Türkeiurlaub mit Kleinkindern

Von meiner Reiselust habe ich ja schon ausgiebig erzählt.

Tatsächlich sind wir im letzten Jahr insgesamt dreimal als Familie verreist. Bei allen drei Reisen handelte es sich um Flugreisen.

Als Savannah und Silas neun Monate alt waren, ging es für uns nach Ägypten. Ein Jahr alt waren sie, als wir eine wunderschöne Zeit auf der Urlaubsinsel Mallorca verbrachten. In unserem Türkei-Urlaub waren sie 16 Monate alt, und genau von diesem Urlaub möchte ich euch ein wenig erzählen.

Die Türkei als Reiseziel mit Kleinkindern

Im Oktober flogen wir mit einem guten Bauchgefühl und mit SunExpress in die Türkei.

Mit einem guten Bauchgefühl zum einen, weil die Fluggesellschaft SunExpress uns das Koffer packen sehr erleichterte. Bei dieser Fluggesellschaft haben nämlich auch Kinder unter zwei Jahren ein Freigepäck. Absolut familienfreundlich kann man hier nur sagen! So durfte ich für unsere Zwillinge Savannah und Silas jeweils 20 kg mehr einpacken. In der Praxis nutzten wir das viele Freigepäck für uns als Familie zwar nicht aus, aber das leidige Thema Koffer packen gestaltete sich einfach viel entspannter.

Ein weiterhin gutes Bauchgefühl hatten wir zum anderen bei unserem Reiseziel, der Türkei.

Zweimal hatten wir hier schon wunderschöne Urlaube verbracht, wie z. B. im Frühjahr 2017, als ich mit Savannah und Silas schwanger war. Die Türkei bietet einfach bezahlbaren Luxus. So gibt es viele luxuriöse 5 Sterne Hotelanlagen, die mit jeglichem Komfort und Annehmlichkeiten den Urlaub versüßen. Zudem scheint die Türkei ihren Fokus auf Familien mit Kindern ausgerichtet zu haben. Die meisten Hotelanlagen bieten All-Inclusive an und haben ein sehr breit gefächertes Angebot für Kinder.

Dazu gehören u. a. riesige Aquaparks mit rasanten Rutschen, Spiel- und Wasserspielplätzen, und viele Hotels verfügen sogar über einen kleinen Freizeitpark.

Als wir 2016 das erste Mal in die Türkei flogen und unser Hotel genau über einen solchen Freizeitpark verfügte, kamen mein Mann und ich aus dem Staunen gar nicht mehr aus. Hier stand z. B. ein großes Karussell.

Voller Vorfreude ging es für uns in die Türkei

Unseren 14tägigen Türkei-Urlaub verbrachten wir im 5 Sterne Hotel, Side Star Resort, in Gündoğdu. Von den Temperaturen her war es Ende September/Anfang Oktober perfekt. Wir hatten im Durchschnitt jeden Tag um die 27 Grad und badeten mit Savannah und Silas sehr oft im Meer. Das war einfach nur toll. Am Kinderpool der Hotelanlage waren wir mit den Beiden auch an den ersten Tagen. Allerdings gab es hier zwei Punkte, die uns nicht so gut gefallen haben. Der Kinderpool war nicht beheizt, und die Wassertemperatur nach unserem Empfinden zu kalt zum Planschen für kleine Kinder. Das Animationsteam befand sich direkt gegenüber vom Kinderpool und immer wieder liefen Durchsagen über das Mikrofon und aus den Boxen dröhnte relativ laute Musik. Am Meer war es daher viel angenehmer und entspannter. So auch das Mittagessen im Strandrestaurant.

Der perfekte Familienurlaub

Ja, rückblickend betrachtet, hatten wir einen nahezu perfekten Familienurlaub in der Türkei.

Für Savannah und Silas gab es immer etwas am Buffet, was sie gerne aßen. Überhaupt gab es ständig irgendwo Essen, was gut war. Wir hatten so nie Probleme bei den Zwischenmahlzeiten für unsere Kinder. Das Hotel verfügte über einen Spiel- und Wasserspielplatz, auf dem sich die Beiden regelmäßig austobten. Das hatte den schönen Nebeneffekt, dass unsere kleinen Entdecker natürlich abends fix und alle waren, und binnen Sekunden einschliefen. YES..Jackpot für Mama und Papa. Ab ca. 20:00 Uhr hatten wir also kinderfreies Programm, wobei wir meist selbst ziemlich platt waren. Wer kennt’s?

Unser Familienurlaub in der Türkei war so schön, wie er eben auch anstrengend sein kann mit Kleinkindern. Dabei meine ich nicht, dass Savannah und Silas selbst anstrengend waren. Sondern, dass man von morgens bis abends als Eltern seine Kinder im Urlaub unterhält. Man sorgt dafür, dass sich die Kleinen rundum wohl fühlen und versorgt sind. Da Kleinkinder noch nicht selbständig sind, ist man ständig auf der Hut und bei ihnen. Sie geben den Takt einfach vor. Falls ihr selbst schon einmal mit euren Kindern verreist seid, wisst ihr vermutlich was ich damit meine.

Ein gutes Beispiel ist hier z. B. das Thema Essen. Wir hatten eine Wahnsinns-Auswahl. Ein so tolles Buffet. Wie gerne hätten wir uns hier als Erwachsene von A – Z genüsslich bedient und vor allen Dingen in Ruhe gegessen. Allerdings war das nur so lange möglich, bis Savannah und Silas sich satt gegessen hatten. Sobald das der Fall war, rissen sie sich das Lätzchen oftmals vom Hals, und versuchten aus ihrem Hochstuhl zu klettern.

Ein All-Inclusive Urlaub mit kleinen Kindern bedeutet eben auch einen Urlaub ohne Gewichtszunahme *schmunzel*. Ist doch auch mal schön oder?

Die Türkei selbst erlebten wir übrigens als ein sehr kinderfreundliches Reiseziel und kommen sicherlich wieder.

Was ist euer Lieblings-Reiseziel mit Kindern? Aus welchem Grund? Seid ihr schon mit euren Kindern in den Urlaub geflogen? Wohin? Erzählt doch mal ein wenig.

Bis ganz bald

Eure

 

Ein paar Impressionen aus unserem Familienurlaub in der Türkei

Eine Zwillingsbanane? Ehrlich gesagt wusste ich bis dato gar nicht, dass es bei Bananen auch Zwillinge gibt. Ihr etwa? Auf dem rechten Foto seht ihr übrigens einen Teil des Spielplatzes, der zu unserer Hotelanlage gehörte.

 

 

Foto und Text © Nadja Moutevelidis

Raketen-Wissenschaft für Babys – Rezension
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Vor wenigen Wochen erreichte mich eine Pressemitteilung per Email. Das Logo der Baby-Universität sprang mir hier direkt ins Auge. Dabei fragte ich mich: “Was bitte ist eine Baby-Universität?”.

Meine Neugierde war geweckt und so las ich auch den dazugehörigen Text der Email. Hier hieß es u. a.

Mit der “Baby-Universität” von Chris Ferrie tauchen Kleinkinder ein in die Welt der Wissenschaft

Wow…diesen Satz muss man sich als Mama erst einmal auf der Zunge zergehen lassen oder?

Tatsächlich hat der Quantenphysiker Chris Ferrie, selbst Papa, schon einige Kinderbücher geschrieben. In seinen Büchern wird auf einfache Weise die Welt der Wissenschaft erklärt. Fester Bestandteil der Baby-Universität ist auch das mir zur Verfügung gestellte Rezension-Exemplar “Raketen-Wissenschaft für Babys”. Mit diesem Buch soll es vor allen Dingen den kleinen Lesern möglich sein, in die Welt der Luft- und Raumfahrttechnik einzutauchen. Die Grundlagen von Auftrieb werden vermittelt und es wird erklärt, wie die Schubkraft Dinge zum Fliegen bringt.

In Raketen-Wissenschaft für Babys geht das am besten mit einem Ball – ein kurzer Einblick

Auf der ersten Doppelseite sieht man einen pinken Ball und den Satz “Das ist ein Ball”. Auf der anderen Seite geht ein gelber Pfeil durch den Ball und es findet sich die Erklärung wieder: “Dieser Ball bewegt sich”. Die darauffolgenden Doppelseiten zeigen bildlich, dass Luft nicht durch den Ball kann, sondern diese um ihn herum muss.

Wird die Form des Balls verändert, so verändert sich der Luftstrom. Wird hier der Winkel verändert, wird die Luft nach unten abgelenkt.

Der Ball wird irgendwann durch die Form eines Flugzeugflügels ersetzt, denn es geht ja in diesem Buch um den Auftrieb.. Ein Ball hat keinen, aber einen Flügel.

Jetzt bist du ein Raketenwissenschaftler!

So heißt es am Ende in Raketen-Wissenschaft für Babys.

Meine persönliche Meinung

Dieses Buch hebt sich von allen Kinderbüchern ab, die ich bisher in Händen hielt, und aus denen ich meinen Kindern vorlese. Für mich, und damit beziehe ich automatisch meine Kinder mit ein, kommt ein Eintauchen in die Welt der Luft- und Raumfahrttechnik nicht in Frage. Der Grund dafür ist ganz einfach.

Meine Kinder sollen mit einem Ball spielen. Sie sollen sehen und lernen, was spielerisch mit einem Ball alles möglich ist. Sie müssen nicht wissen und vor allen Dingen dann auch begreifen, dass Luft nicht durch den Ball kann. Dazu müsste ich ihnen ja erst einmal erklären, was Luft ist oder?

Dieses Buch von Chris Ferrie eignet sich eher für größere Kinder, die meiner Meinung nach tatsächlich ein Faible für die Luft- und Raumfahrttechnik mitbringen sollten. Diesen Kindern wird der Auftrieb und die Schubkraft sehr einfach und verständlich erklärt.

Kennt ihr die “Baby-Universität” von Chris Ferrie? Was ist eure Meinung?

Eure

Kinderturnen mit Zwillingen – Ein absolutes Ja

Meine eigene Kindheit verbrachte ich zum größten Teil draußen und das bei Wind und Wetter. Während die anderen Kinder einen Kindergarten besuchten und sich dort körperlich verausgabten, nutzte ich die Möglichkeiten, die sich mir ringsherum boten. Da war z. B. der Birnbaum auf unserem Hof oder die angrenzende Mauer. Auf Beiden konnte man wunderbar klettern. Überhaupt war “das Klettern” – MEIN Element. Meine Mutter beobachtete das Spektakel oft vom Balkon aus, denn Angst kannte ich nicht. Sobald ich anfing auf einem Baum zu klettern, wollte ich immer höher. Ich fragte mich oftmals: “Komme ich bis ganz nach oben?”

Die an unserer Wohnung angrenzenden Grummer Teiche waren für mich der perfekte Ort. Hier gab es z. B. kleine Bachläufe, über die ich als Kind sprang. Ziel war es trocken und natürlich sehr weit auf der anderen Seite des Bachlaufs zu landen, was am Anfang paar Mal in die Hose ging, aber ich danach perfekt beherrschte. Unsere Urlaube in Griechenland waren für mich als Kind das reinste Abenteuer. Hier konnte ich von Stein zu Stein am Meer in die Höhe klettern. Sobald ich eine Höhe erreichte, in der ich mir zutraute ins Wasser zu springen, dann tat ich es auch. Später in der Schule gehörte ich zu den Besten im Sportunterricht, ebenso bei den Bundesjugendspielen.

Der Begriff Couch-Potato ist auch heute für mich ein Beinahe-Fremdwort. Als Mama dürfte das auf die meisten von uns zutreffen.

Kinderturnen mit Zwillingen – Warum, Weshalb, Wieso?

Als meine Zwillinge Savannah und Silas in unserer Wohnung anfingen auf diverse Möbelstücken zu klettern, war mir klar, dass ich ihren stillen Ruf „nach mehr Bewegung“ fördern möchte. So setzte ich mich an meinem Rechner und fragte Dr. Google nach passenden Kursangeboten in unserer Umgebung. Zunächst kam mir gar nicht in den Sinn meinen Blickwinkel nach einem Turnverein zu richten. Erst eine befreundete Mama brachte mich auf diese doch so naheliegende Idee. Nach einer kurzen Internetrecherche wurde ich schnell fündig. Zwei Vereine kamen für uns als Familie in Frage, wobei mein Mama-Bauchgefühl von Anfang an stark zu einem Turnverein in Bochum tendierte. Die hatten einfach eine sehr informative Website und auch sonst wusste mein Bauch scheinbar was gut ist.

Übrigens: Falls du gerade überlegst, dein Kind beim Kinderturnen in einem Verein anzumelden, dann teste den in Frage kommenden Kurs einfach unverbindlich. Der Verein wird dir das auch anbieten.

Das gute Bauchgefühl beim Kinderturnen

Ohne ein gutes Bauchgefühl geht einfach gar nichts. Seitdem ich Mama bin spielt mein Bauchgefühl rund um die Erziehung meiner Kinder eine sehr große Rolle. Relativ schnell gibt mir mein Bauch ein gutes Gefühl oder Unbehagen breitet sich in meinem Bauch aus. Das erinnert fast ein wenig an Bauchweh. Bei vielen Entscheidungen achte ich also darauf, ob ich ein gutes Gefühl im Bauch habe.

Als Eltern von Zwillingen waren mein Mann und ich uns sofort einig, dass Kinderturnen von Anfang an eine Eins-zu-Eins Betreuung ist. Nie wäre ich daher auf die Idee gekommen, mit unseren Zwillingen alleine zum Kinderturnen zu gehen.

Die zwei Vereine, die für uns als Familie in Frage kamen, testeten wir zunächst völlig unverbindlich. Dabei legten wir auf die nachfolgenden Punkte großen Wert:

  • Fühlen sich unsere Kinder wohl und haben sie Spaß?
  • Besteht der Kurs aus überwiegend gleichaltrigen Kindern?
  • Ist die Turnhalle hell und freundlich und sind die Umkleideräume sauber und angenehm temperiert?
  • Wie ist der Trainer gegenüber unseren Kindern? Haben die Beiden einen “Draht zum Trainer” und motiviert und stärkt er unsere Zwillinge dabei, ein bestimmtes Hindernis zu überqueren?
  • Wirkt der Kurs halbwegs organisiert? Gibt es einen festen Ablauf und ausreichend Turnmöglichkeiten für die Kleinen?
  • Sind ausreichend Parkmöglichkeiten in der Nähe?
  • Was sagt der Bauch? Mein Bauch, ihr wisst schon!

Wir waren wirklich happy, als wir in einem Bochumer Turnverein den für uns als Familie RICHTIGEN VEREIN fanden. Wir als Eltern fühlten uns hier wohl und unsere Zwillinge Savannah und Silas ebenso. Sie rannten durch die Turnhalle und hatten so einen Spaß. Die ganze Atmosphäre war einfach angenehm herzlich und uns gefiel der Ablauf.

Unser Kinderturnen im Verein – Struktur und Ablauf

Seit einigen Monaten geht es für uns einmal die Woche zum Kinderturnen. Genau genommen zum Krabbelturnen, so ist die Kursbezeichnung. Dieser Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 10 Monaten bis ca. 2,5 Jahren. Zunächst heißt es “Ankommen”.

Wir Kursteilnehmer, die Kleinen und die Großen, sitzen gemeinsam mit der Trainerin in einem Kreis. Es gibt eine Vorstellungsrunde, in der die Kinder mit Namen begrüsst werden und eine bestimmte Handlung vornehmen, z. B. zu winken oder zu hüpfen. Wir winken dem anderen Kind dann zurück oder unsere Kinder hüpfen dann auf der Stelle mit. Sobald die Vorstellungsrunde beendet ist verteilt die Trainerin z. B. Bälle an die Kinder, damit diese beschäftigt sind, während die verschiedenen Hindernisse von uns als Eltern aufgebaut werden. Dazu werden an uns kleine Kärtchen verteilt, auf der das aufzubauende Hindernis aufgemalt ist. Dann darf nach Herzenslust geturnt werden und beim Abbau packen alle gemeinsam an. Kurz vor Ende des Kurses sitzen wir wieder alle gemeinsam mit unseren Kindern im Kreis und es wird noch ein wenig gesungen, und sich zu den verschiedenen Kinderliedern bewegt.

Das ist unser Kinderturnen in Struktur und Ablauf. Gerne zeige ich euch auch ein paar Bilder, denn bevor es für uns als Familie zum Kinderturnen ging, hatte ich überhaupt keine visuelle Vorstellung.

Das Bild unten links zeigt meinen Mann bei der Befestigung einer Hängeschaukel, auf der dann unsere Zwillinge später schaukelten.

So sehen u. a. Hindernisse bei uns im Krabbelturnen aus.

Noch mehr Hindernisse und damit noch ein paar Eindrücke, was Kinder und Eltern beim Kinderturnen erwartet.

Kinderturnen mit Zwillingen – Eine Eins-zu-Eins Betreuung

Als Zwillingsmama bin ich in der glücklichen Lage, dass mein Mann als Selbständiger seine Arbeitszeiten etwas flexibler gestalten kann, so dass ich nie ohne ihn zum Kinderturnen gehe. Das wäre für mich auch einfach unvorstellbar, denn Savannah und Silas benötigen mit ihren 21 Monaten noch den Halt und die Sicherheit einer Bezugsperson. Beim Kinderturnen wird dies z. B. deutlich beim Laufen über die verschiedenen Hindernisse. Hier greifen die beiden nach unseren Händen und brauchen unsere Hilfe, um sich so sicher einen Schritt nach dem nächsten zum nahenden Ziel zu bewegen. Immer wieder kommt es auch vor, dass wir unseren Kindern gut zureden, und sie so ermutigen.

Anhand dieser Fotos wird klar, was man genau unter einer Eins-zu-Eins Betreuung versteht. Savannah traute sich erst nicht über die in der Luft schwebenden Bank zu laufen. Alles war so wackelig. Mein Mann gab ihr halt und Sicherheit. Ermutigte sie einen Schritt nach dem nächsten über die Bank zu laufen, was sie am Ende auch erfolgreich tat. Wie man zum Schluss sieht, hatte die kleine Maus damit ein Erfolgserlebnis, und strahlte über das ganze Gesicht.

Wir turnen mit unseren Kindern. Zeigen ihnen so, wie sie am besten ein Hindernis überqueren können, und haben so gemeinsam Spass. Bei dieser Art von Betreuung spricht man von einer Eins-zu-Eins Betreuung. Wie ich oben schon schrieb, wäre es für mich als Zwillingsmama absolut undenkbar, meine Zwillinge beim Kinderturnen allein zu betreuen.

  • Wie sollte das Ganze dann bitte aussehen?
  • Höchstwahrscheinlich wäre ich die ganze Stunde total gestresst und unter Anspannung!
  • Was hätten meine Kinder von dieser Kursstunde?

Als Mama möchte ich mir nicht den Vorwurf machen, dass es eines Tages meine Schuld sein könnte, wenn sich eines meiner Kinder unnötigerweise beim Kinderturnen verletzt hat und weh tut. Hier werfe ich einfach mal das Wort Verletzung der Aufsichtspflicht in den Raum. Das hört sich ganz schön hart an, das weiß ich. Streng genommen drehe ich jedoch bewusst meinen Rücken zu einem meiner Kinder zu, um im selben Moment dem anderen Kind beim Turnen behilflich zu sein.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass man einfach beide Kinder bei sich halten und aufpassen muss, aber gelingt mir das wirklich eine ganze Stunde? Mittlerweile sind die Beiden so flink und wendig, und werfen sich gerne auch mal auf den Boden, wenn sie ihren Kopf nicht durchsetzen können. Selbst hier müsste ich das eine Kind erst wieder beruhigen oder womöglich einfangen, weil es sich höchstwahrscheinlich aus meinen Armen befreit hat. Ganz ehrlich?

Der Alltag mit Zwillingen ist niemals wirklich stressfrei und leicht. Möchte ich diesen Stress als Zwillingsmama auch beim Kinderturnen? Ein ganz klares NEIN. 

Ein weiterer wichtiger Punkt liegt mir als Zwillingsmama sehr am Herzen. Meine Zwillinge sollen vom Kinderturnen gleichermaßen profitieren wie Einzelkinder. Das geht einfach nur mit zwei Bezugspersonen. Hinzu kommt, dass Savannah und Silas so beim Kinderturnen die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Elternteils erfahren. Sie genießen das total und auch wir als ihre Eltern tun dies im besonderen Maße. Dabei sind wir so unglaublich stolz auf unsere Kinder, wie toll sie sich entwickelt haben. Das unter dem Aspekt, dass sie ehemalige Frühgeborene sind. Es sind so aufgeweckte und fröhliche Kinder, deren Bewegungsdrang man einfach nur fördern kann.

Warum mein Kind vom Kinderturnen profitiert

Irgendwo im Internet las ich folgenden Satz “Wer sich im Kindesalter viel bewegen durfte, profitiert davon auch noch als Erwachsener”.

Augenblicklich denke ich an meine eigene Kindheit zurück. Als Kind hatte ich die Möglichkeit mich viel in der freien Natur zu bewegen. Ganz anders sieht es heutzutage bei vielen Stadtkindern aus.

Daher stellt sich die Frage, warum speziell das Kinderturnen oder Turnen generell für unsere Kinder so wichtig ist. Folgende Punkte und Gedanken greife ich hier auf:

  • Gleichgewichtssinn und Reaktionsvermögen werden trainiert, ebenso die Koordinationsfähigkeit
  • Motorische Fähigkeiten werden weiter ausgebaut
  • Selbst- und Körperbewusstsein werden gefördert
  • Körperliche, geistige und gesundheitliche Entwicklung werden trainiert und gefördert
  • Kreativität und Einfallsreichtum in der Lösungsfindung werden gefördert (Stichwort: Hindernis)
  • Kontakt zu gleichaltrigen Kindern, somit Förderung der sozialen Kompetenz
  • Prävention von Bewegungsarmut, Muskelaufbau
  • Kinderturnen macht Spaß, das Kind tobt sich aus und ist entspannt und ausgeglichen

Kinderturnen mit Zwillingen – Ein absolutes Ja

Für uns als Familie ist das Kinderturnen zu einem wöchentlichen Highlight geworden. Savannah und Silas bereitet das Kinderturnen so eine große Freude und als Eltern haben wir auch das Gefühl, dass sie tatsächlich vom Kinderturnen profitieren. In den eigenen vier Wänden klettern sie mittlerweile sehr sicher und schnell auf unsere Möbel. Man kann sagen, seitdem unsere Kinder beim Kinderturnen sind, können sie evtl. Gefahren besser einschätzen und Stürzen oder Fallen nur noch selten.

Hier daher ein absolutes Ja zum Kinderturnen.

Hat dir der Beitrag gefallen? Vielleicht hat dich dieser Artikel ja sogar überzeugt, dich einfach mal unverbindlich mit deinem Kind oder auch mit deinen Zwillingen zu einer Schnupperstunde Kinderturnen im Verein anzumelden.

Deine

 

 

 

Foto und Text © Nadja Moutevelidis

Das Eichhorn Bilder-Memo Spiel
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„Wie“, denkt ihr sicherlich: „Die Zwillinge sind doch gerade erst 21 Monate alt und spielen schon ein Memo-Spiel?“

„Nein“, kann ich euch sagen! Dafür sind Savannah und Silas definitiv noch zu klein. Sie können nicht verstehen, dass es sich bei den 40 Steinen aus Buchenholz mit den 20 Motiven um ein Bilder-Memo Spiel handelt. Wahrscheinlich erinnern die Steine des Memo-Spiels Savannah und Silas eher ein wenig an ein Bilderbuch. Immerhin befinden sich auf den Memo-Steinen verschiedene Motive, dazu zählen u. a. ein Papagei, eine Ente und ein Fisch. Selbstverständlich in doppelter Ausführung.

In einer ruhigen Minute gelang es mir das Bilder-Memo Spiel von Eichhorn in Ruhe zu fotografieren. Persönlich finde ich, dass die zahlreichen Motive auf den Spielsteinen wirklich schön anzusehen sind. Die Farben leuchten und wirken kräftig. Die Spielsteine selbst sind aus Eichenholz und haben die perfekte Größe für Kinderhände.

Mein Mama-Fazit zum Bilder Memo-Spiel von Eichhorn

Genau, es geht hier einzig und allein um mein Mama-Fazit, denn das Bilder-Memo des Spielwarenherstellers Eichhorn ist erst für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Meine Zwillinge sind also noch viel zu klein. Was gut funktioniert ist, meine Kinder zu fragen: „Wo ist der Ball? Wo ist das Flugzeug?“ Bestimmte Motive, die die Beiden noch nicht kennen, kann ich ihnen anhand der Motiv-Steine näher bringen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es hier besser ist, nur ein paar Memo-Steine in die Hand zu nehmen oder auf den Tisch zu legen. So hält sich das anschließende Chaos, zumindest bei meinen Kindern, in Grenzen. Ihr fragt euch: „Wieso? Was ist passiert?“

Jedes Mal wenn ich versuchte alle 40 Steine auf unseren Couchtisch auszubreiten, dauerte es wirklich nicht lang, bis meine Kinder die vielen Spiel-Steine mit ihren Händen regelrecht vom Tisch fegten. Je mehr ich mich darüber ärgerte und sie ermahnte, um so mehr hatten sie ihren Spaß und ihr Lachen wurde immer ausgelassener. Anschließend krabbelte ich auf unserem Wohnzimmerfußboden umher, um die schönen flachen Spielsteine unter dem Tisch und unserem Sofa wieder hervorzuholen. So ging es mir zuletzt bei „BIG Bloxx Biene Maja all over the Teppichboden“. Könnt ihr euch an diesem Produkttest noch erinnern? Er ist hier zu finden. Als Mama fand ich das natürlich gar nicht komisch, aber das kennen wir Mamis doch alle zu gut oder? Immer dann, wenn sich Kinder für ein bestimmtes Spielzeug nicht interessieren, dann wird es auch nicht beachtet, oder aber es wird völlig zweckentfremdet. So sind zumindest meine Erfahrungen.

Links ist Savannah noch völlig bei der Sache und wirkt sogar ziemlich konzentriert, denn ich hatte sie gerade gefragt, wo der Marienkäfer ist. Auf dem zweiten Bild befinden sich kaum noch Spielsteine auf unseren Tisch. Ehrlich, so schnell konnte ich die Situation mit dem Handy gar nicht fotografieren, wie die Steine von den Beiden weggefegt wurden. Dieses Foto kann man als ziemlich authentisch bezeichnen. Darüber muss ich selber schmunzeln.

Jetzt aber zu meinem Mama-Fazit zum Bilder Memo-Spiel von Eichhorn

Schließlich war ich auch mal Kind und kann sagen, dass ich auch Bilder-Memo gespielt habe. Ich fand es toll, die passenden Pärchen durch Aufdecken zweier Spielsteine zu finden. Dazu gehört natürlich Konzentration und ich musste mir die Gegenstände aus dem Bilder-Memo merken. Nur so gelang es mir die passenden Pärchen nach und nach aufzudecken und ich war so stolz, wenn ich aus dem Spiel als Sieger hervorging. Ich mochte es einfach nicht zu verlieren und war darin nicht besonders gut.

Das Bilder Memo-Spiel von Eichhorn ist also ein klassisches Memo-Spiel, welches jedoch nicht aus Karten besteht. Die Spielsteine aus Buchenholz sind sehr hochwertig verarbeitet. Sie haben eine glatte Oberfläche und fühlen sich einfach gut an. Die verschiedenen Motive sind hübsch anzusehen und die Farben leuchten kräftig.

Wer auf der Suche nach einem hochwertigen Bilder-Memo-Spiel ist, dem kann ich das Eichhorn Bilder-Memo nur empfehlen. Im Gegensatz zu einem Bilder-Memo, welches aus Karten besteht, die irgendwann nicht mehr hübsch anzusehen sind, dürften die Spielsteine von Eichhorn eher unverwüstlich sein.

Habt ihr als Kind auch Bilder-Memo gespielt? Wie alt sind eure Kinder und spielen sie bereits Bilder-Memo? Auf der Spielwaren Empfehlungsplattform Toy Fan findet ihr übrigens viele weitere Spielwarenempfehlungen von Eltern für Eltern.

Eure

 

 

 

*Das Produkt wurde mir für eine ehrliche und unabhängige Produktbewertung zur Verfügung gestellt. Kooperation mit dem Spielzeugportal Toy Fan. 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

Der Tierpark in Bochum – Ein Erfahrungsbericht

Als gebürtige Bochumerin kenne ich den Tierpark in Bochum beinahe so wie meine Westentasche. Das gilt im übrigen auch für den Bochumer Stadtpark als Ausflugsziel, von dem ich gerne ein anderes Mal berichte. Schon als Kind besuchte ich mit meinen Eltern regelmäßig den Tierpark in Bochum und hielt mich zum Leidwesen dieser immer sehr lange im Streichelzoo auf. Damals konnte man sich hier völlig frei bewegen und auch den Stall der Ziegen betreten. Dort hielt ich mich am liebsten auf, da sich hier oftmals die ganz kleinen Zwergziegen befanden. Die hatten es mir besonders angetan. Meine Kindheitserinnerungen an den Bochumer Tierpark haben nur noch wenig mit dem heutigen Bild des Tierparks zu tun. Es gab seinerzeit z. B. auch nicht das Fossillium und auch das Aquariumhaus war weniger modern und eindrucksvoll. Wer mehr zur Geschichte des Bochumer Tierparks erfahren möchte, der kann sich gerne hier mal umschauen.

Der Tierpark in Bochum – Ein Erfahrungsbericht

Heute bin ich selbst Mama und natürlich möchte ich meinen Kindern die Tiere aus dem Bilderbuch auch in echt zeigen. Dafür ist der Bochumer Tierpark bestens geeignet. In meinen Augen ist er ein relativ kleiner und damit überschaubarer “Zoo”. Er beherbergt nach eigenen Angaben rund 3900 Tiere in 336 Arten. Zu den kleinen Säugetieren gehören hier u. a. Affen, Seehunde und Ziegen sowie Schafe. Neben zahlreichen Vogelarten, wozu u. a. auch die rosa Flamingos und Pinguine gehören, gibt es auch zahlreiche Reptilien zu bestaunen. Wer hier Giraffen, Löwen oder auch Elefanten erwartet, der wird sie hier nicht vorfinden. Das sollte man einfach wissen. Man darf den Bochumer Tierpark in diesem Zusammenhang keinesfalls mit einem großen Zoo vergleichen, den das ist er einfach nicht. Hier gibt es eher kleinere Tiere zu bestaunen. Das Schöne als Besucher ist, dass man relativ nah an die jeweiligen Gehege kommt, und damit vor allen Dingen auch kleine Besucher die Tiere so auch besser sehen können.

Ein paar Impressionen aus dem Bochumer Tierpark im heutigen Erscheinungsbild, sehr modern und zeitgemäß.

Die Pinguine ließen sich kurz vor der Fütterungszeit perfekt fotografieren und wir hatten zudem auch Glück mit dem Wetter und daher tolles Licht. Rechts seht ihr übrigens den Bismarckturm. Ein Denkmal, welches im Bochumer Stadtpark steht. Ein Besuch in den Bochumer Stadtpark selbst lohnt sich übrigens.

Was hat uns besonders gut gefallen?

  • Der Streichelzoo ist natürlich für jedes Kind ein Highlight. So auch für Savannah und Silas, wobei Savannah erst Angst vor den Ziegen hatte.
  • Das Seehund- und Pinguinbecken. Wir befanden uns kurz vor der nächsten Fütterung bei den Pinguinen und diese waren schon ganz aufgeregt und watschelten am Ufer immer hin und her.
  • Der Tierpark macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck, was auch für die Tiere selbst und deren Gehege gilt (sofern ich das als Laie beurteilen kann)
  • Die Erdmännchen *Daumenhoch*. Die sind einfach nur großartig und man kann sie durch die Glasscheibe bestens beobachten.

    Die Erdmännchen im Bochumer Tierpark. Ein wunderschönes Fotomotiv der kleinen Poser.

  • Das Aquarium und das Fossillium. Bei nicht ganz perfekten Wetter kann man hier Schutz suchen oder die Wartezeit, wenn es aufhört zu regnen, überbrücken. Hier gibt es dann auch Sitzmöglichkeiten.
  • Der Spielplatz selbst und der Bereich um diesen herum. Hier befindet sich u. a. der Kiosk, wo man Getränke oder Essen kaufen kann. Die Preise sind völlig in Ordnung. Hier gibt es unzählige Sitzmöglichkeiten.
  • Der kostenlose Verleih der Bollerwagen. Bei gutem Wetter muss man aber wirklich Glück haben, dass man einen bekommt.
  • Der Tierpark in Bochum ist Partner der Ruhr.Topcard. Da wir diese besitzen, war der Eintritt schon bezahlt.

Was hat uns weniger gefallen?

  • Die Parkplatzsituation ist hier nicht die Beste. Vor allen Dingen am Wochenende bekommt man kaum einen Parkplatz. Wir selbst haben weiter weg geparkt. An stark besuchten Tagen sollte man lieber direkt ins nahe gelegene Parkhaus fahren.

Wieviel Zeit sollte ich für den Bochumer Tierpark einplanen?

Die Frage lässt sich pauschal natürlich nicht beantworten. Der Tierpark selbst ist, wie bereits erwähnt, eher klein. Man kann sich relativ schnell durch den Tierpark bewegen und hat die Tiere dabei gut im Blick. Meiner Meinung nach ist daher der Tierpark bestens für einen Ausflug am Vormittag oder Nachmittag geeignet. Hier würde ich selbst einen Zeitraum von ca. 2 – 3 Stunden einplanen und sagen, dass dieser Zeitrahmen perfekt für kleinere Kinder ist, die noch nicht so eine große Ausdauer haben, und auch noch ihren Mittagsschlaf brauchen. Sobald die Kinder etwas größer sind kann man sich auch längere Zeit im Tierpark aufhalten. Der Spielplatz im Bochumer Tierpark ist äußerst attraktiv und bietet viel Spielspaß für Kinder. Gerade größere Kinder können sich hier richtig austoben, während die Eltern die Möglichkeit haben, eine Pause einzulegen. Hier befindet sich direkt das Kiosk mit Sitzmöglichkeiten, von denen man aus seine Kinder beobachten kann.

Auf diesen Fotos seht ihr einen kleinen Teil des Spielplatzes im Bochumer Tierpark. Er ist wirklich wunderschön und Kinder können sich hier perfekt austoben. Die Bollerwagen mit freundlicher Unterstützung von JAKO-O gibt es kostenlos. Wir ergatterten einen Bollerwagen kurz bevor wir gehen wollten, und schauten, ob diese überhaupt zwillingstauglich sind. Das sind sie jedoch nur bedingt für uns, da Savannah und Silas noch nicht still sitzen bleiben. Zudem sind die Bollerwagen auch nicht so groß. Mit zwei Kindern und Proviant im Gepäck könnte es also eng werden.

Mein persönliches Fazit

Ein wenig bin ich hin und hergerissen mit meiner Meinung. Ich frage mich z. B. was das Herzstück des Bochumer Tierparks ist. Immerhin sprechen wir hier von einem Ausflug mit Kindern in den Zoo oder eben Tierpark. Sind es hier die Tiere, die den Mittelpunkt bilden, oder ist das Herzstück vielmehr der bombastische Spielplatz selbst im Bochumer Tierpark, auf den man als Besucher nach einem Rundgang direkt zusteuert?

Vielleicht ist der Bochumer Tierpark einfach auch eine Kombination aus Abenteuerspielplatz mit der Möglichkeit Tiere aus nächster Nähe zu bestaunen? Dieser Spaß kostet euch als Erwachsener übrigens 7,00 Euro, Kinder unter 3 Jahre zahlen keinen Eintritt, und Kinder ab 3 Jahre bezahlen 3,50 Euro. Weitere Infos zu den Eintrittspreisen und zur Anreise selbst etc. findet ihr hier.

Als Ausflugsziel ist der Bochumer Tierpark meiner Meinung nach auf alle Fälle empfehlenswert. Wart ihr auch schon mal im Bochumer Tierpark? Wie ist eure Meinung? Was hat euch besonders gut gefallen, was weniger? Ich freue mich über euren Kommentar.

Eure

Dieser Beitrag enthält Werbung. Foto und Text © Nadja Moutevelidis
*Sollten die hier gezeigten Fotos gegen irgendwelche Rechte verstoßen, so z. B. Persönliche, dann möchte ich Sie bitten mich auf diese vorab per Email hinzuweisen. Sollte dies der Fall sein, so werde ich das entsprechende Fotomaterial entfernen und vernichten. Zu einem authentischen Erfahrungsbericht gehören heutzutage auch Fotos, die im inhaltlichen Kontext stehen.

Der BIG-Classic Scooter für Girls
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Helau und Alaaf, oder welchen Narrenruf haben wir hier im Ruhrgebiet?

Wir zählen ja ganz und gar nicht zur Karnevalshochburg und das Wetter zeigt sich heute auch nicht von der besten Seite. Daher bleiben wir auch zu Hause. Savannah und Silas können eh noch nicht viel mit Karneval anfangen und als Mama bin ich gerade echt froh, dass meine Beiden seit mehreren Wochen am Stück gesund und munter sind. Dieses Schmuddelwetter ist einfach nichts für Kleinkinder. Das finde ich zumindest. Stattdessen sind die Beiden gerade bei Oma & Opa und ich weiß, dass sie gerade ganz viel Spaß haben.

Meine kinderfreie Mama-Zeit widme ich heute meinem Mamablog und damit auch euch. In der letzten Woche habe ich euch ja das Racing-Bike aus dem Hause BIG vorgestellt und heute gibt es wieder einen Erfahrungsbericht zu einem Spielzeug.

Der BIG-Classic-Scooter Girlie – Absolut Mädchentauglich

Wenn ihr als Mama gerade über diesen Artikel gestolpert seid, dann seid ihr wahrscheinlich eine Mädchen-Mama. Schlägt euer Mama-Herz eigentlich auch so sehr für die Farbe rosa oder pink? Ich liebe Farben und daher trägt Savannah nicht nur rosa oder pinke Kleidung, aber ich muss ehrlicherweise zugeben, dass sie viele Sachen in diesen Farben hat. Der BIG-Classic-Scooter Girlie ist absolut Mädchentauglich kann ich euch sagen. Dieser Scooter hat nämlich genau die Farben, die die meisten Mädchen-Mamas von uns so sehr lieben. Die Farben rosa und pink, in denen wir unser Mädchen am liebsten gekleidet sehen, und die uns auch als Spielzeug sehr willkommen sind.

Na, habe ich euch zu viel versprochen? Absolut mädchentauglich wie ich finde ist dieser Scooter aus dem Hause BIG. Dieser kleine Retroroller sieht einfach total modern aus und hat einige Highlights, die den kleinen Fahrerinnen zusätzlichen Spaß bereiten dürften. Dazu gleich mehr.

Viel Pro, aber auch ein Contra zum Scooter von BIG

Im Gegensatz zu dem BIG-Racing-Bike von BIG gibt es zum BIG-Classic-Scooter Girlie tatsächlich ein Contra. Ich möchte zunächst aber auf die positiven Dinge zu diesem Scooter eingehen. Diese sind:

  • Modernes Design und Look
  • Girlpower – viel Pink und Rosa
  • Bewährte BIG-Qualität
  • Ergonomischer Lenker mit kindgerechten Griffen und Handschutz
  • Räder im abriebfesten Premium-Softmaterial
  • Trainiert Motorik und Gleichgewichtssinn
  • Zusätzliche Features: z. B. mechanischer Zündschlüssel und Geheimfach unterm Sitz

Ist es ein Contra oder ein Aber…das solltet ihr jedenfalls wissen

Der BIG-Classic-Scooter Girlie ist für kleine Mädchen ab 18 Monaten geeignet. Der ausführliche Produkttest erfolgte von meiner Seite aus, als Savannah gerade 20 Monate alt war mit einer Körpergröße von ca. 78 cm. Der Scooter selbst misst eine Höhe von 48 cm. Kleine Fahrerinnen haben natürlich noch nicht so lange Arme, müssen sich aber natürlich am Lenkrad halten können, um mit ihren Füßen entsprechend vorwärts rollen zu können. Das ist durch die Bauweise dieses Scooter aus dem Hause BIG jedoch nicht ganz so einfach. Das Lenkrad ist relativ tief und zwischen diesem und dem Sitz befindet sich eine Art Ablagefach. Schon toll, da man hier zusätzlich etwas hineinlegen kann, aber ich bin nicht sicher, ob man es wirklich benötigt. Man hat ja bei dem Scooter schon ein Geheimfach = Ablagefach.

Die kleinen Fahrerinnen müssen sich jedenfalls etwas mehr strecken, um an das Lenkrad zu kommen. Das ist der Tiefe des Lenkrads geschuldet und das sie durch das zusätzliche Fach mit ihrem Sitz etwas weiter vom Lenkrad weg sitzen. Durch das Strecken und oder nach vorne beugen verlieren sie an Körperlänge. Bei Savannah sah es dann so aus, dass sie mit ihren Füßen nicht mehr komplett den Boden berühren konnte. Sie hatte dadurch keinen sicheren Halt mehr und die Konsequenz war, dass sie das Gleichgewicht verlor. Hier musste ich wirklich aufpassen, da sie sonst mehrmals hingefallen wäre. Kinder sind wirklich schlau. Relativ schnell verlor Savannah daher das Interesse an ihrem BIG-Classic-Scooter. Sie merkte nämlich selbst, dass sie mit ihren Füßen nicht richtig den Boden berühren konnte, und das Fahren etwas wackeliger war. Sie wollte einfach nicht hinfallen.

Solltet ihr euch also für den BIG-Classic-Scooter Girlie interessieren, dann solltet ihr das beachten. Sobald euer Kind größer ist, was auch Savannah bald sein wird, wird es die fehlenden Zentimeter ausgleichen können.

Hier noch ein paar Fotos und einmal zum Vergleich auch ein Foto von Savannah auf Silas Racing Bike, wo ihre Füße perfekt den Boden berühren.

Auf diesen Fotos könnt ihr das Geheimfach, welches sich unter dem Sitz des Scooter befindet, sehen. Außerdem seht ihr, dass Savannah mit ihren Füßen nicht ganz den Boden berührt. Das ist aber wichtig.

Zum Vergleich hier ein Foto von Savannah auf dem Racing Bike der Fa. BIG. Sie kann auf diesem Fahrzeug optimal den Boden berühren hat Spaß sich vorwärts zu bewegen. Die Bauweise des Racing Bike ist daher perfekt für Fahranfänger und für kleinere Kinder.

Euch hat dieser Artikel gefallen? Darüber freue ich mich natürlich sehr. Abonniert gerne auch meinen Blog und schaut bitte unbedingt auch mal bei der Spielwaren Empfehlungs-Plattform Toy Fan vorbei. Hier gibt es viel zu entdecken.

Bis bald!

Eure

 

 

 

*Das Produkt wurde mir für eine ehrliche und unabhängige Produktbewertung zur Verfügung gestellt. Kooperation mit dem Spielzeugportal Toy Fan. 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Unsere Erfahrungen mit dem BIG-Racing-Bike
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Da ist er! Der Monat März. Persönlich finde ich, dass der Monat Januar sich wie ein Kaugummi gezogen hat, während der Februar wie im Flug verging. Mittlerweile sind die Tage eindeutig länger geworden und in dieser Woche gab es bei uns reichlich Sonnenschein. Das war einfach traumhaft und gab einen Vorgeschmack auf die Outdoor-Saison. Es ist einfach toll mit seinen Kids draußen etwas unternehmen zu können. Daher widmet sich mein heutiger Artikel auch einem Spielzeug aus dem Hause BIG, welches für die Outdoor-Saison bestens geeignet ist. Wir durften das BIG-Racing-Bike nämlich testen und vielleicht kommt es ja auch für euch in Frage?

Das BIG-Racing-Bike im Überblick

Zunächst möchte ich euch das Racing-Bike aus dem Hause BIG zeigen. Das geht natürlich am besten mit Fotos. Ihr seht hier Silas, der mit einer Körpergröße von ca. 83 cm die optimale Größe für das Bike hat, denn es ist wichtig, dass das Kind mit seinen Füßen richtig den Boden berühren kann und hier einen festen Halt hat. Das Racing-Bike ist nämlich ein Kinderlaufrad und wenn das Kind mit den Füßen nicht richtig den Boden berühren kann, wird es sich kaum vorwärts bewegen können.

Wie gewohnt von der Fa. BIG ist auch dieser Flitzer farbenfroh. Den Grünton in Kombination mit edlem Schwarz finde ich persönlich sehr gelungen. Bei den Detailfotos sieht man sofort, dass Silas mit seinen Füßen gut den Boden berühren kann. Würde ihm das nicht gelingen, käme er mit dem Bike nicht wirklich gut vorwärts.

Das BIG-Racing-Bike ist zudem sehr gut verarbeitet und ziemlich robust. Besonders toll finde ich die breiten Reifen, denn sie geben dem Bike mehr Stabilität und dem Kind mehr Sicherheit, wenn es sich mit seinem Kinderlaufrad nach vorne bewegt. Gerade Kinder, die ihre ersten Erfahrungen mit einem Laufrad machen, sind noch nicht so sicher beim Fahren, und verlieren am Anfang schnell ihr Gleichgewicht. Verfügt das Kinderlaufrad über dünne Reifen, steigt die Gefahr, dass das Kind mit seinem Laufrad kippt und gerade auf einen asphaltieren und harten Boden kann sich das Kind dann richtig weh tun.

Das wird mit dem BIG-Racing-Bike eher nicht passieren und daher ist es ein perfektes Kinderlaufrad für den Einstieg. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach optimal und Silas findet sein Racing-Bike auf jeden Fall total cool.

Also ich finde, dass das BIG-Racing-Bike auf jeden Fall ein cooles Fahrzeug für unsere Jungs ist. Stimmt ihr mir zu?

Wie sind eure Erfahrungen mit Laufrädern? Schaut gerne auch mal auf der Spielwaren Empfehlungs-Plattform Toy Fan vorbei. Hier warten noch viele weitere Spielzeugempfehlungen auf euch. Ihr interessiert euch für ein Bobby-Car? Schaut doch mal hier vorbei.

Habt ein schönes Wochenende und bis bald.

Eure

 

 

 

*Das Produkt wurde mir für eine ehrliche und unabhängige Produktbewertung zur Verfügung gestellt. Kooperation mit dem Spielzeugportal Toy Fan. 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis