Das können wir bis heute alles – whoo-hoo

Das können wir bis heute alles – whoo-hoo

Draußen regnet es. Wir haben nun April und ich finde, dass sich dieser Monat in der Tat gewohnt sehr wechselhaft zeigt. 10 Monate sind Savannah und Silas nun alt. Es ist so schier unglaublich wie die Zeit davon rast. Bald feiern sie ihren ersten Geburtstag.

Savannah und Silas kamen als Frühchen sechs Wochen zu früh auf unsere Welt und wogen unter 2000 Gramm. Den ersten Lebensmonat verbrachten die Zwei im Krankenhaus. So zierlich und zerbrechlich. Meine Gedanken in dieser Zeit waren oftmals tränenreich, ich fühlte mich machtlos als Mama und zugleich war alles so neu und so fremd für mich. Das war es auch für Savannah und Silas, die viel aufzuholen hatten. An dieser Stelle bin ich unglaublich stolz auf meine Kinder.

Das Beitragsbild mit sogenannten Meilenstein- oder auch einfach Babykarten empfand ich für diesen Post genau richtig. Ich muss allerdings sagen, dass die hier abgebildeten Karten natürlich nur einen groben Überblick zeigen. Vieles wird auf diesen Karten schlichtweg einfach nicht aufgeführt.

Das können wir bis heute alles – whoo-hoo aus der Sicht von Savannah und Silas

Ein kleiner Überblick unserer Entwicklung
  • Wir haben gelernt unsere Umwelt wahrzunehmen – mit allem was dazu gehört. Wir freuen uns wenn Mama und Papa mit uns spielen und reden, in die Arme nehmen und einfach immer für uns da sind. Oma und Opa sind toll und auch viele andere Menschen, die uns begegnen. Es ist lustig mitansehen, was mit ihren Gesichtern passiert, wenn sie mit uns sprechen :-). Wir fremdeln nicht.
  • Wir wissen wann Schlafenszeit ist. Die ersten drei Lebensmonate war alles noch etwas unorganisiert, aber eines Abends, da war Papa unterwegs, packte uns Mama einfach um 19:00 Uhr ins Bett. Mama konnte nicht ahnen, dass wir feste Regeln sehr lieben, und war erstaunt, dass wir sofort einschliefen. Irgendwann führte Mama den Mittagsschlaf ein, und auch das funktionierte fast reibungslos, zum Erstaunen von Mama. Wir haben drei Schlafphasen. Abends gegen 18:30 werden wir müde, so dass wir uns freuen, dass es nicht lange dauert, bis uns Mama und/oder Papa in unser eigenes Bettchen tragen. Hier schlafen wir meistens durch bis ca. 05:00 Uhr. Wir glauben Mama und Papa wäre es wohl ganz Recht, wenn wir noch ein klein wenig länger schlafen würden. Das kommt vor, aber wir möchten die Welt entdecken, und obwohl wir meist noch müde sind, überwiegt die Freude auf unser Spielzeug. Ca. zwei Stunden nachdem wir gespielt haben schlafen wir meistens noch für ca. 20 Minuten, bevor wir dann gegen 12:00 Uhr unseren Mittagsschlaf haben.
  • Wir sind Flaschenkinder. Im Krankenhaus lehrte man uns aus der Flasche zu trinken. Es war wichtig, dass wir zunahmen und obwohl uns Mama zu Anfang Muttermilch gab, akzeptieren wir nie die Brust. Mama war darüber am Anfang sehr traurig, aber wir lieben unsere Mama, denn sie hat großen Anteil daran, dass wir heute an Gewicht und Größe alles aufgeholt haben. Oftmals wundern wir uns, dass andere Babys leichter oder kleiner sind als wir, und weniger können, obwohl sie keine Frühchen sind.  Wir essen wunderbar vom Löffel…na ja meistens. Momentan haben wir eine Phase, wo wir sehr gerne mit dem Essen spielen und es uns ins Gesicht schmieren. Mama schmiert uns ja auch ab und an etwas ins Gesicht. Davon wird die Haut wohl schön. Das sieht man deutlich bei Savannah. Vielleicht klappt das ja auch mit dem Essen, was Mama uns gibt? Hin und wieder essen wir einen Babykeks – klappt unserer Meinung nach prima, auch wenn Mama uns dann Krümelmonster nennt.
  • Wir können Mama und Papa sagen. Wir sagen auch noch da, bah und nee. Wenn ich, Savannah, etwas nicht oder nicht mehr möchte schüttle ich meinen Kopf und möchte damit nein sagen. Ich möchte z. B. kein Wasser trinken. Das gehört in die Milchnahrung!
  • Wir haben gelernt uns zu bewegen. Wir können schon lange unseren Kopf bewegen und schon lange herumtollen. Wir sind zwar Geschwister, aber wir haben auch schon bemerkt, dass wir uns unterschiedlich schnell entwickeln. Wahrscheinlich hat das die Natur bei Zwillingen so vorgesehen, denn Mama würde wahrscheinlich am Rad drehen, würden wir Beide durch die Wohnung krabbeln, uns überall hinstellen, die Schränke oder die Schubladen aufreißen etc. So viele Hände hat Mama ja gar nicht. Ich, Savannah, habe daher beschlossen, auf Mutter Natur zu hören, und der Zwilling zu sein, der gemütlicher und langsamer ist in allem. Ich fange jetzt erst einmal an zu robben. Eigentlich weiß ich, dass ich körperlich so stark bin, um so richtig zu krabbeln, aber mir geht es ja gut. Außerdem habe ich noch nicht alle Spielsachen erforscht. Ich, Silas, muss eigentlich überall sein wo Mama ist. Ich liebe es mich an ihr hochzuziehen wenn sie in der Küche steht und dort Hausarbeiten verrichtet, wenn sie mit uns auf den Boden liegt, versuche ich auf sie hinaufzuklettern. Steht Mama am Wickeltisch und macht Savannah sauber, darf ich natürlich auch nicht fehlen. Ich flitze mittlerweile, Papa passt aber auf, die Treppen oben in unser Kinderzimmer hinauf. Ich beobachte viel und bin ein kleiner Entdecker. Daher möchte ich immer die Schublade im Wohnzimmer öffnen. Wenn ich Mama so anschaue, weiß ich, dass sie das nicht möchte. Ihre Mimik zeigt es mir und sie tadelt mich und setzt mich dann immer weg. Da Mama am längeren Hebel sitzt, und ich Mama so lieb habe, höre ich immer öfter auf sie. Ich bekomme Lob, wenn ich die Schublade von mir aus wieder schließe und noch mehr, wenn ich die Schublade aus den Augen verliere. Da gerade oft das Wort “sitzen” gefallen ist, möchte ich erwähnen, dass ich alleine sitzen kann. Savannah sitzt auch, aber irgendwie muss man ihr dabei noch helfen. Alleine tut sie es noch nicht. Tja, ich bin halt ihr großer Bruder 🙂
  • Wir haben unsere ersten Zähne und können damit schon ganz gut umgehen. Mama zeigt uns auch oft ihre Zähne und stellt Kaufbewegungen dar. Sie putzt sich auch oft die Zähne in unserem Beisein. Wir finden das lustig. Die Zahnbürste macht schöne Geräusche und hat ein blinkendes blaues Lichtlein. Wahrscheinlich möchte uns Mama nur zeigen, wie toll ihre Zahnbürste ist. Ich glaube, irgendwann haben wir das auch begriffen.
  • Was es noch über uns zu sagen gibt? Wir lachen gerne und freuen uns wenn der andere da ist. Wir vermissen uns, wenn wir voneinander getrennt werden, weil z. B. einer von uns zum Onkel Dr. muss. Wir haben angefangen miteinander zu spielen. Das ist so toll. Wir haben einfach uns. Neues Spielzeug ist immer gerne willkommen. Nur ich, Silas, finde, dass das Spielzeug nicht immer Musik machen muss. Savannah bewegt sich dann immer zur Musik. Sie scheint wohl musikalisch zu sein und ist i. ü. auch eine Wasserratte. Mama und Papa gehen daher mit uns schwimmen. Wir sind zwar noch so klein, aber es gab bisher Tage an denen waren wir launisch oder einfach schlecht drauf. Man nennt diese Tage wohl auch Phasen. Wir weinen nur dann, wenn wir wirklich etwas haben. Sind eigentlich pflegeleicht, auch wenn Mama alle Hände voll zu tun hat.
  • Wir freuen uns mit Mama und Papa die Welt zu erobern. Tatsächlich reisen Mama und Papa gerne.

An dieser Stelle liegen Savannah und Silas in ihren Betten. Es ist nach 19:00 Uhr und ich musste diesen Artikel in mehreren Etappen zu Ende schreiben, aber ich freue mich, dass es mir doch zeitnah gelungen ist, einen weiteren Post auf meinem Mamablog zu veröffentlichen.

Dir hat der Beitrag gefallen? Ich freue mich immer über Feedback und verrate mir dabei doch, was dein Kind schon alles kann.

In diesem Sinne…

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.