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Ein SOS-Armband für dein Kind – mein Mama-Tipp

Fragst du dich gerade Folgendes?

Was bitte ist ein SOS-Armband?

Diese Frage richtete ich an meine Freundin, als wir gerade mit unseren Kindern unterwegs waren. Mir ging es also genauso wie dir. Ein SOS-Armband für Kinder kannte ich bis dato gar nicht.

Meine Freundin, selber Mama, jedoch schon.

So erwähnte sie beiläufig und nahezu selbstverständlich, dass ihre Tochter ein neues Notfall-Armband habe. Eines aus Silikon. Wenige Minuten später kam Julchen auch angeflitzt und ich schaute neugierig auf ihr Silikon-Armband. Es enthielt den Namen der Kleinen und die Handynummer meiner Freundin für den Notfall.

Kurze Zeit später machten wir Halt an einem überfüllten, und nicht ganz übersichtlichen, Spielplatz.

Von jetzt auf gleich geriet ich innerlich in Panik,

denn ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr!

Um mich herum sah ich zahlreiche Mamas und noch mehr Kinder. Doch wo war mein Sohn?

Wo bitte war Silas?

Er war doch gerade noch bei mir und spielte im Sand mit zwei anderen Kindern!

Von jetzt auf gleich wurde ich innerlich total unruhig. Mein Herz raste wie verrückt und ich stand kurz davor in Panik zu verfallen, denn ich konnte Silas nicht finden.

Mein Blick wanderte zu der Rutsche, doch Silas rutsche nicht. Ich schaute zu der Wasserfläche am Spielplatz, doch Silas spielte hier nicht. Er schaukelte auch nicht! Wo bitte also war Silas?

Da entdeckte ich ihn! 

Wie konnte ich nur so blind sein, ging es mir durch den Kopf. Ich atmete tief durch und entspannte mich wieder. Silas spielte immer noch im Sand und war nicht einmal zwei Meter von mir entfernt. Er hatte einfach nur etwas seine Position entfernt.

Eigentlich hätte ich mein Kind auf den ersten Blick sofort sehen müssen. Keine Ahnung warum ich es nicht tat, aber ich erkläre mir das tatsächlich mit dem Sprichwort:

„Den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen“

Hast du ähnliches schon mal erlebt oder gar Schlimmeres?

Dann weißt du sicherlich, dass solche Momente zu den Horror-Szenarien von uns Mamas gehören.

Dann kennst du das Gefühl einer Panik-Attacke!

Dann kennst du die Angst und die Sorge, die sich in deinem Körper breit macht.

Ein solchen Moment möchtest du nie wieder erleben.

Allerdings, was ist, wenn es doch passiert?

Was ist, wenn ich doch mal eines meiner Kinder aus den Augen verliere?

Diese Frage ging mir an diesem Tag immer wieder durch den Kopf und auch viele Tage später.

Dabei war mir bewusst, dass meine Kinder im Notfall niemanden sagen konnten, wer sie sind.  Sie waren ja erst 25 Monate alt.

Was tat ich also? Ich handelte!

Ein SOS-Armband für Savannah und Silas

Ja genau, ich bestellte kurze Zeit später zwei Silikon-Notfall-Armbänder für meine Zwillinge Savannah und Silas.

Sicher ist eben sicher oder was denkst du?

Wir reisen z. B. sehr gerne und oft und ich bin auch öfters alleine mit meinen Zwillingen unterwegs. Die Beiden sind mit ihren 25 Monaten auch in einem Alter, in dem der Buggy einfach auch mal zu Hause bleibt, oder sie nicht die ganze Zeit in diesem sitzen bleiben wollen. Immer wieder befinde ich mich mit meinen Kindern auch an Orten, an denen sich viele Menschen bewegen.

An manchen Tagen, wir sind gerade unterwegs, sehe ich z. B. Savannah in der einen Sekunde noch spielen, und in der anderen Sekunde sucht sie mich. Dabei stehe oder sitze ich in ihrer Blickrichtung, doch auch sie sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Bisher ist es noch nie passiert, aber was ist, wenn doch? Vielleicht gerät auch mein Kind mal in Panik, weil es denkt, seine Mama ist nicht mehr da und löst sich von Ort und Stelle. Rennt einfach in die Menschenmenge und geht dort unter. Das alles habe ich jedoch nicht bemerkt, da Silas gerade meine Aufmerksamkeit bekam.

So habe ich also mein Kind aus den Augen verloren. Ein schrecklicher Gedanke, findest du nicht auch?

Ein SOS-Armband für dein Kind – Das ist mein Mama-Tipp

Aus den vorgenannten Gründen empfehle ich dir daher ein Notfall-Armband für dein oder deine Kinder. Natürlich nur, wenn du dich angesprochen fühlst durch diesen Artikel.

Was kostet ein SOS-Armband und wo kann man ein solches kaufen?

Du bekommst SOS-Armbänder am besten online. Einfach SOS-Armbänder für Kinder als Suchbegriff eingeben. Das habe ich auch getan.

Für mich kamen übrigens nur Silikon-Armbänder in Frage. Hier ist der Name meiner Kinder und meine Handynummer unauslöslich eingraviert. Zudem sind SOS-Armbänder aus Silikon sehr strapazierfähig und eben auch wasserfest.

Der Preis für zwei SOS-Armbänder inkl. Versand betrug gerade mal 15,35 Euro, und ich finde sie optisch auch ganz toll.

Savannah und Silas tragen ihr SOS-Armband 24 Stunden. Es gab keinerlei Probleme, obwohl ich erst dachte, sie würden es ständig ausziehen wollen. Scheinbar fanden sie ihr erstes Armband von Anfang an cool.

Wie du siehst, habe ich mich für eine sehr farbenfrohe Variante als SOS-Armband entschieden.

Ich hoffe dieser Mama-Tipp war für dich heute ein echter Geheim-Tipp!

Na ja Geheim-Tipp ist vielleicht etwas übertrieben, das gebe ich zu. Dennoch wünsche ich mir, dass dieser Tipp für dich wertvoll war.

Wie immer freue ich mich über dein Feedback. Hinterlasse mir bitte einen Kommentar, falls dich dieser Artikel zum Kauf eines Notfall-Armbands für dein Kind bewegt hat.

Ein schönes Wochenende und bis ganz bald

Deine

 

5 Kommentare

    • Daniela

      Ein bisschen spät aber vielleicht liest es noch jemand.

      Ich würde sehr darüber nachdenken den Namen des Kindes darauf zu notieren.

      Fremde Personen nutzen häufig die namentliche Ansprache um Kindern ein Gefühl der Vertrautheit zu geben und sie so zu überreden mitzukommen oder ins Auto zu steigen.

      Auf dem Armband meiner Tochter ist daher nur meine Telefonnummer und der Hinweis „Mama anrufen“ eingraviert.

  • Fabsi

    Wir haben für unsere Thailandreise wegen den überfüllten Flughäfen etc. eins aus Stoff mit Metallplättchen gekauft. Name, Handynummer, Email und Geburtsdatum wurden da eingraviert. Gerde wenn er sich verletzten würde o.Ä. fände ich es wegen Medikamenten schon auch wichtig, dass man weiß wie alt der Kleine ist. Allergien oder Blutgruppe hätte man auch stattdessen draufschreiben können.

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