Corona Tests für Kinder auf Reisen – Testpflicht und Quarantäne

Liebe Eltern, auf diesem Mamablog gibt es wenige Themen rund auf das Thema Corona. Dabei ist es nicht so, dass ich von dem all dem Irrsinn nichts mitbekomme oder in einer Blase lebe.

Nein! Ganz und gar nicht.

Wenn ich ehrlich bin, dann bin ich eigentlich nur noch genervt was das ganze Thema Corona angeht. Es gab Tage, da wollte ich mich am liebsten unter einer großen Decke verkriechen oder noch besser auf einer einsamen Insel verweilen. Ohne Smartphone, Radio, TV und ohne Zeitung.

Dabei sind meine Kinder erst vier Jahre alt und gehören nicht zu den ganz großen Verlierer der Corona-Krise, zu denen ich alle schulpflichtigen Kinder oder Jugendliche zähle und deren Familien. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie die Situation daheim bei einigen Familien ist. Wie es wohl den Eltern geht? Wie es wohl den Kindern geht? Wieviele Tränen wohl geflossen sind und welche Sorgen und Ängste diese Familien wohl haben?

Wir sind alle keine Roboter oder? Ich möchte euch ein wenig von mir erzählen.

Nein, auch ich bin kein Roboter, aber in all den vergangenen Monaten kam ich mir oftmals wie ein Roboter vor, der auf Knopfdruck funktionierte. Geradezu mechanisch und wenn mal sprichwörtlich der Saft ausging, dann fühlte ich mich leer und ohne Leben.

Die Einnahmen aus meiner beruflichen Tätigkeit als Fotografin, ich blogge ja mehr oder weniger nebenbei, brachen in irrsinniger Geschwindigkeit einfach weg. Erst kam das Berufsverbot im ersten Lockdown und dann ging es weiter. Keine Hochzeiten mehr, keine Kindergartenfotografie, keine Event- oder Businessfotos mehr. Totaler Stillstand und ich sah mich mit Existenzängsten konfrontiert, zumal wir beide selbständig sind. Mein Mann und ich.

Das nicht wissen, was morgen, übermorgen oder nächste Woche ist, raubte mir den Schlaf in der Nacht. Und über den Tag musste ich funktionieren. Das fiel mir nicht immer leicht. Ich kämpfte mit starken Gefühlsschwankungen, die ich versuchte einzuordnen. Ich brauchte einen klaren Kopf. So war ich in dieser Phase froh, dass meine Kinder irgendwann wieder in den Kindergarten gehen konnten. So erlebten die Beiden mich nicht traurig und ich musste meine Tränen nicht verstecken. In dieser Zeit war ich um jedes Stück Normalität für meine Kinder so unendlich dankbar und wusste, dass die Zwei im Kindergarten gut aufgehoben waren.

Angst vor einer Covid Infektion oder Erkrankung hatte ich nämlich nie. Ich war voller Vertrauen und bin es noch jetzt. Das mag für den einen verrückt klingen, aber für mich ist es sehr bedeutsam. Dieses Vertrauen schenkt mir unheimliche Kraft und Stärke in dieser Corona-Zeit.

Auf der anderen Seite beobachte ich jedoch, dass es mir zunehmend schwerer fällt, die ganzen Maßnahmen rund um die Corona Pandemie in unserem Land noch Ernst zu nehmen. Besser gesagt zu verstehen. Ich komme da einfach nicht mehr mit. Dabei halte ich mich an alle Maßnahmen. Halte Abstand, trage Maske, aber ich weiß schon lange nicht mehr, was eigentlich das Ziel ist. Spätestens dann, wenn alle Menschen die möchten, ein Impfangebot erhalten haben, müssen wir doch an das rettende Ufer gelangen. Mit einem verbleibenden Risiko müssen wir lernen zu leben.

Seufz. Ich bin einfach urlaubsreif und muss ganz dringend all meine Gedanken ordnen. Den Müll in unserer Wohnung entsorgen wir regelmäßig, aber was ist mit all unserem Gedankenmüll?

Corona Tests für Kinder auf Reisen – Testpflicht und Quarantäne

Ja, ich bin urlaubsreif. Mich zieht es in die Ferne. Ich möchte das Meer um mich herum wissen und ich möchte von warmen Sonnenstrahlen geweckt werden. Aus diesem Grund hatte ich bereits im April unseren Mallorca Urlaub gebucht und war voller Hoffnung und Vorfreude.

Dann stieg und stieg die 7 Tages Inzidenz auf Mallorca und ich wusste, dass ich nur noch bis Tag X kostenlos unsere Reise stornieren konnte. Zu diesem Zeitpunkt war Mallorca noch ein einfaches Risikogebiet aber die Zielmarke einer 200er Inzidenz war bald erreicht. Damit drohte Mallorca zu einem Hochinzidenzgebiet zu werden. So setzte ich mich also mit den Einreisebestimmungen auseinander, um ein für oder wider für unseren Reiseantritt abzuwägen.

Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet, Virusvariantengebiet

Wenn man als Erwachsener doppelt geimpft ist, so gibt es nach jetzigem Stand keine Testpflicht und keine Quarantäne. Maximal eine verkürzte Quarantänezeit bei Reiserückkehr aus einem Virusvariantengebiet. Super oder? Na ja zumindest für Singles oder kinderlose Paare, denn was nützt uns Eltern der doppelt geimpft Status, wenn das eigene Kind in Quarantäne muss?

Ja klar, man kann die Quarantänezeit des Kindes auch als zusätzliche Urlaubszeit einplanen. Das kann aber nicht jeder und letztlich stellt sich auch die Frage, ob man das auch möchte.

Update: So schnell ändern sich die allgemein gültigen Reiseregeln. Seit dem 01.08. gibt es kein einfaches Risikogebiet mehr.

Familien sind wieder mal die Verlierer

Denkt die Politik eigentlich mal an unsere Kinder? Für unter 12-jährige Kinder gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff oder? Sollen Kinder oder schlichtweg diese Altersgruppe in allen Bereichen des Lebens, so wie auf Reisen, benachteiligt sein?

Was bedeutet diese Benachteiligung auf Reisen konkret?

Kinder werden Erwachsenen gleichgestellt

Für Kinder ab 12 Jahren greift die Testpflicht, das ist seit dem 01.08. neu, und es gelten die Corona Reiseregeln ähnlich wie für Erwachsene. Sofern das Kind noch nicht geimpft ist, gilt folgendes:

Rückkehr aus einem Hochinzidenzgebiet: Zur Beförderung durch die Airline nach Deutschland wird ein negativer Corona Test benötigt. Dieses Dokument befreit jedoch nicht von der Quarantäne, die hier in Deutschland mindestens 10 Tage beträgt. Durch einen zweiten negativen Test am 5. Tag nach der Einreise kann sich das Kind jedoch freitesten, und damit die Quarantänezeit verkürzen.

Kinder unter 12 Jahren haben zwar keine Testpflicht müssen aber in Quarantäne

Das ist neu. Seit dem 01.08. besteht für alle Kinder unter 12 Jahren keine Testpflicht mehr. Das ist zumindest eine Erleichterung für die Familien, deren Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.

Das bedeutet für diese Altersgruppe:

Rückkehr aus einem Hochinzidenzgebiet: Es ist kein Corona Test im Urlaubsland nötig, da keine Testpflicht besteht. Das Kind muss dennoch für mindestens 5 Tage in Quarantäne. Nach 5 Tagen, das ist neu, endet die Quarantäne automatisch. Es muss kein Corona Test erfolgen.

Es gilt eine grundsätzliche Testpflicht – auch das ist neu

Als ich diesen Beitrag veröffentlichte, galten noch die alten Corona Reiseregeln. Seit dem 01. August ist es so, dass für alle Kinder ab 12 Jahren so wie für Erwachsene die Testpflicht gilt, wenn sie nach Deutschland einreisen. Hierbei ist es total egal, wie ihr in das Land einreist, ob mit dem Flugzeug oder mit dem Auto zum Beispiel. Ein Antigentest oder der Nachweis einer Impfung oder Genesung ist zwingend erforderlich.

Meine Gedanken – was ich mir wünschen würde

Vor wenigen Wochen habe ich unsere Mallorca-Reise schweren Herzens storniert. Mein Mann und ich sind doppelt geimpft. Für uns hat eine Reise in ein Hochinzidenzgebiet, wie es zur Zeit Mallorca ist, keinerlei negativen Auswirkungen.

Wir haben uns bewusst für die Impfung entschieden. Ein Aspekt war hier, dass wir durch die Impfung auch unsere Kinder schützen, und dass für die Beiden durch unseren Impfstatus ein Stück mehr an Normalität möglich ist. Es ist ja schließlich so, dass für unsere Kinder keine Testpflicht besteht.

Was ist mir jedoch wünschen würde!

Für Kinder unter 12 Jahren gibt es keinen Impfstoff und daher vermutlich auch keine Testpflicht. Sobald die Eltern für diese Altersgruppe vollständig geimpft sind, würde ich mir wünschen, dass für deren Kinder die gleichen Reiseregeln gelten, wie für ihre Eltern. Das fände ich persönlich sehr fair und wird meines Wissens nach in Österreich u. a. so gehandhabt.

Ich hoffe mit diesem Beitrag konnte ich euch weiterhelfen? Auf meiner Startseite habt ihr zudem die Möglichkeit meinen Blog zu abonnieren. Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen.

Teilt mir gerne auch eure Meinung oder Gedanken zu diesem Thema mit, oder berichtet von euren Erfahrungen.

Eure

 

Deutscher Kinderbuchpreis 2021

Ihr lieben, kennt ihr eigentlich schon den Deutschen Kinderbuchpreis? Vermutlich nicht, denn dieser wird in diesem Jahr erstmalig vergeben.

Deutscher Kinderbuchpreis 2021!

Seid ihr neugierig? Ihr möchtet mehr über den deutschen Kinderbuchpreis erfahren?

Der deutsche Kinderbuchpreis wird am 02.10.2021 in Berlin zum ersten Mal verliehen. Der Preis verfolgt das Ziel, Autorinnen und Autoren zu motivieren, Kinderbücher zu verfassen und dadurch zu helfen, die Lesekompetenz und Leselust der Jüngsten in unserer Gesellschaft zu fördern. √Der Deutsche Kinderbuchpreis würdigt Kinderbücher für die leseprägende Alterszielgruppe zwischen vier und acht Jahren.

Autorinnen und Autoren haben noch bis zum 15.06.2021 die Möglichkeit, ihre Werke zur Teilnahme einzureichen und damit die Chance, 100.000 Euro zu gewinnen.

Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.

Ihr habt vielleicht schon ein Kinderbuch geschrieben?

Eingereicht werden können Werke aus den Kategorien Vorlesebücher, Selbstlesebücher und Bücher, die das Selbstlesen und das Vorlesen kombinieren. Um eine Vorauswahl zu treffen, werden die Bücher zunächst von einer Erwachsenenjury aus Fachleuten und kinderbuchbegeisterten Menschen gesichtet. Sie schlagen davon am Ende maximal zehn Werke vor, die in die Endauswahl kommen.

Das letzte Wort haben am Ende die Kinder, denn sie können am besten entscheiden, ob ihnen ein Buch gefällt oder nicht. Die Kinderjury besteht aus 32 leselustigen Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren: jeweils zwei Kinder aus jedem deutschen Bundesland. Sie bekommen die zehn Bücher der Shortlist zugeschickt und müssen sich festlegen, welches ihnen am besten gefällt.

Wer Lust hat, Teil der Kinderjury zu werden, hat noch bis zum 09.07.2021 die Chance, sich zu bewerben

Weitere Informationen gibt es unter https://deutscher-kinderbuchpreis.com.

Das ist doch mal ein ganz besonderer Preis oder? Hoffentlich ist der deutsche Kinderbuchpreis 2021 ein voller Erfolg und auch in 2022 findet diese Verleihung statt. Ehrlich gesagt spiele ich ja schon seit Monaten mit dem Gedanken, selbst ein Kinderbuch zu schreiben, und im Prinzip ist die komplette Geschichte schon in meinem Köpfchen vorhanden.

Na ja ma sehen!

Teilt gerne diesen Beitrag, so dass möglichst viele vom deutschen Kinderbuchpreis 2021 erfahren.

Eure

Mein Sohn der Superheld!

Mein Sohn ist ganz klar ein Superheld. Er betont das auch immer wieder. „Mama, ich bin doch ein Superheld oder?“. Dabei strahlt er mich stolz an und achtet darauf, dass sein Superhelden-Umhang auch richtig sitzt. 

Er liebt es, wenn sein Superhelden-Umhang in der Luft fliegt und ihm der Wind dabei behilflich ist. Dann fliegt mein Superheld nämlich. Er hat den Dreh einfach raus und weiß, wie sein Superhelden-Umhang nie an Fahrt verliert. Sei es auf der Schaukel im Garten oder auf dem Trampolin im Dauerhüpf-Modus. Beim Spazierengehen rennt er am liebsten und ist stolz, wenn er als Superheld erkannt wird.

Den Satz: Hey, da kommt Superman“, hören wir mittlerweile ziemlich oft.

Kein Wunder also, dass er mich seit Tagen nicht mehr fragt, ob er ein Superheld ist. Bei so viel Bestätigung von außen.

Mein Sohn der Superheld oder die Ticks oder Marotten unserer Kinder!

Mein Sohn hat sich dazu entschieden ein Superheld zu sein. Das 24 Stunden am Tag.

Sein Superhelden-Outfit zieht er nur im Notfall aus. Dieser liegt vor, wenn sein Umhang mal gewaschen werden muss. Puh! Ich kann euch gar nicht sagen, wie beruhigt ich immer bin, wenn sein Umhang heil aus der Waschmaschine kommt. Das Superman-Logo hält sich tapfer, auch wenn es mittlerweile etwas knittrig ausschaut. Qualität made in China muss nicht immer schlecht sein.

Bei einem Ebay-Händler hatte ich das Superhelden-Outfit inkl. passender Maske zu einem Schnäppchenpreis von etwas über 1 Euro entdeckt. Da ich ein Fuchs bin, das sind wir Mamas doch alle, hatte ich kurze Zeit später für meinen Superhelden ein weiteres Outfit beim gleichen Händler bestellt. So gibt es auch kein Theater, wenn sein Lieblings-Superman-Outfit mal in die Wäsche landet. Dann zieht er einfach sein Spiderman-Kostüm an und hat halt andere Super-Kräfte.

Mein Sohn der Superheld schläft also auch in seinem Superhelden-Outfit. Der einzige Ort, in dem er seinen Umhang nicht trägt, ist und bleibt die Badewanne.

Mein kleiner Held hat damit wohl ganz klar einen Tick oder eine Marotte. Das stört mich jedoch nicht. Allerdings frage ich mich schon, ob er eines Tages sein Superhelden-Umhang mal ablegen wird.

Vielleicht dann, wenn er versteht, dass er kein Superhelden-Outfit tragen muss, um ein Held zu sein. 

Wer weiß! Fest steht aber, das unser diesjähriges Fotoalbum einen kleinen Superhelden in allen Lebenslagen zeigen wird.

Jetzt bin ich natürlich neugierig. Hat dein Kind auch eine Marotte oder einen Tick?

Deine

Tipps, die die Chancen auf einen Kitaplatz erhöhen
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Alle Eltern kennen wohl das Problem: Einen Kitaplatz zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Gerade in der aktuellen Zeit sind diese begehrter denn je. Trotzdem gibt es einige hilfreiche Tipps, die die Chancen auf einen Platz erhöhen und der lang-wierigen Suche ein Ende setzen können.

Rechtlicher Anspruch bringt leider nichts

Jeder, der sich mit dem Thema Kitaplatz bisher auseinandergesetzt hat, weiß wohl nur zu gut: Rechtlich gesehen besteht ein Anspruch auf einen Kitaplatz seit 2013. Dennoch sieht die Realität leider anders aus. Denn es fehlen tausende Plätze, wodurch es uns Eltern nicht leicht gemacht wird. Gerade wenn du berufstätig bist und auf beide Einkommen angewiesen bist, ist es nicht einfach, Kind und Job unter einen Hut zu bekommen. Gerade dann ist ein Kitaplatz nicht nur von Vorteil, sondern meist der einzige Ausweg. Wenn Oma und Opa der Kleinen in der Nähe wohnen, ist dies oft eine gute Alternative, doch nicht jeder von uns kann diese Lösung in Anspruch nehmen.

Vorbereitung ist alles

Es hört sich abgedroschen an, trifft aber im Fall der Kitaplatzsuche zu: Vorbereitung ist alles. Was genau ich damit meine, erkläre ich dir im Folgenden:

  1. Beginne frühzeitig mit der Suche nach einem Platz

Sobald du weißt, dass Bedarf für einen Kitaplatz besteht, melde dich bei deiner zuständigen Gemeinde bzw. Stadt und informiere dich über das Anmeldeverfahren. Oftmals gibt es auch Wartelisten, auf die du dich direkt setzen lassen kannst.

  1. Wunsch-Kita kontaktieren

Die Auswahl an Kitas ist meist recht groß. Oftmals liegt es daher nahe, eine Kita in der Nähe auszusuchen. Sinnvoller ist es jedoch in einem Erstgespräch mit der Kita herauszufinden, ob die Einrichtung deinen Vorstellungen entspricht. Auch diesen Schritt kannst du schon frühzeitig erledigen.

  1. Interesse zeigen

Wenn du bereits auf der Liste für einen Kitaplatz stehst. Macht es weiterhin Sinn, dich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und Interesse zu bekunden. Denn viele Plätze werden aufgrund von Umzügen oder anderen Entscheidungen plötzlich wieder frei. Wenn du regelmäßigen Kontakt pflegst, bleibst du im Gedächtnis und kannst womöglich früher als geplant einen Platz für dein Kind sichern.

  1. Kita im eigenen Betrieb

Inzwischen bieten viele Arbeitgeber sogenannte Betriebskitas an, in denen die Kinder den Tag verbringen können. Frag doch bei deinem Arbeitgeber nach – falls es nicht bereits eine Kita gibt – ob diese womöglich in Planung ist – oder es andere Alternativen gibt, die dir eine Erleichterung bieten.

  1. Alternative Tagesmutter

Eine praktische Alternative bieten auch Tagesmütter. Gerade wenn Oma und Opa (oder andere Verwandte) keine Kinderbetreuung leisten können, kommen oft Tagesmütter zum Einsatz. Oftmals findet die Betreuung auch in den eigenen vier Wänden statt. In diesem Fall macht die Einrichtung eines eigenen Spielzimmers mit entsprechender Ausstattung Sinn. Bei Anbietern wie vertbaudet findest du eine große Auswahl an Möbeln, Spielzeug aber auch Kleidung zum Spielen im Freien. Nützliche Spielzeuge und schöne Einrichtungsgegenstände für die Kleinen, habe ich euch in diesen Beiträgen zusammengestellt. Solltest du dich für eine Tagesmutter entscheiden, gilt ebenso, dass es hilft, sich frühzeitig zu informieren und auf die Suche nach geeigneten Kandidatinnen zu gehen.

  1. Letzte Chance: Jugendamt

Wenn du auch nach monatelanger Suche und Prüfung von Alternativen keinen Einrichtungsplatz bekommen hast, hilft nur noch der Gang zum Jugendamt. Denn diese sind verpflichtet, dir einen Platz zu bieten, der innerhalb von 25 Minuten Fahrzeit erreichbar ist. Dokumentiere daher alle Absagen, damit du gut vorbereitet dein Anliegen vorbringen kannst.

Haben dir meine Tipps gefallen? Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und noch eine schöne Vorweihnachtszeit.

Deine

Nachweis Bildquelle:

Kita: © Aleksander Krsmanovic/Shutterstock

Kindergärtnerin spielt mit Kindern: © Krakenimages.com/Shutterstock

 

 

 

 

 

 

Der Frontzahn wird gezogen – Teil 2
Teil 2

Mein persönlicher Mama-Alptraum sollte nicht zu Ende sein!

Mit dieser Aussage beendete ich meinen letzten Beitrag mit dem Titel „Mama-Alptraum – Mein Kind verliert bei einem Sturz seinen Schneidezahn“. Vielleicht habt ihr diesen Beitrag ja gelesen, und seid nun ganz gespannt.

Tatsächlich ging mein persönlicher Alptraum weiter.

Ich verbrachte zahlreiche schlaflose Nächte, und auch tagsüber ging es mir nicht sonderlich gut. Silas hingegen, dem nun ein Schneidezahn fehlte, ging es bestens. Dieser tapfere kleine Kerl hatte auch keine Angst erneut auf sein geliebtes Laufrad zu steigen, um eine kleine Runde auf unserem Hof zu fahren. Natürlich war ich darüber erleichtert, aber mir selbst fiel es so unglaublich schwer dieses dunkle Kaptitel einfach abzuschließen. Wer weiß, vielleicht wusste mein Unterbewusstsein zu dieser Zeit schon, dass dieses Kapitel noch nicht beendet sein sollte.

Ein Zahnarzttermin sollte dem nächsten folgen!

Wenige Tage später ging ich mit Silas zu unserem Familienzahnarzt zur Nachkontrolle. Die Diagnose war kurz und knackig, so wie der Termin selbst. Ein Schneidezahn war nicht mehr vorhanden und das Zahnfleisch immer noch in Folge des Unfalls verletzt.

Am nächsten Morgen schaute ich erneut in Silas Mund. Das tat ich täglich. Schließlich wollte ich wissen, wie es da drinnen in Silas Mund ausschaute. Hatte sich das Zahnfleisch inzwischen erholt? Inzwischen waren Silas und ich ein eingespieltes Team, so dass ich seine Oberlippe etwas nach oben ziehen konnte, um so besser schauen zu können. So zumindest hatte der Zahnarzt nicht nachgeschaut. Ich war total irritiert, denn das sah ganz und gar nicht gut bzw. normal aus. Ich nahm sofort mein iPhone zur Hand und schickte ein Foto zur Agnes, der Zahnärztin. Ihr wisst ja noch oder?

Auf dem Foto konnte man gut den Nachbarzahn sehen. Oberhalb dieses Zahns sah man statt Zahnfleisch etwas weißes. Agnes meinte, es könnte eine Entzündung sein. Mit meinem iPhone in der Hand suchte ich diverse Antworten bei Dr. Google. So ganz konnte mir Dr. Google zwar nicht helfen, aber er ließ mich still und leise an einer Unterhaltung zweier Mamas teilhaben. Diese Unterhaltung brachte mir die Erkenntnis, dass ich von nun an Savannah und Silas in die Hände eines Kinderzahnarztes geben möchte.

Im nächsten Schritten recherchierte ich nach einem Kinderzahnarzt in unserer Nähe und bekam dort, nach Schilderung des Unfalls, ganz schnell einen Kontrolltermin für Silas.

Beim Kinderzahnarzt – die Kontrolltermine!

Es folgten drei Kontrolltermine beim Kinderzahnarzt.

Beim ersten Kontrolltermin teilte mir die Kinderzahnärztin mit, dass das Zahnfleisch entzündet sei. Das sähe nicht gut aus. Könnte chronisch werden, und damit die Anlagen der bleibenden Zähne gefährden. Der zweite Schneidezahn, der zudem auch wackelig ist, müsste daher gezogen werden. In mir zog sich alles zusammen! Das konnte ich nicht akzeptieren. Nicht noch ein Zahn weniger. Mein armes Kind!

Meinem Wunsch entsprechend hatten wir 14 Tage später einen weiteren Kontrolltermin. Meine Hoffnung war, dass sich innerhalb dieses Zeitraums das Zahnfleisch erholen würde. Nach diesem Zahnarzttermin verließ ich wie beflügelt und überglücklich die Zahnarztpraxis, denn bei dieser Kontrolle konnte man den Grund für das entzündete Zahnfleisch feststellen. Als Silas gestürzt war, brach nicht der komplette Schneidezahn aus dem Kiefer, sondern ein kleines Stück Zahn hatte sich in das Zahnfleisch des Nachbarzahns gebohrt. Das war auch der Grund der Entzündung und warum das Zahnfleisch nicht abheilen konnte.

Hurra, es gab nun doch keinen OP-Termin für Silas. Es sollte aber natürlich eine weitere Nachkontrolle folgen.

Wenn man sagt, alle guten Dinge sind drei, und dann ist am Ende gar nichts gut, ist man einfach nur noch traurig. Man versteht die Welt nicht mehr! Termin Nummer 3 konfrontierte mich erneut mit einer OP. Der Frontzahn muss gezogen werden. Dieser Zahn sei immer noch wackelig und das Zahnfleisch unverändert entzündet.

Wie gelähmt nahm ich die Narkose-Unterlagen zu Händen und marschierte mit Silas den Tränen nahe aus der Zahnarztpraxis.

Der Frontzahn wird gezogen!

Das war doch eigentlich klar oder? Dieser Beitragstitel und das passende Beitragsbild, welches Silas mit den Narkose-Unterlagen in Händen zeigt, konfrontiert einen direkt mit den Fakten.

Zwei Tage nach dem Kontrolltermin hatte Silas dann seine Zahn-OP unter Vollnarkose. Um 08:00 Uhr sollten wir in der Praxis sein und Silas vor allen Dingen nüchtern. Die Uhrzeit war perfekt. Dennoch hatte ich etwas Sorge, dass Silas an diesem Morgen nicht so lange schlafen, und dann Hunger oder Durst haben, würde. Letztlich musste ich Silas sogar wecken. Was ein Glück!

Am Ende wird alles gut!

All meine Sorgen und Ängste waren völlig unbegründet bzw. lösten sich in Luft auf.

Gegen 09:00 Uhr verließ ich mit Silas an jenem Tag bereits wieder die Zahnarztpraxis. Silas fehlte nun ein weiterer Frontzahn und er hatte eine mega große Lücke. Die Zahn-OP selbst hätte jedoch nicht besser verlaufen können. Silas hatte die Vollnarkose super vertragen, wie auch den Eingriff selbst. Er hatte keinerlei Schmerzen. Weder zu Anfang noch später an diesem Tag.

Dabei hatte er sogar einen Kieferbruch, wie man mir nach der OP mitteilte. An einer Stelle war der Kiefer gebrochen, was aber von alleine verheilen würde.

Es war also richtig und wichtig, dass der Frontzahn nun raus war. Die Diagnose „Kieferbruch“ löste mich endlich aus der Stockstarre. Ich konnte nun das Geschehene auf einer gewissen Art und Weise akzeptieren.

Silas fehlen nun zwei Frontzähne!

Milchzähne wohlbemerkt! Er trägt keinen Platzhalter oder ähnliches und inzwischen haben wir uns alle an die große Lücke gewöhnt. Silas selbst isst auch einen Apfel ohne Probleme und was noch schöner ist, er hat keine Probleme mit der Aussprache. Insbesondere bei den S-Lauten.

Sogar unseren Familiennamen „Moutevelidis“ spricht Silas gekonnt aus. Für seine Schwester Savannah ist unser Familienname ein kleiner Zungenbrecher, bei dem Silas sich genötigt fühlt, seine Schwester zu korrigieren. Das ist schon süß, und ich bin ehrlich gesagt froh und dankbar, dass diese „Geschichte“ ein gutes Ende nahm.

Eure

 

 

Mama-Alptraum – Mein Kind verliert bei einem Sturz seinen Schneidezahn
Teil 1

An einem schönen Sommertag im Mai spielen meine Zwillinge im Garten. Wir haben Besuch von zwei weiteren Zwillingsmamas mit ihren Kindern. Die Stimmung ist entspannt und die Kinder sind fröhlich. Zwei Kinder schaukeln und Silas will auch so gerne schaukeln. Ich stehe mit dem Rücken zu ihm an der Schaukel und bekomme gerade noch mit, wie er im Rennen stürzt. Er hält einen runden Pfannenwender aus Metal in seiner Hand. Dieser stammt aus der Spielzeugküche. Silas fällt unglücklich. Er stößt vor dem Pfosten der Schaukel und rammt sich den Pfannenwender in die Unterlippe und dann weiter in den Mund.

Lautes Schreien und überall Blut!

Silas schreit, weint und ich sehe überall Blut. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Blut auf einmal gesehen. Mein Kind hört gar nicht auf zu bluten. Wie hypnotisiert versorge ich Silas. Versuche die Blutung zu stillen. Silas weint und weint. Es ist ein Weinen, welches sich ganz tief und schmerzhaft in mein Herz bohrt.

Ich bleibe ruhig und rede Silas gut zu. Ich tränke ein weißes Handtuch in Wasser und versuche so das Blut aufzunehmen. Savannah kniet neben mir und bekommt alles mit.

Als sich die erste Schockstarre löst und die Blutung weniger geworden ist, schaue ich in den Mund. Neben mir steht Agnes. Sie ist Zahnärztin. Das Lippenbändchen ist gerissen und eine Ecke des vorderen Schneidezahns fehlt. Es sieht so aus, als wäre der Milchzahn ein wenig nach hinten gedrückt. Er wackelt! Das Zahnfleisch der oberen Schneidezähne sind nicht gut aus. Es ist eine große Wunde! In seiner Unterlippe hat Silas auch einen großen Riss.

Ich tröste mein Kind. Vor Erschöpfung fallen Silas die Augen zu. Sein kleiner Körper beruhigt sich etwas. Die Stimmung hat sich augenblicklich gekippt. Es herrscht Aufbruchstimmung und Agnes rät mir dazu am nächsten Tag den zahnärztlichen Notdienst aufzusuchen.

Keine zwei Stunden später sitzt Silas am Esstisch und hat Hunger. Er möchte auch Frikadellen essen wie seine Schwester Savannah. Ich zeige Silas wie er sich die klein geschnittenen Stücke zu den Backenzähnen schieben kann. Erkläre ihm, dass sein Schneidezahn u. a. wackelig ist. Daher muss er die nächsten Tage das Essen so kauen. Silas nickt, und schiebt sich das Stück Frikadelle zu den hinteren Zähnen. Er isst ganz zwei Frikadellen und ich bin so unglaublich stolz auf meinen tapferen kleinen Kerl.

Vorm Schlafengehen bekommt Silas vorsorglich Schmerzsaft. Er schläft ganz ruhig, während seine Schwester Savannah immer wieder im Schlaf weint.

Der Zahnarztbesuch!

Feiertag in NRW. Wir suchen den zahnärztlichen Notdienst auf. Die Praxis platzt aus allen Nähten. Die behandelnde Zahnärztin schaut sich Silas daher im Wartezimmer an. Sie erklärt uns Eltern, dass die große Wunde erst einmal abheilen muss. Behandlungsbedarf bestehe zur Zeit nicht. Man sollte die nächsten Tage erst einmal auf harte Speisen verzichten und falls Silas Schmerzen habe ihm Schmerzsaft geben.

Am nächsten Tag!

Ich hab mein Kind zurück!

Silas isst mit Herzenslust. Gekonnt schiebt er sich das Essen zu den hinteren Zähnen. Dabei ist er fit und fröhlich. Man könnte meinen, das Passierte hätte sich gar nicht zugetragen. Selbst die Schwellung ist enorm zurück gegangen und äußerlich betrachtet sieht Silas wie mein Silas eben aus.

Mit einer anderen Mama und ihrer Tochter sind wir spontan zum Spazieren gehen in einem Park verabredet. Sie schlägt vor, die Laufräder mitzunehmen. Ist mein Gehirn ausgeschaltet? Ich sage „ja“ und schon sind die Laufräder im Kofferraum. Ganz kurz flammt ein mulmiges, mich warnendes Signal, auf. Ich ignoriere es in dem Moment als Silas Quatsch macht.

Wie gelähmt – Silas stürzt mit seinem Laufrad!

Kinder hören nicht immer auf uns Eltern!

In diesem Moment hätte ich mir gewünscht, dass Silas auf mich hört. Wir befinden uns noch auf dem Parkplatz. Ich bin hier fremd und alles ist für mich neu. Rundherum stehen Autos. So auch unten. Hier führt ein steiler Weg hinab. Wir Mamas fordern unsere Kinder dazu auf zu bremsen. Savannah und Greta bleiben stehen, während Silas auf seinem Laufrad immer schneller wird. Er rollt hinab.

Ich schreie und schreie. Bin dabei wie gelähmt. Warum renne ich nicht hinter ihm her? Jetzt bewege ich mich und renne so schnell wie ich kann. Silas verliert beim Versuch zu bremsen das Gleichgewicht und damit die Kontrolle über sein Laufrad. Er stürzt! Ich kann diesen Sturz nicht mehr aufhalten.

Wieder halte ich mein Kind blutüberströmt und weinend in den Armen. Ich versorge seine Wunde und registrierte sofort, dass der wackelige Schneidezahn den Sturz nicht überlebt hat.

Der Schneidezahn ist aus dem Kiefer ausgeschlagen

Meine Mama-Freundin sucht nach dem Schneidezahn und wickelt ihn in ein Taschentuch. Sodann ruft sie bei ihrem Zahnarzt an und schilderte den Unfall. Beim Zahnarzt angekommen kümmert sich Sandra um die beiden Mädchen. Sie bleiben im Auto und picknicken dort.

Als die behandelnde Zahnärztin in das Behandlungszimmer kommt, stehe ich der Zwillingsmama Agnes gegenüber. Zufälle gibts! Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich gar nicht, in welcher Zahnarztpraxis Agnes als Zahnärztin arbeitet.

Kurz und knapp – der Schneidezahn ist raus!

So die Diagnose!

Einen ausgeschlagenen Milchzahn setzt man auch nicht wieder ein, erklärte mir Agnes. Man müsse jetzt abwarten, dass die große Wunde verheilt. Evtl. würde sich die Aussprache bei Silas etwas verändern – insbesondere bei den S-Lauten. Das passiere aber eher wenn zwei Frontzähne fehlen.

Die Heimfahrt und mein schlechtes Gewissen!

Ich fühlte mich hundeelend.

Auf der Heimfahrt fällt es mir schwer die Tränen zurückzuhalten. Ich versuche dennoch ruhig zu bleiben. Mein Körper ist gefesselt in Trauer und Schmerz. So habe ich mich noch nie in meinem Leben gefühlt. Die Heimfahrt kommt mir unendlich lang und einsam vor.

Zu Hause angekommen macht mir mein Mann Vorwürfe. Wie konnte ich nur die Laufräder mitnehmen!

Ich befinde mich jedoch in einer Blase. In dieser klingen seine Worte so fern.

Später registriere ich, dass Silas fröhlich auf dem Sofa umherhüpft. Er hat keinerlei Schmerzen. Mein Mann nimmt mich daraufhin in die Arme. Er ist nun der festen Überzeugung, dass Silas Schneidezahn lockerer war als angenommen, und er ihn früher oder später eh verloren hätte.

Wir haben großes Glück gehabt!

Es hätte viel mehr passieren können!

Das stimmt vollkommen! Silas hat nur eine ganz leichte Schramme unter dem Kinn und am Handgelenk. Dennoch komme ich nicht raus aus meiner Blase. Ich denke nur an den fehlenden Zahn – dem Milchzahn. Sehe mein Kind immer wieder in meinen Gedankengängen stürzen und bluten. So viel Blut. Ich weiß nicht, ob ich gerade unter Schock stehe. Es geht mir richtig schlecht.

Die nächsten Tage verbringe ich fast schlaflos!

Ich bekomme diese Bilder nicht aus meinem Kopf! Immer wieder weine ich. Mache mir große Vorwürfe.

Einige Tage später falte ich die saubere Wäsche zusammen. Ich halte inne, als es Silas Kleidung ist, die er bei beiden Zahnunfällen getragen hat. Die Kleidung ist vollkommen sauber.  Kein Blut mehr! So als wäre nichts passiert. Wenn alles im Leben immer so einfach wäre!

In diesem Moment wünsche ich mir so sehr, ich könnte die Zeit zurückdrehen. Dann wäre all das NICHT PASSIERT!

Doch mein persönlicher Mama-Alptraum sollte noch nicht vorbei sein…

Teil 1

 

 

Der dritte Geburtstag – im engsten Familienkreis

Hallo Ihr Lieben da draußen, soll ich euch mal was sagen?

Vor wenigen Tagen feierten meine Zwillinge Savannah und Silas ihren dritten Geburtstag und es war ein perfekter Geburtstag. Und DAS, ohne großes Tamtam – sprich einer großen Geburtstagsparty. Das ist ja zur Zeit ohnehin so eine Sache und ein schwieriges Thema. Ich sage dazu nur „Corona“.

Der dritte Geburtstag – im engsten Familienkreis,

war deshalb so perfekt, da es der erste Geburtstag war, den die Kinder bewußt als ihren Geburtstag erlebten. Für uns Eltern war das Glückseligkeit pur. Sie freuten sich so sehr über die Geschenke und all die Aufmerksamkeit zu ihren Ehren. Die Zwei schwebten förmlich auf einer riesengroßen Geburtstags-Welle.

Ja! Der Vergleich mit einer Welle beschreibt den Tag ziemlich genau!

Zudem war ich dankbar, dass Savannah und Silas durch die Notbetreuung ihren allerersten Geburtstag im Kindergarten erleben durften. Das im allerkleinsten Kreis, aber seitens der Erzieherinnen liebevoll arrangiert für die Zwei. Es gab einen Geburtstagskuchen, kleine Geburtstagsgeschenke und eine kleines Schaumbad-Erlebnis mit den anderen Kindern, welches aufgrund der sommerlichen Temperaturen draußen stattfand.

Währenddessen hatte ich die Möglichkeit ganz in Ruhe einen Geburtstagskuchen zu backen. Einen Eisenbahnkuchen übrigens. Das Rezept poste ich gerne in einem separaten Artikel, den nicht alles lief hier nach Plan. Die letzten Geburtstagsgeschenke wurden noch eingepackt und dann waren die beiden Geburtstagskinder auch wieder ratz-fatz zu Hause und stürmten den Geburtstags Überraschungs-Berg.

Von uns Eltern gab es viele kleine Geschenke, wie z. B. ein Ringwurfspielset und zum Kuscheln die Maus und den Elefanten aus der Sendung mit der Maus. Von Oma und Opa gab es die allerersten Fahrräder, die wir aussuchen durften. Jetzt müssen die Zwei nur noch das Fahrradfahren erlernen. Das wird vermutlich noch etwas dauern.

Erst zur Schlafenszeit wurde die Geburtstagswelle wieder kleiner und kleiner und das Leuchten aus Kinderaugen verschwand, weil die Müdigkeit jetzt viel größer war.

Was für ein wunderschöner dritter Geburtstag!

Eure

 

 

 

Seifenblasen kostengünstig selber machen

Ihr Lieben, die Sonne lacht seit Tagen. Das ist wirklich prima oder? So können wir Mamas mit unseren Kindern wenigstens das schöne Wetter genießen. Hier und da hat auch eine Eisdiele geöffnet. Jeder kleine Schritt, den ich gemeinsam mit meinen Kindern in Richtung Normalität gehe, ist gerade Balsam für meine Seele. Dazu gehört für mich eben auch mein heißgeliebtes Zitroneneis vom Lieblingsitaliener.

Wehmut schlägt allerdings mit, gehe ich mit meinen Kindern den Weg durch unseren Park zur Eisdiele. Hier laufen wir immer vorbei an einem kleinen Spielplatz, der natürlich abgesperrt ist. Mittlerweile sagen Savannah und Silas von selbst, dass der Spielplatz kaputt sei, aber mein Mama-Herz leidet jedes Mal. Es ist nicht schön, wenn man seinen Kindern statt der Wahrheit, irgendetwas erzählt, was einfach nicht stimmt. Savannah und Silas wissen also nicht, dass wir uns inmitten einer Corona Pandemie befinden.

Wozu auch? Dazu sind sie zu klein. Ich möchte ihre kindliche Welt nicht unnötig mit dem Wort Angst oder aua belasten. Nein, DAS möchte ich nicht. Die momentane Situation ist ohnehin nicht einfach.

Stattdessen versuche ich unseren Familienalltag so angenehm wie möglich zu gestalten. Das schließt die Spielideen für meine Kinder mit ein, und so kommen wir zum eigentlichen Beitrag.

Seifenblasen kostengünstig selber machen:

Als wir vor wenigen Wochen die Garten-Saison eröffneten, entdeckte ich beim Aufräumen Seifenblasen. Das Set hatte ich total vergessen. Zugleich freute ich mich und war gespannt, ob Savannah und Silas Lust auf das Pusten von Seifenblasen haben.

Seifenblasen pusten – Der Spaß für Groß und Klein!

Der Faktor Spaß war beim Seifenblasen pusten bei Savannah und Silas immens groß. Für beide Kinder war es auch kein 5-Minuten-Projekt. Darüber war ich wirklich happy. Nein, meine Kinder waren an diesem Tag über eine Stunde konzentriert damit beschäftigt, Seifenblasen zu pusten. Ratz-Fatz war die Seifenblasenlauge dann natürlich leer und es musste neuer Nachschub her.

Seifenblasen selber machen – Das ist wirklich einfach!

Ich erinnerte mich daran, dass auch ich als Kind ein großer Fan von Seifenblasen war, und meine Mama sie mit Spülmittel selbst hergestellt hatte. Dann gab es noch diese PDF „Tolle Beschäftigungsideen für Kleinkinder“, verfasst von C. Rottenbach, die ich vor einigen Tagen bekommen hatte. Hier gab es ein Seifenblasenrezept, welches ich jetzt unbedingt ausprobieren wollte.

Das Seifenblasenrezept – Auf das richtige Spülmittel achten

Zum Pusten der Seifenblasen benötigst du natürlich das passende Werkzeug nebst Behältnis. Ich hatte das Glück, dass ich bereits ein Seifenblasen-Set mit integriertem Blasring zu Hause hatte. Du kannst alternativ Strohhalme nutzen oder einen Blumendraht zum Ring formen. Bei Strohhalmen solltest du allerdings bedenken, dass es passieren kann, dass dein Kind die Seifenlauge versehentlich trinkt.

Meine Empfehlung ist zunächst der Kauf von Seifenblasen, so hast du direkt das passende Set daheim, welches du wiederverwenden kannst. Des weiteren kannst du die kleinen Behältnisse der Seifenblasen perfekt transportieren, so z. B. in deiner Tasche oder Rucksack. Damit sorgst du auch auf Ausflügen für Seifenblasen-Spaß.

Nun geht es los, du brauchst:

  • Pustestab/Blasring/Strohalme und Behältnis (wie schon erklärt)
  • 4 Tassen warmes Wasser
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 1/2 Tasse Spülmittel

Nein, nicht irgendein Spülmittel – sonst funktioniert es einfach nicht!!!

Nachdem ich das hier aufgeführte Seifenblasen-Rezept mit irgendeinem Spülmittel ausprobierte hatte, und kaum bis gar keine Seifenblasen pusten konnte, befragte ich Dr. Google. Bei meinen Recherchen – jetzt folgt Werbung – stieß ich auf das Fairy Spülmittel. So kaufte ich das Fairy Ultra Plus Konzentrat und darin lag tatsächlich die Lösung. Hurra!

Hiermit sollten dir bei guten Windverhältnissen auch Riesen-Seifenblasen gelingen!

Nun mischt du deine Seifenblasenlauge:

Am besten benutzt du hierfür ein Vorratsglas, auf dass du erst einmal verzichten kannst, und welches sich gut verschliessen lässt.

In dieses kommt als erstes die halbe Tasse Zucker, welches du jetzt mit dem warmen Wasser gut umrührst, so dass sich der Zucker auflösen kann. Zum Schluss folgt das Spülmittel. Bitte benutze das Richtige, sonst war alles umsonst.

Dem Seifenblasen-Spaß steht nun nichts mehr im Wege!

Nun kann es losgehen! Na ja fast!

Beachte bitte, dass das Pusten von Seifenblasen und damit auch die Anzahl und Größe der Seifenblasen immer ein wenig von den Windverhältnissen abhängig sind. Es ist gut möglich, dass dein Kind Probleme beim Pusten von Seifenblasen hat. Mein Sohn Silas hat den Dreh z. B. noch nicht richtig raus, obwohl er schon Luftballons aufblasen kann. Savannah hingegen, hat noch nie einen Luftballon aufgeblasen, ist eine kleine Meisterin der Seifenblasen.

Den Kindern macht es übrigens auch total Spaß Seifenblasen einzufangen und schau mal, trotz Mini-Pustering sind unsere Seifenblasen doch wirklich groß oder?

In diesem Sinne viel Erfolg und Freude beim Ausprobieren, und schreib doch kurz, ob dir die Seifenblasen gelungen sind.

Deine

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

 

 

 

 

 

Rausfallschutz für das Kinderbett – ja oder nein?

Noch vor wenigen Wochen beschäftigte mich eine Frage extrem.

Rausfallschutz für das Kinderbett – ja oder nein?

Ich war wirklich hin und her gerissen. Das kann ich dir sagen.

Zu diesem Zeitpunkt schliefen Savannah und Silas noch in ihren Gitterbetten bei uns im Schlafzimmer. Nie mussten wir uns als Eltern darum sorgen, dass sie aus dem Bett fallen könnten. Jetzt allerdings stand eine große Veränderung für uns alle bevor. Savannah und Silas sollten bald in ihrem Kinderzimmer schlafen, welches sich eine Etage über uns befand. Es fehlten nur noch die großen Betten, und diese waren schon bestellt.

Und das ohne Rausfallschutz oder einem Bettschutzgitter.

Wie wäre es mit einem mobilen Rausfallschutz?

Ein Kinderbett mit integriertem Rausfallschutz oder Bettschutzgitter kam für mich von vornherein nicht in Frage. Allerdings überlegte ich lange, ob so ein mobiler Rausfallschutz für das Kinderbett der Beiden in Frage käme. Schließlich kann man einen derartigen Rausfallschutz auch prima mit in den Urlaub nehmen, und ihn so für die Hotelbetten der Kinder nutzen. Er wird ja schließlich nur unter die Matratze geklemmt. Bei all diesen Überlegungen war ich mir zudem auch sicher, dass sich so ein Rausfallschutz auch später super bei Ebay Kleinanzeigen oder auf Mamikreisel verkaufen lässt.

Was war allerdings in puncto Sicherheit?

Welche Mutter wünscht sich nicht, dass sein Kind sicher und geborgen in seinem Kinderbett schläft? Natürlich wünschte ich mir das für meine Kinder, und muss dazu sagen, dass Savannah und Silas genau aus diesen Gründen so lange bei uns im Schlafzimmer schliefen.

Allerdings war es mir auch sehr wichtig, dass Savannah und Silas ihre Grenzen kennenlernten, und eine Grenze war bald zum Greifen nah. Ihre neuen Kinderbetten waren auf die Abmessungen 90 x 200 cm begrenzt und der Lieferstatus aus dem Versandhaus sollte sich bald ändern:

„Wir haben gute Nachrichten. Ihre Ware wird bald verschickt“.

Letztlich kein Rausfallschutz – Meine persönliche Erfahrung

Wie es diese Überschrift vermuten lässt, haben die Kinderbetten von Savannah und Silas auch keinen „mobilen“ Rausfallschutz. Eben, weil die Beiden lernen sollen, dass ihr Bett eine Begrenzung hat. Das geht nun mal ohne Rausfallschutz am besten oder?

Wie du auf diesem Foto siehst, haben wir den Boden gut gepolstert. So besteht absolut kein Verletzungsrisiko, falls Savannah und Silas mal aus ihren Betten fallen.

Seit ca. 5 Wochen schlafen Savannah und Silas in ihren neuen Kinderbetten in ihrem eigenen Zimmer. Auf dem Boden haben wir ihre alten Babymatratzen von 140 x 70 cm ausgelegt und ein paar Decken und Kissen. Das Ganze sieht natürlich etwas chaotisch und unordentlich aus, aber so kann einfach nichts passieren.

Siehst du die Bettschlange unter dem Bettlaken? Dadurch entsteht eine kleine Erhöhung, ähnlich wie es bei einem Rausfallschutz der Fall ist. Du kannst auch ein Handtuch nehmen, und es unter das Laken klemmen.

Zusätzlich haben wir die Bettschlangen aus ihren alten Gitterbetten unter das Bettlaken gelegt, um so eine Erhöhung zu erzeugen. Diesen Tipp hatte ich selbst von einer Mama erhalten. Dieser Hack ersetzt meiner Meinung nach jedoch nicht wirklich einen Rausfallschutz. Da sich die Kinder immer wieder mal drehen und wenden beim Schlaf verrutscht die Bettschlange natürlich auch mal gerne und fällt seitlich ab. Es mag aber sein, dass die Beiden im Schlaf sehr wohl die Bettschlange spüren, die sie daran ermahnt, dass ihre Bettgrenze erreicht ist.  Wäre also schon möglich.

Nun mein Fazit nach nach ca. 5 Wochen ohne Rausfallschutz

In der ersten Woche fielen Savannah und Silas ständig aus ihren Betten und das mehrfach in der Nacht. Wir legten unsere Kinder immer wieder in ihre Betten zurück. Das Rausfallen verlief übrigens meistenteils geräuschlos und von ihnen selbst unbemerkt. Seelenruhig schliefen sie dann einfach auf den gut ausgepolsterten Boden weiter.

In der zweiten Woche wurde es schon viel besser. Sie fielen zwar noch aus ihrem Bett, aber auch nicht mehr jede Nacht. Das war schon wirklich toll.

Mein Fazit heute ist: Ich bin mega happy und stolz auf die Beiden, DENN:

Seit gut drei Wochen fallen Savannah und Silas nicht mehr aus ihren tollen Betten. Es scheint so, als hätten Savannah und Silas tatsächlich gelernt, dass ihr Bett eine Begrenzung hat. Hinzu kommt, dass sich vor allen Dingen das Einschlafverhalten bei Savannah drastisch zum Positiven verändert hat. In der Vergangenheit hatte ich immer wieder mal Probleme, dass sie zeitig einschlief, und habe wirklich viel probiert. Dazu habe ich auch einen Artikel veröffentlich, der 10 Einschlaftipps beinhaltet, und hier nachzulesen ist.

Was ich mir wünsche ist,

dass dir dieser persönliche Erfahrungsbericht bei der eigenen Entscheidung „Rausfallschutz ja oder nein“ behilflich ist. Ich denke auch, dass das Alter deines Kindes eine große Rolle spielen wird, ob ein Rausfallschutz zunächst einmal Sinn macht. Des weiteren spielt auch das ausgewählte Model des Kinderbettes eine große Rolle. Bei den hier gezeigten Bildern siehst du, dass meine Zwillinge nur von einer Seite aus ihrem Bett herausfallen können. Als Familie haben wir uns bewusst für diese wunderschönen Betten mit viel Stauraum und Ablagemöglichkeiten entschieden.

Ich wünsche dir trotz der aktuellen Lage ein entspanntes, und schönes, Familien-Wochenende.

Bis bald

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Mein Kind möchte nicht die Zähne putzen – und nun?

Das Thema Zähne putzen, vor allen Dingen das NICHT PUTZEN wollen, war eine zeitlang ein wunder Punkt in unserer morgendlichen Familien-Routine. Zumindest für mich.

Da war mein Sohn Silas:

Silas fand seine Zahnbürste von Anfang an toll – so auch das Zähne putzen. Mit etwa zwei Jahren tauschte er seine Kinderzahnbürste gegen eine elektrische Kinderzahnbürste. Schließlich putzten Mama und Papa ihre Zähne auch so.

Dann gab es noch meine Tochter Savannah:

Savannah fand ihre Zahnbürste keineswegs toll. Sie schrubbte mit ihrer Zahnbürste lieber die Fliesen im Bad als ihre Zähne. Gerne rannte sie mit ihrer Zahnbürste auch aus dem Bad, um diese schließlich irgendwo in unseren vier Wänden zu verstecken. Wohl mit der Hoffnung, dass ich ihre Zahnbürste nicht finden werde.

Ich kann euch gar nicht sagen, was ich alles versucht habe, um meiner Tochter Savannah die Zähne putzen zu können. Nichts half, und die morgendliche Routine im Bad war ein einziges Drama. Es endete oft damit, dass sich Savannah schließlich weinend, verzweifelt, wütend und voller Trotz zu Boden warf.

Dieses Kind wollte einfach nicht seine Zähne putzen und für mich war das zu Anfang schwer zu akzeptieren.

Denn – ich wusste es geht auch anders!

Ich hatte ja den Vergleich. Da war mein Sohn Silas. Binnen weniger Minuten war dieses Kind morgens im Bad fertig. Es hatte sich die Zähne geputzt, die Hände gewaschen und das Gesicht. War bereit für den Kindergarten.

Savannah jedoch schaffte es regelmäßig unseren Zeitplan durcheinanderzubringen. Sie stellte meine Geduld regelmäßig auf Probe und mein Nervenkostüm war ziemlich flatterig.

Mega unentspannt startete ich so oftmals in den Tag und allein der Gedanke an das morgendliche Zähne putzen bei Savannah stresste mich enorm, bevor wir überhaupt im Bad angekommen waren.

Vielleicht kommt dir das alles bekannt vor?

Mein Kind möchte nicht die Zähne putzen – und nun?

Ehrlich gesagt, habe ich mir die Frage sehr oft gestellt.

Ich wollte nicht, dass Savannah ohne Zähne putzen das Haus verließ. An manchen Tagen tat sie es aber. An diesen Tagen fühlte ich mich machtlos und gab mich erschlagen. Dieser kleine Mensch hatte es geschafft.

Meine Tipps und Tricks beim nicht Zähne putzenden Kleinkind!

Kaum vorstellbar, dass es heute diesen Post auf meinem Mamablog gibt. Ich gebe hier tatsächlich Tipps und Tricks rund um das nicht Zähne putzende wollende Kleinkind. Denn: Ich habe es geschafft oder besser gesagt WIR, denn ist es nicht echte Teamarbeit, wenn dein Kind auf einmal seine Zähne halbwegs gerne putzt?

Das sieht doch ganz gut aus oder? Vor einigen Wochen wäre ein derartiges Foto unvorstellbar gewesen.

Diese 10 Tipps und Tricks helfen vielleicht auch dir:

  • Nimm den Druck raus. Sicherlich hast du schon selbst die Erfahrung gemacht, dass dein Kind ein ungeahntes Gespür für deine eigene Grundstimmung hat und diese gerne auf seine Art und Weise annimmt. Auf Druck reagiert es mit Gegendruck. Wenn dein Kind nicht die Zähne putzen möchte, dann gebe ich dich zunächst geschlagen. Dann werden die Zähne halt nicht geputzt! Mal ehrlich, ist es vielleicht heute nicht wichtiger, dass ihr beide – du und dein Kind – einen entspannten Morgen habt? Das tut so gut und ist wie ein kleiner Neustart, wenn ihr dann morgen oder gar ein paar wenige Tage später wieder das Zähne putzen versucht.
  • Akzeptiert dein Kind seine Zahnbürste nicht, so mag es seine Zähne evtl. mit einer elektrischen Kinderzahnbürste putzen? Vielleicht putzt du ja sogar deine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste und dein Kind möchte einfach mehr wie du sein? Andere Möglichkeit: Beim nächsten Einkaufen lasse dein Kind die Zahnbürste aussuchen. So hat es ein kleines Mitspracherecht und auch du suchst ja deine Zahnbürste schließlich eigenständig aus oder?
  • Dein Kind akzeptiert immer noch nicht seine Zahnbürste? Nimm einen Klecks Zahnpasta auf deinen Zeigefinger oder auch Mundpflege Fingerling (gibt es bei Drogeriegeschäften zu kaufen) und versuche so deinem Kind die Zähne zu putzen. Das klappte bei Savannah so immer prima.
  • Eine neue Zahnpasta kann helfen. Persönlich bin ich kein Fan davon, wenn eine Zahnpasta ein wenig nach Erdbeere schmeckt, aber das muss ich ja auch nicht sein. Hauptsache dein Kind mag seine neue Zahnpasta, ob nun mit Erdbeer- oder Minzgeschmack.
  • Sieht sich dein Kind beim Zähne putzen? Bei uns im Bad hängt ein kleiner runder Fliesenspiegel (siehe Foto). Damit sieht sich vor allen Dingen Savannah beim Zähne putzen und ich habe das Gefühl, dass sie so mehr sieht und begreift, was sie da tut.
  • Das Zahnputzlied. Savannah ist ein musikalisches Kind. Sie liebt es sich zur Musik zu bewegen und singt total gerne. Ganz spannend findet sie es, wenn Mama das Zahnputzlied singt und sich dazu im Rhythmus bewegt. Schnell flitzt sie ins Bad und möchte, während ich singe, ihre Zähne putzen. Wie könnte sich dein Zahnputzlied anhören? Sicherlich wirst du hierzu auch auf diversen Kanälen, wie z B. Youtoube, was finden.
  • Das Zahnputzbuch. Liebt dein Kind Bücher? Vielleicht ist dann tatsächlich ein Zahnputzbuch die Lösung. So kannst du deinem Kind das Zähne putzen näher bringen und hast Bilder, die du ihm rund um das Thema Zähne putzen zeigen kannst.
  • Die Zahnputz-App. Wir leben in einem digitalen Zeitalter. Natürlich gibt es auch diverse Zahnputz-Apps. Vielleicht ist das für euch der richtige Weg?
  • Das Kind loben und animieren. Rede deinem Kind immer wieder gut zu und erkläre ihm, warum es wichtig ist, dass es seine Zähne putzt. Lobe dein Kind schließlich auch, wenn es erste Schritte in die richtige Richtung macht.
  • Deine Zähne schon geputzt? Putzt eure Zähne gemeinsam. Stärkt das WIR. Ein schöne Morgenroutine: Das gemeinsame Zähne putzen. So macht das Zähne putzen deinem Kind einfach mehr Spaß.

Ich freue mich,

wenn dir einer der hier genannten Tipps und Tricks helfen konnte. Schreibe mir dann gerne einen Kommentar. Dir hat der Beitrag gefallen? Dann lasse es mich wissen. Über was könnte ich als nächstes schreiben? Was interessiert dich brennend? Gerne gehe ich auf deine Wünsche ein.

Bis bald, deine

 

 

 

Text und Foto @ Nadja Moutevelidis

 

Meine 10 Einschlaftipps für Baby und Kleinkinder  In diesem Artikel möchte ich dir meine 10 Einschlaftipps für Baby und Kleinkinder verraten. 

Seien wir doch mal ehrlich. Das Thema „Schlaf“ ist ein ganz großes Thema für uns Eltern und es ist top-aktuell oder? Ja vielleicht sogar eine immer wiederkehrende Baustelle, die es gilt aus dem Weg zu räumen?

Dazu ein Beispiel:

Es gab Zeiten, in denen meine Tochter Savannah für ihre Verhältnisse sehr schnell einschlief. Damit meine ich einen Zeitraum von ca. 15 – 20 Minuten. Das war für mich o.k.

Es gab aber auch Zeiten, da begleitete ich mein Kind monatelang gut eine Stunde in den Schlaf.

Das war für mich nicht mehr o.k. Ich sage dir auch warum.

Der ganze Einschlafprozess kostete mich einfach jede Menge Energie. Zudem war ich müde und erschöpft. Mein Bedürfnis, auf unserem Sofa endlich den Rest des Abends zu entspannen, war wirklich immens groß. Als Mama wurde meine Geduld oft auf eine harte Probe gestellt. Vor allen Dingen dann, wenn ich meine Tochter dabei beobachtete, wie sie innerhalb kürzester Zeit etliche Einschlafpositionen einnahm, so dass mir schon beim Zugucken total wirr im Kopf wurde.

Mein Kind kam offensichtlich nicht zur Ruhe. Mal lag sie zugedeckt in ihrem Bett und dann wieder aufgedeckt. Dann lag sie am Kopfende und dann doch wieder am Fussende des Bettes. Sie hielt ein Stofftier in der Hand, welches sie kurze Zeit später aus dem Bett warf, um es dann doch wieder zu verlangen. So machte sie es auch mit ihrem Schnuller. Es gab zig Augenblicke, da stand sie, wie von einer Tarantel gestochen, ruckartig wieder in ihrem Bett und wollte spielen.

Da, sie ist eingeschlafen! Wie oft habe ich das eigentlich gedacht? So bewegte ich mich schleichend aus unserem Schlafzimmer und hatte hierbei die Rechnung nicht mit meiner Tochter gemacht. So war sie also wieder mal wach und voll da.

Ein Schauspiel, welches auch heute noch zu beobachten ist. Jedoch meinerseits mit dem Bemerken, dass ich definitiv hier die Nase vorn habe.

 Nun bist du sicherlich gespannt auf meine 10 Einschlaftipps oder?  

Meiner Tochter sei es zu verdanken, dass ich über all die Monate viel ausprobieren durfte, und somit meine Erfahrungen als Mama nun weitergeben kann. Diese sind allerdings keine Garantie dafür, dass sie auch bei dir und deinem Kind funktionieren.

So schlafen wir!

An dieser Stelle finde ich es wichtig, kurz auf das Thema „So schlafen wir“ einzugehen.

Mit unseren Zwillingen Savannah und Silas schlafen wir gemeinsam in einem Raum. Wir Eltern in unserem Ehebett und unsere Kinder von Anfang an in ihren eigenen Betten. Unser Schlafzimmer ist komplett dunkel. Nur ein kleiner LED-Wecker verrät die Tageszeit. Es gibt also auch kein Nachtlicht und auch bleibt unser Handy draußen.

Zu Weihnachten bekommen Savannah und Silas ihre neuen Betten. Diese werden dann auch in ihrem Kinderzimmer stehen. Es ist gut möglich, dass unsere Kinder dann auch bald in ihrem eigenen Zimmer schlafen werden. Den hierfür richtigen Zeitpunkt dürfen die Beiden allerdings selbst entscheiden. Von uns Eltern wird es hier keinerlei Druck geben, denn Savannah und Silas schlafen seit ihrem 9. Monat durch.

Mit nunmehr 29 Monaten schlafen sie im Durchschnitt ihre 12 Stunden und zu Mittag nochmals ca. 1 1/2 Stunden.

Darauf hast du gewartet oder? Meine 10 Einschlaftipps für dein Kind.

  1. Bevor du dein Kind schlafen legst, solltest du sicher sein, dass es nicht noch Hunger hat oder auch Durst. Das klingt eigentlich simpel, das gebe ich zu. Dennoch neigen wir im Alltag dazu die einfachsten Dinge außer Acht zu lassen. Ich persönlich handhabe es so, dass ich kurz bevor die Kinder zu Bett gehen, beide noch frage, ob sie etwas trinken möchten. In den Zeiten, wo ich das nicht getan habe, gab es tatsächlich Situationen, in denen eines der Kinder länger zum Einschlafen brauchte, weil es noch Durst hatte. Kleinere Kinder machen sich nicht sofort bemerkbar, wenn sie Durst oder Hunger haben. Ich erinnere mich dabei an Momente, in denen ich schon eine Weile Savannah beim Einschlafen begleitete, und sie dann auf einmal sagte, sie habe noch Durst.
  2. Ist dein Kind noch aufgedreht? Hatte es einen langen und aufregenden Tag? Dann ist es durchaus ratsam, dass dein Kind vor dem Zubettbringen die Möglichkeit hat, etwas zu entspannen. Wie wäre es mit einem Bad? Oftmals reicht es schon, wenn man sich gemeinsam als Familie auf das Sofa kuschelt. In den kühleren Monaten schön eingekuschelt unter einer Decke. Hier besteht die Möglichkeit bereits eine Gute-Nacht-Geschichte, frei erfunden oder aus einem Buch, vorzutragen.
  3. Streichle oder massiere dein Kind. Der Effekt ist der Gleiche, wie bei uns Erwachsenen. Sobald unser Partner unsere Füße massiert oder den Kopf grault, vorausgesetzt wir sind schon etwas schlaftrunken, besteht die Gefahr, dass wir auf dem Sofa einschlafen oder? Dein Kind ist da nicht anders. Savannah liebt das volle Programm, so z. B. Ohren kraulen, über das Gesicht streicheln, Füße massieren, Kopf graulen, über den Rücken streicheln UND mit einem sanften Druck die Stirn massieren. Die Druckmassage der Stirn funktioniert gerade dann sehr gut, wenn Savannah noch etwas aufgedreht ist, und Probleme hat zur Ruhe zu kommen. Google mal nach Druckmassage – ist wirklich spannend.
  4. Hand halten. Heißt für das Kind: Mama oder Papa ist da und wirkt beruhigend. Bringt mein Mann die Kinder ins Bett, hält Savannah immer die Hand von ihrem Papa. Das ist ihr Einschlafritual.
  5. Schlaf Kindlein, schlaf. Du musst nicht der größte Sänger sein, um deinem Kind ein Schlaflied vorzusingen. Jeden Abend singe ich meinen Kindern was vor, während sie in ihren Betten liegen. Beide fragen auch gezielt danach, ob ich ihnen wieder was vorsinge. Das Vorsingen ersetzt bei uns übrigens die Gute-Nacht-Geschichte. Vielleicht ist es dir möglich frei zu singen bzw. ein eigenes Lied. Ein Lied was zu deinem Kind passt, zu euch. Dein Kind wird diesen Strophen gezielter zuhören, als einem Lied, welches es ansonsten auch woanders hören kann.
  6. Einschlafgeräusche. Es gab eine Zeit, da funktionierte das prima. Tu so, als ob du schläfst. Dazu gehört alles, was du unter Einschlafgeräusche definierst, auch laut atmen oder eine Art Brummgeräusch, welches ich dir an dieser Stelle leider schlecht vormachen kann.
  7. Sei selbst entspannt. Du möchtest auch mal Feierabend als Mama haben? Ich verstehe dich total. Sei jedoch fokussiert und konzentriert bei deinem Kind. Denke nicht an das schöne gemütliche Sofa oder an die leckere Pizza, die du noch essen möchtest. Diese Gedanken sorgen dafür, dass dein Geduldsfaden schneller reißen wird UND GENAU DAS wird dein Kind sofort merken und ist am Ende genauso unentspannt wie du.
  8. Hast du ein Baby? Schon gepuckt? Die ersten Wochen puckte ich Silas regelmäßig. Hier erfährst du mehr zum Thema pucken.
  9. Pucken hilft nicht? Wie wäre es mit einem Babybjörn oder Babywiege allgemein? In einem Babybjörn konnte ich meine beiden Babys wunderbar beruhigen. Oftmals schliefen sie im Babybjörn ein und wir mussten sie nur noch in ihre Betten legen.
  10. Feste Zeiten. Lege dein Kind zu einer festen Zeit abends ins Bett. Ein fester Rhythmus ist überhaupt das A & O, denn den verinnerlicht sich dein Kind automatisch. Bedenke auch, wenn dein Kind mittags zu lange schläft, wird es abends vermutlich nicht schon um 19:00 Uhr schlafen wollen.

Schlusswort

 Das waren meine persönlichen Einschlaftipps und ich hoffe so sehr, dass ich dir mit diesem Beitrag informative Tipps mit auf den Weg geben konnte. 

Wie immer freue ich mich über dein Feedback. Welcher Einschlaftipp ist für dich z. B. ganz neu und möchtest du unbedingt mal ausprobieren? Welcher Tipp hat vielleicht schon geholfen? Welchen Einschlaftipp für Kinder hast du für mich und meine Leser? Hast du auch Zwillinge oder mehr als ein Kind? Hast du auch ein Vorzeigekind zu Hause, welches in Sachen Schlaf insgesamt total unkompliziert ist, und hast dann noch eine Nachteule daheim?

Lass von dir hören. Bis bald.

Deine

Was mich nervt – Meine Top 7 aus meinem Mama-Alltag

Heute möchte ich mal die rosarote Brille meines Mamaseins ablegen. Es ist nicht immer alles rosarot und ach…wie wunderschön!

Es gibt halt solche und solche Tage. Da wirst du mir sicherlich zustimmen oder? Eigentlich war das schon immer so. Denke mal zurück an die Zeit, als du noch keine Mama warst. Der Unterschied ZUM JETZT ist jedoch ein gewaltiger, denn unser Laune-Barometer ist sehr stark abhängig von der Gemütsverfassung unserer Kinder.

Der wiederum, wenn es ganz auf hart kommt, ist wie ein Jo-Jo. In der einen Minute spielt unser Kind fröhlich mit seinem Spielzeug und in der anderen Minute will etwas nicht so funktionieren, wie es unser Kind es möchte, und das Spielzeug wird durch die Gegend geworfen. Im nächsten Schritt wirft es sich zu Boden, weint lauthals, und lässt sich sehr schwer beruhigen.

Unser Laune-Barometer sinkt, erholt sich später wieder, klettert nach oben, bevor es dann irgendwann wieder nach unten wandert. An Tagen, in denen das laufend passiert, ist unsere Laune dann irgendwann dauerhaft im Keller.  Ergebnis ist:  An diesen Tagen sind wir froh, wenn der Tag bald zu Ende ist. Besser gesagt, wenn unser launenhaftes Kind zu Bett geht, und wir die Füße endlich hochlegen können. Nicht nur unser Laune-Barometer wurde erheblich strapaziert, NEIN wir fühlen uns mega gestresst und ausgepowert.

Gibt es eigentlich Dinge in deinem Mama-Alltag, die dich wiederholt einfach nur nerven? Dinge oder gewisse Abläufe, die z. B. jeden Tag gleich sind? Hat dein Kind eine Macke, Phase oder ein Verhalten, welche dich richtig nerven?

Es nervt – Meine TOP 7 aus meinem Mama-Alltag

Heute möchte ich mal ein wenig aus meinem Mama-Alltag plaudern. Mein Laune-Barometer wird teilweise ganz schön strapaziert. Es ist also nicht verwunderlich, dass meine Nerven im Laufe des Tages oftmals den Tiefpunkt erreichen. Du sollst wissen, dass ich meine Kinder abgöttisch liebe, aber sie haben teilweise ihre kleinen Macken, Phasen oder Verhaltensweisen, die dafür mitverantwortlich sind, wenn Mama mal wieder alle Nerven über Bord geworfen hat.

Wie steht es mit deinen Nerven?

Persönlich denke ich, dass gerade wir Mamas mit kleinen Kindern uns die Hand reichen können. Vermutlich hat eine jede von uns ein Kleinkind zu Hause, dessen Macke, Phase, Verhalten oder einfach Art, uns regelmäßig ein großes Loch im Nervenkostüm reisst. Es scheint also alles normal zu sein und liegt vermutlich am Alter unserer Kinder oder? Sprechen wir also wieder einmal von Phasen??? Savannah und Silas sind übrigens 27 Monate, sind aber in wenigen Tagen 28 Monate alt.

Ich bin also gespannt! Kommt dir das ein oder andere bekannt vor?

7 Tage die Woche – Wann ist ein Ende in Sicht?

 Schnuller-Alarm – die ewige Suche:  Jeden Tag bin ich hin und hergerissen, wenn es um das Thema Schnuller geht. Auf der einen Seite bin ich froh, dass sich sowohl Savannah als auch Silas mit einem Schnuller wunderbar beruhigen lassen. Ein Schnuller hilft uns auch bei der härtesten Trotzphase. Auf der anderen Seite suche ich ständig die Schnuller in unserer Wohnung, in meiner Handtasche, in unserem Rucksack, im Auto und gefühlt überall. Dazu gehören auch Schnullerketten. Wir haben immer Reserve-Schnuller, aber es gibt halt Lieblings-Schnuller. Gerade diese sind ständig und wiederholt im Einsatz.

Mich nervt das ständige Suchen der Schnuller und damit auch Schnullerketten. In der einen Minute möchte Savannah z. B. den Schnuller mit der Eule haben, und in der anderen Minute wirft sie ihn durch die Wohnung. Es vergeht nicht viel Zeit, dann möchte sie genau diesen Schnuller haben. Wieder einmal wird gesucht. Warum kann das Kind den nicht mehr benötigten Schnuller nicht einfach auf den Tisch legen? Erwarte ich zu viel? Ich habe schon überlegt eine Art Schnuller-Bäumchen einzuführen, um so beiden Kindern beizubringen, dass die Schnuller hier ein zu Hause haben. Macht das Sinn? Wer hat Erfahrung?

 Unterwegs im Auto: Hier kommt eine kleine Aufzählung der Dinge, die mich während der Autofahrt nerven:

  • Schon wieder Schnuller-Alarm! Es passiert oft, dass der Schnuller einfach aus dem Mund genommen wird, und dann in der kleinsten Ecke unseres Autos geworfen wird. Sorry, aber ich fahre gerade das Auto. Ich komm nicht an den Schnuller! So meine Erklärung mindestens an ein Kind, wenn ich Pech habe sogar an Beide. Nun ist richtig Rama-Zamba-Stimmung im Auto. Mittlerweile habe ich immer Ersatzschnuller dabei. Das wissen meine Kinder jedoch und fordern diese natürlich ein. Kurze Denkpause:  Schmecken Schnuller eigentlich unterschiedlich? Das habe ich mich oft auch gefragt, da auch zu Hause mal der oder der Schnuller in den Mund genommen wird. Bei langen Fahrten kommt es daher vor, dass ALLE Schnuller irgendwann in den hintersten Ecken unseres Autos liegen. Super oder?
  • Das Kind zieht sich die Schuhe aus.
  • Nun zieht es sich die Socken aus.
  • Das Kind hat Hunger oder Durst. Ich habe nichts dabei oder ich versuche über einen langen Hebel meinem Kind Essen oder Trinken zu reichen. Natürlich dann, wenn es die Verkehrssituation es zulässt. Lautes Weinen ist jetzt vorprogrammiert.
  • Ich stehe im Stau und ausgerechnet jetzt weinen beide Kinder und sind total quengelig. Meine Nerven sind jetzt dünn wie Drahtseil und mein Laune-Barometer kocht fast über. Diese Situation stresst mich enorm.
 Hat mein Kind eine Macke? Bekommt Savannah z. B. einen Keks oder sonst etwas zum Knabbern in die Hand, dann Mama bitte in beiden Händen. Vorher ist sie nicht zufrieden und isst auch nicht! Ganz dramatisch kann es für mich werden, und eben nervig und anstrengend, wenn ich nichts für die zweite Hand habe. Ich bin halt kein Kiosk oder Supermarkt. Derweil hat sie natürlich noch einen Keks in der rechten Hand, denn sie dann aber partout nicht essen will. Es bricht Chaos aus und ich bin wirklich genervt, da ich nicht nachvollziehen kann, warum sie den Keks aus der rechten Hand nicht einfach isst.

Seit einigen Tagen ist zu dieser „Macke“ übrigens eine weitere hinzugekommen. Sie hortet Lebensmittel für schlechte Zeiten bzw. für später. Zuletzt hielt sie über eine Stunde ein Stück Banane in der Hand, welches sie nicht aus der Hand gab. Die Banane war inzwischen natürlich total aufgeweicht und sah auch nicht mehr appetitlich aus. Savannah wiederum aß das Stück Banane in einem für sie richtigen Zeitpunkt tatsächlich noch auf.

Etwas Ähnliches passierte gestern Morgen mit zwei Reisswaffeln. Diese nahm sie sogar mit ins Auto auf dem Weg zum Kindergarten. Es gab einen kleinen Trotzanfall, als ich ihr die Reiswaffeln später dann abnehmen musste.

 Thema Haushalt und Spielzeug:  Vielleicht liegt es daran, dass ich ein sehr ordnungsliebender Mensch bin. Ordnung schließt bei mir auch den Punkt Sauberkeit mit ein. Als Mama von zwei kleinen Kindern fällt es mir jedoch schwer Herr der Lage zu werden. Gerade alles reinegemacht, sieht es kurze Zeit später für mich wieder total chaotisch und aufgeräumt aus. Dann die ganzen Krümmel! Dabei war doch gerade alles noch so sauber!

In der Zwischenzeit schieße ich mal wieder unbeabsichtigt ein Spielzeug im hohen Bogen über unsere Wohnung, und muss dabei aufpassen, dass ich mich dabei nicht lang lege. Das passiert mir auch total oft nachts, wenn ich mal auf Toilette muss. Man kann noch sehr aufräumen, aber irgendwo liegt immer noch ein Spielzeug rum. Warum räumen sie ihr Spielzeug eigentlich nicht auf? Immer wieder versuche ich mit gutem Beispiel voranzugehen, und manchmal machen sie tatsächlich auch mit. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie es spannender finden das Spielzeug, z. B. Bausteine, durch die Gegend zu werfen. Achtung mein Laune-Barometer ist wieder im Einsatz.

Dann die Kissen auf unserem Sofa! Während diese kreuz & quer überall auf unseren Boden verteilt liegen, hüpfen Savannah und Silas auf dem Sofa hin und her. Hier muss ich sie ermahnen, da sie immer wilder werden, und einfach auch ein Verletzungsrisiko besteht.

 Thema Essen:  Meine Kinder essen nicht alles. Hin und wieder, das gebe ich zu, stört mich das schon. Kartoffeln z. B. werden bei uns in fast allen Varianten, außer als Rösti oder als Pommes, verschmäht.

Was mich jedoch oft nervt ist, dass erst gar nicht angefangen wird zu essen, wenn ein bestimmtes Spielzeug nicht in greifbarer Nähe ist. Es ist auch nicht immer leicht zu wissen, welches Spielzeugauto z. B. gemeint ist. Zum einen haben wir mehr als nur ein Auto und zum Anderen denke ich oft, dass meine Kinder selbst gar nicht so recht wissen, was gerade eigentlich ihr Problem ist. Savannah bringt es an rasanten Tagen echt fertig, dass sie von mindestens 10 Autos umgeben ist, bevor sie den ersten Bissen tätigt. Ganz toll wird es dann, wenn Silas auch Autos haben möchte. Inzwischen ist das Essen schon beinahe kalt geworden und meine Apple-Watch fragt mich, ob ich im Training bin.

 Ein schwieriges Thema – im Bad:  Nicht 7 Tage die Woche, aber meiner Meinung nach viel zu oft. Weinen und Weglaufen steht auf dem Programm, wenn es darum geht, dass sich Savannah und Silas die Zähne putzen sollen. Gleiches gilt für Hände oder Gesicht waschen. Warum ist das so? So startet bereits der Morgen total dramatisch. Die Kinder weinen und die Apple Watch fragt mich erneut, ob ich im Training bin, da ich natürlich immer wieder versuche, meine Kinder einzufangen.

 Mama mach mal schneller:   Oh ja, das setzen sie fast schon voraus. Wenn meine Kinder unbedingt etwas haben möchten, dann am besten SOFORT. Das kann ganz schön nerven. Oft habe ich dann das Gefühl, sie machen mir richtig Dampf unter dem Kessel. Es gibt so einige Situationen am Tag, in denen ich dann spurte. So eile ich z. B. schnell zum Herd, da sie Hunger haben, um schnell etwas vorzubereiten. Eigentlich dürften sie noch gar keinen Hunger haben. Was für ein Theater! Man könnte meinen, meine Kinder bekommen selten etwas zu essen. Wie sie da stehen so quengelig und weinend und Hunger rufen. Ein Kind zieht mir an den Hosenbeinen und das andere Kind schiebt die Hochstühle an Ort und Stelle. Was für ein Stress, und dann wird gegessen wie ein Spatz.

7 Tage die Woche? Na, bist du auch genervt?

Gibt es Dinge in deinem Mama-Alltag, die wiederkehrend, und dabei auch nervig sind? Hat dein Kind eine bestimmte Macke? Wie gehst du damit um? Erzähl doch mal.

Gerade der Austausch unter uns Müttern ist es doch, der uns zeigt, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Es heißt, die Nerven halbwegs entspannt, alle zusammenzuhalten. Vielleicht gelingt uns das mit etwas mehr Humor?

Was denkst du? Hab eine schöne Woche und bis bald.

Deine

Kinderflohmarkt – Meine Tipps und Tricks zum erfolgreichen Verkaufen

Vor wenigen Wochen hatte ich das erste Mal einen Stand auf einem Flohmarkt. Um genau zu sein auf einem Kinderflohmarkt. Mensch, war ich aufgeregt und zugegeben auch etwas nervös. In meinem Kopf da tummelte sich eine Frage nach der nächsten. Nur die Frage nach dem Wetter konnte mir zuverlässig meine Wetter-App beantworten.

So fragte ich mich u. a. Folgendes:

  • Würde ich viel verkaufen oder wenig?
  • Bin ich überhaupt ein Verkaufstalent?
  • Wie gestalte ich meinen Stand?
  • Ist dieses ganze Flohmarkt-Thema überhaupt meins?

Ich kann dir sagen! Heute sehe ich das Thema Kinderflohmarkt übrigens total entspannt. Das bedeutet, ich würde bei Bedarf jederzeit zum Wiederholungstäter werden. Meine Ersterfahrung auf einem Kinderflohmarkt war also durchweg positiv. Daher teile ich mit dir hier und heute meine Erfahrungen.

Meine Tipps und Tricks für den Kinderflohmarkt

Bei mir kam irgendwann der Punkt, da wurde es mir einfach zu viel. Damit meine ich die Berge an Kinderbekleidung, die nicht mehr passte und das Spielzeug, mit welchem meine Zwillinge Savannah und Silas nicht mehr spielten. Beinahe wöchentlich sortierte ich Kleidung, die zu eng oder zu klein geworden war, aus. Das Ganze in Kartons, die sich nach und nach schlagartig vermehrten. Dabei spürte ich, wie ich immer unzufriedener wurde, denn mittlerweile gab es in unserer Wohnung eine Ecke, die den Charme eines Lagerraums versprühte, und mit diesem Charme konnte ich als ordnungsliebender Mensch so gar nicht umgehen.

Eine Lösung musste also her. So ertappte ich mich dabei, wie ich immer wieder sehr großzügig die ausrangierte Kleidung meiner Kinder sowie Spielzeug verschenkte. Einige Wochen später zeigte ich mir selbst den Vogel, denn ich konnte doch nicht immer alles verschenken oder? Das ein oder andere Kleidungsstück, sowie auch paar Schuhe, war fast noch neuwertig und würde sicherlich noch den ein oder anderen Euro einbringen. Geld also, welches ich auf der anderen Seite für neue Kinderbekleidung benötigte. So verkaufte ich das ein oder andere gute Stück erfolgreich auf Mamikreisel, Ebay Kleinanzeigen oder innerhalb diverser Facebook-Gruppen, in denen ich beigetreten war. Hierzu zählten Kinderflohmärkte als Online-Variante.

So akribisch ich beim Verkaufen auch war, um so mehr wurde mir bewusst, dass ich immer wieder nur vereinzelt Sachen verkaufte. Dabei wollte ich gerne große Berge an Kinderbekleidung loswerden oder wenigstens einen der zahlreichen Kartons. Es musste also immer noch eine Lösung her. So kam es also dazu, dass ich mich relativ schnell dazu entschied, mein Glück mal auf einem Kinderflohmarkt zu versuchen. Hier hätte ich direkten Kontakt mit meiner Zielgruppe. Also zu Mamas, Papas, Omas, Opas und eben all diejenigen, die auf der Suche nach gut erhaltener Kinderbekleidung waren.

Der Kinderflohmarkt – Die Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung ist das A & O.

  • Bei dem ein oder anderen hochwertigen Kleidungsstück oder Paar Schuhen, solltest du dir im Vorfeld Gedanken machen, welchen Verkaufswert du dafür erzielen möchtest. Es kann also hilfreich sein diese Preise auf einen Zettel zu notieren, den du dann jederzeit griffbereit hast. Quasi als Reminder, aber nur für dich.
  • Die Kisten für den Flohmarkt solltest du beschriften, so dass du beim Auspacken am Flohmarkttag nicht den Überblick verlierst, und gut organisiert an die Sache gehst. Das könnte z. B. so aussehen: „T-Shirts, Kleider, Röcke Mädchen, Gr. 74 – 86“. Diese Kleidung befindet sich entsprechend sortiert in deiner Flohmarktkiste.
  • Was brauchst du noch? Ein Tapeziertisch oder Tisch generell ist die perfekte Verkaufsfläche für Kleidung. Hierzu zählt auch eine Kleiderstange. Auf den meisten Flohmärkten kann man sich einen Tisch gegen eine Leihgebühr ausleihen. Das habe ich auch gemacht und hatte so mehr Platz in meinem PKW.

Hier kommt meine kleine Checkliste für den Kinderflohmarkt

  • Wechselgeld – Habe genug Wechselgeld dabei und ganz wichtig notiere dir auch wieviel Geld du dabei hast, um später deine Einnahmen genau im Blick zu haben. Dein Wechselgeld verwahre am besten in einer Gürtel-/Bauchtasche auf.
  • Proviant – So ein Flohmarkttag kann lang sein. Bei mir waren es acht Stunden. Du solltest dir also etwas zu essen und zu trinken einpacken.
  • Wechselkleidung – Sind die Wetteraussichten so lala und alles spielt sich outdoor ab, solltest du an Wechselklamotten denken. Sprich auch an warme Kleidung, denn gerade morgens kann es sehr frisch sein.
  • Zu Zweit ist alles schöner – Vielleicht kann dich eine Mami auf den Flohmarkt begleiten und ihr teilt euch den Stand und die Kosten entsprechend. Falls du mal zur Toilette musst, steht der Stand auch nicht ohne Verkäufer da, und du brauchst deinen Nachbarn nicht um Hilfe zu bitten.
  • Diese Helfer erwiesen sich bei mir als nützlich: Heftzwecken, Wäscheklammern, Wäscheleine, Kleiderbügel, dicker Edding, Tesafilm, Schere, zurecht geschnittene Zettel aus einem Papierkarton
  • Wäscheständer und Schuhbank – Präsentiere hier Kleidung oder Schuhe ansprechend
  • Tischdecke o. ä. – Mit dieser kannst du deinen Stand aufhübschen und die Kleidung ansprechend präsentieren. Sehr sinnvoll vor allen Dingen dann, wenn der Tapeziertisch nicht mehr ansehnlich ist oder du die Kleidung auf den Boden auslegen möchtest.
  • Klappstuhl oder -hocker, falls du dich zwischendurch mal hinsetzen möchtest.
  • Tüten – Der ein oder andere Käufer wird dich nach einer solchen fragen, um die bei dir gekauften Sachen unterzubringen.
  • Körbe oder Kisten, in denen du z. B. nur Bodys oder Strampler zum Verkauf anbietest. Ich hatte wahnsinnig viele Bodys am Flohmarkttag verkauft und dabei das Gefühl, dass hier wirklich Bedarf war. Die Bodys habe ich übrigens für einen Euro das Stück angeboten, und mit den zuvor zurecht geschnittenen Zettel und einem dicken Edding, war diese Kiste ratz-fatz beschriftet.
  • Solltest du Spielzeug ohne funktionstüchtige Batterien verkaufen wollen, so habe auf jeden Fall Batterien dabei. Nur so kann sich ein evtl. Käufer von der Funktion des Spielzeugs überzeugen und wird dieses auch kaufen.
  • Bonbondose – So habe ich das ein oder andere Kind an meinen Stand gelockt und somit auch einen Elternteil. Tatsächlich ergaben sich daraus Verkäufe.
  • Zu Verschenken Kiste – Auch diese kann Besucher und damit Käufer an deinen Stand locken. Das Schöne ist jedoch, dass du etwas Ballast los wirst und jemand anderen glücklich machst.
  • Genereller Tipp – Sei einer der ersten, auch wenn es noch so früh ist. Nur so sicherst du dir einen guten Platz für deinen Flohmarkt-Stand.

Mein Flohmarkt-Tag – Das habe ich eingenommen und mein persönliches Fazit

Ganz klar! Auf einem Flohmarkt wird gefeilscht was das Zeug hält. Für das ein oder andere gute Stück hatte ich mir fest vorgenommen, es nicht unter einem gewissen Preis X zu verkaufen. Die Praxis sah jedoch anders aus. Ich war so im Verkaufsfluss, dass mir das Feilschen und Handeln als Verkäuferin richtig Spaß machte. Das war für mich eine absolut neue Erfahrung! So kam es auch vor, dass ich einige Male auch etwas unter meinem Mindestpreis verkaufte. Gerade auch dann, wenn man mit mir sehr sympathisch und nett verhandelte.

Mir machte es Freude meinen Stand zu dekorieren, der von den Flohmarkt-Betreibern auch für eigene Werbezwecke fotografiert und gefilmt wurde. Ich hatte z. B. die Idee ein Letterboard an meinen PKW zu positionieren. Mit Hashtags versehen konnte man so sofort sehen, was ich an meinem Stand verkaufte.

Es war ein befreiendes Gefühl Dinge einfach loszuwerden, auch wenn ich immer noch ziemlich beladen am Ende dieses Tages nach Hause fuhr. Zudem hatte ich wirklich Spaß am Verkaufen und somit verging die Zeit auch wie im Flug.

Nun fragst du dich sicherlich, was ich insgesamt eingenommen habe oder?

Rund 230 Euro betrug mein Netto-Gewinn. Die Standmiete und die Leihgebühr für den Tisch habe ich hier also schon abgezogen. Gar nicht mal so schlecht oder?

Ich hoffe dieser Artikel hat dir gefallen, war nützlich, und du planst jetzt voller Vorfreude und entsprechend gut vorbereitet deinen ersten Flohmarkt-Tag. Ganz viel Erfolg!!!

Du hast schon mal Kinderbekleidung auf einem Flohmarkt verkauft? Falls ja, welche Erfahrungen hast du gemacht und was ist dein persönliches Fazit? Teile deine Erfahrungen doch mit mir und meinen Lesern. Nutze hierzu die Kommentarfunktion.

Hab einen schönen Tag und wir lesen uns.

Deine

 

 

 

 

Unterwegs mit Kleinkind – Was darf nicht fehlen?
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Eines weiß ich ganz sicher! Als Mama von Zwillingen, und damit zwei Kleinkindern, bin ich ziemlich routiniert, wenn es darum geht eine Tasche für die Beiden zu packen.

Man kann wirklich sagen, dass diese Aufgabe definitiv zum Mamasein dazu gehört. Findet ihr nicht auch?

Sobald ich die Wohnung mit meinen Kindern verlasse, dann habe ich auch immer eine Tasche für die Beiden dabei. Das war schon so, als sie noch Babys waren, und wird wohl noch lange zu meinen Aufgaben gehören. So bin ich als Mama für alle Eventualitäten bestens gewappnet, und das muss man auch einfach sein, wenn man unterwegs mit einem Kleinkind ist.

Heute werfen wir einen gemeinsamen Blick in meine Tasche.

Tasche bedeutet bei mir übrigens meist Rucksack. Der hat ganz klar den Vorteil, dass ich ihn wunderbar auf den Rücken tragen kann, und so meine Hände frei für meine Kinder habe. Ein weiteres Plus ist das Vorhandensein zahlreicher Fächer, so dass ich gezielte Ablageorte habe, und immer weiß, wo sich die Sachen befinden.

Unterwegs mit Kleinkind – Was darf nicht fehlen und wieso eigentlich nicht?

Es gibt ein paar Sachen, die ich eigentlich immer dabei habe, wenn ich mit meinen Kindern mehrere Stunden außer Haus bin. Andere Sachen wiederum, wie z. B. Wechselklamotten, sind wetterabhängig und werden nach Bedarf eingepackt.

Diese Sachen habe ich immer dabei:

  • Windeln und Feuchttücher – Ein absolutes Muss, wenn die Kinder noch nicht windelfrei sind und noch gewickelt werden. Für verschmierte Hände nutze ich auch ganz gerne mal ein Feuchttuch.
  • Ein paar Windelbeutel – Diese sind prima für eine volle Windel, die nicht direkt entsorgen werden kann. Außerdem eignen sie sich perfekt für diverse Essensreste der Kinder.
  • Taschentücher – Beinahe ein Allrounder wie Feuchttücher. Ob die Nase läuft, der Mund abgeputzt werden muss oder mal eben zur Wundversorgung. Ich habe sie immer dabei und bei Bedarf kann man sie kurz anfeuchten.
  • Trinkflasche/Getränke – Sollte selbstverständlich sein ebenso wie
  • Essen/kleine Snacks – Fruchtriegel für den kleinen Appetit habe ich immer auf Vorrat dabei.
  • Schnuller – Gebe ich, wenn das Kind weint, sich nicht beruhigen lässt (beim Trotzanfall) oder beim Einkaufen im Supermarkt, und bemerke, dass beide Kinder unruhig werden. Hier gewinne ich ein paar Einkaufsminuten.
  • Pflaster – Gerne in verschiedenen Größen und selbst uns Eltern kann es passieren, dass wir mal ein Pflaster brauchen.
  • Zeckenkarte – Ich hoffe sehr, dass ich sie nie brauchen werde. Fühle mich damit aber sicherer.
  • Wundheilgel – z. B. bei Schürfwunden, wenn das Kind hingefallen ist. Es verhindert Infektionen und reduziert die Narbenbildung u. a.
  • Kühlgel/Kühlstick – Bei Verbrennungen oder Insektenstichen
  • Arnica Globuli – Bei Verletzungen soll Arnica den Heilungsprozess begünstigen, so auch Schmerzen, Blutungen, Schwellungen und kann einen blauen Fleck vermeiden. Dosierung und Potenz ist zu beachten!

Diese Sachen nehme ich nach Bedarf mit:

Dann gibt es noch die Sachen, die nach Bedarf in den Rucksack wandern. Hier gebe ich euch auch mal einen Einblick.

  • Sonnenhut, Sonnencreme, Kindersonnenbrille – Sonne ist das Stichwort und ist eigentlich auch klar oder?
  • Leichte Jacke oder Mütze – Diese beiden Sachen hatte ich immer dabei als wir die ersten sonnigen Tage in Deutschland hatten, aber es teilweise auch etwas windig war und im Schatten sowieso viel zu kalt
  • Matschkleidung, dazu zähle ich auch Regenkleidung – Beim Spielen im nassen Sand, bei Regenwetter etc.
  • Wechselklamotten allgemein – Dazu stelle ich mir folgende Fragen: „Wo geht es hin? Ist es dort kalt oder warm bzw. wie wird das Wetter? Könnte sich das Kind dreckig oder nass machen machen, wie z. B. auf einem Wasserspielplatz?
  • Handtuch – Nehme ich mit, wenn es z. B. auf einen Wasserspielplatz  geht. Die Mitnahme einer Schwimmwindel kann nicht schaden.
  • Spielzeug, Bücher – Bei längeren Autofahrten, aber sonst eher selten.

Was findet ihr noch wichtig, was habt ihr immer dabei?

Erzählt doch mal!

Mich würde z. B. interessieren, welche Produkte ihr zur Wundheilung nutzt, wenn ihr unterwegs seid.

Als Savannah und Silas noch Babys waren, muss ich ehrlich zugeben, hatte ich in dieser Hinsicht kaum etwas dabei. Schließlich befanden sie sich ausschließlich im Kinderwagen oder später sitzend in ihrem Buggy. Das Verletzungsrisiko meiner Kinder war daher nicht wirklich groß, aber natürlich bestand die Gefahr eines Insektenstichs.

Falls ihr also noch auf der Suche nach passenden Produkten im Bereich der Wundheilung seid, dann schaut euch gerne mal bei der Shop Apotheke um. Dort gibt es auch 10 % Rabatt als Neukunde.

Eure