Interview mit der alleinerziehenden Zwillingsmama Nina

Mein Elterninterview mit Zwillingsmama Nina

Als Zwillingsmama ist mein Familienalltag stark durchorganisiert und den Takt geben hier meine Kinder vor. Sie wollen gewickelt, gefüttert, geknuddelt und beschäftigt werden. Der Haushalt läuft dann oftmals nebenbei und die eigenen Bedürfnisse stehen weit hinten an. Als Mama hat man einen Fulltime-Mama-Job, aber spätestens wenn der Mann von der Arbeit nach Hause kommt, drückt man ihm gerne mal beide Kinder in die Arme. Zeit zum Durchatmen und etwas Zeit für sich selbst. Wie sieht allerdings so ein Familienalltag mit zwei kleinen Kindern aus, wenn man alleinerziehend ist? In einer Zwillingsmami WhatsApp habe ich Nina kennengelernt. Nina ist alleinerziehend und Mama von Zwillingen.

Liebe Nina, möchtest du dich und deine Kinder kurz einmal vorstellen? Wie alt bist du und wie alt sind deine Zwillinge?
Hallöchen, ich bin die Nina, 35 Jahre jung , und Mama von den Zwillingsmädchen Leonie und Fabienne. Am 07.01.18 sind die Beiden ein Jahr alt geworden. Wir wohnen in Neumarkt i. d. Opf, Bayern, in einem kleinen Häuschen.
Seit wann bist du alleinerziehend und wie darf ich mir deinen Alltag mit den Kleinen vorstellen? Ist der Papa noch da für seine Kinder und/oder hast du familiäre Unterstützung?
Ich bin seitdem die Beiden 4 Monate alt sind alleinerziehend. Zum Vater selbst gibt es bis heute keinen Kontakt. Er möchte diesen nicht, und ich werde den Kontakt auch nicht suchen. Familiäre Unterstützung habe ich nicht und habe das Glück auf diese auch nicht angewiesen zu sein, denn der Alltag mit den Zweien war von Anfang an entspannt. Bereits im Krankenhaus waren es liebe Kinder und wir durften bereits 14 Tage nach der Entbindung nach Hause. Hier angekommen ging es entspannt weiter. Leonie und Fabienne haben tagsüber und auch nachts viel geschlafen. Bis heute sind die Beiden pflegeleichte Kinder und mir fiel es daher leicht von Anfang an alles alleine zu machen bis heute.
Gab es eigentlich Momente oder auch längere Abschnitte als alleinerziehende Mama, in denen du dich einfach nur noch müde gefühlt hast? Tage, an denen du einfach nicht mehr konntest?
Also ich muss sagen bis jetzt gab es nie Tage wo ich hätte sagen können “ICH KANN NICHT MEHR”. Ich mache mir darüber aber auch keine Gedanken, sondern mach einfach, und Power hab ich zu 99,99999% immer. Die Beiden machen es mir aber auch leicht, denn sie schlafen zwischen 10-12 Stunden durch in der Nacht. Manchmal wollen sie ihren Schnuller oder Musik hören, aber dann wird weiter geschlafen.
Thema Auszeit. Gibt es so etwas für dich? Wie füllst du deine Energiereserven wieder auf?
Auszeit im eigentlichen Sinne gibt es bei mir nicht. Wo ich bin sind auch meine Kinder, 365 Tage im Jahr und das rund um die Uhr. Was mir allerdings gut tut, ist eine heiße Tee. Ein heißes Bad, wenn die Beiden schlafen, oder einfach ein langer Spaziergang mit den beiden Mäusen.
Was unterscheidet dich von einer alleinerziehenden Einlingsmama. Hat sie es einfacher?
Ich denke, dass sicherlich in den ersten Monaten eine Zwillingsmama voll ausgelastet ist. Später allerdings hat es meiner Meinung nach eine Einlingsmama schwieriger. Ihre ganze Energie muss sie einem Kind schenken, während meine Beiden miteinander spielen, was sie ja jetzt schon tun. Ich muss nicht außer Haus, damit sie jemanden haben – im Gegenteil sie werden sich immer haben und ob ich jetzt für ein Kind koche oder für zwei ist dann wirklich nebensächlich.
Findest du Nina, dass der Staat oder auch unsere Gesellschaft alleinerziehende Mamis genug unterstützt? 
Gute Frage. Ich bekomme ja derzeit noch Elterngeld und danach Landeserziehungsgeld. Hier habe ich wohl Glück, dass ich in Bayern lebe. Mal schauen, wie es danach weiter geht, aber ich denke, dass ich dann wieder ganz normal arbeiten gehen werde.
Liebe Nina, wie schwer ist es für dich wieder einen neuen Partner zu finden, wenn ich fragen darf. Bist du dazu überhaupt wieder bereit?  
Ehrlich gesagt genieße ich es gerade Single zu sein und ein neuer Mann an meiner Seite ist mir zur Zeit nicht wichtig. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man einen Partner an seiner Seite nicht sucht, sondern durch einen blöden Zufall findet :-).
Was würdest du anderen alleinerziehenden Mamis raten oder als Tipp mit auf den Weg geben? 
Als Alleinerziehende ist es wichtig, an sich zu glauben und positiv zu denken. So wie man es macht, ist es richtig. Man sollte nicht auf andere hören. Macht es so wie ihr es möchtet und für richtig haltet, und ihr schafft dann alles, auch wenn es manchmal schwer fällt. Kurz durchatmen und dann geht es weiter…geht es immer….Das ist ein kleiner Einblick in meinem Leben und meiner Einstellung zu diesem.
Danke Nina für das schöne Gespräch und den Austausch.

Asiatische Küche – wir kochen heute im Wok

Kochst du auch so gerne? Vor allen Dingen asiatisch?

Vor einer Woche kochte ich asiatisch. Ich liebe die asiatische Küche und esse auch gerne sehr scharf. Was ich auch liebe?! Zu kochen. Ja ich koche wirklich gern. Es entspannt mich total. Voraussetzung ist jedoch, dass ich Ruhe in der Küche habe, die jetzt als Zwillingsmama oftmals zu kurz kommt. Meistens koche ich daher abends, wenn die Beiden schlafen, und dann sollte es auch schnell gehen, denn zum einen haben wir hier schon nach 19:00 Uhr und mal abgesehen davon, dass ich dann großen Appetit verspüre, freue ich mich natürlich auf dem Sofa den Rest des Abends noch etwas zu entspannen. Das ist dann meine freie Zeit als Mama. In der Küche bin ich eher der spontane Typ, der einfach mal probiert, und schaut was im Kühlschrank ist.

Das war auch letzte Woche der Fall. Den Tag davor war ich beim Aldi und hatte dort 250 g Champignons, Kaiserschoten und chinesisches Pak Choi Gemüse eingekauft. Zu Hause hatte ich dann noch Zwiebeln, Brokkoli und grüne Bohnen tiefgefroren, Bambussprossen aus dem Glas, eine Zitrone, 250 g Garnelen, Dulse Algen sowie Basmati-Reis. Koche ich asiatisch und gibt es Reis zum Essen, dann bereite ich den Reis in unserem Reiskocher zu. Eigentlich ist dieser ja überflüssig, wenn man einen Thermomix zu Hause hat, aber ich bin der Meinung, dass zum einen der Reis aus dem Reiskocher viel besser schmeckt und zum anderen wie auch das Zubereiten der Speisen im Wok einen Hauch Asia ins Kochvergnügen zaubert. Neben einer Auswahl von Gewürzen, wie z. B. Zitronengras, welches oft in der asiatischen Küche Verwendung findet, habe ich immer eine Dose Kokosmilch im Schrank und mit all den genannten Zutaten kann es auch schon direkt losgehen.

Das sah bei mir so aus!

Als Öl verwendete ich Kokosöl – oft nehme ich aber auch Erdnussöl. In den Wok wanderten dann die aufgetauten Garnelen mit den Zwiebeln, die Champignons, das Pak Choi Gemüse und die Kaiserschoten. Sobald das Gemüse bissfest wurde und die Garnelen glasig, gab ich den leicht aufgetauten Brokkoli mit den grünen Bohnen sowie die Bambussprossen hinzu. Durch die starke Hitze im Wok reduziere ich dann keine fünf Minuten später die Temperatur, bevor ich dann die Kokosmilch zum Essen hinzufügte. Als nächstes fügte ich noch drei Teelöffel Tom Yum Paste hinzu und verrührte sie mit der Kokosmilch und würzte dann nach. Etwas Salz, Pfeffer, den Saft einer ganzen Zitrone, gerne auch mal etwas Chili und Zitronengras. Ich habe hier so eine Gewürzmischung und kann gar nicht sagen, was neben Zitronengras hier noch enthalten ist.

Wie ihr lest, nehme ich es nicht immer genau und möchte, wenn ich hier ein Rezept poste, sie eher als Rezeptideen betiteln. Ihr könnt dann anhand dieser Rezeptideen euer eigenes asiatisches Essen zaubern, daher schreibe ich auch gar nicht so viel zur Garzeit oder zu den Mengenangaben. Letzteres liegt aber auch wirklich daran, dass ich selten nach Rezept koche, sondern einfach mache. Zum Schluss gab es noch eine Handvoll Dulsenalgen in den Wok. Hier muss man aufpassen, da Algen für gewöhnlich etwas salzig sind – also lieber einmal mehr abschmecken. Am Ende reduzierte ich erneut die Temperatur und ließ das Essen etwas köcheln. So gewann das Gemüse und die Garnelen noch etwas an Geschmack. Mein Basmatireis aus dem Wok war schön klebrig, da ich etwas weniger Wasser benutzt habe. Der Reis war also perfekt, um ihn mit Stäbchen essen zu können, aber ich esse sehr gerne vom Löffel.

Mensch das war sooooo lecker. Schade, ich hatte keine Chashewkerne mehr zu Hause. Die hatten einfach noch gefehlt.

Ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren. Ps: Schreibt mir doch, wenn es euch geschmeckt hat.

Beißring aus Silikon BPA-frei

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Mein Erfahrungsbericht in Sachen Beißringe

Heute komme ich endlich dazu meinen ersten Beitrag in der Rubrik “Shoppingtipps” zu schreiben, und dieser Tipp widmet sich dem Thema Beißringe. Diese gehören spätestens dann in jedem Haushalt mit Baby, wenn dieses anfängt zu zahnen.

Sobald dies der Fall ist, fängt das Baby an auf allen möglichen Gegenständen herumzukauen. Ganz zu Anfang waren Mamas und Papas Finger der absolute Hit. Während Savannah noch heute am liebsten auf ihren Fingern herumkaut, und ich hier aufpassen muss, dass sie nicht wund werden, bevorzugt Silas Beißringe. Jedes Kind zahnt auf seine Art und Weise, aber kauen tun sie doch alle. Das hat die Natur so vorgesehen. So ist es dem kleinen Sonnenschein möglich sich selbst das Zahnfleisch zu massieren und für einen wohltuenden Gegendruck zu sorgen, nämlich dort wo sich ein Zahn auf den Weg macht, denn hier entsteht ebenso ein Druckgefühl.

Oftmals stellt man auch fest, dass das Zahnfleisch sehr geschwollen und teilweise sehr rot und wund ist, dann kann das Beißen auf einen Beißring auch sehr schmerzhaft sein. Bei Silas kann ich das sehr gut beobachten, denn er verzerrt dann regelrecht sein Gesicht und weint sofort. Ich muss ihn dann immer erst einmal auf den Arm nehmen, um ihn zu beruhigen. Wir verfügen über mehrerer Beißringe, alle jedoch sind sie nur kurzzeitig im Einsatz, da das Kauen auf diesen auf Dauer zu schmerzhaft ist. Sie sind vom Material her zu hart für das doch sehr empfindliche Zahnfleisch.

Anders sind hier die Beißringe von von Tinabless, die ich glücklicherweise beim Stöbern an einem Nachmittag auf Amazon entdeckte. Silas liebt sie und ich liebe sie, da sie meinem Kind das Zahnen erleichtern und für eine wohltuende Linderung sorgen. Man bekommt sie im Set und ich finde sie optisch einfach nur toll. Hier hat man sich wirklich Gedanken gemacht. Die Beißringe gibt es in Obstform. So haben wir eine Banane, eine Melone und eine Weintraube und eine weitere Variante eines Beißrings. Die Beißringe sind super leicht, und die Griffe schön schmal, so dass das Baby den Beißring gut halten kann.

Die leuchtenden Farben ziehen zudem die Aufmerksamkeit an, sie sind super soft. Ich habe es daher bisher noch nie erlebt, dass Silas bei diesen Beißringen aufschreit, da diese zu hart für das empfindliche Zahnfleisch sind. Durch die unterschiedlichen Formen dieser Beißringe gelingt es dem Kind gezielt Stellen im Mund zu erreichen und sie lassen sich mit der nötigen Kraft im Mundraum noch biegen. Die Oberflächenstruktur der Beißringe ist immer anders. So hat ein Beißring z. B. Noppen oder Rillen, so dass das Baby zusätzlich sein Zahnfleisch massieren kann. Natürlich kann man die Beißringe auch kühlen und sie sind BPA-frei. Das Preis- Leistungsverhältnis ist top und ich kann sie nur wärmstens empfehlen.

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Wie sieht es bei euch aus? Welche Beißringe nutzt ihr oder worauf kaut euer Kind, wenn es zahnt, am liebsten?

Eure

Babyflaschen im Thermomix sterilisieren – so einfach gehts

Sterilisiere die Babyflaschen doch im Thermomix

Ja das ist wirklich möglich! Du kannst Babyflaschen, Schnuller & co in deinem Thermomix sterilisieren und sparst hierbei Platz und schonst sogar deinen Geldbeutel. Voraussetzung ist natürlich, dass du über einen Thermomix verfügst, aber stehst du ggfls. vor der Entscheidung dir einen Thermomix zu kaufen, so kann dieser Post vielleicht bei der Überlegung nützlich sein. Mit dem Thermomix kannst Du spätestens mit Einführung der Beikost deines Babys sehr einfach und auch auf Vorrat Babykost zubereiten. Zudem kannst du auch wunderbar Gläschen/Babynahrung erwärmen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema, dem Sterilisieren von Babyflaschen. Als vor einigen Tagen unser Vaporisator von Nuk den Geist aufgab, stand ich vor der Überlegung was nun. Das Gerät, mit dem ich eigentlich zufrieden war, war gerade ein halbes Jahr alt, und die Twins inzwischen schon 7 Monat alt. Der Kundenservice von Amazon stellte mich vor zwei Alternativen. Das Gerät kostenfrei zurückzusenden und den vollen Betrag erstattet zu bekommen oder aber, da das Gerät derzeit nicht auf Lager sei, mit einer Ersatzlieferung bis ca. Mitte Januar zu warten. Mein Gedanke war hier, bis wann man eigentlich Babyflaschen sterilisieren muss. Gerade dann, wenn sich die Kinder in der oralen Phase befinden.

Wie oft hatte ich z. B. Silas in den letzten Tagen dabei erwischt, wie er unseren Fußboden mit seiner Zunge erkundete oder aber die Beine unserer Wohnzimmerstühle. Daher war mein Gedanke sofort, dass die Zeit des tägliche Sterilisieren von Babyflaschen für uns bald ein Ende haben dürfte, und wir spätestens auf Reisen damit aufhören. Dann konnte ich mich an irgendeinen Beitrag erinnern, in dem eine Mami vom Sterilisieren ihrer Babyflaschen mittels Thermomix schrieb, und für mich war klar, ich sende den Nuk Vaporisator dann doch zurück.

Eine kurze Anleitung, wie du im Thermomix die Babyflaschen sterilisierst

Das Steriliseren der Babyflaschen, Schnuller & co geht mit dem Thermomix äußerst simpel. Man fülle ca. 1/2 Liter (500 ml) Wasser in den Thermomix, dann hat man die Möglichkeit die kleinen Teile, wie z. B. Schnuller und Sauger in den Gareinsatz zu füllen und die Fläschchen in den Varoma, oder aber, so mache ich es, man füllt direkt alles in den Varoma. Du stellst dann den Thermomix auf die entsprechende Varoma-Funktion ein, wählst die Stufe 1 und das Zeitfenster setzt du auf 25 Minuten. Diese Angaben hatte mir auf Nachfrage auch Vorwerk so mitgeteilt. Bzgl. der Zeit denke ich aber, dass auch ein Zeitfenster von 10 – 15 Minuten voll o.k. ist. Es wird jedenfalls recht heiß und hier habe ich das Gefühl es entsteht mehr Hitze und Dampf als in meinem Nuk Vaporisator, der letztlich ohnehin den Geist aufgab.

Das für mich Praktische beim Sterilisieren mit dem Thermomix ist, dass wenn ich alle Teile in den Varomaaufsatz fülle, ich auch ganz schnell mal einen Schnuller entnehmen kann. Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich gerade alle Schnuller sterilisierte, und dass dann ausgerechnet der Schnulleralarm ausbrach.

Ich hoffe mit diesem Beitrag konnte ich dem ein oder anderen helfen, vor allen Dingen den Mamis, die bereits über einen Thermomix verfügen. Ihr benötigt in diesem Fall wirklich keinen extra Vaporisator. Wie gesagt ihr könnt auch Gläschen darin erwärmen und super einfach selbst Gemüsebreie etc. für euer Kind zubereiten.

Hat euch dieser Tipp geholfen? So hinterlasst doch bitte einen kurzen Kommentar. Ich freue mich, wenn du als Mama übrigens meinen Mamablog abonnierst, und wir so in Kontakt bleiben.

Eure

 

 

 

 

 

Mein gesundes und schnelles Frühstück

Die erste Mahlzeit des Tages – mein Frühstück

Auf dem Foto präsentiere ich euch mein gesundes, schnelles und auch leckeres Frühstück. Als Mama weiß ich nur zu gut, dass wir uns ernährungstechnisch nicht immer gut ernähren, und dass vor allen Dingen dann, wenn die Kleinen noch so klein sind, und mehr Mama-Zeit beanspruchen. So kenne ich viele Mamis, die ständig unter Strom stehen, und bereits zu Beginn des Tages nicht frühstücken.

Bei mir war das am Anfang auch oft der Fall. Gerade wenn man Mama von Zwillingen ist, hat man einfach die doppelte Arbeit, und die Zeit verfliegt wie in Windeseile. Letztlich möchte man auch in Ruhe frühstücken, so geht es mir zumindest. Für mich hat Essen immer etwas mit Genuss zu tun, daher esse ich in aller Regel ungern mal eben so. Das eben so verleitet mich dazu ungesunde Sachen zu essen. Mal da ein Keks, da ein Stückchen Schokolade oder auch mal Weingummi. Würde ich den ganzen Kram mal längere Zeit weglassen, hätte ich wahrscheinlich schon wieder mein altes Gewicht, aber ich muss zugeben, ganz ohne Nervennahrung geht es auch bei mir “noch” nicht.

Ich persönlich finde ja, dass gerade das Frühstück enorm wichtig ist. Es kurbelt unseren inneren Motor erst einmal so richtig an, gibt uns also Energie und macht uns munter. Natürlich immer nur dann, wenn wir uns hier vernünftig ernähren.

Mein gesundes und schnelles Frühstück hier auf dem Foto besteht aus ca. 5 Esslöffel Naturjoghurt, 1 Esslöffel Leinöl, 1 Esslöffel Chiasamen, 1 Esslöffel Müsli mit Früchten, und aus einem Sommerfrucht-Mix (gibt es bei Aldi im Tiefkühlfach). Oftmals schneide ich mir auch frisches Obst in den Joghurt, aber wenn man morgens mal nicht so viel Zeit hat, dann ist die Tiefkühlvariante genau die Richtige. Hier kann man ganz nach Belieben kombinieren, wie z. B. nur Waldfrüchte, Erdbeeren oder Kirschen etc. nehmen. Das Gleiche gilt für die weiteren Zutaten. Es muss kein Chiasamen sein, wobei dem man easy im dm-markt kaufen kann, was auch für das Leinöl gilt.

Die Einfachheit bei dieser Frühstücksvariante ist schnell und kurz erklärt. Es schmeckt, ist schnell zubereitet, ist gesund, und macht Lust auf mehr. Damit meine ich, dass hier der eigenen Phantasie und vor allen Dingen dem Geschmack keine Grenzen gesetzt sind. Wie wäre es z. B. noch mit einem Schuss Honig und einer Handvoll Nüsse? Wie sieht dein Frühstück aus?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in den Tag.

Eure

 

Tag 6 im neuen Jahr – Da war doch was

Zunächst einmal hoffe ich, dass ihr alle schön in das neue Jahr hineingerutscht seid. Ich muss ehrlich zugeben, dass wir alle, das schließt mich, meine Kinder und meinen Mann mit ein, den Jahreswechsel schlichtweg verschlafen haben. Mit Kindern, gerade wenn sie noch so klein sind ändert sich so einiges, und ich bin nie der Typ gewesen, der mal ein kurzes Powernapping einlegen kann, um wieder Energie zu tanken. Ich kann einfach nur schlafen, wenn mein Körper zur Ruhe kommt, und dass ist zu Beginn der Abendstunden. Vorher habe ich das Gefühl ich muss noch dieses und jenes erledigen, und fühle mich teils wie aufgedreht. Schrecklich, aber in dieser Beziehung bin ich auch als Zweifachmama nicht wirklich entspannter geworden.

Zum Thema Jahreswechsel…wie war das noch? Man wünscht sich und den Lieben in aller Regel ein glückliches und vor allen Dingen gesundes neues Jahr.

Tag 6 im neuen Jahr läuft nicht wirklich rund

Tag 6 im neuen Jahr bedeutete für unseren kleinen Silas jedoch ein gesundheitliches Tief. Am Freitag kündigte sich dieses mit 39,5 Fieber an. Silas glühte, machte aber auf mich einen halbwegs fiten Eindruck, bekam aber dennoch ein Fieberzäpfchen. Da kleine Kinder oft fiebern, und ich immer wieder höre, dass vor allen Dingen auch Kinder fiebern, wenn sie zahnen, was bei Silas zur Zeit der Fall ist, ging ich auch bei Silas davon aus, dass es sicherlich an den Zähnen läge. Durch das Fieberzäpfchen sank das Fieber auch zunächst und war dann bei ca. 38,5. Abends jedoch, als ich mich schlafen legen wollte, und nach Silas schaute, glühte dieser erneut. Er schlief zwar, aber er jammerte ganz leise.

Hier hatte das Fieber seine Spitze von 40.1 erreicht und er bekam das nächste Fieberzäpfchen. Zum Glück trank Silas ausreichend, und auch in der Nacht, als das Fieber wieder gesunken war, nahm er genug Flüssigkeit zu sich.

An Tag 6 im neuen Jahr hatte er wieder Fieberschübe und es schien ihm nicht gut zu gehen. Seine Augen wirkten leblos, so glasig. Er hatte einen heißen Kopf, knallrote Wangen, und einen glühend heißen Körper. Hinzu kam, dass er so vor sich hin wimmerte. Silas ist ein extrem fröhliches Kind, und lacht eigentlich ständig, so dass mir sein Verhalten Sorgen bereitete. Mein Mutterinstinkt war auf Alarmbereitschaft und Zähne hin oder her, das Verhalten meines Sohnes war für mich vom Gefühl her nicht auf die Zähne geschuldet. Letztlich wurde am Samstag durch den zuständigen Notarzt des Klinikum Dortmund eine eitrige Mandelentzündung diagnostiziert. Er verschrieb gegen das Fieber Ibuprofen 2 % Saft und für die Mandelentzündung ein Antibiotikum namens Cefaclor.

Zu Hause angekommen gab es für Silas erst einmal die Medikamente, die ich ihm glücklicherweise verabreichen konnte, und dann schlief er auch erst einmal. Im Tagesverlauf gab es immer wieder Phasen, wo es ihm scheinbar wieder besser ging, aber auch Phasen, in denen mir als Mama das Herz blutete. Bisher hatten wir mit unseren 7Monate alten Zwillingen gesundheitlich immer Glück. Sie fieberten zwar einmal bedingt durch eine Impfung und Savannah vertrug die Fluoretten nicht, aber bis auf eine leicht verschnupfte Nase war es das schon. Es ist so unglaublich, wie man als Mama leiden kann, wenn es seinem Kind nicht gut geht.

Als Mama fühlt man sich machtlos und wie ohnmächtig,

aber tut instinktiv sehr viel Richtiges. Irgendwie  entwickelt man z. B. ein Gefühl dafür, wie man sein Kind dazu bewegen kann, doch noch zu essen oder zu trinken, auch wenn es im Rachenraum schmerzt. Am Samstag trank und aß Silas erstaunlicherweise noch gut trotz vereiterter Mandeln, aber am Sonntag wollte er direkt zu Beginn des Tages den Mund nicht öffnen. Erfreulicherweise war das Fieber komplett gesunken, welches Samstag-Abend noch einmal stark anstieg und mir erneut Kummer bereitete.

Im gestrigen Tagesverlauf ging es meinem kleinen Spatz sichtlich besser. Seine Augen wirkten klarer und er wirkte insgesamt lebendiger. Er wollte zwar nicht vom Löffel essen, und auch das Trinken aus der Milchflasche ergab sich äußerst schwierig, aber ich konnte ihn dennoch zum Trinken bewegen und blieb hier sehr hartnäckig.

Heute Morgen wirkte mein Kind fast wieder normal auf mich. Das Trinken aus der Flasche klappte auf Anhieb, während Silas  jedoch nicht vom Löffel seine Medizin nehmen wollte und auch später den Obstbrei nicht aß. Beim Nachmittagsbrei erlebte ich jedoch eine Überraschung. Silas zeigte deutlich, dass er vom Löffel essen wollte und er tat es auch.  Wow….ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht damit gerechnet hatte, dass Silas so schnell wieder fit wird.

Morgen möchte ich mit Silas zum Kinderarzt, damit er nachschauen kann, ob die Mandelentzündung weitestgehend ausgestanden ist. Ich weiß auch gar nicht, wie lange er das Antibiotikum noch nehmen muss. Leider hatte uns der Notarzt vom Klinikum in Dortmund hierzu nichts gesagt, und wir hatten vor lauter Aufregung und Sorge auch nicht nachgefragt. Was wir uns auch noch gewünscht hätten…Eine Mandelentzündung ist wohl hoch ansteckend. Diese Information blieb an uns völlig aus, obwohl wir erwähnten, dass Silas ein Zwilling ist. Savannah und Silas teilen sich nämlich die Milchflasche und essen auch ihren Brei von einem Löffel. Solange eine Ansteckungsgefahr für Savannah gegeben ist, heißt es hier strickte Trennung.

Was ich als Mama gelernt habe? Lieber einmal zu viel zum Arzt mit seinem Kind, egal was andere sagen. Gerade bei Fieber. Einige Mamis meinten noch zu mir, dass das Fiebern bestimmt durch das Zahnen kommt, oder sich dahinter evtl. das Dreitagefieber verbergen könnte. Keiner der Mamis hätte wohl auf eine Mandelentzündung getippt und ich auch nicht. Jetzt weiß ich aber, dass Fieber bei Kindern auch auf eine Mandelentzündung hindeuten kann.

Also liebe Mamis….lieber einmal mehr zum Arzt, und sich später keine Vorwürfe machen.

Eure