verrutscht sie ganz gerne beim Anziehen.
  • Ich bin es irgendwie gewohnt die Beiden liegend zu wickeln und finde man kann mit den normalen Windeln das Baby viel besser fixieren (damit es nicht strampelt). Es also anziehen. Bei den happy pants müssen die Füße erst einmal durch die entsprechende Öffnung. Ich kann euch sagen, wenn das Baby viel strampelt, ist das gar nicht so einfach. Wickelt man sein Baby jedoch im Sitzen, funktioniert das mit den Pants prima.
  • Bei Silas halten die Windeln nicht. Nach gut 2 1/2 Std. ist er bereits am Tag nass. Bisher hatte ich bei der Marke Pampers und Silas nie ein gutes Händchen bzw. ein trockenes Baby.

Mein großes Aber und abschließendes Fazit

Meine Zwillinge sind jetzt 10 Monate und ich finde die Höschenwindeln für größere Babys bzw. Kleinkinder geeigneter, wenn man z. B. nicht mehr so oft wickeln muss oder wenn man dabei ist, sein Baby ab einem gewissen Alter trocken zu bekommen. Da ist das super-praktisch. Höschenwindel kurz runter ziehen und auf das Töpfchen setzen oder aber im Sommer, am Strand etc. Also immer dann, wenn das Baby so wenig wie möglich trägt, ist die Windel im Stehen schnell angezogen. Wer sein Baby halb wickelt, so wie ich, hat keine Freude an den happy pants. Meistens tragen Savannah und Silas eine lange Hose oder Strumpfhose.

Gerade bei zwei Babys habe ich nicht die Zeit, die Hose oder auch Strumpfhose, jedes Mal vollständig auszuziehen. Ich ziehe die Hosenbeine also nur halb runter und lege die neue Windel um. Das geht super-schnell. Müsste ich der happy pants von Pampers eine Note geben. Wäre es wohl ein befriedigend, eben, weil Silas bei anderen Windelmarken trocken bleibt und ich bei den happy pants einfach nicht halb wickeln kann und mich der Klebestreifen beim sicheren Verschließen der Windeln nicht wirklich überzeugt. Es kann hier einfach noch was daneben gehen oder rauslaufen.

Kennt ihr die happy pants von Pampers oder nutzt ihr Höschenwindeln? Wie findet ihr sie? Welche ist eure Lieblingsmarke?

 

Das können wir bis heute alles – whoo-hoo

Draußen regnet es. Wir haben nun April und ich finde, dass sich dieser Monat in der Tat gewohnt sehr wechselhaft zeigt. 10 Monate sind Savannah und Silas nun alt. Es ist so schier unglaublich wie die Zeit davon rast. Bald feiern sie ihren ersten Geburtstag.

Savannah und Silas kamen als Frühchen sechs Wochen zu früh auf unsere Welt und wogen unter 2000 Gramm. Den ersten Lebensmonat verbrachten die Zwei im Krankenhaus. So zierlich und zerbrechlich.

Meine Gedanken in dieser Zeit waren oftmals tränenreich, ich fühlte mich machtlos als Mama und zugleich war alles so neu und so fremd für mich. Das war es auch für Savannah und Silas, die viel aufzuholen hatten. An dieser Stelle bin ich unglaublich stolz auf meine Kinder.

Das Beitragsbild mit sogenannten Meilenstein- oder auch einfach Babykarten empfand ich für diesen Post genau richtig. Ich muss allerdings sagen, dass die hier abgebildeten Karten natürlich nur einen groben Überblick zeigen. Vieles wird auf diesen Karten schlichtweg einfach nicht aufgeführt.

Das können wir bis heute alles – whoo-hoo aus der Sicht von Savannah und Silas

Ein kleiner Überblick unserer Entwicklung

Wir haben gelernt unsere Umwelt wahrzunehmen – mit allem was dazu gehört

Wir freuen uns, wenn Mama und Papa mit uns spielen und sprechen. Uns in die Arme nehmen und einfach immer für uns da sind. Oma und Opa sind toll und auch viele andere Menschen, die uns begegnen. Es ist lustig mitansehen, was mit ihren Gesichtern passiert, wenn sie mit uns sprechen :-). Wir fremdeln nicht.

Wir wissen wann Schlafenszeit ist

Die ersten drei Lebensmonate war alles noch etwas unorganisiert, aber eines Abends, da war Papa unterwegs, packte uns Mama einfach um 19:00 Uhr ins Bett. Mama konnte nicht ahnen, dass wir feste Regeln sehr lieben, und war erstaunt, dass wir sofort einschliefen. Irgendwann führte Mama den Mittagsschlaf ein, und auch das funktionierte fast reibungslos. Da hat sie richtig gestaunt. Wir haben drei Schlafphasen.

Abends gegen 18:30 werden wir müde, so dass wir uns freuen, dass es nicht lange dauert, bis uns Mama und/oder Papa in unser eigenes Bettchen tragen. Hier schlafen wir meistens durch bis ca. 05:00 Uhr. Wir glauben Mama und Papa wäre es wohl ganz Recht, wenn wir noch ein klein wenig länger schlafen würden. Das kommt vor, aber wir möchten die Welt entdecken, und obwohl wir meist noch müde sind, überwiegt die Freude auf unser Spielzeug. Ca. zwei Stunden nachdem wir gespielt haben schlafen wir meistens noch für ca. 20 Minuten, bevor wir dann gegen 12:00 Uhr unseren Mittagsschlaf haben.

Wir sind Flaschenkinder. Im Krankenhaus lehrte man uns aus der Flasche zu trinken. Es war wichtig, dass wir zunehmen und obwohl uns Mama zu Anfang Muttermilch gab, akzeptieren wir nie die Brust. Mama war darüber am Anfang sehr traurig, aber wir lieben unsere Mama, denn sie hat großen Anteil daran, dass wir heute an Gewicht und Größe alles aufgeholt haben. Oftmals wundern wir uns, dass andere Babys leichter oder kleiner sind als wir, und weniger können, obwohl sie keine Frühchen sind.

Wir essen wunderbar vom Löffel…na ja meistens. Momentan haben wir eine Phase, wo wir sehr gerne mit dem Essen spielen und es uns ins Gesicht schmieren. Mama schmiert uns ja auch ab und an etwas ins Gesicht. Davon wird die Haut wohl schön. Das sieht man deutlich bei Savannah. Vielleicht klappt das ja auch mit dem Essen, was Mama uns gibt? Hin und wieder essen wir einen Babykeks – klappt unserer Meinung nach prima, auch wenn Mama uns dann Krümelmonster nennt.

Wir können Mama und Papa sagen

Wir sagen auch noch da, bah und nee. Wenn ich, Savannah, etwas nicht oder nicht mehr möchte schüttle ich meinen Kopf und möchte damit nein sagen. Ich möchte z. B. kein Wasser trinken. Das gehört in die Milchnahrung!

Wir haben gelernt uns zu bewegen

Wir können schon lange unseren Kopf bewegen und schon lange herumtollen. Wir sind zwar Geschwister, aber wir haben auch schon bemerkt, dass wir uns unterschiedlich schnell entwickeln. Wahrscheinlich hat das die Natur bei Zwillingen so vorgesehen, denn Mama würde wahrscheinlich am Rad drehen, würden wir Beide durch die Wohnung krabbeln, uns überall hinstellen, die Schränke oder die Schubladen aufreißen etc. So viele Hände hat Mama ja gar nicht. Ich, Savannah, habe daher beschlossen, auf Mutter Natur zu hören, und der Zwilling zu sein, der gemütlicher und langsamer ist in allem. Ich fange jetzt erst einmal an zu robben. Eigentlich weiß ich, dass ich körperlich so stark bin, um so richtig zu krabbeln, aber mir geht es ja gut. Außerdem habe ich noch nicht alle Spielsachen erforscht.

Ich, Silas, muss eigentlich überall sein wo Mama ist. Ich liebe es mich an ihr hochzuziehen wenn sie in der Küche steht und dort Hausarbeiten verrichtet, wenn sie mit uns auf den Boden liegt, versuche ich auf sie hinaufzuklettern. Steht Mama am Wickeltisch und macht Savannah sauber, darf ich natürlich auch nicht fehlen. Ich flitze mittlerweile, Papa passt aber auf, die Treppen oben in unser Kinderzimmer hinauf. Ich beobachte viel und bin ein kleiner Entdecker. Daher möchte ich immer die Schublade im Wohnzimmer öffnen. Wenn ich Mama so anschaue, weiß ich, dass sie das nicht möchte. Ihre Mimik zeigt es mir und sie tadelt mich und setzt mich dann immer weg. Da Mama am längeren Hebel sitzt, und ich Mama so lieb habe, höre ich immer öfter auf sie. Ich bekomme Lob, wenn ich die Schublade von mir aus wieder schließe und noch mehr, wenn ich die Schublade aus den Augen verliere. Da gerade oft das Wort “sitzen” gefallen ist, möchte ich erwähnen, dass ich alleine sitzen kann.

Savannah sitzt auch, aber irgendwie muss man ihr dabei noch helfen. Alleine tut sie es noch nicht. Tja, ich bin halt ihr großer Bruder 🙂

Wir haben unsere ersten Zähne

und können damit schon ganz gut umgehen. Mama zeigt uns auch oft ihre Zähne und stellt Kaufbewegungen dar. Sie putzt sich auch oft die Zähne in unserem Beisein. Wir finden das lustig. Die Zahnbürste macht schöne Geräusche und hat ein blinkendes blaues Lichtlein. Wahrscheinlich möchte uns Mama nur zeigen, wie toll ihre Zahnbürste ist. Ich glaube, irgendwann haben wir das auch begriffen.

Was es noch über uns zu sagen gibt?

Wir lachen gerne und freuen uns wenn der andere da ist. Sind wir mal getrennt, dann vermissen wir aneinander. Seit ein paar Wochen spielen wir miteinander. Es ist schön, dass ich einen Zwilling habe. Wir haben einfach uns. Neues Spielzeug ist immer gerne willkommen. Nur ich, Silas, finde, dass das Spielzeug nicht immer Musik machen muss. Savannah bewegt sich dann immer zur Musik. Sie scheint wohl musikalisch zu sein und ist i. ü. auch eine Wasserratte. Mama und Papa gehen daher mit uns schwimmen. Wir sind zwar noch so klein, aber es gab bisher Tage an denen waren wir launisch oder einfach schlecht drauf. Man nennt diese Tage wohl auch Phasen. Wir weinen nur dann, wenn wir wirklich etwas haben. Sind eigentlich pflegeleicht, auch wenn Mama alle Hände voll zu tun hat.

Wir freuen uns mit Mama und Papa die Welt zu erobern. Tatsächlich reisen Mama und Papa gerne.

An dieser Stelle liegen Savannah und Silas in ihren Betten. Es ist nach 19:00 Uhr und ich musste diesen Artikel in mehreren Etappen zu Ende schreiben, aber ich freue mich, dass es mir doch zeitnah gelungen ist, einen weiteren Post auf meinem Mamablog zu veröffentlichen.

Dir hat der Beitrag gefallen? Ich freue mich immer über Feedback und verrate mir dabei doch, was dein Kind schon alles kann.

In diesem Sinne…

 

Endlich eine schöne Babyhaut

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Meine Erfahrungen mit “Haut Ruhe” von Eubos

In diesem Artikel geht es nicht um mich, sondern um die kleine Savannah. Ich kann euch nicht mehr sagen wann genau sich ihr Hautbild verschlechterte, aber ich meine es wäre zu Beginn der Beikostphase im Oktober gewesen, und damit auch zu Beginn der Heizperiode.

Die Gesichtspartie der kleinen Maus, hier spreche ich vor allen Dingen vom Wangenbereich, war ständig rot, trocken, gesprenkelt – man sah kleine feine Äderchen. Die Hautpartie schien nicht zu jucken oder sonst irgendwie zu stören. Savannah verhielt sich ganz normal und unsere Kinderärztin vermutete, dass sie z. B. auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagiere, der Speichelfluss vom Zahnen die Haut hier extrem belaste oder aber die trockene Heizungsluft hierfür verantwortlich sei. Sie verschrieb uns Linola Fettsalbe, die vor allen Dingen bei trockener, juckender und rissiger Haut wohl sehr gut helfen soll. Bei uns half die Creme nur bedingt.

An manchen Tagen war der Wangenbereich zwar weniger rot, aber dann verschlechtere sich das Hautbild hier wieder. Als Mama wünschte ich mir für mein Mädchen natürlich eine reine Gesichtshaut, aber dadurch dass Savannah eben noch ein Baby ist, wollte ich auch nicht experimentieren und verschiedene Cremes ausprobieren.

Vor wenigen Wochen stand unser erster Familienurlaub an, über den ich sehr bald berichten werde. Wir hatten 14 Tage Sonne satt bei rd. 30 Grad und bereits an Tag fünf konnte man bei Savannah beobachten, wie ihr Gesicht immer reiner wurde, bis sie ebenso wie ihr Bruder Silas eine richtig schöne Gesichtshaut bekam.

Zurück in Deutschland gab es dann den umgekehrten Fall. Es dauerte nur wenige Tage, da fing das Hautproblem im Wangenbereich erneut an. Ich war mir ziemlich sicher, dass es tatsächlich der trockenen Heizungsluft geschuldet sei trotz Luftbefeuchter in unserer Wohnung.

An dieser Stelle bedanke ich mich an einen wertvollen Tipp einer Apothekerin. Sie empfahl mir Haut Ruhe von der Fa. Eubos. Ihr Neffe würde sehr stark an Neurodermitis leiden und die Creme hätte ihm super geholfen. Die Creme selbst bestellte ich über Amazon. Ich wollte mir zunächst in Ruhe ein paar Bewertungen durchlesen – eben, weil ich nicht rumexperimentieren wollte.

Tja…und was soll ich sagen? Ich bin total begeistert. Die Creme hat alle meine Erwartungen übertroffen und sie wirkt super schnell. Savannah hat mittlerweile eine richtig schöne Haut. Ich creme ihren Wangenbereich immer morgens und abends mit Haut Ruhe ein. Also tatsächlich gezielt nur die gereizte Hautpartie.

Die Creme ist parfümfrei und nennt Inhaltsstoffe wie Nachtkerzenöl und Panthenol ihr eigen. Ich kann Haut Ruhe von Eubos jeder Mami nur ans Herz legen, die bei ihrem Kind eine gereizte Haut feststellt. Für 50 ml habe ich 8,65 Euro bezahlt und habe die Creme als Plus Produkt über Amazon in den Warenkorb gelegt. Dafür müsst ihr mit jeder von Amazon versandten Bestellung einen Gesamtwert von 20,00 Euro erreichen. Da ich ehrlich gesagt ein totaler Amazon Shopaholic bin war das mit dem Mindestbestellwert ein klacks :-).

Endlich eine schöne Babyhaut wie die Überschrift hier in diesem Beitrag so schön verspricht, kann ich am Ende dieses Artikels nur bestätigen und bin darüber sehr happy.

Einen kleinen Fehler gibt es hier dennoch. Nein, nicht im Text, sondern beim Beitragsbild. Es sind nicht die Patschehändchen von Savannah auf der Creme, sondern die von ihrem Bruder Silas :-). Ich hatte die Creme auf dem Tisch liegen, als ich sie fotografieren wollte, und Silas ist zur Zeit überall. Ja…der kleine Mann ist so richtig mobil geworden – auch dazu schreibe ich noch.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart und wenn ihr mögt berichtet doch einmal welche Creme euren Mäusen geholfen hat. Viele schwören ja tatsächlich auf natürliche Produkte, wie z. B. Kokosöl. Hier habe ich tatsächlich einmal kurz experimentiert…hat bei uns leider gar nicht geholfen.

Ein Vorher-Nachher Foto – ich hoffe man kann alles gut erkennen

 

 

 

Juhuuu endlich fieberfrei – was für eine Woche

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das neue Jahr in Sachen Gesundheit uns bisher nicht tatkräftig zur Seite steht. Erst Silas Mandelentzündung Anfang Januar, und dann ging es mir fast den ganzen Februar lang nicht gut. Es fing an mit starken Halsschmerzen. Länger als eine Woche hatte ich hier Probleme und hustete jeden Morgen zähen Schleim ab. Dann kam die Schnupfnase hinzu und allgemeines Unwohlsein. Schließlich bemerkte ich auch bei Savannah eine kleine Schnupfnase. Dem versuchte ich mit Engelwurzbalsam und Thymian Myrte Balsam entgegenzuwirken.

Ich selbst entdeckte dann an einem Morgen im Spiegel, dass meine Mandeln vereitert waren. Jackpot – und irgendwann hatte es dann auch Silas erwischt. Es fing an mit hohen Fieberschüben und äußerte sich im Krankheitsverlauf ähnlich wie im Januar, so dass mein Unterbewusstsein schon vorher eine Mandelentzündung diagnostizierte, bevor das letzte Wort hier seine Kinderärztin hatte. Wieder bekam Silas ein Antibiotikum. Drei Tage lang  hatte er hohes Fieber. Sein Allgemeinbefinden schien sich nicht zu bessern. Er wollte nichts trinken, obwohl das Antibiotikum schon längst etwas bewirkt haben musste. So ging es also noch einmal zum Kinderarzt und dieser stellte fest, dass sich Virusbläschen auf seine Mandeln gesetzt hatten, die natürlich sehr schmerzhaft waren. Der arme kleine Mann! Ein Mundgel, namens InfectoGingi, sollte ein wenig zur Linderung der Beschwerden beitragen, und ihm so die Schluckbewegungen erleichtern.

So ist das bei Zwillingen

Als Silas endlich fieberfrei war, und es ihm sichtlich besser ging, fieberte auf einmal Savannah. Sie hatte so wie Silas Fieberschübe und aus ihrer Schnupfnase war langsam eine Rotznase geworden. Laut Kinderarzt sollte die kleine Maus viel trinken und ein Nasenspray sollte für eine freie Nase sorgen. Tat es jedoch nicht. Das mit dem viel trinken war auch so eine Sache. Immer wieder hatte ich ihr in der Vergangenheit Wasser oder auch mal einen Kindertee angeboten, aber außer ihre Pre-Milch wollte sie nichts anderes trinken. Leider war das immer noch der Fall.  So hatte sich der fiese Schleim auch auf die Bronchien ausgeweitet. Es half nur noch Hustensaft. Ich war also wieder Mal mit einem Kind beim Arzt und erkannte die Vorzüge, wie wertvoll es doch ist, wenn der Kinderarzt seine Praxisräume auf der gleichen Straße hat, auf der man wohnt.

Savannah hatte auch einen richtig aufgeblähten Bauch und litt unter starken Bauchschmerzen. Da sie diese vor allen Dingen nachts sehr stark hatte, gab es an den darauffolgenden Tagen immer ein Carum Carvi Zäpfchen und in ihre Milch kam noch Espumisan. Das half gut und nach ein paar Tagen schrumpfte ihr Bäuchlein wieder zur Normalgröße und die Luft war sprichwörtlich raus. Emser Nasentropfen, die Savannah neu verschrieben wurden, halfen beim Abschwellen der Nasenschleimhaut und auch der Hustensaft zeigte Wirkung. Savannah ging es von Tag zu Tag besser und inzwischen sind beide Kinder wieder wohlauf und  auch meine Last und Sorgen der vergangenen Tage sind sprichwörtlich von der Schulter gefallen.

Tja….aber was soll ich sagen, wie es mir gesundheitlich als Mama geht? Am Sonntag bekam ich wieder starke Halsschmerzen und quäle mich seitdem tagsüber und auch in der Nacht mit den typischen Begleiterscheinungen einer Erkältung/Grippe herum. Am Montag ging es mir so schlecht, dass ich meinen Hausarzt aufsuchte, der mir ein starkes Antibiotika verschrieb. Wahrscheinlich meinte er es nur gut, da ich sagte, dass ich mir nicht leisten könne als Mama lange krank zu sein.

Dummerweise hat das Antibiotika so starke Nebenwirkungen, dass ich mich erst über Hitzewallungen wunderte, dann über plötzlich aufkommende Übelkeit fast unmittelbar nach der Einnahme, über Kopfschmerzen, Schwindel, über eine Art Taubheitsgefühl in den Ohren und heute beim Einkaufen hatte ich das Gefühl ich würde schweben und irgendwie kam ich mir selbst so unwirklich vor mit meinem unzähligen Gedanken im Kopf, die sich nicht mehr klar ordnen ließen.Ich glaube, so fühlt man sich auf Droge. Eigentlich müsste ich noch zwei Tage das Moxifloxacin einnehmen, aber ich glaube, ich lasse es lieber und mache stattdessen lieber Urlaub :-).

Tatsächlich geht es bald in unseren Familienurlaub nach Mallorca.

 

Babyflaschen im Thermomix sterilisieren – so einfach gehts

Sterilisiere die Babyflaschen doch im Thermomix

Ja das ist wirklich möglich! Du kannst Babyflaschen, Schnuller & co in deinem Thermomix sterilisieren und sparst hierbei Platz und schonst sogar deinen Geldbeutel. Voraussetzung ist natürlich, dass du über einen Thermomix verfügst, aber stehst du ggfls. vor der Entscheidung dir einen Thermomix zu kaufen, so kann dieser Post vielleicht bei der Überlegung nützlich sein. Mit dem Thermomix kannst Du spätestens mit Einführung der Beikost deines Babys sehr einfach und auch auf Vorrat Babykost zubereiten. Zudem kannst du auch wunderbar Gläschen/Babynahrung erwärmen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema, dem Sterilisieren von Babyflaschen. Als vor einigen Tagen unser Vaporisator von Nuk den Geist aufgab, stand ich vor der Überlegung was nun. Das Gerät, mit dem ich eigentlich zufrieden war, war gerade ein halbes Jahr alt, und die Twins inzwischen schon 7 Monat alt. Der Kundenservice von Amazon stellte mich vor zwei Alternativen. Das Gerät kostenfrei zurückzusenden und den vollen Betrag erstattet zu bekommen oder aber, da das Gerät derzeit nicht auf Lager sei, mit einer Ersatzlieferung bis ca. Mitte Januar zu warten. Mein Gedanke war hier, bis wann man eigentlich Babyflaschen sterilisieren muss. Gerade dann, wenn sich die Kinder in der oralen Phase befinden.

Wie oft hatte ich z. B. Silas in den letzten Tagen dabei erwischt, wie er unseren Fußboden mit seiner Zunge erkundete oder aber die Beine unserer Wohnzimmerstühle. Daher war mein Gedanke sofort, dass die Zeit des tägliche Sterilisieren von Babyflaschen für uns bald ein Ende haben dürfte, und wir spätestens auf Reisen damit aufhören. Dann konnte ich mich an irgendeinen Beitrag erinnern, in dem eine Mami vom Sterilisieren ihrer Babyflaschen mittels Thermomix schrieb, und für mich war klar, ich sende den Nuk Vaporisator dann doch zurück.

Eine kurze Anleitung, wie du im Thermomix die Babyflaschen sterilisierst

Das Steriliseren der Babyflaschen, Schnuller & co geht mit dem Thermomix äußerst simpel. Man fülle ca. 1/2 Liter (500 ml) Wasser in den Thermomix, dann hat man die Möglichkeit die kleinen Teile, wie z. B. Schnuller und Sauger in den Gareinsatz zu füllen und die Fläschchen in den Varoma, oder aber, so mache ich es, man füllt direkt alles in den Varoma. Du stellst dann den Thermomix auf die entsprechende Varoma-Funktion ein, wählst die Stufe 1 und das Zeitfenster setzt du auf 25 Minuten. Diese Angaben hatte mir auf Nachfrage auch Vorwerk so mitgeteilt. Bzgl. der Zeit denke ich aber, dass auch ein Zeitfenster von 10 – 15 Minuten voll o.k. ist. Es wird jedenfalls recht heiß und hier habe ich das Gefühl es entsteht mehr Hitze und Dampf als in meinem Nuk Vaporisator, der letztlich ohnehin den Geist aufgab.

Das für mich Praktische beim Sterilisieren mit dem Thermomix ist, dass wenn ich alle Teile in den Varomaaufsatz fülle, ich auch ganz schnell mal einen Schnuller entnehmen kann. Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich gerade alle Schnuller sterilisierte, und dass dann ausgerechnet der Schnulleralarm ausbrach.

Ich hoffe mit diesem Beitrag konnte ich dem ein oder anderen helfen, vor allen Dingen den Mamis, die bereits über einen Thermomix verfügen. Ihr benötigt in diesem Fall wirklich keinen extra Vaporisator. Wie gesagt ihr könnt auch Gläschen darin erwärmen und super einfach selbst Gemüsebreie etc. für euer Kind zubereiten.

Hat euch dieser Tipp geholfen? So hinterlasst doch bitte einen kurzen Kommentar. Ich freue mich, wenn du als Mama übrigens meinen Mamablog abonnierst, und wir so in Kontakt bleiben.

 

 

Tag 6 im neuen Jahr – Da war doch was

Zunächst einmal hoffe ich, dass ihr alle schön in das neue Jahr hineingerutscht seid. Ich muss ehrlich zugeben, dass wir alle, das schließt mich, meine Kinder und meinen Mann mit ein, den Jahreswechsel schlichtweg verschlafen haben. Mit Kindern, gerade wenn sie noch so klein sind ändert sich so einiges, und ich bin nie der Typ gewesen, der mal ein kurzes Powernapping einlegen kann, um wieder Energie zu tanken. Ich kann einfach nur schlafen, wenn mein Körper zur Ruhe kommt, und dass ist zu Beginn der Abendstunden. Vorher habe ich das Gefühl ich muss noch dieses und jenes erledigen, und fühle mich teils wie aufgedreht. Schrecklich, aber in dieser Beziehung bin ich auch als Zweifachmama nicht wirklich entspannter geworden.

Zum Thema Jahreswechsel…wie war das noch? Man wünscht sich und den Lieben in aller Regel ein glückliches und vor allen Dingen gesundes neues Jahr.

Tag 6 im neuen Jahr läuft nicht wirklich rund

Tag 6 im neuen Jahr bedeutete für unseren kleinen Silas jedoch ein gesundheitliches Tief. Am Freitag kündigte sich dieses mit 39,5 Fieber an. Silas glühte, machte aber auf mich einen halbwegs fiten Eindruck, bekam aber dennoch ein Fieberzäpfchen. Da kleine Kinder oft fiebern, und ich immer wieder höre, dass vor allen Dingen auch Kinder fiebern, wenn sie zahnen, was bei Silas zur Zeit der Fall ist, ging ich auch bei Silas davon aus, dass es sicherlich an den Zähnen läge. Durch das Fieberzäpfchen sank das Fieber auch zunächst und war dann bei ca. 38,5. Abends jedoch, als ich mich schlafen legen wollte, und nach Silas schaute, glühte dieser erneut. Er schlief zwar, aber er jammerte ganz leise.

Hier hatte das Fieber seine Spitze von 40.1 erreicht und er bekam das nächste Fieberzäpfchen. Zum Glück trank Silas ausreichend, und auch in der Nacht, als das Fieber wieder gesunken war, nahm er genug Flüssigkeit zu sich.

An Tag 6 im neuen Jahr hatte er wieder Fieberschübe und es schien ihm nicht gut zu gehen. Seine Augen wirkten leblos, so glasig. Er hatte einen heißen Kopf, knallrote Wangen, und einen glühend heißen Körper. Hinzu kam, dass er so vor sich hin wimmerte. Silas ist ein extrem fröhliches Kind, und lacht eigentlich ständig, so dass mir sein Verhalten Sorgen bereitete. Mein Mutterinstinkt war auf Alarmbereitschaft und Zähne hin oder her, das Verhalten meines Sohnes war für mich vom Gefühl her nicht auf die Zähne geschuldet. Letztlich wurde am Samstag durch den zuständigen Notarzt des Klinikum Dortmund eine eitrige Mandelentzündung diagnostiziert. Er verschrieb gegen das Fieber Ibuprofen 2 % Saft und für die Mandelentzündung ein Antibiotikum namens Cefaclor.

Zu Hause angekommen gab es für Silas erst einmal die Medikamente, die ich ihm glücklicherweise verabreichen konnte, und dann schlief er auch erst einmal. Im Tagesverlauf gab es immer wieder Phasen, wo es ihm scheinbar wieder besser ging, aber auch Phasen, in denen mir als Mama das Herz blutete. Bisher hatten wir mit unseren 7Monate alten Zwillingen gesundheitlich immer Glück. Sie fieberten zwar einmal bedingt durch eine Impfung und Savannah vertrug die Fluoretten nicht, aber bis auf eine leicht verschnupfte Nase war es das schon. Es ist so unglaublich, wie man als Mama leiden kann, wenn es seinem Kind nicht gut geht.

Als Mama fühlt man sich machtlos und wie ohnmächtig,

aber tut instinktiv sehr viel Richtiges. Irgendwie  entwickelt man z. B. ein Gefühl dafür, wie man sein Kind dazu bewegen kann, doch noch zu essen oder zu trinken, auch wenn es im Rachenraum schmerzt. Am Samstag trank und aß Silas erstaunlicherweise noch gut trotz vereiterter Mandeln, aber am Sonntag wollte er direkt zu Beginn des Tages den Mund nicht öffnen. Erfreulicherweise war das Fieber komplett gesunken, welches Samstag-Abend noch einmal stark anstieg und mir erneut Kummer bereitete.

Im gestrigen Tagesverlauf ging es meinem kleinen Spatz sichtlich besser. Seine Augen wirkten klarer und er wirkte insgesamt lebendiger. Er wollte zwar nicht vom Löffel essen, und auch das Trinken aus der Milchflasche ergab sich äußerst schwierig, aber ich konnte ihn dennoch zum Trinken bewegen und blieb hier sehr hartnäckig.

Heute Morgen wirkte mein Kind fast wieder normal auf mich. Das Trinken aus der Flasche klappte auf Anhieb, während Silas  jedoch nicht vom Löffel seine Medizin nehmen wollte und auch später den Obstbrei nicht aß. Beim Nachmittagsbrei erlebte ich jedoch eine Überraschung. Silas zeigte deutlich, dass er vom Löffel essen wollte und er tat es auch.  Wow….ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht damit gerechnet hatte, dass Silas so schnell wieder fit wird.

Morgen möchte ich mit Silas zum Kinderarzt, damit er nachschauen kann, ob die Mandelentzündung weitestgehend ausgestanden ist. Ich weiß auch gar nicht, wie lange er das Antibiotikum noch nehmen muss. Leider hatte uns der Notarzt vom Klinikum in Dortmund hierzu nichts gesagt, und wir hatten vor lauter Aufregung und Sorge auch nicht nachgefragt. Was wir uns auch noch gewünscht hätten…Eine Mandelentzündung ist wohl hoch ansteckend. Diese Information blieb an uns völlig aus, obwohl wir erwähnten, dass Silas ein Zwilling ist. Savannah und Silas teilen sich nämlich die Milchflasche und essen auch ihren Brei von einem Löffel. Solange eine Ansteckungsgefahr für Savannah gegeben ist, heißt es hier strickte Trennung.

Was ich als Mama gelernt habe? Lieber einmal zu viel zum Arzt mit seinem Kind, egal was andere sagen. Gerade bei Fieber. Einige Mamis meinten noch zu mir, dass das Fiebern bestimmt durch das Zahnen kommt, oder sich dahinter evtl. das Dreitagefieber verbergen könnte. Keiner der Mamis hätte wohl auf eine Mandelentzündung getippt und ich auch nicht. Jetzt weiß ich aber, dass Fieber bei Kindern auch auf eine Mandelentzündung hindeuten kann. Also liebe Mamis….lieber einmal mehr zum Arzt, und sich später keine Vorwürfe machen.