Meine 10 Einschlaftipps für Baby und Kleinkinder  In diesem Artikel möchte ich dir meine 10 Einschlaftipps für Baby und Kleinkinder verraten. 

Seien wir doch mal ehrlich. Das Thema “Schlaf” ist ein ganz großes Thema für uns Eltern und es ist top-aktuell oder? Ja vielleicht sogar eine immer wiederkehrende Baustelle, die es gilt aus dem Weg zu räumen?

Dazu ein Beispiel:

Es gab Zeiten, in denen meine Tochter Savannah für ihre Verhältnisse sehr schnell einschlief. Damit meine ich einen Zeitraum von ca. 15 – 20 Minuten. Das war für mich o.k.

Es gab aber auch Zeiten, da begleitete ich mein Kind monatelang gut eine Stunde in den Schlaf.

Das war für mich nicht mehr o.k. Ich sage dir auch warum.

Der ganze Einschlafprozess kostete mich einfach jede Menge Energie. Zudem war ich müde und erschöpft. Mein Bedürfnis, auf unserem Sofa endlich den Rest des Abends zu entspannen, war wirklich immens groß. Als Mama wurde meine Geduld oft auf eine harte Probe gestellt. Vor allen Dingen dann, wenn ich meine Tochter dabei beobachtete, wie sie innerhalb kürzester Zeit etliche Einschlafpositionen einnahm, so dass mir schon beim Zugucken total wirr im Kopf wurde.

Mein Kind kam offensichtlich nicht zur Ruhe. Mal lag sie zugedeckt in ihrem Bett und dann wieder aufgedeckt. Dann lag sie am Kopfende und dann doch wieder am Fussende des Bettes. Sie hielt ein Stofftier in der Hand, welches sie kurze Zeit später aus dem Bett warf, um es dann doch wieder zu verlangen. So machte sie es auch mit ihrem Schnuller. Es gab zig Augenblicke, da stand sie, wie von einer Tarantel gestochen, ruckartig wieder in ihrem Bett und wollte spielen.

Da, sie ist eingeschlafen! Wie oft habe ich das eigentlich gedacht? So bewegte ich mich schleichend aus unserem Schlafzimmer und hatte hierbei die Rechnung nicht mit meiner Tochter gemacht. So war sie also wieder mal wach und voll da.

Ein Schauspiel, welches auch heute noch zu beobachten ist. Jedoch meinerseits mit dem Bemerken, dass ich definitiv hier die Nase vorn habe.

 Nun bist du sicherlich gespannt auf meine 10 Einschlaftipps oder?  

Meiner Tochter sei es zu verdanken, dass ich über all die Monate viel ausprobieren durfte, und somit meine Erfahrungen als Mama nun weitergeben kann. Diese sind allerdings keine Garantie dafür, dass sie auch bei dir und deinem Kind funktionieren.

So schlafen wir!

An dieser Stelle finde ich es wichtig, kurz auf das Thema “So schlafen wir” einzugehen.

Mit unseren Zwillingen Savannah und Silas schlafen wir gemeinsam in einem Raum. Wir Eltern in unserem Ehebett und unsere Kinder von Anfang an in ihren eigenen Betten. Unser Schlafzimmer ist komplett dunkel. Nur ein kleiner LED-Wecker verrät die Tageszeit. Es gibt also auch kein Nachtlicht und auch bleibt unser Handy draußen.

Zu Weihnachten bekommen Savannah und Silas ihre neuen Betten. Diese werden dann auch in ihrem Kinderzimmer stehen. Es ist gut möglich, dass unsere Kinder dann auch bald in ihrem eigenen Zimmer schlafen werden. Den hierfür richtigen Zeitpunkt dürfen die Beiden allerdings selbst entscheiden. Von uns Eltern wird es hier keinerlei Druck geben, denn Savannah und Silas schlafen seit ihrem 9. Monat durch.

Mit nunmehr 29 Monaten schlafen sie im Durchschnitt ihre 12 Stunden und zu Mittag nochmals ca. 1 1/2 Stunden.

Darauf hast du gewartet oder? Meine 10 Einschlaftipps für dein Kind.

  1. Bevor du dein Kind schlafen legst, solltest du sicher sein, dass es nicht noch Hunger hat oder auch Durst. Das klingt eigentlich simpel, das gebe ich zu. Dennoch neigen wir im Alltag dazu die einfachsten Dinge außer Acht zu lassen. Ich persönlich handhabe es so, dass ich kurz bevor die Kinder zu Bett gehen, beide noch frage, ob sie etwas trinken möchten. In den Zeiten, wo ich das nicht getan habe, gab es tatsächlich Situationen, in denen eines der Kinder länger zum Einschlafen brauchte, weil es noch Durst hatte. Kleinere Kinder machen sich nicht sofort bemerkbar, wenn sie Durst oder Hunger haben. Ich erinnere mich dabei an Momente, in denen ich schon eine Weile Savannah beim Einschlafen begleitete, und sie dann auf einmal sagte, sie habe noch Durst.
  2. Ist dein Kind noch aufgedreht? Hatte es einen langen und aufregenden Tag? Dann ist es durchaus ratsam, dass dein Kind vor dem Zubettbringen die Möglichkeit hat, etwas zu entspannen. Wie wäre es mit einem Bad? Oftmals reicht es schon, wenn man sich gemeinsam als Familie auf das Sofa kuschelt. In den kühleren Monaten schön eingekuschelt unter einer Decke. Hier besteht die Möglichkeit bereits eine Gute-Nacht-Geschichte, frei erfunden oder aus einem Buch, vorzutragen.
  3. Streichle oder massiere dein Kind. Der Effekt ist der Gleiche, wie bei uns Erwachsenen. Sobald unser Partner unsere Füße massiert oder den Kopf grault, vorausgesetzt wir sind schon etwas schlaftrunken, besteht die Gefahr, dass wir auf dem Sofa einschlafen oder? Dein Kind ist da nicht anders. Savannah liebt das volle Programm, so z. B. Ohren kraulen, über das Gesicht streicheln, Füße massieren, Kopf graulen, über den Rücken streicheln UND mit einem sanften Druck die Stirn massieren. Die Druckmassage der Stirn funktioniert gerade dann sehr gut, wenn Savannah noch etwas aufgedreht ist, und Probleme hat zur Ruhe zu kommen. Google mal nach Druckmassage – ist wirklich spannend.
  4. Hand halten. Heißt für das Kind: Mama oder Papa ist da und wirkt beruhigend. Bringt mein Mann die Kinder ins Bett, hält Savannah immer die Hand von ihrem Papa. Das ist ihr Einschlafritual.
  5. Schlaf Kindlein, schlaf. Du musst nicht der größte Sänger sein, um deinem Kind ein Schlaflied vorzusingen. Jeden Abend singe ich meinen Kindern was vor, während sie in ihren Betten liegen. Beide fragen auch gezielt danach, ob ich ihnen wieder was vorsinge. Das Vorsingen ersetzt bei uns übrigens die Gute-Nacht-Geschichte. Vielleicht ist es dir möglich frei zu singen bzw. ein eigenes Lied. Ein Lied was zu deinem Kind passt, zu euch. Dein Kind wird diesen Strophen gezielter zuhören, als einem Lied, welches es ansonsten auch woanders hören kann.
  6. Einschlafgeräusche. Es gab eine Zeit, da funktionierte das prima. Tu so, als ob du schläfst. Dazu gehört alles, was du unter Einschlafgeräusche definierst, auch laut atmen oder eine Art Brummgeräusch, welches ich dir an dieser Stelle leider schlecht vormachen kann.
  7. Sei selbst entspannt. Du möchtest auch mal Feierabend als Mama haben? Ich verstehe dich total. Sei jedoch fokussiert und konzentriert bei deinem Kind. Denke nicht an das schöne gemütliche Sofa oder an die leckere Pizza, die du noch essen möchtest. Diese Gedanken sorgen dafür, dass dein Geduldsfaden schneller reißen wird UND GENAU DAS wird dein Kind sofort merken und ist am Ende genauso unentspannt wie du.
  8. Hast du ein Baby? Schon gepuckt? Die ersten Wochen puckte ich Silas regelmäßig. Hier erfährst du mehr zum Thema pucken.
  9. Pucken hilft nicht? Wie wäre es mit einem Babybjörn oder Babywiege allgemein? In einem Babybjörn konnte ich meine beiden Babys wunderbar beruhigen. Oftmals schliefen sie im Babybjörn ein und wir mussten sie nur noch in ihre Betten legen.
  10. Feste Zeiten. Lege dein Kind zu einer festen Zeit abends ins Bett. Ein fester Rhythmus ist überhaupt das A & O, denn den verinnerlicht sich dein Kind automatisch. Bedenke auch, wenn dein Kind mittags zu lange schläft, wird es abends vermutlich nicht schon um 19:00 Uhr schlafen wollen.

Schlusswort

 Das waren meine persönlichen Einschlaftipps und ich hoffe so sehr, dass ich dir mit diesem Beitrag informative Tipps mit auf den Weg geben konnte. 

Wie immer freue ich mich über dein Feedback. Welcher Einschlaftipp ist für dich z. B. ganz neu und möchtest du unbedingt mal ausprobieren? Welcher Tipp hat vielleicht schon geholfen? Welchen Einschlaftipp für Kinder hast du für mich und meine Leser? Hast du auch Zwillinge oder mehr als ein Kind? Hast du auch ein Vorzeigekind zu Hause, welches in Sachen Schlaf insgesamt total unkompliziert ist, und hast dann noch eine Nachteule daheim?

Lass von dir hören. Bis bald.

Deine

Was mich nervt – Meine Top 7 aus meinem Mama-Alltag

Heute möchte ich mal die rosarote Brille meines Mamaseins ablegen. Es ist nicht immer alles rosarot und ach…wie wunderschön!

Es gibt halt solche und solche Tage. Da wirst du mir sicherlich zustimmen oder? Eigentlich war das schon immer so. Denke mal zurück an die Zeit, als du noch keine Mama warst. Der Unterschied ZUM JETZT ist jedoch ein gewaltiger, denn unser Laune-Barometer ist sehr stark abhängig von der Gemütsverfassung unserer Kinder.

Der wiederum, wenn es ganz auf hart kommt, ist wie ein Jo-Jo. In der einen Minute spielt unser Kind fröhlich mit seinem Spielzeug und in der anderen Minute will etwas nicht so funktionieren, wie es unser Kind es möchte, und das Spielzeug wird durch die Gegend geworfen. Im nächsten Schritt wirft es sich zu Boden, weint lauthals, und lässt sich sehr schwer beruhigen.

Unser Laune-Barometer sinkt, erholt sich später wieder, klettert nach oben, bevor es dann irgendwann wieder nach unten wandert. An Tagen, in denen das laufend passiert, ist unsere Laune dann irgendwann dauerhaft im Keller.  Ergebnis ist:  An diesen Tagen sind wir froh, wenn der Tag bald zu Ende ist. Besser gesagt, wenn unser launenhaftes Kind zu Bett geht, und wir die Füße endlich hochlegen können. Nicht nur unser Laune-Barometer wurde erheblich strapaziert, NEIN wir fühlen uns mega gestresst und ausgepowert.

Gibt es eigentlich Dinge in deinem Mama-Alltag, die dich wiederholt einfach nur nerven? Dinge oder gewisse Abläufe, die z. B. jeden Tag gleich sind? Hat dein Kind eine Macke, Phase oder ein Verhalten, welche dich richtig nerven?

Es nervt – Meine TOP 7 aus meinem Mama-Alltag

Heute möchte ich mal ein wenig aus meinem Mama-Alltag plaudern. Mein Laune-Barometer wird teilweise ganz schön strapaziert. Es ist also nicht verwunderlich, dass meine Nerven im Laufe des Tages oftmals den Tiefpunkt erreichen. Du sollst wissen, dass ich meine Kinder abgöttisch liebe, aber sie haben teilweise ihre kleinen Macken, Phasen oder Verhaltensweisen, die dafür mitverantwortlich sind, wenn Mama mal wieder alle Nerven über Bord geworfen hat.

Wie steht es mit deinen Nerven?

Persönlich denke ich, dass gerade wir Mamas mit kleinen Kindern uns die Hand reichen können. Vermutlich hat eine jede von uns ein Kleinkind zu Hause, dessen Macke, Phase, Verhalten oder einfach Art, uns regelmäßig ein großes Loch im Nervenkostüm reisst. Es scheint also alles normal zu sein und liegt vermutlich am Alter unserer Kinder oder? Sprechen wir also wieder einmal von Phasen??? Savannah und Silas sind übrigens 27 Monate, sind aber in wenigen Tagen 28 Monate alt.

Ich bin also gespannt! Kommt dir das ein oder andere bekannt vor?

7 Tage die Woche – Wann ist ein Ende in Sicht?

 Schnuller-Alarm – die ewige Suche:  Jeden Tag bin ich hin und hergerissen, wenn es um das Thema Schnuller geht. Auf der einen Seite bin ich froh, dass sich sowohl Savannah als auch Silas mit einem Schnuller wunderbar beruhigen lassen. Ein Schnuller hilft uns auch bei der härtesten Trotzphase. Auf der anderen Seite suche ich ständig die Schnuller in unserer Wohnung, in meiner Handtasche, in unserem Rucksack, im Auto und gefühlt überall. Dazu gehören auch Schnullerketten. Wir haben immer Reserve-Schnuller, aber es gibt halt Lieblings-Schnuller. Gerade diese sind ständig und wiederholt im Einsatz.

Mich nervt das ständige Suchen der Schnuller und damit auch Schnullerketten. In der einen Minute möchte Savannah z. B. den Schnuller mit der Eule haben, und in der anderen Minute wirft sie ihn durch die Wohnung. Es vergeht nicht viel Zeit, dann möchte sie genau diesen Schnuller haben. Wieder einmal wird gesucht. Warum kann das Kind den nicht mehr benötigten Schnuller nicht einfach auf den Tisch legen? Erwarte ich zu viel? Ich habe schon überlegt eine Art Schnuller-Bäumchen einzuführen, um so beiden Kindern beizubringen, dass die Schnuller hier ein zu Hause haben. Macht das Sinn? Wer hat Erfahrung?

 Unterwegs im Auto: Hier kommt eine kleine Aufzählung der Dinge, die mich während der Autofahrt nerven:

  • Schon wieder Schnuller-Alarm! Es passiert oft, dass der Schnuller einfach aus dem Mund genommen wird, und dann in der kleinsten Ecke unseres Autos geworfen wird. Sorry, aber ich fahre gerade das Auto. Ich komm nicht an den Schnuller! So meine Erklärung mindestens an ein Kind, wenn ich Pech habe sogar an Beide. Nun ist richtig Rama-Zamba-Stimmung im Auto. Mittlerweile habe ich immer Ersatzschnuller dabei. Das wissen meine Kinder jedoch und fordern diese natürlich ein. Kurze Denkpause:  Schmecken Schnuller eigentlich unterschiedlich? Das habe ich mich oft auch gefragt, da auch zu Hause mal der oder der Schnuller in den Mund genommen wird. Bei langen Fahrten kommt es daher vor, dass ALLE Schnuller irgendwann in den hintersten Ecken unseres Autos liegen. Super oder?
  • Das Kind zieht sich die Schuhe aus.
  • Nun zieht es sich die Socken aus.
  • Das Kind hat Hunger oder Durst. Ich habe nichts dabei oder ich versuche über einen langen Hebel meinem Kind Essen oder Trinken zu reichen. Natürlich dann, wenn es die Verkehrssituation es zulässt. Lautes Weinen ist jetzt vorprogrammiert.
  • Ich stehe im Stau und ausgerechnet jetzt weinen beide Kinder und sind total quengelig. Meine Nerven sind jetzt dünn wie Drahtseil und mein Laune-Barometer kocht fast über. Diese Situation stresst mich enorm.
 Hat mein Kind eine Macke? Bekommt Savannah z. B. einen Keks oder sonst etwas zum Knabbern in die Hand, dann Mama bitte in beiden Händen. Vorher ist sie nicht zufrieden und isst auch nicht! Ganz dramatisch kann es für mich werden, und eben nervig und anstrengend, wenn ich nichts für die zweite Hand habe. Ich bin halt kein Kiosk oder Supermarkt. Derweil hat sie natürlich noch einen Keks in der rechten Hand, denn sie dann aber partout nicht essen will. Es bricht Chaos aus und ich bin wirklich genervt, da ich nicht nachvollziehen kann, warum sie den Keks aus der rechten Hand nicht einfach isst.

Seit einigen Tagen ist zu dieser “Macke” übrigens eine weitere hinzugekommen. Sie hortet Lebensmittel für schlechte Zeiten bzw. für später. Zuletzt hielt sie über eine Stunde ein Stück Banane in der Hand, welches sie nicht aus der Hand gab. Die Banane war inzwischen natürlich total aufgeweicht und sah auch nicht mehr appetitlich aus. Savannah wiederum aß das Stück Banane in einem für sie richtigen Zeitpunkt tatsächlich noch auf.

Etwas Ähnliches passierte gestern Morgen mit zwei Reisswaffeln. Diese nahm sie sogar mit ins Auto auf dem Weg zum Kindergarten. Es gab einen kleinen Trotzanfall, als ich ihr die Reiswaffeln später dann abnehmen musste.

 Thema Haushalt und Spielzeug:  Vielleicht liegt es daran, dass ich ein sehr ordnungsliebender Mensch bin. Ordnung schließt bei mir auch den Punkt Sauberkeit mit ein. Als Mama von zwei kleinen Kindern fällt es mir jedoch schwer Herr der Lage zu werden. Gerade alles reinegemacht, sieht es kurze Zeit später für mich wieder total chaotisch und aufgeräumt aus. Dann die ganzen Krümmel! Dabei war doch gerade alles noch so sauber!

In der Zwischenzeit schieße ich mal wieder unbeabsichtigt ein Spielzeug im hohen Bogen über unsere Wohnung, und muss dabei aufpassen, dass ich mich dabei nicht lang lege. Das passiert mir auch total oft nachts, wenn ich mal auf Toilette muss. Man kann noch sehr aufräumen, aber irgendwo liegt immer noch ein Spielzeug rum. Warum räumen sie ihr Spielzeug eigentlich nicht auf? Immer wieder versuche ich mit gutem Beispiel voranzugehen, und manchmal machen sie tatsächlich auch mit. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie es spannender finden das Spielzeug, z. B. Bausteine, durch die Gegend zu werfen. Achtung mein Laune-Barometer ist wieder im Einsatz.

Dann die Kissen auf unserem Sofa! Während diese kreuz & quer überall auf unseren Boden verteilt liegen, hüpfen Savannah und Silas auf dem Sofa hin und her. Hier muss ich sie ermahnen, da sie immer wilder werden, und einfach auch ein Verletzungsrisiko besteht.

 Thema Essen:  Meine Kinder essen nicht alles. Hin und wieder, das gebe ich zu, stört mich das schon. Kartoffeln z. B. werden bei uns in fast allen Varianten, außer als Rösti oder als Pommes, verschmäht.

Was mich jedoch oft nervt ist, dass erst gar nicht angefangen wird zu essen, wenn ein bestimmtes Spielzeug nicht in greifbarer Nähe ist. Es ist auch nicht immer leicht zu wissen, welches Spielzeugauto z. B. gemeint ist. Zum einen haben wir mehr als nur ein Auto und zum Anderen denke ich oft, dass meine Kinder selbst gar nicht so recht wissen, was gerade eigentlich ihr Problem ist. Savannah bringt es an rasanten Tagen echt fertig, dass sie von mindestens 10 Autos umgeben ist, bevor sie den ersten Bissen tätigt. Ganz toll wird es dann, wenn Silas auch Autos haben möchte. Inzwischen ist das Essen schon beinahe kalt geworden und meine Apple-Watch fragt mich, ob ich im Training bin.

 Ein schwieriges Thema – im Bad:  Nicht 7 Tage die Woche, aber meiner Meinung nach viel zu oft. Weinen und Weglaufen steht auf dem Programm, wenn es darum geht, dass sich Savannah und Silas die Zähne putzen sollen. Gleiches gilt für Hände oder Gesicht waschen. Warum ist das so? So startet bereits der Morgen total dramatisch. Die Kinder weinen und die Apple Watch fragt mich erneut, ob ich im Training bin, da ich natürlich immer wieder versuche, meine Kinder einzufangen.

 Mama mach mal schneller:   Oh ja, das setzen sie fast schon voraus. Wenn meine Kinder unbedingt etwas haben möchten, dann am besten SOFORT. Das kann ganz schön nerven. Oft habe ich dann das Gefühl, sie machen mir richtig Dampf unter dem Kessel. Es gibt so einige Situationen am Tag, in denen ich dann spurte. So eile ich z. B. schnell zum Herd, da sie Hunger haben, um schnell etwas vorzubereiten. Eigentlich dürften sie noch gar keinen Hunger haben. Was für ein Theater! Man könnte meinen, meine Kinder bekommen selten etwas zu essen. Wie sie da stehen so quengelig und weinend und Hunger rufen. Ein Kind zieht mir an den Hosenbeinen und das andere Kind schiebt die Hochstühle an Ort und Stelle. Was für ein Stress, und dann wird gegessen wie ein Spatz.

7 Tage die Woche? Na, bist du auch genervt?

Gibt es Dinge in deinem Mama-Alltag, die wiederkehrend, und dabei auch nervig sind? Hat dein Kind eine bestimmte Macke? Wie gehst du damit um? Erzähl doch mal.

Gerade der Austausch unter uns Müttern ist es doch, der uns zeigt, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Es heißt, die Nerven halbwegs entspannt, alle zusammenzuhalten. Vielleicht gelingt uns das mit etwas mehr Humor?

Was denkst du? Hab eine schöne Woche und bis bald.

Deine

Kinderflohmarkt – Meine Tipps und Tricks zum erfolgreichen Verkaufen

Vor wenigen Wochen hatte ich das erste Mal einen Stand auf einem Flohmarkt. Um genau zu sein auf einem Kinderflohmarkt. Mensch, war ich aufgeregt und zugegeben auch etwas nervös. In meinem Kopf da tummelte sich eine Frage nach der nächsten. Nur die Frage nach dem Wetter konnte mir zuverlässig meine Wetter-App beantworten.

So fragte ich mich u. a. Folgendes:

  • Würde ich viel verkaufen oder wenig?
  • Bin ich überhaupt ein Verkaufstalent?
  • Wie gestalte ich meinen Stand?
  • Ist dieses ganze Flohmarkt-Thema überhaupt meins?

Ich kann dir sagen! Heute sehe ich das Thema Kinderflohmarkt übrigens total entspannt. Das bedeutet, ich würde bei Bedarf jederzeit zum Wiederholungstäter werden. Meine Ersterfahrung auf einem Kinderflohmarkt war also durchweg positiv. Daher teile ich mit dir hier und heute meine Erfahrungen.

Meine Tipps und Tricks für den Kinderflohmarkt

Bei mir kam irgendwann der Punkt, da wurde es mir einfach zu viel. Damit meine ich die Berge an Kinderbekleidung, die nicht mehr passte und das Spielzeug, mit welchem meine Zwillinge Savannah und Silas nicht mehr spielten. Beinahe wöchentlich sortierte ich Kleidung, die zu eng oder zu klein geworden war, aus. Das Ganze in Kartons, die sich nach und nach schlagartig vermehrten. Dabei spürte ich, wie ich immer unzufriedener wurde, denn mittlerweile gab es in unserer Wohnung eine Ecke, die den Charme eines Lagerraums versprühte, und mit diesem Charme konnte ich als ordnungsliebender Mensch so gar nicht umgehen.

Eine Lösung musste also her. So ertappte ich mich dabei, wie ich immer wieder sehr großzügig die ausrangierte Kleidung meiner Kinder sowie Spielzeug verschenkte. Einige Wochen später zeigte ich mir selbst den Vogel, denn ich konnte doch nicht immer alles verschenken oder? Das ein oder andere Kleidungsstück, sowie auch paar Schuhe, war fast noch neuwertig und würde sicherlich noch den ein oder anderen Euro einbringen. Geld also, welches ich auf der anderen Seite für neue Kinderbekleidung benötigte. So verkaufte ich das ein oder andere gute Stück erfolgreich auf Mamikreisel, Ebay Kleinanzeigen oder innerhalb diverser Facebook-Gruppen, in denen ich beigetreten war. Hierzu zählten Kinderflohmärkte als Online-Variante.

So akribisch ich beim Verkaufen auch war, um so mehr wurde mir bewusst, dass ich immer wieder nur vereinzelt Sachen verkaufte. Dabei wollte ich gerne große Berge an Kinderbekleidung loswerden oder wenigstens einen der zahlreichen Kartons. Es musste also immer noch eine Lösung her. So kam es also dazu, dass ich mich relativ schnell dazu entschied, mein Glück mal auf einem Kinderflohmarkt zu versuchen. Hier hätte ich direkten Kontakt mit meiner Zielgruppe. Also zu Mamas, Papas, Omas, Opas und eben all diejenigen, die auf der Suche nach gut erhaltener Kinderbekleidung waren.

Der Kinderflohmarkt – Die Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung ist das A & O.

  • Bei dem ein oder anderen hochwertigen Kleidungsstück oder Paar Schuhen, solltest du dir im Vorfeld Gedanken machen, welchen Verkaufswert du dafür erzielen möchtest. Es kann also hilfreich sein diese Preise auf einen Zettel zu notieren, den du dann jederzeit griffbereit hast. Quasi als Reminder, aber nur für dich.
  • Die Kisten für den Flohmarkt solltest du beschriften, so dass du beim Auspacken am Flohmarkttag nicht den Überblick verlierst, und gut organisiert an die Sache gehst. Das könnte z. B. so aussehen: “T-Shirts, Kleider, Röcke Mädchen, Gr. 74 – 86”. Diese Kleidung befindet sich entsprechend sortiert in deiner Flohmarktkiste.
  • Was brauchst du noch? Ein Tapeziertisch oder Tisch generell ist die perfekte Verkaufsfläche für Kleidung. Hierzu zählt auch eine Kleiderstange. Auf den meisten Flohmärkten kann man sich einen Tisch gegen eine Leihgebühr ausleihen. Das habe ich auch gemacht und hatte so mehr Platz in meinem PKW.

Hier kommt meine kleine Checkliste für den Kinderflohmarkt

  • Wechselgeld – Habe genug Wechselgeld dabei und ganz wichtig notiere dir auch wieviel Geld du dabei hast, um später deine Einnahmen genau im Blick zu haben. Dein Wechselgeld verwahre am besten in einer Gürtel-/Bauchtasche auf.
  • Proviant – So ein Flohmarkttag kann lang sein. Bei mir waren es acht Stunden. Du solltest dir also etwas zu essen und zu trinken einpacken.
  • Wechselkleidung – Sind die Wetteraussichten so lala und alles spielt sich outdoor ab, solltest du an Wechselklamotten denken. Sprich auch an warme Kleidung, denn gerade morgens kann es sehr frisch sein.
  • Zu Zweit ist alles schöner – Vielleicht kann dich eine Mami auf den Flohmarkt begleiten und ihr teilt euch den Stand und die Kosten entsprechend. Falls du mal zur Toilette musst, steht der Stand auch nicht ohne Verkäufer da, und du brauchst deinen Nachbarn nicht um Hilfe zu bitten.
  • Diese Helfer erwiesen sich bei mir als nützlich: Heftzwecken, Wäscheklammern, Wäscheleine, Kleiderbügel, dicker Edding, Tesafilm, Schere, zurecht geschnittene Zettel aus einem Papierkarton
  • Wäscheständer und Schuhbank – Präsentiere hier Kleidung oder Schuhe ansprechend
  • Tischdecke o. ä. – Mit dieser kannst du deinen Stand aufhübschen und die Kleidung ansprechend präsentieren. Sehr sinnvoll vor allen Dingen dann, wenn der Tapeziertisch nicht mehr ansehnlich ist oder du die Kleidung auf den Boden auslegen möchtest.
  • Klappstuhl oder -hocker, falls du dich zwischendurch mal hinsetzen möchtest.
  • Tüten – Der ein oder andere Käufer wird dich nach einer solchen fragen, um die bei dir gekauften Sachen unterzubringen.
  • Körbe oder Kisten, in denen du z. B. nur Bodys oder Strampler zum Verkauf anbietest. Ich hatte wahnsinnig viele Bodys am Flohmarkttag verkauft und dabei das Gefühl, dass hier wirklich Bedarf war. Die Bodys habe ich übrigens für einen Euro das Stück angeboten, und mit den zuvor zurecht geschnittenen Zettel und einem dicken Edding, war diese Kiste ratz-fatz beschriftet.
  • Solltest du Spielzeug ohne funktionstüchtige Batterien verkaufen wollen, so habe auf jeden Fall Batterien dabei. Nur so kann sich ein evtl. Käufer von der Funktion des Spielzeugs überzeugen und wird dieses auch kaufen.
  • Bonbondose – So habe ich das ein oder andere Kind an meinen Stand gelockt und somit auch einen Elternteil. Tatsächlich ergaben sich daraus Verkäufe.
  • Zu Verschenken Kiste – Auch diese kann Besucher und damit Käufer an deinen Stand locken. Das Schöne ist jedoch, dass du etwas Ballast los wirst und jemand anderen glücklich machst.
  • Genereller Tipp – Sei einer der ersten, auch wenn es noch so früh ist. Nur so sicherst du dir einen guten Platz für deinen Flohmarkt-Stand.

Mein Flohmarkt-Tag – Das habe ich eingenommen und mein persönliches Fazit

Ganz klar! Auf einem Flohmarkt wird gefeilscht was das Zeug hält. Für das ein oder andere gute Stück hatte ich mir fest vorgenommen, es nicht unter einem gewissen Preis X zu verkaufen. Die Praxis sah jedoch anders aus. Ich war so im Verkaufsfluss, dass mir das Feilschen und Handeln als Verkäuferin richtig Spaß machte. Das war für mich eine absolut neue Erfahrung! So kam es auch vor, dass ich einige Male auch etwas unter meinem Mindestpreis verkaufte. Gerade auch dann, wenn man mit mir sehr sympathisch und nett verhandelte.

Mir machte es Freude meinen Stand zu dekorieren, der von den Flohmarkt-Betreibern auch für eigene Werbezwecke fotografiert und gefilmt wurde. Ich hatte z. B. die Idee ein Letterboard an meinen PKW zu positionieren. Mit Hashtags versehen konnte man so sofort sehen, was ich an meinem Stand verkaufte.

Es war ein befreiendes Gefühl Dinge einfach loszuwerden, auch wenn ich immer noch ziemlich beladen am Ende dieses Tages nach Hause fuhr. Zudem hatte ich wirklich Spaß am Verkaufen und somit verging die Zeit auch wie im Flug.

Nun fragst du dich sicherlich, was ich insgesamt eingenommen habe oder?

Rund 230 Euro betrug mein Netto-Gewinn. Die Standmiete und die Leihgebühr für den Tisch habe ich hier also schon abgezogen. Gar nicht mal so schlecht oder?

Ich hoffe dieser Artikel hat dir gefallen, war nützlich, und du planst jetzt voller Vorfreude und entsprechend gut vorbereitet deinen ersten Flohmarkt-Tag. Ganz viel Erfolg!!!

Du hast schon mal Kinderbekleidung auf einem Flohmarkt verkauft? Falls ja, welche Erfahrungen hast du gemacht und was ist dein persönliches Fazit? Teile deine Erfahrungen doch mit mir und meinen Lesern. Nutze hierzu die Kommentarfunktion.

Hab einen schönen Tag und wir lesen uns.

Deine

 

 

 

 

Unterwegs mit Kleinkind – Was darf nicht fehlen?
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Eines weiß ich ganz sicher! Als Mama von Zwillingen, und damit zwei Kleinkindern, bin ich ziemlich routiniert, wenn es darum geht eine Tasche für die Beiden zu packen.

Man kann wirklich sagen, dass diese Aufgabe definitiv zum Mamasein dazu gehört. Findet ihr nicht auch?

Sobald ich die Wohnung mit meinen Kindern verlasse, dann habe ich auch immer eine Tasche für die Beiden dabei. Das war schon so, als sie noch Babys waren, und wird wohl noch lange zu meinen Aufgaben gehören. So bin ich als Mama für alle Eventualitäten bestens gewappnet, und das muss man auch einfach sein, wenn man unterwegs mit einem Kleinkind ist.

Heute werfen wir einen gemeinsamen Blick in meine Tasche.

Tasche bedeutet bei mir übrigens meist Rucksack. Der hat ganz klar den Vorteil, dass ich ihn wunderbar auf den Rücken tragen kann, und so meine Hände frei für meine Kinder habe. Ein weiteres Plus ist das Vorhandensein zahlreicher Fächer, so dass ich gezielte Ablageorte habe, und immer weiß, wo sich die Sachen befinden.

Unterwegs mit Kleinkind – Was darf nicht fehlen und wieso eigentlich nicht?

Es gibt ein paar Sachen, die ich eigentlich immer dabei habe, wenn ich mit meinen Kindern mehrere Stunden außer Haus bin. Andere Sachen wiederum, wie z. B. Wechselklamotten, sind wetterabhängig und werden nach Bedarf eingepackt.

Diese Sachen habe ich immer dabei:

  • Windeln und Feuchttücher – Ein absolutes Muss, wenn die Kinder noch nicht windelfrei sind und noch gewickelt werden. Für verschmierte Hände nutze ich auch ganz gerne mal ein Feuchttuch.
  • Ein paar Windelbeutel – Diese sind prima für eine volle Windel, die nicht direkt entsorgen werden kann. Außerdem eignen sie sich perfekt für diverse Essensreste der Kinder.
  • Taschentücher – Beinahe ein Allrounder wie Feuchttücher. Ob die Nase läuft, der Mund abgeputzt werden muss oder mal eben zur Wundversorgung. Ich habe sie immer dabei und bei Bedarf kann man sie kurz anfeuchten.
  • Trinkflasche/Getränke – Sollte selbstverständlich sein ebenso wie
  • Essen/kleine Snacks – Fruchtriegel für den kleinen Appetit habe ich immer auf Vorrat dabei.
  • Schnuller – Gebe ich, wenn das Kind weint, sich nicht beruhigen lässt (beim Trotzanfall) oder beim Einkaufen im Supermarkt, und bemerke, dass beide Kinder unruhig werden. Hier gewinne ich ein paar Einkaufsminuten.
  • Pflaster – Gerne in verschiedenen Größen und selbst uns Eltern kann es passieren, dass wir mal ein Pflaster brauchen.
  • Zeckenkarte – Ich hoffe sehr, dass ich sie nie brauchen werde. Fühle mich damit aber sicherer.
  • Wundheilgel – z. B. bei Schürfwunden, wenn das Kind hingefallen ist. Es verhindert Infektionen und reduziert die Narbenbildung u. a.
  • Kühlgel/Kühlstick – Bei Verbrennungen oder Insektenstichen
  • Arnica Globuli – Bei Verletzungen soll Arnica den Heilungsprozess begünstigen, so auch Schmerzen, Blutungen, Schwellungen und kann einen blauen Fleck vermeiden. Dosierung und Potenz ist zu beachten!

Diese Sachen nehme ich nach Bedarf mit:

Dann gibt es noch die Sachen, die nach Bedarf in den Rucksack wandern. Hier gebe ich euch auch mal einen Einblick.

  • Sonnenhut, Sonnencreme, Kindersonnenbrille – Sonne ist das Stichwort und ist eigentlich auch klar oder?
  • Leichte Jacke oder Mütze – Diese beiden Sachen hatte ich immer dabei als wir die ersten sonnigen Tage in Deutschland hatten, aber es teilweise auch etwas windig war und im Schatten sowieso viel zu kalt
  • Matschkleidung, dazu zähle ich auch Regenkleidung – Beim Spielen im nassen Sand, bei Regenwetter etc.
  • Wechselklamotten allgemein – Dazu stelle ich mir folgende Fragen: “Wo geht es hin? Ist es dort kalt oder warm bzw. wie wird das Wetter? Könnte sich das Kind dreckig oder nass machen machen, wie z. B. auf einem Wasserspielplatz?
  • Handtuch – Nehme ich mit, wenn es z. B. auf einen Wasserspielplatz  geht. Die Mitnahme einer Schwimmwindel kann nicht schaden.
  • Spielzeug, Bücher – Bei längeren Autofahrten, aber sonst eher selten.

Was findet ihr noch wichtig, was habt ihr immer dabei?

Erzählt doch mal!

Mich würde z. B. interessieren, welche Produkte ihr zur Wundheilung nutzt, wenn ihr unterwegs seid.

Als Savannah und Silas noch Babys waren, muss ich ehrlich zugeben, hatte ich in dieser Hinsicht kaum etwas dabei. Schließlich befanden sie sich ausschließlich im Kinderwagen oder später sitzend in ihrem Buggy. Das Verletzungsrisiko meiner Kinder war daher nicht wirklich groß, aber natürlich bestand die Gefahr eines Insektenstichs.

Falls ihr also noch auf der Suche nach passenden Produkten im Bereich der Wundheilung seid, dann schaut euch gerne mal bei der Shop Apotheke um. Dort gibt es auch 10 % Rabatt als Neukunde.

Eure

 

 

 

 

Ein SOS-Armband für dein Kind – mein Mama-Tipp

Fragst du dich gerade Folgendes?

Was bitte ist ein SOS-Armband?

Diese Frage richtete ich an meine Freundin, als wir gerade mit unseren Kindern unterwegs waren. Mir ging es also genauso wie dir. Ein SOS-Armband für Kinder kannte ich bis dato gar nicht.

Meine Freundin, selber Mama, jedoch schon.

So erwähnte sie beiläufig und nahezu selbstverständlich, dass ihre Tochter ein neues Notfall-Armband habe. Eines aus Silikon. Wenige Minuten später kam Julchen auch angeflitzt und ich schaute neugierig auf ihr Silikon-Armband. Es enthielt den Namen der Kleinen und die Handynummer meiner Freundin für den Notfall.

Kurze Zeit später machten wir Halt an einem überfüllten, und nicht ganz übersichtlichen, Spielplatz.

Von jetzt auf gleich geriet ich innerlich in Panik,

denn ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr!

Um mich herum sah ich zahlreiche Mamas und noch mehr Kinder. Doch wo war mein Sohn?

Wo bitte war Silas?

Er war doch gerade noch bei mir und spielte im Sand mit zwei anderen Kindern!

Von jetzt auf gleich wurde ich innerlich total unruhig. Mein Herz raste wie verrückt und ich stand kurz davor in Panik zu verfallen, denn ich konnte Silas nicht finden.

Mein Blick wanderte zu der Rutsche, doch Silas rutsche nicht. Ich schaute zu der Wasserfläche am Spielplatz, doch Silas spielte hier nicht. Er schaukelte auch nicht! Wo bitte also war Silas?

Da entdeckte ich ihn! 

Wie konnte ich nur so blind sein, ging es mir durch den Kopf. Ich atmete tief durch und entspannte mich wieder. Silas spielte immer noch im Sand und war nicht einmal zwei Meter von mir entfernt. Er hatte einfach nur etwas seine Position entfernt.

Eigentlich hätte ich mein Kind auf den ersten Blick sofort sehen müssen. Keine Ahnung warum ich es nicht tat, aber ich erkläre mir das tatsächlich mit dem Sprichwort:

“Den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen”

Hast du ähnliches schon mal erlebt oder gar Schlimmeres?

Dann weißt du sicherlich, dass solche Momente zu den Horror-Szenarien von uns Mamas gehören.

Dann kennst du das Gefühl einer Panik-Attacke!

Dann kennst du die Angst und die Sorge, die sich in deinem Körper breit macht.

Ein solchen Moment möchtest du nie wieder erleben.

Allerdings, was ist, wenn es doch passiert?

Was ist, wenn ich doch mal eines meiner Kinder aus den Augen verliere?

Diese Frage ging mir an diesem Tag immer wieder durch den Kopf und auch viele Tage später.

Dabei war mir bewusst, dass meine Kinder im Notfall niemanden sagen konnten, wer sie sind.  Sie waren ja erst 25 Monate alt.

Was tat ich also? Ich handelte!

Ein SOS-Armband für Savannah und Silas

Ja genau, ich bestellte kurze Zeit später zwei Silikon-Notfall-Armbänder für meine Zwillinge Savannah und Silas.

Sicher ist eben sicher oder was denkst du?

Wir reisen z. B. sehr gerne und oft und ich bin auch öfters alleine mit meinen Zwillingen unterwegs. Die Beiden sind mit ihren 25 Monaten auch in einem Alter, in dem der Buggy einfach auch mal zu Hause bleibt, oder sie nicht die ganze Zeit in diesem sitzen bleiben wollen. Immer wieder befinde ich mich mit meinen Kindern auch an Orten, an denen sich viele Menschen bewegen.

An manchen Tagen, wir sind gerade unterwegs, sehe ich z. B. Savannah in der einen Sekunde noch spielen, und in der anderen Sekunde sucht sie mich. Dabei stehe oder sitze ich in ihrer Blickrichtung, doch auch sie sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Bisher ist es noch nie passiert, aber was ist, wenn doch? Vielleicht gerät auch mein Kind mal in Panik, weil es denkt, seine Mama ist nicht mehr da und löst sich von Ort und Stelle. Rennt einfach in die Menschenmenge und geht dort unter. Das alles habe ich jedoch nicht bemerkt, da Silas gerade meine Aufmerksamkeit bekam.

So habe ich also mein Kind aus den Augen verloren. Ein schrecklicher Gedanke, findest du nicht auch?

Ein SOS-Armband für dein Kind – Das ist mein Mama-Tipp

Aus den vorgenannten Gründen empfehle ich dir daher ein Notfall-Armband für dein oder deine Kinder. Natürlich nur, wenn du dich angesprochen fühlst durch diesen Artikel.

Was kostet ein SOS-Armband und wo kann man ein solches kaufen?

Du bekommst SOS-Armbänder am besten online. Einfach SOS-Armbänder für Kinder als Suchbegriff eingeben. Das habe ich auch getan.

Für mich kamen übrigens nur Silikon-Armbänder in Frage. Hier ist der Name meiner Kinder und meine Handynummer unauslöslich eingraviert. Zudem sind SOS-Armbänder aus Silikon sehr strapazierfähig und eben auch wasserfest.

Der Preis für zwei SOS-Armbänder inkl. Versand betrug gerade mal 15,35 Euro, und ich finde sie optisch auch ganz toll.

Savannah und Silas tragen ihr SOS-Armband 24 Stunden. Es gab keinerlei Probleme, obwohl ich erst dachte, sie würden es ständig ausziehen wollen. Scheinbar fanden sie ihr erstes Armband von Anfang an cool.

Wie du siehst, habe ich mich für eine sehr farbenfrohe Variante als SOS-Armband entschieden.

Ich hoffe dieser Mama-Tipp war für dich heute ein echter Geheim-Tipp!

Na ja Geheim-Tipp ist vielleicht etwas übertrieben, das gebe ich zu. Dennoch wünsche ich mir, dass dieser Tipp für dich wertvoll war.

Wie immer freue ich mich über dein Feedback. Hinterlasse mir bitte einen Kommentar, falls dich dieser Artikel zum Kauf eines Notfall-Armbands für dein Kind bewegt hat.

Ein schönes Wochenende und bis ganz bald

Deine

 

Checkliste Kita – Deine Fragen für das Erstgespräch

Savannah und Silas sind bald schon Kindergarten-Kinder.

Ein Gedanke, an dem ich mich erst noch gewöhnen muss. Bisher habe ich die Beiden ausschließlich allein betreut und jetzt übertrage ich diese Verantwortung bald an mir noch Fremde. In diesem Artikel geht es heute allerdings nicht um das Thema “Loslassen”, sondern ich möchte dir hier eine Checkliste mit auf den Weg geben.

Checkliste Kita – Deine Fragen für das Erstgespräch

Du bist auf  der Suche nach dem passenden Kindergarten für dein Kind?

Ich kann mich noch sooo gut an die Zeit erinnern, als ich mit meinem Mann verschiedene Kindertageseinrichtungen besucht habe. Savannah und Silas waren gerade wenige Tage alt und schon suchten wir für unsere Kinder nach einem Kita-Platz. DAS fühlte sich so unwirklich und auch merkwürdig an. Zu diesem Zeitpunkt wuchsen wir noch in unserer Elternrolle hinein und waren in erster Linie damit beschäftigt, die Grundbedürfnisse unserer Zwillinge zu befriedigen.

Wir liefen also durch die verschiedenen Einrichtungen ohne überhaupt zu wissen, welche kleinen Persönlichkeiten Savannah und Silas eines Tages sein werden. Welche Interessen werden sie haben? Was wird ihnen Spaß machen? Werden sie z. B. musikalisch sein? Wie wird ihr Entwicklungsstand mit etwas über zwei Jahren sein? Ja, und was war uns Eltern eigentlich wichtig? Was wünschten wir uns von dem Kindergarten, den unsere Kinder eines Tages besuchen werden?

So wie viele Eltern haben wir uns seinerzeit sprichwörtlich den Kopf zerbrochen.

Das Ende vom Lied war, dass man sich am Ende freuen darf, wenn man überhaupt einen Kindergartenplatz erhält, und damit eine positive Zusage. Großes Glück hat man als Eltern, wenn die positive Zusage von der Wunsch-Kita stammt.

Da freut man sich wie ein Schneekönig und hüpft auf einem Bein.

Die erste Hürde,

die du nehmen solltest, sind deine Fragen für das Erstgespräch in der Kindertageseinrichtung. Bereite dich gut vor und gehe vor allen Dingen mit offenen Augen durch den Kindergarten.

  • Wie sind die Räumlichkeiten innen und außen?
  • Wie wirkt der Kindergarten auf dich?
  • Haben die Kinder genug Spielmöglichkeiten und ist ausreichend Platz vorhanden?
  • Wie ist der Außenbereich und welche Spielmöglichkeiten sind hier vorhanden?
  • Etc. etc….

Hat der Kindergarten eine eigene Website? Gibt es sonst Informationen über die Einrichtung, die du über die Google-Suche ausfindig machen kannst, wie z. B. Erfahrungsberichte oder sogar Online-Bewertungen? Im besten Fall werden hier schon einige Fragen beantwortet oder es entstehen für dich aufgrund der hier enthaltenen Infos neue und eigene Fragen.

Wir kommen nun zu meiner angekündigten Checkliste, die dir die Suche nach dem passenden Kindergarten für dein Kind erleichtern soll.

Am Ende dieses Artikels stelle ich dir die Checkliste auch als PDF zum Download bereit.

Checkliste Kita – Gehe gut vorbereitet auf Kita-Suche

  • Wie sind die Öffnungszeiten des Kindergartens? Gibt es feste Bring- und Abholzeiten?
  • Wann macht die Kita Ferien? Wann ist die Einrichtung also grundsätzlich immer geschlossen?
  • Wie sieht der Betreuungsschlüssel aus? Wieviele Kinder kommen auf einen Erzieher? In diesem Zusammenhang frage gleich nach der Gruppengröße und Alter der Kinder.
  • Wie sieht das Betreuungskonzept des Kindergartens aus? Sind die Gruppen offen oder geschlossen?
  • Wie ist der Tagesablauf der Kinder? Gibt es ein festes Schema? Was wird mit den Kindern alles gemacht? Gibt es z B. Turn- oder Waldtage?
  • Für wie viele Stunden möchtest du dein Kind anmelden? Besteht die Möglichkeit bei späteren Bedarf Betreuungsstunden hinzuzubuchen?
  • Gibt es separate Schlafräume für den Mittagsschlaf? Ist der Raum abgedunkelt? Lass dir diese zeigen und schau dir auch die WC- und Waschräume an. Sind diese kindgerecht und vor allen Dingen auch sauber?
  • Welche Kosten werden zusätzlich erhoben? Frage gleich nach den Kosten für das Mittagessen und ggfls. auch für das Frühstück, falls dieses inbegriffen ist. Wie schaut es aus mit Getränken für dein Kind, wie Wasser? Was musst du selber mitbringen? Gibt es weitere Kosten wie z. B. Materialkosten für Bastelarbeiten etc.?
  • Woher bezieht die Kita ihr Essen oder wird hier frisch gekocht? Schau dir in diesem Zusammenhang auch den Menüplan der Kita an.
  • Ist das Engagement der Eltern gefragt? Das könnte z. B. bei Gartenaktionen der Fall sein, beim Sommerfest oder Tag der offenen Tür. Es gibt auch Kindergärten, die als Elterniniative ausgelegt sind. Hier wird das Engagement der Eltern vorausgesetzt. Frage hier, was genau von den Eltern an Engagement erwartet wird, und welche Arbeiten vorrangig vergeben werden.
  • Wie läuft die Eingewöhnung ab? Wird die Eingewöhnungsphase durch einen festen Erzieher als Bezugsperson begleitet?
  • Gibt es einen Aushang o. ä. bei ansteckenden Kinderkrankheiten? So kannst du entscheiden, ob du dein Kind lieber zu Hause lassen möchtest. Wie sind generell die Regelungen bei Krankheit, so z. B. Fieber, Durchfall oder einfach auch nur bei einem leichten Schnupfen?
  • Was passiert, wenn ein oder mehrere Erzieher plötzlich erkrankt sind?
  • Besteht Impfpflicht deines Kindes?
  • Ist dein Kind unter 3 Jahre alt? Frage ob ein Wickelprotokoll geführt wird und ob dein Kind Hilfe und Unterstützung in den Dingen erhält, die es noch nicht kann. Kann es selbständig essen?
  • Gibt es Elternabende? Wirst du regelmäßig durch die Erzieher zum Entwicklungsstand deines Kindes informiert? Gibt es hier feste Gesprächstermine?
  • Hat der Kindergarten einen öffentlichen oder freien Träger?
  • Falls du dein Kind bei der Einrichtung anmelden möchtest, solltest du fragen, bis wann mit einer positiven Zusage zu rechnen ist. Wird man auch bei einer Absage in Kenntnis gesetzt?

Welche Fragen fallen dir noch ein? Was ist dir noch wichtig? Hinterlasse deine Fragen gerne hier in der Kommentarfunktion. So hilfst du anderen Mamas bei der Suche nach einem passenden Kindergarten.

Hier kannst du übrigens meine Checkliste Kita – Deine Fragen für das Erstgespräch downloaden und hast auch Platz für eigene Fragen oder Notizen.

Ganz viel Erfolg!

Deine

Kinderturnen mit Zwillingen – Ein absolutes Ja

Meine eigene Kindheit verbrachte ich zum größten Teil draußen und das bei Wind und Wetter. Während die anderen Kinder einen Kindergarten besuchten und sich dort körperlich verausgabten, nutzte ich die Möglichkeiten, die sich mir ringsherum boten. Da war z. B. der Birnbaum auf unserem Hof oder die angrenzende Mauer. Auf Beiden konnte man wunderbar klettern. Überhaupt war “das Klettern” – MEIN Element. Meine Mutter beobachtete das Spektakel oft vom Balkon aus, denn Angst kannte ich nicht. Sobald ich anfing auf einem Baum zu klettern, wollte ich immer höher. Ich fragte mich oftmals: “Komme ich bis ganz nach oben?”

Die an unserer Wohnung angrenzenden Grummer Teiche waren für mich der perfekte Ort. Hier gab es z. B. kleine Bachläufe, über die ich als Kind sprang. Ziel war es trocken und natürlich sehr weit auf der anderen Seite des Bachlaufs zu landen, was am Anfang paar Mal in die Hose ging, aber ich danach perfekt beherrschte. Unsere Urlaube in Griechenland waren für mich als Kind das reinste Abenteuer. Hier konnte ich von Stein zu Stein am Meer in die Höhe klettern. Sobald ich eine Höhe erreichte, in der ich mir zutraute ins Wasser zu springen, dann tat ich es auch. Später in der Schule gehörte ich zu den Besten im Sportunterricht, ebenso bei den Bundesjugendspielen.

Der Begriff Couch-Potato ist auch heute für mich ein Beinahe-Fremdwort. Als Mama dürfte das auf die meisten von uns zutreffen.

Kinderturnen mit Zwillingen – Warum, Weshalb, Wieso?

Als meine Zwillinge Savannah und Silas in unserer Wohnung anfingen auf diverse Möbelstücken zu klettern, war mir klar, dass ich ihren stillen Ruf „nach mehr Bewegung“ fördern möchte. So setzte ich mich an meinem Rechner und fragte Dr. Google nach passenden Kursangeboten in unserer Umgebung. Zunächst kam mir gar nicht in den Sinn meinen Blickwinkel nach einem Turnverein zu richten. Erst eine befreundete Mama brachte mich auf diese doch so naheliegende Idee. Nach einer kurzen Internetrecherche wurde ich schnell fündig. Zwei Vereine kamen für uns als Familie in Frage, wobei mein Mama-Bauchgefühl von Anfang an stark zu einem Turnverein in Bochum tendierte. Die hatten einfach eine sehr informative Website und auch sonst wusste mein Bauch scheinbar was gut ist.

Übrigens: Falls du gerade überlegst, dein Kind beim Kinderturnen in einem Verein anzumelden, dann teste den in Frage kommenden Kurs einfach unverbindlich. Der Verein wird dir das auch anbieten.

Das gute Bauchgefühl beim Kinderturnen

Ohne ein gutes Bauchgefühl geht einfach gar nichts. Seitdem ich Mama bin spielt mein Bauchgefühl rund um die Erziehung meiner Kinder eine sehr große Rolle. Relativ schnell gibt mir mein Bauch ein gutes Gefühl oder Unbehagen breitet sich in meinem Bauch aus. Das erinnert fast ein wenig an Bauchweh. Bei vielen Entscheidungen achte ich also darauf, ob ich ein gutes Gefühl im Bauch habe.

Als Eltern von Zwillingen waren mein Mann und ich uns sofort einig, dass Kinderturnen von Anfang an eine Eins-zu-Eins Betreuung ist. Nie wäre ich daher auf die Idee gekommen, mit unseren Zwillingen alleine zum Kinderturnen zu gehen.

Die zwei Vereine, die für uns als Familie in Frage kamen, testeten wir zunächst völlig unverbindlich. Dabei legten wir auf die nachfolgenden Punkte großen Wert:

  • Fühlen sich unsere Kinder wohl und haben sie Spaß?
  • Besteht der Kurs aus überwiegend gleichaltrigen Kindern?
  • Ist die Turnhalle hell und freundlich und sind die Umkleideräume sauber und angenehm temperiert?
  • Wie ist der Trainer gegenüber unseren Kindern? Haben die Beiden einen “Draht zum Trainer” und motiviert und stärkt er unsere Zwillinge dabei, ein bestimmtes Hindernis zu überqueren?
  • Wirkt der Kurs halbwegs organisiert? Gibt es einen festen Ablauf und ausreichend Turnmöglichkeiten für die Kleinen?
  • Sind ausreichend Parkmöglichkeiten in der Nähe?
  • Was sagt der Bauch? Mein Bauch, ihr wisst schon!

Wir waren wirklich happy, als wir in einem Bochumer Turnverein den für uns als Familie RICHTIGEN VEREIN fanden. Wir als Eltern fühlten uns hier wohl und unsere Zwillinge Savannah und Silas ebenso. Sie rannten durch die Turnhalle und hatten so einen Spaß. Die ganze Atmosphäre war einfach angenehm herzlich und uns gefiel der Ablauf.

Unser Kinderturnen im Verein – Struktur und Ablauf

Seit einigen Monaten geht es für uns einmal die Woche zum Kinderturnen. Genau genommen zum Krabbelturnen, so ist die Kursbezeichnung. Dieser Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 10 Monaten bis ca. 2,5 Jahren. Zunächst heißt es “Ankommen”.

Wir Kursteilnehmer, die Kleinen und die Großen, sitzen gemeinsam mit der Trainerin in einem Kreis. Es gibt eine Vorstellungsrunde, in der die Kinder mit Namen begrüsst werden und eine bestimmte Handlung vornehmen, z. B. zu winken oder zu hüpfen. Wir winken dem anderen Kind dann zurück oder unsere Kinder hüpfen dann auf der Stelle mit. Sobald die Vorstellungsrunde beendet ist verteilt die Trainerin z. B. Bälle an die Kinder, damit diese beschäftigt sind, während die verschiedenen Hindernisse von uns als Eltern aufgebaut werden. Dazu werden an uns kleine Kärtchen verteilt, auf der das aufzubauende Hindernis aufgemalt ist. Dann darf nach Herzenslust geturnt werden und beim Abbau packen alle gemeinsam an. Kurz vor Ende des Kurses sitzen wir wieder alle gemeinsam mit unseren Kindern im Kreis und es wird noch ein wenig gesungen, und sich zu den verschiedenen Kinderliedern bewegt.

Das ist unser Kinderturnen in Struktur und Ablauf. Gerne zeige ich euch auch ein paar Bilder, denn bevor es für uns als Familie zum Kinderturnen ging, hatte ich überhaupt keine visuelle Vorstellung.

Das Bild unten links zeigt meinen Mann bei der Befestigung einer Hängeschaukel, auf der dann unsere Zwillinge später schaukelten.

So sehen u. a. Hindernisse bei uns im Krabbelturnen aus.

Noch mehr Hindernisse und damit noch ein paar Eindrücke, was Kinder und Eltern beim Kinderturnen erwartet.

Kinderturnen mit Zwillingen – Eine Eins-zu-Eins Betreuung

Als Zwillingsmama bin ich in der glücklichen Lage, dass mein Mann als Selbständiger seine Arbeitszeiten etwas flexibler gestalten kann, so dass ich nie ohne ihn zum Kinderturnen gehe. Das wäre für mich auch einfach unvorstellbar, denn Savannah und Silas benötigen mit ihren 21 Monaten noch den Halt und die Sicherheit einer Bezugsperson. Beim Kinderturnen wird dies z. B. deutlich beim Laufen über die verschiedenen Hindernisse. Hier greifen die beiden nach unseren Händen und brauchen unsere Hilfe, um sich so sicher einen Schritt nach dem nächsten zum nahenden Ziel zu bewegen. Immer wieder kommt es auch vor, dass wir unseren Kindern gut zureden, und sie so ermutigen.

Anhand dieser Fotos wird klar, was man genau unter einer Eins-zu-Eins Betreuung versteht. Savannah traute sich erst nicht über die in der Luft schwebenden Bank zu laufen. Alles war so wackelig. Mein Mann gab ihr halt und Sicherheit. Ermutigte sie einen Schritt nach dem nächsten über die Bank zu laufen, was sie am Ende auch erfolgreich tat. Wie man zum Schluss sieht, hatte die kleine Maus damit ein Erfolgserlebnis, und strahlte über das ganze Gesicht.

Wir turnen mit unseren Kindern. Zeigen ihnen so, wie sie am besten ein Hindernis überqueren können, und haben so gemeinsam Spass. Bei dieser Art von Betreuung spricht man von einer Eins-zu-Eins Betreuung. Wie ich oben schon schrieb, wäre es für mich als Zwillingsmama absolut undenkbar, meine Zwillinge beim Kinderturnen allein zu betreuen.

  • Wie sollte das Ganze dann bitte aussehen?
  • Höchstwahrscheinlich wäre ich die ganze Stunde total gestresst und unter Anspannung!
  • Was hätten meine Kinder von dieser Kursstunde?

Als Mama möchte ich mir nicht den Vorwurf machen, dass es eines Tages meine Schuld sein könnte, wenn sich eines meiner Kinder unnötigerweise beim Kinderturnen verletzt hat und weh tut. Hier werfe ich einfach mal das Wort Verletzung der Aufsichtspflicht in den Raum. Das hört sich ganz schön hart an, das weiß ich. Streng genommen drehe ich jedoch bewusst meinen Rücken zu einem meiner Kinder zu, um im selben Moment dem anderen Kind beim Turnen behilflich zu sein.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man einfach beide Kinder bei sich halten und aufpassen muss, aber gelingt mir das wirklich eine ganze Stunde? Mittlerweile sind die Beiden so flink und wendig, und werfen sich gerne auch mal auf den Boden, wenn sie ihren Kopf nicht durchsetzen können. Selbst hier müsste ich das eine Kind erst wieder beruhigen oder womöglich einfangen, weil es sich höchstwahrscheinlich aus meinen Armen befreit hat. Ganz ehrlich?

Der Alltag mit Zwillingen ist niemals wirklich stressfrei und leicht. Möchte ich diesen Stress als Zwillingsmama auch beim Kinderturnen? Ein ganz klares NEIN. 

Ein weiterer wichtiger Punkt liegt mir als Zwillingsmama sehr am Herzen. Meine Zwillinge sollen vom Kinderturnen gleichermaßen profitieren wie Einzelkinder. Das geht einfach nur mit zwei Bezugspersonen. Hinzu kommt, dass Savannah und Silas so beim Kinderturnen die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Elternteils erfahren. Sie genießen das total und auch wir als ihre Eltern tun dies im besonderen Maße. Dabei sind wir so unglaublich stolz auf unsere Kinder, wie toll sie sich entwickelt haben. Das unter dem Aspekt, dass sie ehemalige Frühgeborene sind. Es sind so aufgeweckte und fröhliche Kinder, deren Bewegungsdrang man einfach nur fördern kann.

Warum mein Kind vom Kinderturnen profitiert

Irgendwo im Internet las ich folgenden Satz “Wer sich im Kindesalter viel bewegen durfte, profitiert davon auch noch als Erwachsener”.

Augenblicklich denke ich an meine eigene Kindheit zurück. Als Kind hatte ich die Möglichkeit mich viel in der freien Natur zu bewegen. Ganz anders sieht es heutzutage bei vielen Stadtkindern aus.

Daher stellt sich die Frage, warum speziell das Kinderturnen oder Turnen generell für unsere Kinder so wichtig ist. Folgende Punkte und Gedanken greife ich hier auf:

  • Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermögen werden trainiert, ebenso die Koordinationsfähigkeit
  • Motorische Fähigkeiten werden weiter ausgebaut
  • Selbst- und Körperbewusstsein werden gefördert
  • Körperliche, geistige und gesundheitliche Entwicklung werden trainiert und gefördert
  • Kreativität und Einfallsreichtum in der Lösungsfindung werden gefördert (Stichwort: Hindernis)
  • Kontakt zu gleichaltrigen Kindern, somit Förderung der sozialen Kompetenz
  • Prävention von Bewegungsarmut, Muskelaufbau
  • Kinderturnen macht Spaß, das Kind tobt sich aus und ist entspannt und ausgeglichen

Kinderturnen mit Zwillingen – Ein absolutes Ja

Für uns als Familie ist das Kinderturnen zu einem wöchentlichen Highlight geworden. Savannah und Silas bereitet das Kinderturnen so eine große Freude und als Eltern haben wir auch das Gefühl, dass sie tatsächlich vom Kinderturnen profitieren. In den eigenen vier Wänden klettern sie mittlerweile sehr sicher und schnell auf unsere Möbel. Man kann sagen, seitdem unsere Kinder beim Kinderturnen sind, können sie evtl. Gefahren besser einschätzen und Stürzen oder Fallen nur noch selten.

Hier daher ein absolutes Ja zum Kinderturnen.

Hat dir der Beitrag gefallen? Vielleicht hat dich dieser Artikel ja sogar überzeugt, dich einfach mal unverbindlich mit deinem Kind oder auch mit deinen Zwillingen zu einer Schnupperstunde Kinderturnen im Verein anzumelden.

Deine

 

 

 

Foto und Text © Nadja Moutevelidis

Happy Baby – Dank der richtigen Babypflege
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Darf ich vorstellen, dass ist Happy Baby Savannah. Auf dem Foto ist sie ca. acht Monate alt und ich hatte sie nach dem Baden schön in Handtücher gewickelt, damit ihr nicht zu kalt wird. Beim Anblick dieses Fotos strahlt mein Mama-Herz. Für uns Mamis kann es doch einfach nichts Schöneres geben, als sein Kind glücklich zu sehen oder? In solchen Momenten fühle ich mich angekommen und in meiner Mama-Rolle bestätigt. Wir Eltern sind es eben, die erheblich dazu beitragen, dass unsere Kinder glücklich und zufrieden sind.

Dazu gehört auch die richtige Baby-Pflege. Gerne teile ich mit euch meine Erfahrungen und habe vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Mama-Tipp.

Happy Baby – Dank der richtigen Babypflege

Womit reinige ich Babys Po am besten?

In meinem Geburtsvorbereitungskurs sagte die Hebamme ganz klar, dass wir den Baby Po unserer Kinder mit einem feuchten Wachlappen reinigen sollten. Feuchttücher können allergische Reaktionen im Windelbereich auf die Duft- und Pflegestoffe hervorrufen. Das nahm ich mir zu Herzen und reinigte den Baby Popo meiner Zwillinge in den ersten Wochen ausschließlich mit einem feuchten Waschlappen. Ich benutzte sogar abgekochtes Wasser, was ich für die Babyflaschen meiner Kinder eh immer parat hatte. Das tat ich so lange bis Savannah eines Tages wund wurde. So beschloß ich Feuchttücher zu kaufen. Sicherlich auch aus Bequemlichkeit, denn die ersten Wochen waren für mich als Mama schon eine große Herausforderung, denn immerhin musste ich  erst lernen zwei Kindern gleichzeitig gerecht zu werden. Hinzu kam, dass ich meine Kinder sehr oft wickelte. Sage und schreibe bis zu 16 Windeln am Tag verbrauchte ich. Heute sind es gerade mal acht Windeln. Mein persönliches Fazit ist:  Feuchttücher sind ein Allrounder, nicht nur bei der Babypflege (dazu schreibe ich noch). Sie sind einfach praktisch und ermöglichen es mir den Windelbereich meiner Kinder schnell und auch gründlich zu reinigen und ich habe sie überall dabei. Meine Kinder vertragen glücklicherweise auch Feuchttücher, so dass ich sie bedenkenlos benutzen kann.

Die richtige Pflege bei einem wunden Baby Po

Selbst wenn wir uns als Eltern die größte Mühe geben, dass unser Kind eben nicht wund wird, es passiert. Reizende Stoffe im Urin oder Stuhl, hervorgerufen durch bestimmte Nahrungsmittel, können einen wunden Baby Popo verursachen. Viele Kinder neigen auch zum Wundsein im Windelbereich, wenn sie zahnen. Zu diesen Kindern gehört z. B. auch Savannah. Für mich ist die richtige Pflege im Windelbereich das A & O. Bei einer Stuhlwindel schaue ich mir den Windelbereich meiner Kinder ganz genau an. Ist auch wirklich alles sauber? War der Stuhl meiner Kinder besonders weich oder dünnflüssig reinige ich den Po und den Intimbereich meiner Kinder immer noch mal mit klarem Wasser und einer milden Waschlotion. Das ist mir wichtig.  Meine absoluter Favorit bei den Babypflegeprodukten ist von der Marke Weleda die Calendula Babycreme. Diese Creme benutze ich gerne auch einfach mal so als zusätzliche Pflege im Windelbereich. Spätestens aber wenn ich eine leichte Rötung im Windelbereich meiner Kinder feststellte, trage ich die Calendula Babycreme auf und lege auch immer noch ein Stück Heilwolle dazu. Darauf schwöre ich, denn bereits am Folgetag sieht der Windelbereich wieder total normal aus, spätestens jedoch am zweiten Tag. Das Ergebnis ist bis zum heutigen Tag, dass meine Kinder bisher kein einziges Mal geweint haben vor Schmerzen, weil ihr Baby Popo ganz wund war.

Mit oder ohne Badezusatz das Kind baden?

Da Savannah dazu neigt, gerne das Badewasser zu trinken, verzichte ich auf einen Badezusatz. Das heißt, Savannah und Silas planschen in ihrer Badewanne frei von Badezusätzen. Sobald meine beiden Wasserraten eingeseift werden landet das Babyshampoo natürlich ins Badewasser. An dieser Stelle möchte Savannah dann meistens jedoch raus aus der Badewanne und nur Silas möchte noch in der Badewanne bleiben. Als Shampoo und Dusche nutze ich hier übrigens die Marke Hipp Sensitive.

Braucht mein Baby eine Gesichtscreme?

In aller Regel nein. Es gibt natürlich auch Ausnahmen. Die kenne ich selbst zu gut. Savannah neigt z. B. in den Wintermonaten durch die trockene Heizungsluft zu leichten Rötungen im Gesicht oder auch zur trockenen Haut. Gute Erfahrungen habe ich hier mit Eubos Haut Ruhe gemacht.

Mein Baby hat trockene Haut, was hilft?

Savannah und Silas hatten als Baby ziemlich trockene Haut, vor allen Dingen an den Beinen. Diese trockenen Stellen verschwinden tatsächlich eines Tages von ganz alleine. Wer auf der Suche nach einer wirklich guten Creme ist, dem sei hier die Linola Fettcreme, die es auch als Ölbad gibt, empfohlen. Seinerzeit hat sie mir der Kinderarzt auf Rezept ausgestellt, so dass ich weder für die Creme noch für das Ölbad etwas bezahlen musste. Vielleicht an dieser Stelle ein nützlicher Tipp!

Mein Baby hat Kopfgneis, was kann ich tun?

Savannah und Silas hatten als Baby auch Kopfgneis (nicht zu verwechseln mit Milchschorf). Auf ihrer Kopfhaut, im Bereich der Haare, sah man immer wieder kleine schuppenartige Bereiche. Von der Farbe her wirkten sie weiß-gelb und fielen mir in den ersten Wochen gar nicht so auf, da die Haare meiner Kinder relativ hell waren. Meine Mutter war es, die mich dann mehrfach auf den, sie sagte dazu Milchschorf, ansprach. Irgendwann war ich dann ziemlich genervt, was dazu führte, dass mich der Kopfgneis meiner Kinder dann doch störte und ich immer wieder auf ihren Kopf schauen musste. Der Kinderarzt verschrieb mir dann ein Privatrezept für Loyon, welches bei schuppigen Hauterkrankungen angewandt wird. Loyon kann ich wirklich nur empfehlen. Die Behandlung war relativ einfach und der Kopfgneis ließ sich ganz einfach aus den Haaren meiner Kinder herauskämen. In aller Regel muss man aber gar nichts tun, denn der Kopfgneis soll von ganz alleine verschwinden.

Zeigt her eure Hände, zeigt her eure Füße

In den ersten Wochen schneidet man für gewöhnlich noch nicht die Finger- oder auch Fußnägel des Babys, da diese noch sehr weich sind. Dann jedoch sollte man regelmäßig die Finger- und auch Fußnägel schneiden, und sie nicht zu lang werden lassen. So verletzt sich das Baby nicht. Hierfür gibt es spezielle Baby-Nagelscheren, die rund sind. Es ist wirklich erstaunlich wie schnell gerade die Fingernägel wachsen. Habt ihr auch das Gefühl, dass die Fingernägel eurer Kinder viel schneller wachsen, als eure eigenen? Jede Woche schneide ich die Fingernägel meiner Zwillinge und vermindere so das Verletzungsrisiko, dass sie sich untereinander versehentlich beim Spielen kratzen.

Ein Wattestäbchen zum Reinigen der Ohren?

Auf eigenes Risiko! Tatsächlich könntest du durch die Nutzung eines Wattestäbchen das sehr sensible Trommelfell deines Kindes verletzen, und schiebst damit das Ohrenschmalz weiter ins Ohr. Am besten reinigst du die Ohrmuschel deines Kindes mit einem leicht angefeuchteten Wattepad. Alternativ kannst du auch Babywattestäbchen benutzen, die dicker als normale Wattestäbchen sind. Achte bitte auch auf den Bereich hinter den Ohren. In der kleinen Falte sammeln sich gerne auch mal Milchreste.

Wie reinige ich am besten die Nase meines Babys, z. B. bei Schnupfen

Bei zu viel Nasensekret oder einer verstopften Nase habe ich immer Kochsalzlösung benutzt. Mit den Pumpball-Nasensaugern kam ich persönlich gar nicht klar.  Jetzt im Kleinkindalter bin ich allerdings ein totaler Fan von den elektrischen Nasensaugern, wie z. B. der von Olaf. Mit ihm ist es mir möglich vor allen Dingen den festsitzenden zähen Rotz meiner Kinder einzusaugen, bevor ich dann Nasenspray benutze. Ich bilde mir ein, dass es mir so gelingt, dass meine Kinder schneller wieder eine freie Nase haben.

Wie sieht es eigentlich aus mit Babys Zähnchen?

Bis der erste Zahn sichtbar wird kann es eine ganze Weile dauern, es kann aber auch schnell gehen. Silas hatte schon mit vier Monaten die ersten Zähne. Allerdings sah ich das Thema Zähneputzen bis dato noch ganz entspannt. Ab und an reinigte ich die Zähne mit einer Art Fingerling. Heute ist das natürlich ganz anders. Savannah und Silas putzen ihre Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und haben hierbei immer sehr viel Spaß beim Zähne putzen. Als Alternative zur Zahnpasta nutzen wir als Zahnputz-Anfänger noch ein  Kinder-Zahngel. Hier kommt wieder Weleda ins Spiel.

Das sind meine zehn Tipps in Sachen Babypflege. Vielleicht ist ja auch für dich ein nützlicher Tipp dabei? Falls ja, dann würde ich mich freuen, wenn du mir einfach unter diesem Post ein Feedback da lässt. Wir dürfen auch gerne unterschiedlicher Meinung sein, auch das darfst du gerne hier posten. Ebenso hinterlasse mir doch ein Feedback, wenn auch du einen sinnvollen Beitrag in Sachen Baby- oder Kleinkindpflege hast.

Schau dich auch mal bei baby-walz um, denn hier erhälst du weitere tolle Tipps rund um dein Kind.

Eure

 

 

 

 

SOS – Eine große und lange Krankheitswelle mit Zwillingen

Es ist für mich das größte Glück eine Zwillingsmama zu sein. Für mich sind Zwillinge einfach besondere Kinder. Ich genieße es sehr meinen Kindern beim gemeinsamen Spielen zuzusehen. Immer wieder bin ich gerührt, wenn das unsichtbare Band, welches auch meine Zwillingskinder miteinander verbindet, für mich als Mama sichtbar wird.

Diese und weitere schöne Momente aus meinem Mama-Alltag lassen mich immer wieder auch die stressigen Phasen vergessen, die die Erziehung zwei gleichaltriger Kinder mit sich bringen. Diese Phasen kennen wir Mamas doch alle oder? Überhaupt ist das Wort PHASE das Wort schlechthin in unserem Mama-Wörterschatz, wie ich persönlich finde.

Dabei frage ich mich, wie oft sich unsere Kinder in den ersten Jahren in irgendeiner Phase befinden?! Das Kind zahnt, befindet sich im Wachstum oder hat irgendeinen Entwicklungsschub, und selbstverständlich kennen wir inzwischen sein trotziges Verhalten nur zu gut. Als Savannah und Silas den ersten richtigen Schub hatten, und das zeitgleich wie es oft bei Zwillingen der Fall ist, war ich nervlich ziemlich am Ende. In dieser Phase konnte ich meinen Kindern einfach nichts recht machen und die Nächte waren das reinste Desaster. Ich lernte die Schattenseiten der Mama-Welt kennen und versuchte mich mit mehr Koffein am Tag halbwegs munter zu halten. Dabei stellte sich eine Art Routine ein und die wiederkehrenden Phasen meiner Kinder wurden fast schon zur Normalität in meiner Mama-Welt. Schließlich durchlief auch ich als Mama diverse Phasen und war nicht immer gut gelaunt.

Meine Mama-Welt stand völlig auf den Kopf

Als jedoch das erste Mal eines meiner Kinder erkrankte, stellte sich meine Mama-Welt völlig auf den Kopf. Darauf war ich einfach nicht vorbereitet! Niemand hatte mir gesagt, wie du dich als Mama von einem kranken Kind fühlst. Immer wieder sprachen die Mütter um mich herum von den Phasen ihrer Kinder, und ja…auch mal, dass das Kind krank sei, aber NIEMAND sprach über seine Gefühle. Niemand sagte zu mir, welches lähmendes und betäubendes Gefühl von einem Besitz nimmt, wenn man seinem kranken Kind dabei zusehen muss, wie es leidet. Wie hilflos man sich als Mama fühlt.

Um mein Mama-Herz hatte sich ein großer dunkler Schatten gelegt und ich war so unglaublich traurig. Meine Gedanken drehten sich um mein Kind. Es musste ihm einfach besser gehen. So versuchte ich Silas ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern, denn ich bildete mir ein, dass mein kleiner Schatz dann sicherlich wieder auf den Weg der Besserung sei. Das gelang mir jedoch nicht und ich versuchte das inzwischen große Wirrwarr  in meinem Kopf zu ordnen. Dabei sagte ich mir, es ist nur Fieber, Husten und Schnupfen. Also im Grunde genommen nichts Dramatisches, und es würde ihm sicherlich ganz bald wieder besser gehen. Dennoch war ich ziemlich niedergeschlagen und fühlte eine große Leere in mir.

Warum bloß ging es ihm so schlecht???  Das konnte ich nicht akzeptieren und ignorierte die Tatsache, dass auch ich mich bei einer starken Erkältung oder auch Grippe ziemlich mies fühlte. Die Folge war, dass ich meinem Kind mit Essen und Trinken hinterher lief. Würde er einen großen Bissen zu sich nehmen und ausreichend trinken, dann wäre alles halb so schlimm, und sei als ein gutes Zeichen zu deuten.

Tja nur es läuft nicht immer alles nach dem Mama-Wunschkonzert und unsere Kinder werden auf Knopfdruck wieder gesund und munter.

SOS – Eine große und lange Krankheitswelle mit Zwillingen

Als meine Zwillinge das erste Mal gleichzeitig erkrankten, verdunkelte sich meine Mama-Welt schlagartig. Bis dato hatte ich keine Ahnung, was für ein Chaos ausbrechen kann, wenn das passiert. Nichts schien mehr zu funktionieren, auch wenn ich versuchte unseren Haushalt halbwegs auf Vordermann zu bringen. Ich hatte einfach nicht genügend Hände, um auf der einen Seite die Wohnung zu putzen, und auf der anderen Seite meine Kinder in den Armen zu halten. Jeder für sich forderte seine Mama-Kuschelzeit ein und bei kranken Kindern kann das schnell einen ganzen Tag bedeuten. So war ich für Savannah und Silas Tag und Nacht zur Seite und tat mein Bestes.

Nicht jedoch für mich! Mein Körper lief auch Hochtouren, obwohl ich mich sehr schlechte ernährte, denn ich aß fast nur noch Süßigkeiten. Abends, als die Zwillinge schliefen, griff ich oftmals erschrocken zum Wasserglas, denn ich stellte fest, dass eine Tasse Kaffee am Morgen bis dato die einzig eingenommene Flüssigkeit war. Das war ganz und gar nicht vernünftig, aber ich funktionierte und nur das zählte für mich als Mama. Es gab also kein  SOS, der Ruf nach Hilfe. Dieser Gedanke kam mir gar nicht erst in den Sinn. Mein Mann war selbständig und meine Eltern eben nicht mehr die Jüngsten. Irgendwie kam ich schon alleine klar. Als Zwillingsmama hat man ohnehin eine unglaubliche Mama-Power! Das stand außer Frage. Selbst als die lange Krankheitswelle um die Weihnachtszeit herum nicht abebben wollte, stand ich als Zwillingsmama eisern in meiner Position und strotze dieser Welle nur so entgegen.

SOS – Als Mama darfst du einfach nicht krank werden

Doch das passierte!  Es fing an mit Halsschmerzen und Schüttelfrost. Wenige Tage später hatte ich die Mandelentzündung meines Lebens. Alles war vereitert und ich hatte überall Risse und Blasen im Mund- und Rachenraum und wahnsinnige Schmerzen. Silas hatte erst eine starke Herpangina und eine Woche später einen zusätzlichen Atemwegsinfekt, so dass ich mich sicherlich bei ihm angesteckt hatte. Der Gedanke, selbst zum Arzt zu gehen, kam mir zwar in den Sinn, aber dann hätte ich SOS rufen müssen, damit jemand auf Savannah und Silas aufpasst, und das wollte ich nicht. Heute kann ich sagen, dass ich wirklich schön blöd war. Die Mandelentzündung bekam ich tatsächlich in den Griff, indem ich täglich mehrmals mit Meersalz gurgelte, was gerade bei den offenen Stellen im Mund- und Rachenraum sehr schmerzhaft war, aber meine Mandeln in den Normalzustand zum Schrumpfen brachte. Kaum war das passiert, bekam ich Schüttelfrost. Nicht einmal am Tag, sondern ich hatte ca. drei bis vier starke Schübe am Tag und das Ganze fast eine Woche lang. An manchen Tagen war ich völlig lahm gelegt, da der Schüttelfrost mehr als zwei Stunden am Stück anhielt.

Es musste eine SOS her und mein Mann musste ein paar Kundentermine absagen, um bei den Kindern zu sein. Die waren natürlich immer noch krank. Es kam irgendwie ständig etwas hinzu und ich war einfach nur noch am Ende. So schleppte ich mich eines Morgens zum Hausarzt, der mir erst was auf pflanzlicher Basis verschreiben wollte. Der Witzbold! Hatte ich nicht gesagt, dass ich zwei kleine Kinder zu Hause habe, und funktionieren muss? Ich verlangte nach Antibiotika und tatsächlich nach drei Tagen wurde der Schüttelfrost allmählich weniger und mir ging es allmählich besser.

Als Mama hast du eine Arschkarte wenn…

An dieser Stelle tut es mir leid, wenn ich das jetzt so radikal sagen bzw. schreiben muss, aber mein Beitragsbild passt sooo gut zu diesem Post vom heutigen Tag. Es ist mir egal, wenn ich an dieser Stelle mit meiner Meinung ganz alleine da stehe. Vielleicht ist das aber doch nicht der Fall?

Wir Mamas leisten alle einen großartigen Job, aber nicht immer läuft unser Leben ganz nach Plan. Eben nicht nach dem Mama-Wunschkonzert.  Es gibt Momente in unserem Leben, wie eben diese.

Tagsüber können wir uns nicht erholen, da wir funktionieren müssen. Keiner macht unseren Haushalt macht, und all die anderen Dinge, die noch erledigt werden müssen. Nachts ist an ein Durchschlafen erst gar nicht zu denken. Immer wieder werden wir unsanft aus dem Schlaf gerissen. Morgens im Spiegel fühlen wir uns um Jahre gealtert und irgendwie zwickt die Hose um die Beine herum. Wir bekommen es einfach nicht in den Griff uns in diesem Ausnahmezustand halbwegs vernünftig zu ernähren.

In diesem Ausnahmezustand befinde ich mich übrigens seit mittlerweile 7 Wochen. Ich könnte heulen!

Savannah und Silas waren bisher selten krank, aber momentan ist einfach der Wurm drin. Am liebsten würde ich diesen Wurm augenblicklich zermatschen. Bloß weiß ich nicht, wo er sich genau versteckt.

Dieser Blogpost ist meine aktuelle Arschkarte und *sorrynotsorry. Hier kann ich nichts in Watte packen oder schön reden. Das überlasse ich gerne anderen Mamis, aber vielleicht spricht dir dieser Post gerade aus der Seele?

Eben, weil er einfach authentisch ist und die Schattenseiten des Mamasein auf den Punkt bringt. Das Wetter ist zur Zeit nämlich auch so eine Sache.  Es macht mich total mürbe und mein Mama-Gemüt ist sehr angeknackst.

Dieser Beitrag wurde übrigens mit X Unterbrechungen fertiggestellt. Seitdem die Kinder krank sind schlafen sie zu Mittag weniger gut. Das ist einfach kein Normalzustand. Wann bitte zieht diese Krankheitswelle von dannen?

Derweil verteile ich weiterhin Arschkarten – ja sogar auf Instagram.

Was macht ihr Schönes?

Eure

 

Flaschenfrei die Zweite – Mama weg mit den Babyflaschen

Mama weg mit den Babyflaschen oder schauen wir etwa aus wie ein Baby?

Seufz… Schon lange sind meine Zwillinge Savannah und Silas keine Babys mehr. Tatsächlich ist das Tragen einer Windel noch das Einzige, was sie mit einem Baby gemeinsam haben. Lange Zeit waren meine Kinder Flaschenkinder und das vertraute Trinken aus ihren Babyflaschen ließ sie für mich als Mama immer noch ein Stück Baby sein. Ausschließlich in meinen Armen eingekuschelt tranken sie ihre Milch aus ihren Babyflaschen und wirkten dabei auf mich zart und zerbrechlich. Inzwischen waren sie so groß geworden und aßen schon lange Zeit vom Familientisch. In diesen Momenten blendete ich diese Tatsache jedoch aus. Ich hielt meine Babys in den Armen und ließ dabei gedanklich die Zeit Revue passieren.

Als Savannah dann mit 15 Monaten von heut auf Morgen regelrecht ihre Flasche verweigerte war es als würde mich ein Riesen-Gong aus meiner Mama-Traum-Welt reißen.

Mama! Ich bin kein Baby mehr!

Ihre gesetzten Signale waren unmißverständlich. Savannah konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht laufen, aber sie krabbelte vor mir, besser gesagt der Babyflasche, davon. Sie weinte und schüttelte dabei energisch den Kopf. Die Signale waren mehr als unmißverständlich, aber ich wollte sie erst nicht wahrhaben. Erst als ich dann doch kapitulierte und meiner Tochter ein Butterbrot in die Hand drückte, und sie mich dabei glücklich anstrahlte, erkannte auch ich was sie mir eigentlich durch ihr Verhalten sagen wollte. Auf den Punkt gebracht nämlich: Mama! Ich bin kein Baby mehr!

Flaschenfrei die Zweite

Bei Silas gab es kein Riesen-Gong, der mich aus meiner Mama-Traum–Welt zog. Er trank von Tag zu Tag einfach weniger Milch aus seiner Flasche und ich musste viel wegschütten. So reduzierte ich immer mehr die Trinkmengen morgens und abends. Als ich immer noch Milch wegschütten musste, ließ ich die abendliche Milch einfach weg, und schaute wie Silas darauf reagierte. Es war ihm einfach egal und satt und zufrieden schlief er die Nächte weiterhin durch. Eines Morgens lief er nach dem Aufstehen direkt zu unseren Hochstühlen und  zog einen Stuhl zu sich heran. So setzte ich Silas in seinen Hochstuhl und ohne lange überlegen zu müssen, gab ich ihm ein Butterbrot in die Hand, und er aß es. Das war im November letzten Jahres mit 17 Monaten.

Juhu endlich flaschenfrei

Einige Tage später sorgte ich für viel Platz in einen der Küchenschränke. Unglaublich, wie viel Platz allein nur Babyflaschen einnehmen können. Ohne zu zögern sortierte ich all diese Fläschchen aus und damit auch die letzten Spuren Pre-Milch,

Seitdem beobachte ich meine Zwillinge jeden Morgen beim Frühstücken und sehe schon lange keine Babys mehr. Ich sehe glückliche und zufriedene Kleinkinder, die mittlerweile schon 19 Monate alt sind.

Habt einen schönen Tag!

Eure

 

 

Weihnachten mit Kindern – da darf der Baum nicht fehlen

Der 2. Weihnachtstag – Mama’s Resümee

Weihnachten mit Kindern ist einfach nur schön. Man erlebt die Weihnachtstage viel bewusster. Immer wieder gab es Momente an diesen Weihnachtstagen, an denen ich mich an meine eigene Kindheit zurückerinnern musste. Ich erinnere mich, dass für mich das Warten aufs Christkind und damit auf die Geschenke eine gefühlte Ewigkeit dauerte. Die Zeiger der Uhr wollten sich einfach kaum vorwärts bewegen. Wann endlich erklang das Kling Glöckchen klingelingeling aus der verschlossenen Wohnzimmertüre? Wann endlich hat das Christkind die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gelegt?

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der darf einfach nicht fehlen!

Ein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der Weihnachtsbaum gehört definitiv zum Weihnachtsfest, wenn man Kinder hat. Erst dann wird es so richtig weihnachtlich in der guten Stube und das Glänzen in den Kinderaugen, wenn sie zum ersten Mal den geschmückten Baum sehen, ist einfach nur schön. Wir haben unseren Weihnachtsbaum am Abend vor Heiligabend aufgestellt. Einen künstlichen Weihnachtsbaum, wie schon im letzten Jahr. Sobald meine beiden Weihnachtswichtel etwas größer sind, und damit Weihnachten noch bewusster erleben, werden wir als Familie gemeinsam einen echten Weihnachtsbaum aussuchen. So ist zumindest der Plan.

Als Savannah und Silas den leuchtenden Weihnachtsbaum am Heiligabend direkt als erstes nach dem Aufstehen entdeckten, blieben sie auf einmal ganz erstaunt stehen. Ein paar Sekunden später zeigten sie mit ihren Zeigefinger Richtung Baum und ich erklärte ihnen, dass es unser Weihnachtsbaum sei. Erst ein paar Stunden später, nachdem der Baum immer wieder von Beiden aus sicherer Reichweite begutachtet wurde, kamen sie näher. Sie berührten ganz zaghaft die Weihnachtskugeln und die Lichter am Baum und pünktlich zur Bescherung am Abend, wurden sie mutiger, und es purzelte tatsächlich die ein oder andere Weihnachtskugel vom Baum herunter. Puh...ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass unser Weihnachtsbaum noch umkippen würde, denn Savannah und Silas sind zwei sehr lebendige und neugierige Kinder, aber ich bin doch erstaunt, wie artig und brav die Beiden doch sind.

Meine Kinder, die schon so groß geworden sind. Wo ist bloß die Zeit geblieben? Letztes Jahr an Weihnachten waren sie noch Babys und schenkten dem Weihnachtsbaum keinerlei Beachtung. Dieses Jahr ist Weihnachten ganz anders. Ja, es weihnachtet. Dabei muss ich lächeln, denn nächstes Jahr Weihnachten werden Savannah und Silas diese besonderen Tage im Jahr noch bewusster erleben und somit wahrnehmen. Ich lächle, da ich mich bereits jetzt auf all diese besonderen Weihnachtstage mit meinen Kindern freue, obwohl gerade erst Weihnachten ist.

Weihnachten mit Kindern – einfach nur schön

Weihnachten mit Kindern ist einfach unbeschreiblich schön. Man wird selbst wieder zum Kind und taucht dabei ein in alte Kindheitserinnerungen. Tatsächlich, so geht es mir zumindest, bin ich an den Weihnachtstagen auch achtsamer und dankbarer. Erfreue mich mit meinen Kindern an vielen kleinen Dingen, die vorher weniger Wertschätzung erfahren durften. Geht es euch auch so?

In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein wunderbaren 2. Weihnachtsfeiertag.

Eure

 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Flaschenfrei – wenn dein Kind seine Babyflasche verweigert

“Mama, ich bin doch kein Baby mehr!”

Wäre Savannah nicht erst 15 Monate alt und könnte sie sprechen, so wäre ich mir zu 100 % sicher, sie würde diesen Satz zu mir sagen. Mit 15 Monaten weiß die kleine Maus nämlich genau was sie möchte und was nicht.

Als sie jedoch vor 19 Tagen morgens ihr Fläschchen verweigerte war ich mir dennoch sehr unsicher. Bis zu diesem Zeitpunkt bekamen meine Zwillinge morgens ihre Pre-Milch und abends vorm Einschlafen. Was war da los? Auf meiner Stirn hatte sich ein großes Fragezeichen einen Platz verschafft und schon kamen die ersten Fragen, die ich systematisch abarbeitete.

“Zahnt sie vielleicht?” Ich überlegte. Eigentlich nicht. Vorne hatte sie bereits alle Schneidezähne, da kann gar nichts weh tun. Hinzu kam, dass sie gar nicht erst die Flasche in den Mund nahm.

“Hat sie vielleicht Schluckbeschwerden? Ist sie krank?” Ich überlegte abermals. Puh….

“Vielleicht hat sie einfach noch keinen Hunger?” Das wäre mir neu…

So stand ich da mit der fertig angerührten Milchflasche und grübelte. Na gut, dann bekommt Silas erst eimal seine Milch. Das ist wirklich ein Vorteil als Zwillingsmama kann ich euch sagen. Wenn man das Trink- oder Essverhalten seiner Zwillinge gut kennt, so gibt es wenig Reste. Als Silas jedoch seine Milchflasche leer getrunken hatte, stand ich immer noch vor dem gleichen Problem. Savannah wollte einfach nicht trinken. So trug ihr einen Zahnungsgel auf und versuchte es erneut. Sie zahnte definitiv nicht. Ihre Flasche wollte sie immer noch nicht. Vielleicht ja doch Schluckbeschwerden….Für den Hals- bzw. Rachen hatte ich auch ein tolles Gel zur leichten Anwendung, was aber auch nichts brachte.

In der Zwischenzeit wurde sie verständlicherweise ziemlich garstig. Ich kapitulierte, setze sie in ihren Hochstuhl, und gab ihr ein ein Butterbrot in die Hand, welches ich in der Zwischenzeit vorbereitet hatte.

Tja…und was soll ich sagen? Sie biß voller Freude und dabei genüsslich in ihr Brot. Dabei strahlte sie wie ein Honigkuchenpferd und hörte nicht auf zu essen.

“Mama, ich bin doch kein Baby mehr!” Nein, das ist sie wirklich nicht mehr *lach*.

Dennoch versuchte ich in den darauffolgenden Tagen immer wieder ihr die Milchflasche anzubieten. Nicht aus Gewohnheit oder weil es einfacher ist, sein Kind so satt zu bekommen, sondern weil ich dachte, es sei nur eine Phase. Wie oft haben unsere Kinder Phasen etc., in denen sie halt anders sind als gewohnt?! Hinzu kam, dass sie tatsächlich wenige Wochen zuvor auch mal ihr Fläschchen verweigert hatte, jedoch nur für ca. 3 Tage.

Dieses Mal war ihr Verhalten jedoch total anti. Sie ergriff sofort die Flucht, als sie mich mit der Milchflasche näher kommen sah. Das brachte mich jedes Mal zum Lachen. Das Verhalten war wirklich sehr anti gegenüber ihrer Milchflasche, die dann natürlich Silas bekam.

Heute sind wir also bereits 19 Tage flaschenfrei. Es war am Anfang wirklich ungewohnt, denn ich überlegte, wie ich sie am besten satt bekomme. Was bekommt sie stattdessen zum Frühstück und was zum Abendbrot? Zum Glück ist sie eine sehr gute Esserin, isst scheinbar alles, und dadurch macht sie es mir sehr einfach. Zum Frühstück bekommt sie mal ein Butterbrot, mal einen Joghurt oder Müsli mit frischem Obst. Mittlerweile kann sie auch richtig toll aus einem Strohhalmbecher trinken, so dass ich mir auch keine Sorgen machen muss, dass sie nicht genügend trinkt.

Silas braucht noch seine Pre-Milch morgens und abends. Er ist total verschmust und kuschelt gerne. Daher denke ich, dass er noch einige Zeit länger sein Fläschchen braucht. So eine Milchflasche hat halt was Vertrautes und Geborgenes bei Flaschenkindern. Meine persönliche Meinung ist, dass Babys oder Kleinkinder die oft die Nähe und Wärme von Mama oder Papa suchen länger an ihrer Milchflasche festhalten.

Was denkt ihr? Wie sind hier eure Erfahrungen?

Eure

 

 

 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

Der erste Geburtstag

Am 03.06. feierten Savannah und Silas ihren allerersten Geburtstag. Na ja feiern ist übertrieben, aber ihr wißt ja, wie ich das meine. Mit einem Jahr sind die Beiden natürlich noch viel zu klein, um überhaupt verstanden zu haben, dass sie am 03.06. vor einem Jahr geboren sind. Für Savannah und Silas war es ein Tag wie jeder andere. Dank der Geburtstagsdeko jedoch bunter. Süßer durch einen Geburtstags-Muffin. Lustiger, dank einem Animationsteam bestehend aus Mama, Papa, Oma und Opa.

Der erste Geburtstag – Unsere Zwillinge sind nun 1 Jahr alt

Wir haben den Geburtstag von Savannah und Silas mega-klein gefeiert. Ein wenig Schamesröte steigt mir dabei ins Gesicht, denn je näher der Geburtstag der Beiden rückte, um so mehr wurde ich mit Mega-Geburtstags-Party-Fotos anderer Mamis überhäuft. Nicht absichtlich natürlich, aber ich brauchte z. B. nur Facebook oder Instagram öffnen und “peng”… da waren sie. Die Mamis die den Geburtstag ihrer Babys Upload für Upload online zelebrierten. Auf diesen Geburtstagsfotos platzte die Geburtstags-Party regelrecht aus allen Nähten. Unglaublich, wie groß, schrill und bunt zum Teil der erste Baby-Geburtstag gefeiert wurde. Manchmal überkam mich der Gedanke, dass ich mich inmitten eines Konkurrenzkampfes unter Mamis befand, so nach dem Motto “schaut her, unsere Geburtstags-Torte ist viel größer, schaut her…, schaut her…”. Oh nein…ich bin bzw. war nicht neidisch.

Ich habe mich bewusst gegen eine größere Geburtstags-Party entschieden und wenn ich hier von Schamesröte schreibe, dann nur deshalb, weil ich schon ab und an dachte, ob ich den Geburtstag unserer Zwillinge hätte größer und bunter feiern sollen. Als Mama wünscht man sich für seine Kinder eben nur das Beste – einen wunderschönen Geburtstag miteingeschlossen. Den hatten Savannah und Silas allerdings und er verlief total entspannt und stressfrei trotz gepackter Reisekoffer. Während andere Mamis den Geburtstag ihrer Kleinen bereits Wochen vorher planten und eifrig an der Geburtstagsdeko bastelten, war unser zweiter Familienurlaub bereits gebucht. Ich entschied mich bewusst gegen eine große Geburtstagsparty und bewusst Wochen zuvor für einen Familienurlaub direkt im Anschluss an den Geburtstag meiner Kinder.

Ich wollte nicht DIE Geburtstagsparty

So wie viele andere Mamis sie zum 1. Geburtstag ihres Kindes zelebrieren. Für meine Kinder wird es diese Geburtstagsparty noch geben.

Nein, ich wollte einen für uns als Familie perfekten Tag und dieser Tag sollte nicht am 03.06. abrupt im Alltag verstummen, sondern noch weitere Tage nachklingen.

So besonders war für mich der erste Geburtstag meiner Kinder, dass er gleich aus einer Schleife mehrerer wundervoller Mama-Papa-Savannah-Silas-Tage-Momente – aus gemeinsamer Zeit – bestehen sollte. Natürlich gab es auch die obligatorischen Geburtstags-Geschenke für Savannah und Silas, aber das größte Geschenk, welches wir unseren Kindern geben können ist einfach Zeit für sie zu haben.

Denkt ihr nicht auch?

Eure

 

 

 

Es ist hier gerade ganz leise und ich höre mein Mama-Herz laut schlagen. Der Beat passt zu meinen Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen, und die sich an Savannah und Silas richten.

Zeit ist immer auch Lebenszeit, und während die Liebe zu euch bis über den Tod hinausgeht, so ist die gemeinsame Zeit, in der ich euch als Mama begleiten darf, zeitlich begrenzt. Daher kann es und wird es für mich nichts Schöneres, Kostbareres und Wertvolleres als die Zeit selbst geben, die ich mit euch verbringen darf.
Jede Sekunde, jede Minute, Stunde, Wochen, Monate und hoffentlich viele viele gemeinsame Jahre. In unendlicher Liebe und Dankbarkeit, Mama 

Drei-Tage-Fieber – Es kommt so schnell wie es geht

Oh ich weiß. Mit den Fotos unter diesem Post werde ich keinen Fotowettbewerb gewinnen können, aber wer denkt schon, dass ich das möchte?

Ich möchte gerne meine Erfahrungen schildern und Fotos sind hier doch sehr hilfreich. Dabei fällt mir oft auf, dass wenn ich selbst nach Erfahrungswerten anderer Mütter bei Google forsche, mir oftmals Fotos fehlen.

Du hast also die Vermutung, dass dein Kind das Drei-Tage-Fieber hat? Dann lese gerne weiter und schaue dir die Fotos von Savannah in Ruhe an. Gerne kannst du mich direkt kontaktieren, falls du hierzu Fragen hast. Ich helfe gerne. Daher auch dieser Post.

Das Drei-Tage-Fieber – So verlief es bei uns

Ohne einen Arzt aufgesucht zu haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass wir es diese Woche mit dem Drei-Tage-Fieber zu tun hatten. Das Drei-Tage-Fieber kam bei Savannah so urplötzlich, wie es auch wieder abgeklungen ist. Am vergangenen Samstag bemerkte ich erstmalig erhöhte Temperatur bei meinem Mädchen. Da es später Abend war und die Kleine ganz ruhig schlief, ließ ich sie auch weiterschlafen, ohne die Temperatur zu messen. Das Fieber sank dann auch von ganz alleine und am Sonntag war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich mir eine erhöhte Temperatur bei der Kleinen nicht nur eingebildet hatte.

Am späten Nachmittag jedoch fühlte sie sich wieder ziemlich warm an. Sie war etwas quengelig, aber das musste nicht unbedingt auf das Fieber zurückzuführen sein. Nach 17:00 Uhr lag die Temperatur tatsächlich über 39 Grad und ich gab Savannah Fiebersaft. Vielleicht hatte sie ja doch Schmerzen. Am anderen Morgen war ihre Temperatur wieder ganz normal, aber weiter im Tagesverlauf stieg sie wieder. Es war jedoch nur eine leicht erhöhte Temperatur von 37.8 zu messen und am anderen Tag war tatsächlich der Spuk schon vorbei.

Das Verhalten von Savannah während dieser drei Tage war völlig normal, bis auf besagte quengelige Phase am Sonntag, wo die Temperatur am höchsten war.

Zwei Tage später hatte sie überall an ihrem Kopf kleine rote Punkte/Flecken und weiter unten am Hals fand man sie auch vor, wenn auch eher vereinzelt. Sorgen machte ich mir im ersten Moment nicht wirklich, da sich Savannah total normal verhielt. Natürlich bin ich als Mama auch in einer typischen Mama-WhatsApp-Gruppe und ich kann nur sagen, wenn ihr noch in keiner seid, ich finde sie äusserst praktisch. Wichtig ist aber natürlich, dass man sich aneinander versteht und die Gruppe aktiv ist. Zum Thema aktiv sein….nein, nein…wir whatsappen zwar regelmäßig, aber alles hält sich im Rahmen.

Sonst käme ich ja gar nicht zum Bloggen *lach*. Jedenfalls gab mir eine Mutti aus dieser Gruppe den Tipp, dass es sich um das Drei-Tage-Fieber handeln könnte. Hier käme es nach dem Fieber zu einem Hautausschlag. Ich sollte mal über die Stellen streichen, werden sie weiß, sind die Gefäße nur durch einen Infekt geweitet und es ist nur oberflächlich. Das war bei Savannah der Fall. Am darauffolgendenTag war der Ausschlag im Bereich des Kopfes etwas besser, aber dafür war jetzt ihr Rücken und ihre Brust und der Bauch übersät mit Flecken.

Am nächsten Tag, und damit meine ich tatsächlich heute, ist sie wieder hübsch anzusehen. Natürlich war sie es für mich als Mama die ganze Zeit über, aber anhand der Fotos hier versteht ihr sicherlich was ich damit sagen möchte. Das erste Bild in dieser Collage zeigt die Flecken an ihrem Kopf am ersten Tag, das Bild danach am zweiten Tag und dann kommt der Hautausschlag an Rücken und an der Brust, sowie ein Foto vom heutigen Tag.

Dr. Google hat mir bei meiner Recherche zum Drei-Tage-Fieber verraten, dass es sich bei dieser Kinderkrankheit um eine ansteckende Infektionskrankheit handelt. Es wäre also durchaus möglich, dass sich Silas angesteckt hat. Die Infektion selbst wird durch Herpesviren ausgelöst.

Als Mama ist man doch immer wieder überrascht, was es doch alles so gibt. Kennt ihr das Drei-Tage-Fieber? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich habe zum Glück nicht panisch reagiert. Ich denke es ist immer wichtig zunächst sein Kind zu beobachten. Man stellt dann relativ schnell fest, ob es sich wohl in seiner Haut fühlt. Bei Savannah hatte ich keine Zweifel und habe mir daher den Weg zum Kinderarzt gespart. Hätte sie sich aber aber total anders verhalten, wäre ich nicht so ruhig geblieben, und wäre direkt zum Arzt gefahren.

Genießt den Abend. Das Wochenende steht vor der Tür 🙂

Eure