Checkliste Kita – Deine Fragen für das Erstgespräch

Savannah und Silas sind bald schon Kindergarten-Kinder.

Ein Gedanke, an dem ich mich erst noch gewöhnen muss. Bisher habe ich die Beiden ausschließlich allein betreut und jetzt übertrage ich diese Verantwortung bald an mir noch Fremde. In diesem Artikel geht es heute allerdings nicht um das Thema “Loslassen”, sondern ich möchte dir hier eine Checkliste mit auf den Weg geben.

Checkliste Kita – Deine Fragen für das Erstgespräch

Du bist auf  der Suche nach dem passenden Kindergarten für dein Kind?

Ich kann mich noch sooo gut an die Zeit erinnern, als ich mit meinem Mann verschiedene Kindertageseinrichtungen besucht habe. Savannah und Silas waren gerade wenige Tage alt und schon suchten wir für unsere Kinder nach einem Kita-Platz. DAS fühlte sich so unwirklich und auch merkwürdig an. Zu diesem Zeitpunkt wuchsen wir noch in unserer Elternrolle hinein und waren in erster Linie damit beschäftigt, die Grundbedürfnisse unserer Zwillinge zu befriedigen.

Wir liefen also durch die verschiedenen Einrichtungen ohne überhaupt zu wissen, welche kleinen Persönlichkeiten Savannah und Silas eines Tages sein werden. Welche Interessen werden sie haben? Was wird ihnen Spaß machen? Werden sie z. B. musikalisch sein? Wie wird ihr Entwicklungsstand mit etwas über zwei Jahren sein? Ja, und was war uns Eltern eigentlich wichtig? Was wünschten wir uns von dem Kindergarten, den unsere Kinder eines Tages besuchen werden?

So wie viele Eltern haben wir uns seinerzeit sprichwörtlich den Kopf zerbrochen.

Das Ende vom Lied war, dass man sich am Ende freuen darf, wenn man überhaupt einen Kindergartenplatz erhält, und damit eine positive Zusage. Großes Glück hat man als Eltern, wenn die positive Zusage von der Wunsch-Kita stammt.

Da freut man sich wie ein Schneekönig und hüpft auf einem Bein.

Die erste Hürde,

die du nehmen solltest, sind deine Fragen für das Erstgespräch in der Kindertageseinrichtung. Bereite dich gut vor und gehe vor allen Dingen mit offenen Augen durch den Kindergarten.

  • Wie sind die Räumlichkeiten innen und außen?
  • Wie wirkt der Kindergarten auf dich?
  • Haben die Kinder genug Spielmöglichkeiten und ist ausreichend Platz vorhanden?
  • Wie ist der Außenbereich und welche Spielmöglichkeiten sind hier vorhanden?
  • Etc. etc….

Hat der Kindergarten eine eigene Website? Gibt es sonst Informationen über die Einrichtung, die du über die Google-Suche ausfindig machen kannst, wie z. B. Erfahrungsberichte oder sogar Online-Bewertungen? Im besten Fall werden hier schon einige Fragen beantwortet oder es entstehen für dich aufgrund der hier enthaltenen Infos neue und eigene Fragen.

Wir kommen nun zu meiner angekündigten Checkliste, die dir die Suche nach dem passenden Kindergarten für dein Kind erleichtern soll.

Am Ende dieses Artikels stelle ich dir die Checkliste auch als PDF zum Download bereit.

Checkliste Kita – Gehe gut vorbereitet auf Kita-Suche

  • Wie sind die Öffnungszeiten des Kindergartens? Gibt es feste Bring- und Abholzeiten?
  • Wann macht die Kita Ferien? Wann ist die Einrichtung also grundsätzlich immer geschlossen?
  • Wie sieht der Betreuungsschlüssel aus? Wieviele Kinder kommen auf einen Erzieher? In diesem Zusammenhang frage gleich nach der Gruppengröße und Alter der Kinder.
  • Wie sieht das Betreuungskonzept des Kindergartens aus? Sind die Gruppen offen oder geschlossen?
  • Wie ist der Tagesablauf der Kinder? Gibt es ein festes Schema? Was wird mit den Kindern alles gemacht? Gibt es z B. Turn- oder Waldtage?
  • Für wie viele Stunden möchtest du dein Kind anmelden? Besteht die Möglichkeit bei späteren Bedarf Betreuungsstunden hinzuzubuchen?
  • Gibt es separate Schlafräume für den Mittagsschlaf? Ist der Raum abgedunkelt? Lass dir diese zeigen und schau dir auch die WC- und Waschräume an. Sind diese kindgerecht und vor allen Dingen auch sauber?
  • Welche Kosten werden zusätzlich erhoben? Frage gleich nach den Kosten für das Mittagessen und ggfls. auch für das Frühstück, falls dieses inbegriffen ist. Wie schaut es aus mit Getränken für dein Kind, wie Wasser? Was musst du selber mitbringen? Gibt es weitere Kosten wie z. B. Materialkosten für Bastelarbeiten etc.?
  • Woher bezieht die Kita ihr Essen oder wird hier frisch gekocht? Schau dir in diesem Zusammenhang auch den Menüplan der Kita an.
  • Ist das Engagement der Eltern gefragt? Das könnte z. B. bei Gartenaktionen der Fall sein, beim Sommerfest oder Tag der offenen Tür. Es gibt auch Kindergärten, die als Elterniniative ausgelegt sind. Hier wird das Engagement der Eltern vorausgesetzt. Frage hier, was genau von den Eltern an Engagement erwartet wird, und welche Arbeiten vorrangig vergeben werden.
  • Wie läuft die Eingewöhnung ab? Wird die Eingewöhnungsphase durch einen festen Erzieher als Bezugsperson begleitet?
  • Gibt es einen Aushang o. ä. bei ansteckenden Kinderkrankheiten? So kannst du entscheiden, ob du dein Kind lieber zu Hause lassen möchtest. Wie sind generell die Regelungen bei Krankheit, so z. B. Fieber, Durchfall oder einfach auch nur bei einem leichten Schnupfen?
  • Was passiert, wenn ein oder mehrere Erzieher plötzlich erkrankt sind?
  • Besteht Impfpflicht deines Kindes?
  • Ist dein Kind unter 3 Jahre alt? Frage ob ein Wickelprotokoll geführt wird und ob dein Kind Hilfe und Unterstützung in den Dingen erhält, die es noch nicht kann. Kann es selbständig essen?
  • Gibt es Elternabende? Wirst du regelmäßig durch die Erzieher zum Entwicklungsstand deines Kindes informiert? Gibt es hier feste Gesprächstermine?
  • Hat der Kindergarten einen öffentlichen oder freien Träger?
  • Falls du dein Kind bei der Einrichtung anmelden möchtest, solltest du fragen, bis wann mit einer positiven Zusage zu rechnen ist. Wird man auch bei einer Absage in Kenntnis gesetzt?

Welche Fragen fallen dir noch ein? Was ist dir noch wichtig? Hinterlasse deine Fragen gerne hier in der Kommentarfunktion. So hilfst du anderen Mamas bei der Suche nach einem passenden Kindergarten.

Hier kannst du übrigens meine Checkliste Kita – Deine Fragen für das Erstgespräch downloaden und hast auch Platz für eigene Fragen oder Notizen.

Ganz viel Erfolg!

Deine

Ein Cupcake für dich und mich – hmmm das schmeckt

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Das Wochenende steht wieder vor der Tür und bei mir stellt sich die Frage “Wie wird das Wetter bloß? Was machen wir Schönes?” Gestern war ja so ein toller sonniger Tag, zumindest bei uns im Ruhrgebiet. Wir haben das schöne Wetter genutzt, um spontan in den Zoo zu fahren.

Der Monat Mai ist bald schon wieder zu Ende. Ich muss zugeben, dass ich das gut finde, da der Monat Mai wettertechnisch einfach insgesamt sehr schlecht war, oder wie seht ihr das? Der Juni wird bestimmt ganz toll!!! Für mich persönlich ist der Monat Juni ja einer der schönsten Monate im Jahr, da hier meine Zwillinge Savannah und Silas ihren Geburtstag haben. Bald schon werden sie zwei Jahre alt sein. Die Zeit rast so unglaublich mit Kindern oder?

Es ist so schön, die Beiden aufwachsen zu sehen und zu beobachten, wie sie ihre Umwelt wahrnehmen, und auch uns Erwachsenen imitieren. Klar, sie lernen natürlich sehr viel von uns. Gerade wir Eltern sind ihre absoluten Vorbilder. Das, was gerade Mama oder Papa tut, ist total interessant und das wollen die Kleinen meist auch.

Immer wieder beobachte ich daher meine Kinder, wie sie bestimmte Dinge nachmachen. Das ist z. B. beim Hausputz so. Sobald ich mit einem Putzlappen durch die Wohnung laufe, möchten sie auch unbedingt einen haben, und dann putzen sie natürlich an den Stellen nach, an denen ich zuvor geputzt habe. Das lässt mich jedes Mal schmunzeln. Wahrscheinlich kommt irgendwann der Tag X, an dem sie zu mir sagen: “Mama, hier warst du aber nicht gründlich. Hier noch mal putzen.”

Kein Wunder also, dass es Spielzeug auf den Markt gibt, mit dem unsere Kinder uns Erwachsene imitieren oder? Es heißt ja auch nicht umsonst “Lernen durch Nachahmung”. 

Ein Cupcake für dich und mich – Time for Coffee

Ja, genau! In meinem heutigen Artikel dreht sich alles um das Thema Spielzeug. Um genau zu sein, um eine kleine bunte Kaffeetafel mit süßen leckeren Cupcakes, die ebenso bunt und damit farbenfroh sind. Damit ihr eine Vorstellung von dem farbenfrohen Coffee-Set aus dem Hause Simba bekommt, habe ich euch ein paar Fotos beigefügt. Es war wirklich nicht einfach das Kaffee-Service halbwegs geordnet auf den Tisch zu fotografieren. Savannah und Silas befanden sich nämlich in ummittelbarer Nähe und schauten natürlich ständig nach mir. Ich hatte wirklich nur wenige Minuten für die Fotos, bis meine Beiden hungrig und durstig am Tisch saßen *schmunzel*.

Wirklich sehr farbenfroh ist dieses Cupcake Service aus dem Hause Simba. Die Farben leuchten so richtig und ziehen die Aufmerksamkeit der Kinder förmlich an.

Was dann geschah – Kaufempfehlung ja oder nein?

Natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten, wie Savannah und Silas auf das Cup Cake Coffee Set reagierten.

Sie setzten sich wie selbstverständlich an den Tisch und tranken aus ihren leeren Tassen. Mit dem Löffel wurde ab und an immer wieder mal umgerührt und genussvoll versucht in den Cupcake zu beissen. Es gab hierbei ein paar schmatzende Geräusche. Nach und nach erweckte auch die Kaffee- und Milchkanne sowie die Zuckerdose die Aufmerksamkeit meiner Kinder. Das war wirklich ein herrliches Bild. So sehr beobachten die Kinder uns Erwachsene und lernen tatsächlich durch Nachahmung. Savannah und Silas fühlten sich ganz groß – eben wie Mama und Papa.

Kleine Kinder ganz groß. Wie selbstverständlich sie am Tisch sitzen bleiben und so tun, als wäre tatsächlich etwas zu trinken in den Tassen und als wäre der Cupcake echt, den Savannah versucht mit ihrem Löffel zu essen.

Sie fanden es auch ganz toll, das Kaffee Set wieder hübsch geordnet in die Box zurückzulegen. Ganz die Mama halt, die zu Hause auch immer dafür sorgt, dass alles seinen geordneten Platz hat.

Mein Eindruck ist, dass dieses 24teilige Set immer wieder die Aufmerksamkeit meiner Kinder erweckt. Mal räumen sie auch nur ein paar Tassen aus der Box und setzen sich dann spielend in unserem Gartenhaus auf den Boden. Das Preis- Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach sehr verlockend. Ihr könnt das Coffee Set von Simba z. B. bei Amazon kaufen. Hier der direkte Link.

Ich hoffe dieser Artikel hat euch gefallen und war vor allen Dingen informativ?

Habt ein ganz tolles Wochenende und bis ganz bald.

Eure

 

 

 

*Das Produkt wurde mir für eine ehrliche und unabhängige Produktbewertung zur Verfügung gestellt. Kooperation mit dem Spielzeugportal Toy Fan.  

Dort findet ihr übrigens viele weitere tolle Spielzeugempfehlungen.

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

Mach mal eine Pause – warum diese als Mama so wichtig ist

Mach mal eine Pause – fange am besten gleich damit an

Dieser Post liegt mir sehr am Herzen.

Dabei bin ich mir sicher, dass du dich von der Überschrift angesprochen fühlst. Ich bin mir also sicher, dass du und ich, und damit auch viele andere Mamas, das gleiche “Problem” haben.

An dieser Stelle bin ich mir nur unsicher, ob Problem der richtige Ausdruck ist. Es geht eher um das “wie wir uns fühlen”. Denk ich.

Wie fühlen wir uns also?

Ich fange mal an.

Es gibt immer solche und solche Tage. Genauso wie es solche und solche Momente als Mama gibt.

Gute Tage, an denen ich als Mama das Gleichgewicht halte, ohne wie ein aufgeschrecktes Huhn zu wirken.

Tage, an denen ich bereits zu Tagesbeginn Zeit für mich habe, da die Kinder noch schlafen. Diese morgendliche Ruhe genieße ich total, denn hier ist Ruhe in meinem Kopf.

Ruhe im Kopf?

Ja, denn meine Gedanken in meinem Kopf spielen sehr oft Ping Pong. So fühlt sich das irgendwie an. Das in einem Tempo, was ich als durchaus rasant bezeichnen würde.

Es sind oft die gleichen, alltäglichen, Gedanken…

  • Was koche ich heute?
  • Wie wird das Wetter heute?
  • Was machen wir heute Schönes?
  • Wann putze ich heute?
  • etc. etc. etc.

Dann gibt es die Gedanken, die fordernder sind und dadurch Stress-Impulse frei setzen. Diese Gedanken sind eigentlich immer mit einer Erwartung oder auch einem Wunsch verbunden…

  • Was für ein Tag. Hoffentlich bekomme ich alles zeitlich unter einem Hut.
  • Ich bin so unglaublich müde und kraftlos. Hoffentlich gehen die Kinder heute Abend früh zu Bett.
  • Oh bitte jetzt kein Stau. Die Beiden sind schon die ganze Autofahrt total anstrengend.
  • etc. etc. etc.

Das Gedankenkarussell ist dabei unendlich…

Unser Gedankenkarussell soll im Durchschnitt täglich  60 000 Gedanken mit auf seine Fahrt nehmen. Mal ist das Tempo langsamer und mal schneller. Die Gedanken wechseln sich dabei ab.

In der einen Minute drehen sich meine Gedanken um meine Kinder und unseren Haushalt. Ein Teil dieser Fragen und damit auch Gedanken habe ich kurz aufgeführt. In der nächsten Minute sind meine Gedanken bei meinem Mann oder sind beruflicher Natur.

Es gibt da auch noch die Gedanken, in denen ich die Hauptrolle spiele. Mir fällt jedoch auf, dass diese, seitdem ich Mama bin, beinahe eine Nebenrolle spielen.

Stopp dem Gedankenkarussell

An machen Tagen ist mir das Tempo meines Gedankenkarussells einfach zu rasant. Es sind auch die Tage, an denen ich schlicht weg keine Ruhe finde, um einen Gedanken zu Ende zu denken. Das Blöde ist nur, dass Gedanken manchmal sehr hartnäckig sein können, und damit präsent. Es ist, als würden sie ständig an einer Tür in meinem Kopf anklopfen und rufen “Lass uns rein und denke uns zu Ende”.

Dabei ist es total egal, ob ich gerade im Auto sitze, und mich auf den Verkehr konzentrieren muss. Es ist egal, ob ich gerade mit meinen Kindern spiele oder mich einfach unterhalten möchte.

Im Laufe dieser Tage fühle ich mich erschöpft und antriebslos. Dieses Ping Pong in meinem Kopf hat mich ziemlich viel Energie gekostet und mein Tag war dadurch insgesamt eher unentspannt, und auch die Kinder waren irgendwie fordernder als sonst.

Am Ende dieser Tage schlafe ich oftmals erschöpft auf dem Sofa ein und das Gedankenkarussell in meinem Kopf stoppt automatisch. Es hat keine andere Wahl. Es ist kurzweilig außer Betrieb gesetzt. Natürlich nur bis zum nächsten Tag.

Mach mal eine Pause – warum diese als Mama so wichtig ist

Es gibt zahlreiche Gründe, warum wir Mamas auch mal eine Pause machen sollten.

Ein Grund ist unser Gedankenkarussell. Um dieses geht es hier heute.

Wir hören nie auf zu denken. Unsere Gedanken sind immer präsent. Viele Gedanken sind jedoch schlichtweg fehl am Platz. Diese Kategorie der Gedanken nenne ich Energieräuber. Sie rauben uns so viel Kraft und Energie. Sind so fordernd und ausdauernd und stressen ungemein.

Lege ich bewusst eine Pause ein, so stoppt mein Gedankenkarussell sein Tempo. Das ist zumindest bei mir so.

Für mich fühlt sich das dann nach “Ruhe in meinem Kopf” an. Dabei bin ich auch viel entspannter, was vermutlich daran liegt, dass ich weiß, dass ich mir jetzt die Zeit nehmen kann, um die Gedanken in meinem Kopf in Ruhe zu sortieren. Nun ist die Zeit auch gekommen, den ein oder anderen Gedanken zu Ende zu denken.

Dabei stelle ich oft fest, dass der Gedanke total banal war oder der Gedanke mich zu einer Handlung oder einer Emotion bewegt hat, die völlig unnötig war. Es ist jetzt Zeit in meinem Kopf aufzuräumen und damit klar zu sehen. Dabei denke ich an das Sprichwort “Man sieht ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr”. Da ist tatsächlich was dran.

Jeder kennt sicherlich das Gefühl, wie befreiend es sein kann, wenn man sich von Dingen trennt, wie z. B. nutzloser Krempel. HIER könnte man einfach sagen, dass der geistige Krempel auch immer wieder mal aussortiert werden sollte.

Ich fühle mich danach tatsächlich befreit und viel wohler in meiner Haut. Ich spüre, wie ich wieder viel Kraft und Energie in mir trage und diese brauchen wir Mamas so sehr.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt für eine Pause?

Für mich persönlich direkt zu Tagesbeginn und wenn die Kinder noch schlafen. Dafür stehe ich freiwillig gerne eher auf, egal wie müde ich noch bin. Die Ruhe in den Morgenstunden genieße ich dabei total und dabei auch die Zeit für mich. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Tag erst noch beginnt, und ich so vor meinem geistigen Auge den Tagesablauf mit meinen Kindern planen kann.

Oft bleibt sogar noch Zeit, um das Mittagessen für die Beiden vorzukochen oder ein wenig für Ordnung in unserer Wohnung zu sorgen. Es gibt auch Tage, da sitze ich schon früh an meinem Rechner, um zu bloggen.

So voller Energie und Tatendrang starte ich tatsächlich sehr oft in den Tag, wenn ich mir zuvor meine ganz persönliche Pause genommen habe.

Wie ist es bei dir? Wann ist dein perfekter Zeitpunkt für eine Pause? Wie kannst du am besten entspannen? Wie ist dein Gedankenkarussell so drauf? Hast du auch ab und an Ping Pong in deinem Kopf? Ein Tempo deiner Gedanken, die sich beinahe überschlagen und von Ecke zu Ecke hüpfen!

Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag und sage einfach mal bis bald.

Deine

 

 

 

Erste Hilfe am Kind & Baby – Im Interview Michaela Weber

Lieber Leser, HIER bist du richtig!

Bei meinem heutigen Interview dreht sich alles um das Thema “Erste Hilfe am Kind & Baby”.

Am Ende dieses Interviews wartet auf dich und deinen Geldbeutel bis zum 15.06. noch eine kleines Geschenk.

Erste Hilfe am Kind & Baby – Das Interview

Liebe Michaela, schön, dass ich dich heute im Interview dabei habe. Die Überschrift “Erste Hilfe am Kind & Säugling” ist unser heutiges Thema,  über das wir sprechen werden.
Bevor wir das tun,  stelle dich doch einmal kurz vor.

Michaela Weber von richtig-helfen.com

Erstmal vielen Dank das ich heute bei dir im Interview dabei sein darf. Kurz zu mir und meiner Person: Mein Name ist Michaela Weber und ich bin selbst Mutter eines Sohnes. Mein Sohn ist 2012 auf die Welt gekommen. Vor meiner Zeit als Mutter war ich in München als medizinische Fachangestellte und Fachbereichsleitung im Klinikum rechts der Isar tätig. Meine medizinische Ausbildung, meine Fortbildung zum „Erste Hilfe Ausbilder“ sowie meine eigene Erfahrung als Mutter haben mich dann im Jahr 2016 dazu bewegt, mein Unternehmen „richtig helfen | Erste Hilfe am Kind & Säugling“ zu gründen. Zusätzlich  bin ich auch als Dozentin an der Handwerkskammer für München und Oberbayern tätig. Auch hier vermittle ich medizinische Themen Kinder und Jugendliche.

Michaela, du trägst erheblich dazu bei, dass wir Eltern das passende Werkzeug in Händen gelegt bekommen, um auch im Notfall Erste Hilfe am Kind zu leisten. Kannst du mir dazu mehr erzählen?

In der Regel ist es so, dass die meisten Menschen einen Erste Hilfe Kurs besuchen bevor sie den Führerschein machen. Danach besuchen die wenigsten Personen einen weiteren Kurs. In diesen Führerschein Erste Hilfe Kursen wird nicht auf das Thema Erste Hilfe am Kind eingegangen. Sobald man selbst Mama oder Papa wird, sollte man sich jedoch genau mit diesem Thema auseinandersetzen. Wir beide wissen ja aus eigener Erfahrung, dass Babys oder auch generell Kinder potentielle Gefahren nicht erkennen können und dies sowie andere Situationen schnell dazu führen können, dass ein Kind Hilfe braucht.

In so einem Notfall bleibt dann meist keine Zeit lange nachzudenken – hier hilft nur vorbereitet zu sein und wissen was zu tun ist. Genau dieses nötige Wissen vermitteln wir bei richtig helfen in unseren Erste Hilfe am Kind & Säugling Kursen.

Ich selbst habe, da waren meine Zwillinge gerade wenige Wochen alt, einen Erste Hilfe Kurs bei einem Anbieter besucht. Das war mir sehr wichtig. Allerdings hatte dieser Kurs, anders als erwartet, nicht den Schwerpunkt “Erste Hilfe am Kind und Säugling”. Das war für mich und viele andere Kursteilnehmer natürlich enttäuschend. Daher würde ich gerne wissen, was bei euch z. B. anders ist. Welche Fragen werden behandelt? Was lerne ich? Wie ist euer Kursangebot? Erzähl doch mal etwas.

Ich kann deine Erfahrung sehr gut nachvollziehen. Mir ist es selbst genauso ergangen als ich so einen Kurs bei einem Anbieter besucht habe.

Daher legen wir bei richtig helfen großen Wert darauf, dass wir die Erwartungen der Kursteilnehmer erfüllen und nicht nur ein Standardprogramm abspielen. Natürlich haben wir ein Grundkonzept und grundlegende Inhalte die wir in den Kursen vermitteln. Es ist uns jedoch sehr wichtig, dass trotzdem genügend Platz für individuelle Themen und Fragen der Teilnehmer bleibt. Ebenso Ergänzen wir unseren Kurs natürlich regelmäßig um häufig gefragte Themen. Die meisten Fragen können wir direkt im Kurs klären.

Sollten aber sehr spezielle Fragen offen bleiben, nehmen wir diese gerne mit nach Hause und liefern die Antworten nach. Es kommt auch immer wieder vor, dass sich Kursteilnehmer Monate nach dem eigentlichen Kurs noch bei uns melden und dann noch neue Fragen stellen. Auch diese Fragen beantworten wir dann natürlich gerne

Unsere Kurse sind in drei Varianten verfügbar. Zum einen finden die Kurse in Kinderarztpraxen, bei Hebammen oder auch in Spielgruppen statt. Wir kommen aber auch zu den Eltern nach Hause und geben den Kurs dort in der vertrauten Umgebung. Neben dem theoretischen Teil haben die Eltern bei beiden Varianten auch die Möglichkeit das Erlernte direkt an den bereitgestellten Puppen und mit anderen Hilfsmitteln auszuprobieren. Seit kurzem ist unser Kurs „Erste Hilfe am Kind & Säugling“ auch als Videokurs online verfügbar.

Dieser Videokurs hat den Vorteil, dass man sich nicht nach irgendwelchen Kurszeiten oder Kursorten richten muss. Man kann jederzeit starten und den Kurs auch pausieren. Somit benötigt man keinen Babysitter und kann sich den Kurs auch einfach zusammen mit seinem Partner ansehen.  Wie bereits erwähnt legen wir sehr viel Wert darauf, auch individuelle Fragen einzugehen. Daher gibt es auch bei unserem Videokurs die Möglichkeit individuelle Fragen an uns zu stellen.

In allen Kursen werden folgende Themen behandelt:

  • Überblick Notfallrufnummern inkl. Hausärztlicher Notdienst und Giftnotruf
  • Pseudokrupp
  • Affektanfälle
  • Wundversorgung
  • Zeckenbisse
  • Verschlucken von Fremdkörpern
  • Bewusstlosigkeit
  • (Verdacht auf) Vergiftungen
  • Bienen- und Wespenstiche
  • Fieber & Fieberkrampf

Jeder Teilnehmer erhält unser richtig helfen Kursheft sowie unsere richtig helfen Notfallkarten. Bei unserem Videokurs stehen diese zum Download zur Verfügung. Neben den genannten Themen vermitteln wir auch sehr viel Hintergrundinformationen. Die Teilnehmer verstehen viele Situationen dann sehr viel besser und haben idealerweise dann auch keine Angst mehr davor. Uns ist wichtig das man sich sicher fühlt und weiß was zu tun ist wenn es darauf ankommt.

Richtet sich euer Kursangebot nur an Eltern mit Baby oder Kleinkind?

Nein unser Kursangebot richtet sich nicht nur an Eltern. In unseren Kursen sind sehr oft auch die Omas, Opas, Onkel, Tanten und natürlich auch Schwangere dabei. Genaugenommen ist das Thema für jeden interessant und auch wichtig. Es geht ja nicht nur darum dem eigenen Kind im Notfall helfen zu können.

Erste Hilfe am Kind und Säugling ist ein so wichtiges Thema. Dennoch kenne ich selbst so viele Familien aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis die noch nie einen Erste Hilfe Kurs für ihr Kind besucht haben. Was würdest du diesen Eltern mit auf den Weg geben wollen?

Ich kann nur empfehlen, dass jeder an einem Kurs teilnimmt. Es muss ja auch nicht unbedingt das eigene Kind sein, dass Hilfe benötigt. Wenn man in eine Notfallsituation kommt, gibt es nichts schlimmeres als nicht helfen zu können. Immer wieder hört oder liest man, dass einem so ein Kurs zu teuer ist. Dabei geben viele z.B. bei einem Friseurbesuch oder einem Abendessen in einem Restaurant weit mehr aus. Das wissen in einem Notfall helfen zu können kann leben retten. Da ich mein Geld mit diesen Kursen verdiene, hört sich das von mir jetzt natürlich etwas eigennützig an….

Aber die Kosten für einen Erste Hilfe am Kind Kurs können nicht zu teuer sein wenn man dafür im Extremfall ein Leben retten kann.

Wie sind die Preise? Was kostet z. B. der Videokurs „Erste Hilfe am Baby & Kind“ und was macht diesen Kurs aus deiner Sicht besonders attraktiv?

Die Kurse kosten 45 Euro je Teilnehmer, auch unser Videokurs. Wobei der Videokurs natürlich nur einmal gekauft werden muss und man kann sich den Kurs dann mit seinem Partner „teilen“. Der Videokurs eignet sich für alle die noch keinen Kurs besucht haben oder auch zur Auffrischung wenn man schon einmal einen Kurs besucht hat. Dabei hat der Videokurs natürlich den Vorteil, dass man jederzeit starten kann und nicht an irgendwelche Kurszeiten oder Kursorte richten muss. Die Videos sind nach dem Kauf 12 Wochen lang beliebig oft abrufbar. Man muss sich den Kurs also nicht am Stück ansehen und kann jederzeit pausieren oder Themen auch einfach wiederholen.

Ein weitere Vorteil ist, dass man lernen kann wenn das Kind schläft. Somit muss man sich auch nicht nach einem Babysitter umsehen. Wie bereits erwähnt hat man auch bei den Videokurse die Möglichkeit eigene Fragen an uns zu stellen. Eine entsprechende Funktion ist in den Videokursen vorhanden. Das alles macht den Videokurs zu einer sehr interessanten Varianten zu den vor Ort Kursen.

Ich könnte mir vorstellen, dass sich viele werdende Eltern über ein ganz besonderes Geschenk zur Geburt ihres Kindes freuen würden. Mama und Papa sein bedeutet eben auch, in Situationen für unser Kind da zu sein, in denen es unsere Hilfe am meisten benötigt. Daher Michaela, kann man eure Kurse eigentlich auch verschenken? Gibt es Geschenkgutscheine o. ä.?

Ja da hast du völlig recht. Wir werden immer wieder nach Gutscheinen gefragt, diese sind ein gefragtes Geschenk für (werdende) Eltern, aber auch für Eltern & Großeltern.

Daher bieten wir für unsere Kurse  natürlich auch Gutscheine an – auch für unseren online Video-Kurs.

Michaela Weber, richtig-helfen.com

Hier mein Geschenk für dich und deinen Geldbeutel

Das Thema Erste Hilfe am Kind ist dir wichtig? Du möchtest im Ernstfall die richtigen Tools in Händen halten?

Mit dem Gutscheincode MAMABLOG-10 reduzierst du den Kaufpreis für den Erste Hilfe Kurs bei Michaela Weber um 10,00 Euro. Der Gutscheincode ist zeitlich befristet und zwar bis zum 15.06.2019 (abgelaufen)

Mit einem “klick” in das nachfolgende Bild gelangst du direkt zum Videokurs “Erste Hilfe am Kind und Baby” und kannst den Gutscheincode auf der Bestellseite einfach angeben.

Michaela Weber ist auch deine Ansprechpartnerin bei Fragen, Problemen oder Wünschen rund um das Kursangebot im Bereich Erste Hilfe.

Eure

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Schwesterchen, komm lass uns rutschen

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Gibt es eigentlich Kinder, die nicht gerne rutschen? Rutschen macht einfach Spaß. Nicht nur den Kleinen, ja sogar den Erwachsenen. Man denke hier nur mal an die rasanten Wasserrutschen der Erlebnis- und Freizeitbäder.

Meine Zwillinge Savannah und Silas entdeckten das Rutschen so richtig für sich in unserem Türkei Urlaub. Der war letztes Jahr im Oktober. Hier waren die Beiden gerade 13 Monate alt und inzwischen sehr mobil. Unser Hotel hatte einen großen Spielplatz. Dort gab es gleich mehrere Rutschen in verschiedenen Größen und eine Rutsche war besonders toll für kleinere Kinder. Um auf die Rutsche zu gelangen, mussten die Beiden nur wenige Erhöhungen/Stufen hochklettern. Das taten sie, in dem sie nach oben krabbelten, und dabei spielten sie oft fangen. Auf der Rutsche angekommen, ging es dann schnell nach unten. Entweder sitzend oder auf den Bauch liegend, dabei lachten meine beiden Entdecker unentwegt. Sie hatten einfach total viel Spaß.

Jeden Tag waren wir auf diesem Spielplatz und gemeinsam mit meinem Mann durften wir beobachten, wie unsere Kinder immer mutiger und sicherer in ihren Bewegungen wurden. Bald schon kletterten sie auf die größeren Rutschen und ihre Augen glänzten vor Stolz und Freude über ihren Entwicklungsfortschritt. Für uns als Eltern war klar: “Eine Rutsche kommt ins Haus”.

Es sollte jedoch Frühling werden, bis tatsächlich eine Rutsche in unserem Garten stehen würde.

BIG-Fun-Slide – Schwesterchen, komm lass uns rutschen

Gerade schaue ich aus dem Fenster. Es regnet und der Himmel ist grau in grau. Es sind gerade mal 13 Grad. Kein Wetter zum Rutschen, zumindest nicht outdoor. Das ist wirklich schade. Um so größter ist die Freude, wenn es hoffentlich ganz bald wieder nach draußen in den Garten geht. Dort steht nämlich seit einigen Wochen eine Rutsche. Sie hört auf den Namen BIG-Fun-Slide. Für Savannah und Silas bringt sie tatsächlich jede Menge Spaß, so wie im letzten Jahr die Rutschen in unserem Türkei-Urlaub.

Allerdings sind meine Zwillinge inzwischen 23 Monate alt. Wie die Zeit doch rast mit Kindern oder? Sie können so viel mehr. Im letzten Jahr wäre es undenkbar gewesen, dass sie einfach die Stufen an einer Rutsche hochklettern, und dann wie selbstverständlich auf dieser nach unten rutschen. Die Fun-Slide aus dem Hause BIG macht es meinen Kindern aber auch einfach, da der Aufstieg über breite Trittstufen erfolgt und die Abstände zwischen diesen relativ gering ist.

Schaut mal! Die Beiden haben wirklich so viel Spaß und kommen problemlos und ohne Hilfe auf die Rutsche.

Die BIG-Fun-Slide, hier kommt ihr übrigens zu den Produktinfos, ist definitiv eine Rutsche, die auch für Kinder unter 3 Jahren geeignet ist. Die Altersempfehlung liegt nämlich bei 3 – 7 Jahren. Meine persönliche Einschätzung liegt wiederum bei 2 – 5 Jahren.

Was gibt es noch zur Fun-Slide zu sagen?

Kinder werden die Fun-Slide lieben, denn sie bringt mit 152 cm Rutschlänge viel Freude und Spaß beim Rutschen. Der Neigungswinkel der Rutsche lässt sich ändern, und damit den Bedürfnissen oder Wünschen des Kindes anpassen. Mag es rasanter rutschen oder eher etwas langsamer und damit auch sicherer? Montage und Demontage gelingen mit wenigen Schritten. So soll es meiner Meinung nach sein.

So eine Rutsche ist wirklich toll oder? Man kann auf ihr sitzen, um in Ruhe ein Brötchen zu essen. Sie lässt sich zudem wunderbar reinigen. Es genügt ein Besen und ein putzfreudiges Kind *schmunzel*. Zuckersüss die Zwei oder?

Daher an dieser Stelle auch diese Spielwarenempfehlung von mir. Bei Toy Fan findet ihr übrigens viele weitere tolle Spielwarenempfehlungen von Eltern für Eltern.

Jetzt heißt es abwarten, und in meinem Fall einen Kaffee trinken, und hoffen, dass ich ganz bald wieder mit meinen Kindern zum Spielen in den Garten gehen kann.

Eure

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Das Produkt wurde mir für eine ehrliche und unabhängige Produktbewertung zur Verfügung gestellt. Kooperation mit dem Spielzeugportal Toy Fan. 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

 

Schnelle Entscheidung für das Kindeswohl – Ein Interview zur Online-Petition

Lieber Leser, dieses Interview liegt mir sehr am Herzen. Ich möchte mit einem Vorwort beginnen, welches nach meinem Empfinden auch sehr gut zum Beitragsbild passt, und damit auch zum heutigen Thema. Bei dem Vorwort handelt es sich nicht um meine Worte, sondern um die Worte von Tabea, die auch meine heutige Interviewpartnerin ist.

Bitte lass diese Worte wirken und stelle dir folgendes vor:

Du bist bspw. 1 ½ Jahre alt, du wirst aus deinem gewohnten zu Hause gerissen und bei Fremden untergebracht. Deine Eltern (egal, WIE sie sind – es sind deine Eltern, die du lieb hast) siehst du ab diesem Zeitpunkt nur noch ein bis zwei Mal in der Woche für jeweils eine Stunde – wiederum in fremder Umgebung unter Beobachtung von noch mehr Unbekannten. Nach einigen Wochen fängst du an, dich zu arrangieren – die Kinder bei den Fremden sind nett und lustig, die Erwachsenen sind auch okay, du kriegst Essen und Trinken, kannst spielen, erlebst Freud und Leid, durchlebst Frühling, Sommer, Herbst und Winter – einfach Familienleben. Alles wird irgendwann einfacher, normaler für dich. Du gehörst dazu! Und dann kommt der Zeitpunkt (vielleicht bist du dann schon 3 Jahre alt?), an dem du da PLÖTZLICH UND SCHON WIEDER weg musst. Alles, was normal und gewohnt war, ist abermals verschwunden.

Das Interview zur Online Petition

Liebe Tabea, direkt zu Anfang möchte ich dir sagen, dass es großartig ist, Menschen wie dich kennenzulernen. Menschen, die unsere Gesellschaft zu einem besseren Ort machen möchten, und zwar den schwächsten und kleinsten Mitgliedern. Bevor wir uns diesen zuwenden, ist es auch wichtig etwas über dich zu erfahren. Daher erzähle mir doch ein wenig von dir und stelle dich kurz vor.
Hallo Nadja, erst einmal DANKE für die Möglichkeit, die Du hier bietest, einen Blick hinter Kulissen zu werfen: Einblicke in ganz normal-verrückte Familien, aber auch Einblicke in die Ecken unserer Gesellschaft, wo man nicht so befreit hinschauen mag. Beides finde ich wichtig und hilfreich. Ich – 40 Jahre, verheiratet, gesegnet mit drei gesunden Kindern im Alter von 12, 10 und sieben Jahren. Ich bin Ergotherapeutin, gesellschaftsspielfreudig,freikirchliche Christin, Leseratte und FC-Fan (ob es da Zusammenhänge gibt, kann ich nicht sagen).
Neben diesen tragenden Säulen in meinem Leben ist da auch noch unsere Arbeit als Bereitschaftspflege-Familie.  Wir nehmen Kinder vorübergehend bei uns auf, die (aus welchen Gründen auch immer) nicht in ihren Herkunftsfamilien verbleiben können. 
Tabea, du bist wirklich eine Powerfrau. Kannst du mir sagen, wie es dazu kam, dass du Bereitschaftspflege-Mutter geworden bist? 
Nun, wir haben uns als Eltern seit unserem ersten Kind immer gegenseitig daran erinnert, dass jede Zeit mit unseren Kindern etwas Besonderes ist. Wenn es sehr stressig, aufregend oder absolut nervig war, hat mir das immer geholfen. Jedes Alter hat etwas Tolles – sowohl wir als Eltern, als auch unsere Kinder möchten das bewusst durchleben. 
Uns war aber auch klar, dass es viele Kinder gibt, denen es nicht so gut geht, wie unseren eigenen. So haben wir gespendet – an SOS-Kinderdörfer oder Kinderhospize… 
Irgendwann jedoch haben wir gemerkt: das reicht uns nicht! Für Kinder, die direkt neben uns leiden, müssen wir etwas TUN. Wir haben uns beim Jugendamt gemeldet, und als unser Jüngster vier Jahre alt war, hatten wir das erste Kind in der Bereitschaft bei uns.
Wie wird man eigentlich genau Bereitschaftspflege-Mutter? Kann jeder Bereitschaftspflege-Mutter werden? Gibt es Auflagen o. ä.?
Ich habe bei unserem Jugendamt angerufen und nachgefragt, wohin ich mich wenden muss, wenn wir eine Bereitschaftspflegefamilie werden wollen. Dann mussten wir ein kleines Prozedere durchlaufen – Gespräche, Hausbesuche, Fragebögen, ärztliches Attest, polizeiliches Führungszeugnis. Am Ende hat’s gereicht. Voraussetzungen gibt es einige, aber keine festgelegten – es ist von Amt zu Amt (oder von Träger zu Träger), von Stadt zu Stadt, von Kreis zu Kreis, von Land zu Land unterschiedlich. Klar, man sollte irgendwie Erfahrungen in der Erziehung oder pädagogische Kenntnisse haben, man sollte belastbar sein (jedes Kind bringt einen Rucksack mit seiner bisherigen Lebensgeschichte mit), je nach Alter des Kindes wenigstens ein freies Bett im Haus, und finanziell auf festen Füßen stehen. In den letzten Jahren wurde an der Gewinnung neuer Bereitschaftspflegefamilien viel gearbeitet.
Inzwischen ist oft ein Kurs notwendig, wo man auf diese Aufgabe vorbereitet wird. Das ist natürlich sinnvoll! Wer sich damit beschäftigt, Bereitschaftspflegefamilie zu werden, muss einfach in seinem Umkreis nachfragen, welche Voraussetzungen mitgebracht werden sollten.
Seit wann bist du Bereitschaftspflege-Mutter und wie viele Kinder befanden sich bisher in deiner Obhut?
Wir machen die Bereitschaftspflege seit fast vier Jahren. Im Moment haben wir das siebte Kind bei uns (der kürzeste Verbleib waren sechs Wochen, der längste Verbleib 13 Monate.
Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung als Bereitschaftspflege-Mutter? Welche Punkte unterscheiden den Alltag einer Bereitschaftspflege-Mutter vom Alltag einer gewöhnlichen Mama?
Der Alltag einer “gewöhnlichen” Mama sieht kaum anders aus, als der einer Bereitschaftspflege-Mutter. Klar, kommen ein paar “Extras” dazu: es finden regelmäßig geplante Treffen mit der Herkunftsfamilie statt (meist zwei Mal wöchentlich für eine Stunde, das ist aber alters- und perspektivabhängig), man schreibt Verlaufsberichte über das Kind (wie verhält und entwickelt sich das Kind in den verschiedenen Bereichen) oder muss eventuell spezielle Ärzte oder Therapeuten aufsuchen.
Die größte Herausforderung allerdings ist, einem völlig fremden Kind erst Nestwärme und Struktur, dann Kraft und Selbstbewusstsein für den weiteren Lebensweg mitzugeben. Bei den eigenen Kindern hat man dafür Jaaaaahre Zeit – vom Babyknuddeln bis zum Auszug. Hier muss man immer den Gedanken im Kopf und Herz behalten “KIND, DU BIST GAST”. 
Ist es emotional nicht sehr belastend, ein Kind wieder aus seiner Obhut geben zu müssen, zu dem schon eine emotionale Bindung besteht? Das ist es sicherlich auch für das Kind, welches sich bei euch als Bereitschaftspflege-Familie in Obhut befindet?
Ja, natürlich! Und je länger so ein Kind bei uns “zu Gast” ist, umso schwerer wird es. So ein Kind findet sich ja ganz schnell ein – es arrangiert sich erst, dann lebt es sich ein, dann wird es wie selbstverständlich Teil der Familie. Es teilt den Alltag mit uns – von Montag bis Sonntag, 0.00 Uhr bis 23.59 Uhr, Januar bis Dezember, Winter bis Herbst, alle Geburts- und Feiertage. 
Abhängig ist es aber auch davon, wohin wir das Kind “weitergeben” – geht es zurück in seine Familie? Hat sich dort soweit alles gefestigt und wird das Kind es dort gut haben oder haben wir Bauchweh, wenn wir daran denken? Geht es in eine Dauerpflege? Wird es dort auf liebe Eltern, vielleicht Geschwister und Haustiere treffen, behalten wir den Kontakt, können wir hin und wieder erfahren, wie es dem Kind geht? Solche Sachen erleichtern oder erschweren den Abschied.
An dieser Stelle möchte ich gerne auf deine Petition zu sprechen kommen. Du hast eine Online-Petition ins Leben gerufen, die sich an den Petitionsausschusses des Bundestages, Frau Bundesministerin Giffey und Frau Bundesministerin Barley, richtet. Du forderst in dieser eine schnellere Entscheidungen für das Kindeswohl. Damit meinst du vor allen Dingen die Zeit, die es braucht, bis entschieden wird, wie es mit dem Kind weitergeht. Diese ist wohl sehr von der Perspektivklärung abhängig. Was verstehe ich genau darunter? 
Ja, diese Begriffe immer! Aus eigener Erfahrung und aus den Erfahrungen anderer Bereitschaftspflegefamilien sehen wir, dass dieser Prozess der Entscheidung – wo wird die Zukunft des Kindes stattfinden? – oft lahmt. Das hängt an vielen Faktoren. Angefangen von den Jugendamtsmitarbeitern (die einfach zu viele Kinder, Jugendliche und Familien begleiten und Entscheidungen für diese zu treffen haben), weiter über die Gerichte (letztlich hörte ich, dass hier im Umkreis ein Familienrichter auf seinem Schreibtisch durchschnittlich 80 “Fälle” zu liegen hat), die Herkunftsfamilien (viele Mütter und Väter möchten für ihre Kinder viel erreichen und scheitern an ihren eigenen Ansprüchen, viele gehen auch gerichtlich gegen die Entscheidungen von den Ämtern vor) und beispielsweise die Gutachter (häufig fordert der Richter ein “Erziehungsfähigkeitsgutachten” an, um sich und seine Entscheidung abzusichern – der Gutachter muss also das Kind, die Eltern und Verwandten, jeden einzeln und im Verbund in den unterschiedlichen Situationen beobachten, testen, beurteilen, das dauert – wenn es gründlich gemacht wird – ungefähr ein halbes Jahr).
An so einer Entscheidung FÜR das Kind sind Viele beteiligt (am wenigsten das Kind). 
Nun haben wir überlegt, wo kann man denn ansetzen, damit es schneller entschieden werden kann? Wenn ein Richter einen zweiten Kollegen bekommt, hat jeder anstatt 80 “Fälle” nur noch 40 – da hat man doch schon mehr den Kopf frei. Bei den Jugendamtsmitarbeitern sieht es ähnlich aus. Sie können noch so bemüht sein, auch ihr Tag hat nur 24 Stunden! Gäbe es von diesen Menschen mehr, wäre die Lage für ein Kind doch schon wesentlich entspannter. 
An einem guten Gutachten und an den unterschiedlichsten Herkunftsfamilien kann man nicht drehen. Vielleicht gelingt es ja so, dass die Kinder – um die es doch geht – auch in den Blickpunkt kommen.
Ihr Wohl, ihre Rechte sollten bedacht und gestärkt werden. Es kann nicht der Sinn sein, dass ein Kind über Monate (oder Jahre!) auf einem “Sprungbrett” steht, bis geklärt ist: wer lässt das Wasser ins Becken des Lebens und wie weit wird der Hahn aufgedreht? Das Kind steht frierend oben und wartet auf den Absprung in das warme umhüllende Wasser.
Gab es einen Auslöser, der dazu geführt hat, dass du diese Online-Petition ins Leben gerufen hast? 
Ja, wir haben bei unserem Träger regelmäßige Treffen mit den anderen Bereitschaftspflegefamilien. Dort tauschen wir uns aus über Anliegen, Probleme, Freud und Leid. Letztes Jahr gab es zwei Familien, die Kinder schon weit über ein Jahr hinaus bei sich hatten (ein Kind wurde nach 23 Monaten!!! in eine Dauerpflegefamilie vermittelt). Es wurde “im Rudel” geklagt: “es ist so nervenzehrend”, “man kann nichts tun”, “man steht nur hilflos wartend daneben”…
Da hat es bei mir “pling!” gemacht – gibt es wirklich NICHTS, was man tun kann?! Naja, und dann kam mir die Idee mit der Petition.
Was ist dein Ziel, was möchtest du erreichen? Gab es schon Teilerfolge? Positives Feedback aufgrund deines Appels an die Jugendämter: Schnelle Entscheidungen für das Kindeswohl?
Ich möchte unterm Strich etwas FÜR die Kinder ändern. Bei der Petition habe ich mir das Ziel “50.000 Unterzeichner” gesetzt.
Eigentlich nicht viel – wenn man bedenkt, wie viele Kinder es in Deutschland gibt, wie viele dazugehörige Eltern, Tanten, Onkel und Großeltern. Das geht doch Alle etwas an! Wer geht an einem Kind vorbei, das gerade auf die Nase gefallen ist? Niemand (hoffe ich)! Aber für Kinder, denen viel Schlimmeres als eine Schramme widerfährt, setzt sich nur eine “Handvoll” Menschen ein. Warum? Kinder haben keine Lobby! 
Ich denke, dass die Petition ein Anfang sein kann. Unsere Gesellschaft muss sich wieder mehr auf ihre Kinder besinnen! Sie sind unsere Zukunft! Was sagt es über eine Gesellschaft aus, in der im Jahr 2017 über 60.000 Kinder in Obhut genommen wurden?
Warum dauert es so lange, bis für die Zukunft eines Kindes eine Entscheidung gefällt werden kann? Eine Kindheit ist endlich! 
Ich habe schon sehr viele positive Rückmeldungen bekommen, Zuschriften, Mails, Gespräche… (Viele auch mit Ideen, wie die Petition noch “erweitert” werden kann, gute Ideen, wirklich! Aber es muss erst einmal ein Anfang gemacht werden…) Die SPD-Ortsfraktion hatte mich eingeladen, um mich anzuhören und wird eine Anfrage über die Kreisfraktion einreichen. Zeitungen haben oder werden über die Petition berichten – ich habe schon einige Kontakte mit anderen Pflegeeltern vermittelt, die mit Journalisten ihrer lokalen Presse reden (werden). 
Ansonsten nehme ich vermehrt wahr, dass das Thema in der Politik ankommt (und da ist vermutlich nicht meine Petition ausschlaggebend): die Anfrage der LINKEN im Bundestag zur Situation des Pflegekinderwesens oder eine Kampagne, die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegeben hat, um festzustellen, wo der Schuh in der Kinder- und Jugendhilfe drückt (da wurde die Basis in der Erarbeitung mit einbezogen! Mitreden – mitgestalten). 
Das macht Mut, dass etwas geschieht – nicht nur geredet wird.
Liebe Tabea, wir alle sollten uns für die schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft einsetzen. Meine Stimme hast du. Gibt es noch etwas was ich für dich tun kann, außer diesen Beitrag mit meinen Lesern zu teilen. Wie können wir alle dein Vorhaben unterstützen?
Na, als erstes natürlich die Petition unterzeichnen und weiter unters Volk bringen (WhatsApp, Facebook, Mail, Unterschriftenlisten – alles ist heutzutage möglich). 
Vielleicht fühlt sich der Ein oder Andere auch berufen, selbst etwas zu TUN für Kinder (nicht nur unterschreiben, teilen oder spenden).
Nicht nur die Jugendämter würden sich freuen über neue Bewerber als (Bereitschafts-)Pflegefamilie, auch Kindergärten freuen sich über Lesepaten, Schulen über Bibliotheksmitarbeiter, Sportvereine über Waschmaschinen, die dreckige Trikots waschen.
Das, was man mit Kindern erlebt und teilt, bereichert ungemein! Also: nur Mut! 

Deine Stimme zählt – so gelangst du zur Petition

Du möchtest die Petition durch deine Stimme unterstützen? Folge hierzu bitte diesem Link “Schnellere Entscheidungen für das Kindeswohl – Online-Petition”

Eure

Der Dortmunder Zoo – Ein Erfahrungsbericht

Dieses Mal war alles anders. Mit anders meine ich die Begeisterung beim Zoobesuch in Dortmund.

Im letzten Jahr besuchten wir den Dortmunder Zoo das erste Mal und na ja…was soll ich sagen? So wirklich begeistert waren wir von diesem Zoobesuch nicht. Zum einen sahen wir kaum Tiere, viele Gehege wirkten zu klein oder lieblos, und Savannah und Silas zeigten auch kein großes Interesse an den Tieren. Dann die Wespen! Könnt ihr euch noch an die Wespenplage im letzten Jahr erinnern? Im Gegensatz zu den Tieren im Zoo selbst verging kaum eine Minute in der nicht irgendeine Wespe um uns oder um unsere Kinder herum schwirrte. Als Mama, und dabei bin ich so gar kein ängstlicher Typ, bekam ich da doch etwas Panik. Was, wenn eines dieser Viecher meine Kinder stach? Ich kann euch sagen, diesen Zoobesuch habe ich daher nicht wirklich in guter Erinnerung.

Reset – Einmal bitte auf Neustart

Am Sonntag ging es für uns erneut in den Dortmunder Zoo. Oh, ich war so skeptisch. Das Wetter war an diesem Tag eher durchwachsen. Was, wenn es regnete? Welche Alternativen gab es? Ich blätterte mich durch den Erlebnisführer der Ruhr Top Card, deren Besitzer wir seit einigen Wochen waren, und suchte daher nach wetterfesten Alternativen. Als die Sonne jedoch bei uns durch das Fenster schien waren meine Bedenken in Bezug auf das Wetter wie weggeblasen . Wozu gab es denn Regenschirme und wetterfeste Kleidung? Meine Skepsis gegenüber dem Dortmunder Zoo blieb jedoch. Was, wenn wieder die Begeisterung ausblieb? 

Unser Besuch in den Dortmunder Zoo – Reset erfolgreich durchgeführt

Gleich zu Anfang habe ich ja schon geschrieben, dass dieses Mal alles anders war. Anders sah wie folgt aus:

  • Wir hatten richtig Glück. Die Tiere waren alle draußen (bis auf die Nashörner) und befanden sich zum Teil sehr nah am Gehege. Das war das Beste als Familie mit kleinen Kindern, was uns passieren konnte.
  • Savannah und Silas zeigten sehr großes Interesse an den Tieren und wollten am liebsten bei den Gehegen stehen bleiben.
  • Keine Wespen bzw. Wespenplage. Ich möchte betonen, dass ich überhaupt nichts gegen Wespen habe, aber im letzten Jahr waren sie sehr aggressiv und sind nun mal bei Kleinkindern nicht ungefährlich.
  • Der Zoo war gut besucht, aber nicht überfüllt. Es gab daher keine große Menschenscharen an den Gehegen und dadurch konnten wir die vorhandene Zeit ohne Wartezeiten nutzen.
  • Die Kinder waren mega entspannt. Es war ein gemütlicher Familienspaziergang durch den Dortmunder Zoo.
  • Der Spielplatz für die Kinder hat uns dieses Mal wirklich gut gefallen. Keine Ahnung, warum das im letzten Jahr nicht der Fall war.

So grün ist der Dortmunder Zoo und damit wunderschön gelegen im Park.

Emma erklärt’s euch? Hier erklärt die gute Emma, dass Giraffen zwar den längsten Hals aller Säugetiere haben, dieser aber dennoch nur von sieben Wirbeln getragen wird, wie bei uns. Wirklich interessant. Ich habe mich in die Giraffen verliebt. Es sind so schöne Tiere.

Beim Besuch der Giraffen hatten wir so großes Glück. So nah hatte selbst ich noch nie eine Giraffe gesehen. Für die Kinder war das ein schönes Erlebnis.

Das Schöne beim unseren Zoobesuch in Dortmund waren auch die vielen Jungtiere, wie z. B. bei den Erdmännchen.

Ein paar Fotos vom Spielplatz dürfen natürlich nicht fehlen, aber das ist wirklich nur ein ganz kleiner Überblick. Hier können sich die Kinder wirklich austoben und es gibt viel zu entdecken.

Noch mehr Tiere. Der Streichelzoo hat übrigens nur bis 16:00 Uhr geöffnet. Unbedingt auf die Uhrzeit achten, wenn ihr mit euren Kindern in den Streichelzoo möchtet. Wir hatten uns entschlossen erst einmal dem Rundgang zu folgen, und hinterher war es zu spät für den Streichelzoo.

Um 16:00 Uhr erlebten wir die Fütterung der Nashörner. Die war aber relativ unspektakulär, man konnte auch Fragen an die Tierwärterin stellen. Es war allerdings schon toll ein Nashorn so nah sehen zu können.

Was es noch zum Dortmunder Zoo zu sagen gibt

Immer wieder gab es die ein oder andere Baustelle. Es tut sich also gerade sehr viel im Dortmunder Zoo. Vor allen Dingen für die Tiere, deren Gehege erneuert oder z. B. auch verbessert werden sollen. Die Stadt Dortmund hat in das Zukunftskonzept Zoo Dortmund 2023 investiert. Wir dürfen also gespannt sein und dieses Zukunftskonzept mitverfolgen.

Das Preis- Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach absolut in Ordnung, auch die Parkplatzgebühren mit gerade mal 2 Euro. Der Dortmunder Zoo ist Partner der Ruhr.Topcard.

Uns als Familie hat der Dortmunder Zoo mit seiner Vielfalt an Tieren so gut gefallen, dass wir auf alle Fälle wiederkommen.

Wie findet ihr den Dortmunder Zoo? Welcher Zoo im Ruhrgebiet ist euer Favorit und wieso?

Hier geht es übrigens zu meinem Erfahrungsbericht zum Tierpark in Bochum.

Ein wunderschönes Wochenende aus Dortmund

Eure

 

 

 

Dieser Beitrag enthält Werbung. Foto und Text © Nadja Moutevelidis

*Sollten die hier gezeigten Fotos gegen irgendwelche Rechte verstoßen, so z. B. Persönliche, dann möchte ich Sie bitten mich auf diese vorab per Email hinzuweisen. Sollte dies der Fall sein, so werde ich das entsprechende Fotomaterial entfernen und vernichten. Zu einem authentischen Erfahrungsbericht gehören heutzutage auch Fotos, die im inhaltlichen Kontext stehen.