Einmal tief durchatmen – Neustart 2019

Einmal tief durchatmen! Bitte, wann habe ich das zuletzt ganz bewusst gemacht?! Vor allen Dingen mit einem freien Kopf und ohne ein Kind rechts und links am Hosenbein?

Tatsächlich muss ich überlegen, denn die letzten vier Wochen waren für mich als Mama absolut Hardcore, denn wir waren alle krank. Ich meine so richtig krank und das über einen sehr langen Zeitraum. Dementsprechend fühle ich mich in den ersten Tagen des neuen Jahres leer, müde und kraftlos. Das Wetter drückt zusätzlich auf mein Gemüt. Bei uns im Ruhrgebiet regnet es seit Tagen. Selten scheint die Sonne oder es ist tatsächlich trocken. Savannah und Silas gehen noch nicht in den Kindergarten und manchmal fällt uns allen gewaltig die Decke auf den Kopf.

Es dauert zwar noch einige Wochen, aber der Frühling ist bereits jetzt „herzlich Willkommen“ und dann heißt es einfach täglich raus an die frische Luft.

Einmal tief durchatmen – Neustart 2019

Das sollten wir Mamis allesamt. Einmal tief durchatmen und dabei den Ballast der auf der Seele liegt und die Anstrengungen der letzten Wochen oder gar Monate einfach mal tief ausatmen. Loslassen. Neue Energie tanken, in dem wir ganz bewusst einmal etwas für uns tun.

Seid ihr dabei?

Eure

 

 

 

Neustart 2019 – du bist herzlich Willkommen!

 

Weihnachten mit Kindern – da darf der Baum nicht fehlen

Der 2. Weihnachtstag – Mama’s Resümee

Weihnachten mit Kindern ist einfach nur schön. Man erlebt die Weihnachtstage viel bewusster. Immer wieder gab es Momente an diesen Weihnachtstagen, an denen ich mich an meine eigene Kindheit zurückerinnern musste. Ich erinnere mich, dass für mich das Warten aufs Christkind und damit auf die Geschenke eine gefühlte Ewigkeit dauerte. Die Zeiger der Uhr wollten sich einfach kaum vorwärts bewegen. Wann endlich erklang das Kling Glöckchen klingelingeling aus der verschlossenen Wohnzimmertüre? Wann endlich hat das Christkind die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum gelegt?

Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der darf einfach nicht fehlen!

Ein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum? Der Weihnachtsbaum gehört definitiv zum Weihnachtsfest, wenn man Kinder hat. Erst dann wird es so richtig weihnachtlich in der guten Stube und das Glänzen in den Kinderaugen, wenn sie zum ersten Mal den geschmückten Baum sehen, ist einfach nur schön. Wir haben unseren Weihnachtsbaum am Abend vor Heiligabend aufgestellt. Einen künstlichen Weihnachtsbaum, wie schon im letzten Jahr. Sobald meine beiden Weihnachtswichtel etwas größer sind, und damit Weihnachten noch bewusster erleben, werden wir als Familie gemeinsam einen echten Weihnachtsbaum aussuchen. So ist zumindest der Plan.

Als Savannah und Silas den leuchtenden Weihnachtsbaum am Heiligabend direkt als erstes nach dem Aufstehen entdeckten, blieben sie auf einmal ganz erstaunt stehen. Ein paar Sekunden später zeigten sie mit ihren Zeigefinger Richtung Baum und ich erklärte ihnen, dass es unser Weihnachtsbaum sei. Erst ein paar Stunden später, nachdem der Baum immer wieder von Beiden aus sicherer Reichweite begutachtet wurde, kamen sie näher. Sie berührten ganz zaghaft die Weihnachtskugeln und die Lichter am Baum und pünktlich zur Bescherung am Abend, wurden sie mutiger, und es purzelte tatsächlich die ein oder andere Weihnachtskugel vom Baum herunter. Puh...ehrlich gesagt hatte ich die Befürchtung, dass unser Weihnachtsbaum noch umkippen würde, denn Savannah und Silas sind zwei sehr lebendige und neugierige Kinder, aber ich bin doch erstaunt, wie artig und brav die Beiden doch sind.

Meine Kinder, die schon so groß geworden sind. Wo ist bloß die Zeit geblieben? Letztes Jahr an Weihnachten waren sie noch Babys und schenkten dem Weihnachtsbaum keinerlei Beachtung. Dieses Jahr ist Weihnachten ganz anders. Ja, es weihnachtet. Dabei muss ich lächeln, denn nächstes Jahr Weihnachten werden Savannah und Silas diese besonderen Tage im Jahr noch bewusster erleben und somit wahrnehmen. Ich lächle, da ich mich bereits jetzt auf all diese besonderen Weihnachtstage mit meinen Kindern freue, obwohl gerade erst Weihnachten ist.

Weihnachten mit Kindern – einfach nur schön

Weihnachten mit Kindern ist einfach unbeschreiblich schön. Man wird selbst wieder zum Kind und taucht dabei ein in alte Kindheitserinnerungen. Tatsächlich, so geht es mir zumindest, bin ich an den Weihnachtstagen auch achtsamer und dankbarer. Erfreue mich mit meinen Kindern an vielen kleinen Dingen, die vorher weniger Wertschätzung erfahren durften. Geht es euch auch so?

In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein wunderbaren 2. Weihnachtsfeiertag.

Eure

 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Unser Familienurlaub auf der schönen Insel Mallorca

Es heisst: Vorfreude ist die schönste Freude und in Bezug auf Reisen unterstreiche ich diese Aussage als reiselustige Mami bejahend mit drei fetten !!!  Ehrlich gesagt könnte ich es schon wieder tun *seufz*. Einfach die Koffer packen, um zu verreisen. Wie ist das bei euch?

Ja, ich weiß! Das Thema Koffer packen ist jetzt als Mama nicht mehr so unbeschwert wie es früher war. Im Gegenteil! Je kleiner die Kinder sind und damit weniger selbständig, umso mehr wandert in den Koffer. Als Mama hat man das Gefühl, dass man bloss nichts vergessen darf . Bleibt das so?

So ging es mir z. B. als ich unsere Koffer für unseren ersten Familienurlaub in Ägypten packte. Savannah und Silas bekamen nämlich noch ihre Flaschenmilch und waren mit neun Monaten noch keine guten Esser, die man einfach so an den Familientisch setzen konnte. Ich nahm also ausreichend Milchpulver mit sowie einen ganzen Schwung Gläschen. Schön umwickelt in Zeitungspapier natürlich. Das war auch eine gute Entscheidung, denn in den Apotheken oder Supermärkten nahe unseres Hotels gab es eine nur sehr begrenze Anzahl Babynahrung zu kaufen und hierbei handelte es sich eher um einheimische Produkte. Sogar Windeln packte ich ein, die jedoch nicht bis zum Ende unseres Urlaubes ausreichten. So kaufte ich in einer Apotheke in Hurghada die alt bekannte Windelmarke Pampers ein. Auffällig war hier ein extrem starker Geruch nach Parfum und damit auch nach Chemie, aber die Zwillinge vertrugen sie gut.

So ein Mallorca-Urlaub ist für uns Mamis mit kleinen Kindern natürlich etwas ganz Anderes, denn:

Hier gibt es bekannte Supermarkt-Ketten wie Aldi oder auch Lidl, in denen man z. B. Babynahrung kaufen kann. Vor allen Dingen aber Windeln. Tja und dann gibt es noch die Drogeriekette Müller. Man bekommt hier einfach alles, wie z. B. Babynahrung. Die Auswahl ist wirklich sehr groß und die Preise sind zwar etwas höher als bei uns in Deutschland, aber völlig ok. Wer ganz sicher gehen möchte, dass eine bestimmte Sorte Gläschen der Marken Bebivita und auch Hipp nicht ausverkauft ist, der  kann ganz bequem von zu Hause aus per Email eine Bestellung bei der Drogeriekette Müller aufgeben. Ein toller Service wie ich finde. Die reservierten Gläschen braucht man dann nur noch in seiner Filiale abzuholen, wie z. B. an der Plaza de España.

Die schöne Insel Mallorca ist wirklich ein sehr entspanntes Reiseziel mit Kindern. Vor allen Dingen, wenn sie noch so klein sind. Attraktiv ist natürlich die vergleichsweise sehr kurze Flugdauer von etwas über zwei Stunden und auf Mallorca fühlt man sich als deutscher Tourist beinahe heimisch. Es wird sehr viel deutsch gesprochen und damit auch verstanden. Es wundert mich daher auch gar nicht, wenn ich im Freundes- oder Bekanntenkreis immer wieder höre: „Wir fliegen mit unseren Kindern nach Mallorca“. Na, kommt euch das auch bekannt vor? 

Unser Familienurlaub auf der schönen Insel Mallorca

Bei uns sah es einige Wochen vor Reiseantritt auch nicht anders aus. Der Familien- und Freundeskreis war informiert und wusste, wohin die Reise geht. Genau einen Tag nach dem ersten Geburtstag unserer Kinder ging unser Flug von Dortmund nach Mallorca. Am Flughafen angekommen nahmen wir uns ein Taxi um nach El Molinar zu gelangen. Über airbnb hatte ich Wochen zuvor eine schöne Ferienunterkunft für uns in El Molinar herausgesucht. Der Urlaubsort El Molinar liegt östlich von Palmas Zentrum. Die schöne Altstadt Palma erreicht man gut zu Fuß bei einem Spaziergang entlang am Meer nach ca. 30 Minuten.

Ein paar Impressionen aus dem Urlaubsörtchen El Molinar auf Mallorca

Von unserer Ferienunterkunft selbst mussten wir ca. 10 Minuten zum Meer laufen. Der Urlaubsort El Molinar selbst ist eher ruhig. So gar kein typischer Ferienort, wie z. B. Calla Millor, was ich sehr schade fand. Es gibt hier ein paar kleine Restaurants, aber das war es im großen und ganzen schon. Die ersten Tage unseres Urlaubes war es auf Mallorca relativ frisch – zumindest um im Meer mit den Kindern zu baden. So liefen wir fast täglich nach Palma und besuchten hier den schönen Spielplatz, den man gar nicht übersehen kann, wenn man am Meer entlangläuft, um nach Palma zu gelangen oder sich nahe der Kathedrale von der Meerseite aus befindet.

Der wunderschöne und sehr gepflegte Spielplatz nahe Palmas Zentrum. Hier schlagen Kinderherzen definitiv höher und als Familie legt man hier zwangsläufig mit seinen Kindern eine Rast ein.

Unser Tagesablauf, an Tagen, an denen wir nach Palma liefen, war meiner Meinung nach perfekt. Savannah und Silas hatten ihren Spaß auf dem Spielplatz, aßen dort zu Mittag, wurden gewickelt und schliefen dann relativ schnell in ihrem Buggy ein. Meistens für ca 1 1/2 Stunden. Die Zeit reichte für meinen Mann und mich aus, um eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen. In den zahlreichen Eisdielen gab es dann Nachtisch für uns alle. Oft spazierten wir auch nur durch die Gassen der schönen Stadt oder saßen auch mal im Café.

Palma ist wirklich wunderschön. Die zahlreichen Gassen laden zum Spazieren ein und wollen einfach fotografiert werden. Sich einfach mal hinzusetzen in den zahlreichen Cafés ist eigentlich ein muss, wenn es auch mit Kindern nicht ganz so entspannend ist, da sie natürlich immer Action wollen. Wir haben es trotzdem versucht und es hat erstaunlich gut geklappt

In der zweiten Urlaubswoche, wir waren insgesamt 16 Tage auf Mallorca, hatten wir weit über 30 Grad. Die Temperaturen waren perfekt um im Meer mit unseren Kindern zu baden. Das Wasser war zwar noch etwas frisch, aber wir sind trotzdem ins Meer rein. Ich finde, sobald man einmal richtig im Wasser ist, gewöhnt man sich schnell an die Temperaturen.

Ein paar Impressionen aus unserem Mallorca-Urlaub als Familie.

Wie ist so ein Tag am Strand mit Kleinkindern oder auch Zwillingen?

Unser Mallorca-Urlaub war einer reiner Strandurlaub. Wir hatten kein Hotel gebucht und damit gab es für uns auch keinen Pool. Ein Tag am Strand mit Kleinkindern, in unserem Fall mit Zwillingen, ist definitiv nicht ohne. Es gab oftmals Momente, da habe ich mir sehnlichst einen Pool herbeigewünscht. Es gibt keinen Tag am Strand ohne Sand, das ist klar, aber der Sand ist wirklich überall. In jeder Ritze – selbst bei uns Großen. Dann die vielen Muscheln und Steine…Wir hatten hiervon jede Menge. Egal, an welchem Standabschnitt wir uns befanden, sie warteten förmlich auf unsere Kinder. Tja und was tun kleine Kinder? Sie stecken mit Begeisterung all die Steine und Muscheln in den Mund und das immer wieder. Ich kann euch sagen, für uns Eltern, ist das total unentspannt. Es gab eine Situation, bei der ich sah, dass Silas sich so eine halb-kaputte Muschel in den Mund steckte.

Ich habe sofort versucht die Muschel aus seinem Mund zu holen, aber hörte nur wie er anfing zu würgen und legte ihn schnell über mein Knie und klopfte ihm zwischen die Schulterblätter. Das Würgen war so nachhaltig und massiv, dass ich das Gefühl hatte, er erstickt an der Muschel. Ich hatte so eine Angst. Passiert ist zum Glück nichts. Da er die Muschel auch Tage danach nicht ausgeschieden hat, kann ich nicht einmal sagen, ob er die Muschel nun runtergeschluckt hat oder doch noch ausspuckte in einem Moment, den ich selbst nicht mitbekam. Von diesem Moment an hätte ich am liebsten den Strand gemieden. Zum Ende unseres Urlaubes hin fanden wir noch ein schönes Fleckchen Strand mit weniger Muscheln. Ab diesem Moment waren auch die Strandtage für uns als Eltern viel entspannter.

Selbstverpflegung im Urlaub

Da wir über airbnb eine Ferienunterkunft gebucht hatten, war von Anfang an klar, dass wir uns im Urlaub als Familie selbst verpflegen würden. Lebensmittel kauften wir sehr oft, und das zu wirklich sehr fairen Preisen, im Lebensmittelgeschäft Eroski ein. Wir hatten eine sehr große Filiale keine 5 Minuten zu Fuß von uns entfernt. Einmal ums Eck gab es auch noch Bip Bip. Hier waren die Preise für Lebensmittel etwas teurer und es gab nicht so eine große Auswahl. Bip Bip erinnerte mich ein wenig an einen Tante-Emma Laden. An manchen Tagen kochte ich etwas Schönes und an anderen Tagen gab es auch nur mal eine Pizza aus dem Backofen oder wir gingen auch mal Essen. Oftmals stand aber die Frage im Raum „was gibt es heute?“.

Im Nachhinein betrachtet finde ich einen, ich muss es so sagen, einen AI-Urlaub, an dem man sich sprichwörtlich an den bereits gedeckten Tisch setzen kann, viel entspannter. Man muss auch nicht immer wieder einkaufen. Gerade im Urlaub wollen wir Mamis uns ja auch mal entspannen und nicht um den Haushalt kümmern. Ich muss leider gestehen, dass ich all diese Faktoren am Anfang meiner Buchung nicht bedacht habe. Ebenso, dass eine Ferienunterkunft, die man mit kleinen Kindern bewohnt, in den meisten Fällen nicht kindersicher ist. Ich kann euch sagen….Ungesichterte Steckdosen waren ein großes Thema und ganz viel Schnick-Schnack an Deko gab es in unserer Mallorca-Behausung. Wir konnten noch so viel beiseite räumen, aber waren oft in Alarmbereitschaft.

Der schöne große mallorquinischer Patio unserer Ferienunterkunft mit einem Zitronenbaum lud zum Entspannen ein. Das klappte zumindest dann immer gut, wenn die Zwillinge schließen. Weniger entspannt waren die Tage, als die Kids mal wieder in den Kamin kletterten – obwohl das Foto von Silas natürlich ein süßer Urlaubs-Schnappschuss ist.

Mallorca-Urlaub ja oder nein

Natürlich ja und hier kommen wieder die drei fetten !!! zum Einsatz. Mallorca ist ein für Familien wirklich wunderschönes Reiseziel und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir die schöne Insel Mallorca selbst noch oft bereisen werden. Solange Savannah und Silas jedoch noch klein sind würde ich einen Hotelaufenthalt eher bevorzugen. Am besten mit einem schönen Pool. So hat man einfach mehr Möglichkeiten und kann nach Herzenslust entscheiden, ob man heute eher einen Pooltag einlegt, oder doch eher einen Tag am Strand verbringen möchte.

Erzählt doch mal. Wie war euer erster Familienurlaub und seid ihr eher die Familie die mit ihren Kindern im Pool planscht oder Sandburgen am Meer buddelt?

Eure

 

 

 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

 

Flaschenfrei – wenn dein Kind seine Babyflasche verweigert

„Mama, ich bin doch kein Baby mehr!“

Wäre Savannah nicht erst 15 Monate alt und könnte sie sprechen, so wäre ich mir zu 100 % sicher, sie würde diesen Satz zu mir sagen. Mit 15 Monaten weiß die kleine Maus nämlich genau was sie möchte und was nicht.

Als sie jedoch vor 19 Tagen morgens ihr Fläschchen verweigerte war ich mir dennoch sehr unsicher. Bis zu diesem Zeitpunkt bekamen meine Zwillinge morgens ihre Pre-Milch und abends vorm Einschlafen. Was war da los? Auf meiner Stirn hatte sich ein großes Fragezeichen einen Platz verschafft und schon kamen die ersten Fragen, die ich systematisch abarbeitete.

„Zahnt sie vielleicht?“ Ich überlegte. Eigentlich nicht. Vorne hatte sie bereits alle Schneidezähne, da kann gar nichts weh tun. Hinzu kam, dass sie gar nicht erst die Flasche in den Mund nahm.

„Hat sie vielleicht Schluckbeschwerden? Ist sie krank?“ Ich überlegte abermals. Puh….

„Vielleicht hat sie einfach noch keinen Hunger?“ Das wäre mir neu…

So stand ich da mit der fertig angerührten Milchflasche und grübelte. Na gut, dann bekommt Silas erst eimal seine Milch. Das ist wirklich ein Vorteil als Zwillingsmama kann ich euch sagen. Wenn man das Trink- oder Essverhalten seiner Zwillinge gut kennt, so gibt es wenig Reste. Als Silas jedoch seine Milchflasche leer getrunken hatte, stand ich immer noch vor dem gleichen Problem. Savannah wollte einfach nicht trinken. So trug ihr einen Zahnungsgel auf und versuchte es erneut. Sie zahnte definitiv nicht. Ihre Flasche wollte sie immer noch nicht. Vielleicht ja doch Schluckbeschwerden….Für den Hals- bzw. Rachen hatte ich auch ein tolles Gel zur leichten Anwendung, was aber auch nichts brachte.

In der Zwischenzeit wurde sie verständlicherweise ziemlich garstig. Ich kapitulierte, setze sie in ihren Hochstuhl, und gab ihr ein ein Butterbrot in die Hand, welches ich in der Zwischenzeit vorbereitet hatte.

Tja…und was soll ich sagen? Sie biß voller Freude und dabei genüsslich in ihr Brot. Dabei strahlte sie wie ein Honigkuchenpferd und hörte nicht auf zu essen.

„Mama, ich bin doch kein Baby mehr!“ Nein, das ist sie wirklich nicht mehr *lach*.

Dennoch versuchte ich in den darauffolgenden Tagen immer wieder ihr die Milchflasche anzubieten. Nicht aus Gewohnheit oder weil es einfacher ist, sein Kind so satt zu bekommen, sondern weil ich dachte, es sei nur eine Phase. Wie oft haben unsere Kinder Phasen etc., in denen sie halt anders sind als gewohnt?! Hinzu kam, dass sie tatsächlich wenige Wochen zuvor auch mal ihr Fläschchen verweigert hatte, jedoch nur für ca. 3 Tage.

Dieses Mal war ihr Verhalten jedoch total anti. Sie ergriff sofort die Flucht, als sie mich mit der Milchflasche näher kommen sah. Das brachte mich jedes Mal zum Lachen. Das Verhalten war wirklich sehr anti gegenüber ihrer Milchflasche, die dann natürlich Silas bekam.

Heute sind wir also bereits 19 Tage flaschenfrei. Es war am Anfang wirklich ungewohnt, denn ich überlegte, wie ich sie am besten satt bekomme. Was bekommt sie stattdessen zum Frühstück und was zum Abendbrot? Zum Glück ist sie eine sehr gute Esserin, isst scheinbar alles, und dadurch macht sie es mir sehr einfach. Zum Frühstück bekommt sie mal ein Butterbrot, mal einen Joghurt oder Müsli mit frischem Obst. Mittlerweile kann sie auch richtig toll aus einem Strohhalmbecher trinken, so dass ich mir auch keine Sorgen machen muss, dass sie nicht genügend trinkt.

Silas braucht noch seine Pre-Milch morgens und abends. Er ist total verschmust und kuschelt gerne. Daher denke ich, dass er noch einige Zeit länger sein Fläschchen braucht. So eine Milchflasche hat halt was Vertrautes und Geborgenes bei Flaschenkindern. Meine persönliche Meinung ist, dass Babys oder Kleinkinder die oft die Nähe und Wärme von Mama oder Papa suchen länger an ihrer Milchflasche festhalten.

Was denkt ihr? Wie sind hier eure Erfahrungen?

Eure

 

 

 

Text und Fotografie © Nadja Moutevelidis

10 Dinge an denen du merkst, dass du Mama bist

10 Dinge an denen man merkt, dass man Mama ist?

Irgendwie ist die Überschrift etwas schräg oder? Es ist ja nicht so, als hätte man Alzheimer und würde nicht bemerken, dass auf einmal zwei Kinder da sind. Dennoch passt diese Überschrift zu diesem Post. Es geht hierbei vielmehr um Situationen und Gedanken aus meinem ganz persönlichen Mama-Alltag, die ich hier aufgreife. Sie bringen mich zum Schmunzeln und entlarven mich eindeutig mit meinem ganzen ICH als Mama. Es sind meine ganz persönlichen Top 10. Gerne verrate ich sie dir und könnte mir vorstellen, dass dir hierbei einiges bekannt vorkommt. Meine Zwillinge, Savannah und Silas, sind 14 Monate alt. Achtung...es geht los:

  1. In einer ruhigen Minuten schaue ich an mir herunter und entdecke zwei große Flecken an meiner Bluse. Ob sie sich entfernen lassen? Ich versuche es mal mit meinen Fingernägeln. Manchmal kann auch ein wenig Spucke hilfreich sein. Ich stelle beschämt fest, dass ich früher nie die Wohnung verlassen habe, ohne einen ordentlichen Blick auf mich inkl. meiner Kleidung zu werfen. Tatsächlich ist es mir schon öfters passiert, dass sich irgendwelche Essensreste der Kinder an meiner Kleidung befanden und ich einfach zur Türe raus bin. So wie heute, wo ich mal ohne die Beiden unterwegs bin. Ob die Kassiererin an der Kasse die Flecken entdeckt hat? Ich kenne die Frau zwar nicht, aber es ist mir dennoch unangenehm. Ich krame nach meinem Portemonnaie und halte dabei meine Handtasche gekonnt vor meinem Körper. So sieht man bestimmt nichts!
  2. Früher, das ist noch gar nicht so lange her, habe ich es geliebt ausgiebig shoppen zu gehen. Ausgiebig schließt gelassen und entspannt mit ein. Heute, Oma und Opa passen auf die Kinder auf, habe ich das Gefühl dass ich wie ein Flummi durch die Läden hüpfe. Das nervt mich selbst. Dabei habe ich doch eigentlich keinen Zeitdruck. Ich überlege dreimal, ob ich wirklich eine neue Hose brauche und ob ich diese tatsächlich in der Umkleide anprobieren sollte. Der Gedanke, die Hose an- und auszuziehen, stresst mich bereits. Ich hänge die Hose also wieder zurück und rede mir ein, dass ich genug Hosen im Schrank habe, die mir noch passen. „Oh“, ich ertappe mich dabei, dass ich mich auf einmal in der Kinderabteilung wiederfinde. Hier boomt mein Shoppingerlebnis vergangener Tage wieder. Mein Mama-Herz ist happy und meine Kinder um ein paar Klamotten reicher.
  3. Mehrmals am Tag flitze ich wie ferngesteuert durch die Wohnung. Ich räume das Spielzeug wieder geordnet an seinem Platz und muss bei dem Tempo wirklich aufpassen, dass ich nicht über eines stolpere. Ich ärgere mich, dass mein Mann den Joghurtbecher vom Vorabend nicht direkt in den Müll geworfen hat. Der wird was erleben! Ist ja nicht so, als wäre es zum ersten Mal passiert. Ich räume das benutzte Geschirr in die Spülmaschine. Auf den Weg dorthin bleiben die Brotkrümel auf den Boden natürlich nicht unbemerkt. Na gut! Gibt es irgendwo eine Statistik, in der steht, wie oft eine Hausfrau im Durchschnitt Staub saugt? Ein Wahnsinn….Mit meinem Akku-Staubsauger und Adleraugen flitze ich durch unsere Wohnung und entdecke unliebsame Essensreste auf dem Boden. Gekonnt entferne ich diese mit einem Feuchttuch. Super-praktisch sage ich dazu nur, gerade wenn es mal schnell gehen muss. Wie schön, dass wir keinen Teppichboden haben!
  4. Ohne meinen Morgenkaffee geht wirklich nichts.  Gibt es eigentlich eine Koffein-Creme für die Augen? Die sind manchmal so schwer. Gedanklich würde ich mir den Kaffee am liebsten über den Kopf schütten getreu dem Motto „Halloooo wach“. Savannah hält mir stolz einen Becher entgegen, ich nicke und nehme ihn in die Hand. Sie macht es sich vor mir gemütlich und hat noch fünf weitere Spielsachen gefunden, die sie mir nun nacheinander in die Hand reicht. Derweil  bemerke ich, wie Silas die Blumentöpfe von der Fensterbank werfen möchte und rufe ihm zu. Als ich mich wieder meinem Kaffee zuwende, verziehe ich das Gesicht. Der Kaffee ist inzwischen kalt. Am Timing müssen wir definitiv noch arbeiten!
  5. Ich erwische mich selbst immer wieder dabei, dass in den Gesprächsthemen zwischen mir und meinem Mann immer wieder unsere Kinder eine große Rolle spielen. Dank unserer vernetzten Welt ist er immer auf dem Laufenden. So sende ich ihm die TopNews des aktuellen Tages mit Fotos unserer Kinder untermalt auf sein Smartphone. Es ist nicht so, dass wir sonst keine anderen Themen hätten…nein…ein solches Ehepaar sind wir nicht. Immer wieder hört man jedoch, dass sich Paare trennen, wenn die Kinder das Haus verlassen bzw. alt genug sind. Ein beängstigender Gedanke. Wie immer gilt auch hier, man muss pflegen und hegen, das was man hat und man behalten möchte.
  6. Immer öfter esse ich heimlich. Sobald meine Kinder mitbekommen, dass ich esse, fliegt ihr Spielzeug durch die Gegend und schon sind sie bei mir. Es wird noch längst nicht alles gegessen, aber gerne alles probiert. Derartige Momente prägen das Bild einer Raubtierfütterung. Am Ende liegen diverse Speisereste auf unseren Küchenboden verteilt und von meinen zwei Raubkatzen ist nichts mehr zu sehen. Na gut, ich fange mal wieder an zu putzen.
  7. Lieber gesegneter Mittagsschlaf wer hätte gedacht, dass du eines Tages so willkommen bist?! Zeit für meinen zweiten Kaffee, aber dieses Mal wirklich heiß. Ich glaube, in diesem Punkt sind wir Mamis und Papis uns alle einig oder? Der Mittagsschlaf ist einfach ganz großartig….aber wehe…die Kinder wollen nicht einschlafen…da geraten wir ordentlich ins Wanken oder? Also pssst…
  8. Mitten in der Nacht werde ich wach, weil ich zur Toilette muss und summe ein Kinderlied. Unglaublich, dieser Ohrwurm. Das ist mir schon am Tag passiert, obwohl ich allein in der Küche stand.
  9. Es bricht mir das Herz, wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich achte sehr darauf, dass es ihnen gut geht. Ihnen nicht zu kalt oder zu warm ist. Meine Kinder stehen an erster Stelle und wenn sie weinen bin ich da um sie zu trösten. Diese Muttergefühle sind so intensiv und sie überraschen mich immer wieder. Ich bin dankbar Mama zu sein.
  10. Kürzlich schrieb mir doch eine Mama über Instagram, ob ich Interesse an Deko hätte. Sie würde mir einen Discount einräumen. Das fand ich echt witzig, zumal sie selber zwei kleine Kinder hat. Ich finde es ganz zauberhaft eine schöne dekorierte Wohnung zu haben und sie mit wohnlichen Accessoires aufzufrischen…wirklich. Doch bitte welche Mama findet es toll seinen Kindern ständig hinterherzurennen, da diese gerade im Begriff sind sämtliche Deko vom Couchtisch abzuräumen? Als Mama sorgst du dafür dass du eine kindersichere Bude hast, damit du auch mal ein paar Minuten beruhigt auf der Couch sitzen bleiben kannst. Man ist sowieso ständig in Bewegung und läuft auf Hochtouren.

Das waren meine persönlichen Top 10. Nun bin ich gespannt! Woran merkst du, dass du Mama bist? Was hat sich total verändert? Kommt dir einiges meiner aufgezählten Fakten bekannt vor?

Eure

 

Der erste Geburtstag

Am 03.06. feierten Savannah und Silas ihren allerersten Geburtstag. Na ja feiern ist übertrieben, aber ihr wißt ja, wie ich das meine. Mit einem Jahr sind die Beiden natürlich noch viel zu klein, um überhaupt verstanden zu haben, dass sie am 03.06. vor einem Jahr geboren sind. Für Savannah und Silas war es ein Tag wie jeder andere. Dank der Geburtstagsdeko jedoch bunter. Süßer durch einen Geburtstags-Muffin. Lustiger, dank einem Animationsteam bestehend aus Mama, Papa, Oma und Opa.

Der erste Geburtstag – Unsere Zwillinge sind nun 1 Jahr alt

Wir haben den Geburtstag von Savannah und Silas mega-klein gefeiert. Ein wenig Schamesröte steigt mir dabei ins Gesicht, denn je näher der Geburtstag der Beiden rückte, um so mehr wurde ich mit Mega-Geburtstags-Party-Fotos anderer Mamis überhäuft. Nicht absichtlich natürlich, aber ich brauchte z. B. nur Facebook oder Instagram öffnen und „peng“… da waren sie. Die Mamis die den Geburtstag ihrer Babys Upload für Upload online zelebrierten. Auf diesen Geburtstagsfotos platzte die Geburtstags-Party regelrecht aus allen Nähten. Unglaublich, wie groß, schrill und bunt zum Teil der erste Baby-Geburtstag gefeiert wurde. Manchmal überkam mich der Gedanke, dass ich mich inmitten eines Konkurrenzkampfes unter Mamis befand, so nach dem Motto „schaut her, unsere Geburtstags-Torte ist viel größer, schaut her…, schaut her…“. Oh nein…ich bin bzw. war nicht neidisch.

Ich habe mich bewusst gegen eine größere Geburtstags-Party entschieden und wenn ich hier von Schamesröte schreibe, dann nur deshalb, weil ich schon ab und an dachte, ob ich den Geburtstag unserer Zwillinge hätte größer und bunter feiern sollen. Als Mama wünscht man sich für seine Kinder eben nur das Beste – einen wunderschönen Geburtstag miteingeschlossen. Den hatten Savannah und Silas allerdings und er verlief total entspannt und stressfrei trotz gepackter Reisekoffer. Während andere Mamis den Geburtstag ihrer Kleinen bereits Wochen vorher planten und eifrig an der Geburtstagsdeko bastelten, war unser zweiter Familienurlaub bereits gebucht. Ich entschied mich bewusst gegen eine große Geburtstagsparty und bewusst Wochen zuvor für einen Familienurlaub direkt im Anschluss an den Geburtstag meiner Kinder.

Ich wollte nicht DIE Geburtstagsparty

So wie viele andere Mamis sie zum 1. Geburtstag ihres Kindes zelebrieren. Für meine Kinder wird es diese Geburtstagsparty noch geben.

Nein, ich wollte einen für uns als Familie perfekten Tag und dieser Tag sollte nicht am 03.06. abrupt im Alltag verstummen, sondern noch weitere Tage nachklingen.

So besonders war für mich der erste Geburtstag meiner Kinder, dass er gleich aus einer Schleife mehrerer wundervoller Mama-Papa-Savannah-Silas-Tage-Momente – aus gemeinsamer Zeit – bestehen sollte. Natürlich gab es auch die obligatorischen Geburtstags-Geschenke für Savannah und Silas, aber das größte Geschenk, welches wir unseren Kindern geben können ist einfach Zeit für sie zu haben.

Denkt ihr nicht auch?

Eure

 

 

 

Es ist hier gerade ganz leise und ich höre mein Mama-Herz laut schlagen. Der Beat passt zu meinen Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gehen, und die sich an Savannah und Silas richten.

Zeit ist immer auch Lebenszeit, und während die Liebe zu euch bis über den Tod hinausgeht, so ist die gemeinsame Zeit, in der ich euch als Mama begleiten darf, zeitlich begrenzt. Daher kann es und wird es für mich nichts Schöneres, Kostbareres und Wertvolleres als die Zeit selbst geben, die ich mit euch verbringen darf.
Jede Sekunde, jede Minute, Stunde, Wochen, Monate und hoffentlich viele viele gemeinsame Jahre. In unendlicher Liebe und Dankbarkeit, Mama 

Unser erster Familienurlaub in Ägypten

Seid ihr auch so reiselustig?

Ich würde mich schon eher als reiseverrückt bezeichnen. Ich liebe es einfach immer wieder neue Orte zu bereisen. Auf Reisen werde ich zur Abenteurerin und sauge die neuen Eindrücke regelrecht wie ein Schwamm auf. In meinen Erinnerungen und auf zahlreichen Urlaubsfotos halte ich diese lebendig. Vor Savannah und Silas saß ich also wirklich sehr oft im Flieger und damit meine ich so ca. fünfmal im Jahr inkl. Kurztrips.

Ich bin wirklich froh, dass ich einen Mann an meiner Seite habe, der ebenso gerne reist, wie ich. Er zeigt mir nicht den Vogel, wenn ich geradezu akribisch im Netz nach Urlaubsschnäppchen suche. Hierbei können nämlich durchaus mehrere Tage vergehen. Wie gesagt, ich bin wirklich sehr akribisch. So lese ich mir z. B. zahlreiche Hotelbewertungen durch. Hole mir Infos zum Reiseziel ein usw.

Ich habe zu viel Zeit? Na ja das weniger, aber es macht mir halt einfach Spaß, und gehört für mich zur Urlaubsvorfreude dazu. Hinzu kommt, dass es bei all unseren Reisen bisher keine bösen Überraschungen gab. Egal, ob es sich hierbei um eine Pauschalreise handelte, eine Städtereise oder tatsächlich eine aus Bausteinen zusammengewürfelte Reise mit verschiedenen Zielen. Wie seinerzeit in den USA, in Thailand, Dubai oder auch Marrakesch.

Es lief, man kann sagen, wie am Schnürchen und so sollte es bei Reisen doch auch sein oder?

Reisen als Familie ist doch etwas Anderes

Als klar war, dass wir als Familie erstmalig verreisen, war das wirklich ein Akt.

Ich habe das Reisebüro aufgesucht, was ich für gewöhnlich eher selten tu, und ließ mich in Bezug auf Reisen mit Babys erst einmal beraten. Der Reisemonat März stand fest, aber das Reiseziel war total schwammig. Sollte es Florida werden? Dubai? Kanarische Inseln? Wo war es überhaupt schön sonnig und warm, damit man mit Savannah und Silas auch baden kann? Das war mir sehr wichtig.

Soll es ein AI-Urlaub werden oder reicht es ein gutes Frühstück im Hotel zu haben? Ich hatte tausend Fragezeichen in meinem Kopf und die Dame vom Reisebüro riet mir und meinem Mann von einer Fernreise mit zwei so kleinen Zwergen erst einmal ab.

Wie wäre es denn mit Ägypten? Oh…Ägypten hatte ich so gar nicht auf dem Schirm. Dabei war ich selbst schon mal vor Jahren in Ägypten. Zu Hause informierte ich mich tagelang in irgendwelchen Foren über etwaige Hotels in Ägypten, über das Land und die Menschen, über den Hygienestandard und der zur erwartenden Sicherheit für uns als Familie.

Unser Ägyptenurlaub liegt jetzt einige Wochen zurück und ich kann sagen, es war die richtige Entscheidung.

Keine bösen Überraschungen und keine getrübte Urlaubsstimmung. Das Einzige, was an dieser Reise tatsächlich nicht so rund lief, waren unsere Condor-Flüge. Für jede Familie mit Kindern der absolute Alptraum kann man sagen. Wir hatten z. B. auf den Rückflug mehr als 24 Stunden Verspätung und mussten eine weitere Nacht im Urlaubsland verbringen. Jede Medaille hat jedoch zwei Seiten. So hieß eine Seite für uns: Entschädigung nach EU-Fluggastrechten.

Unser erster Familienurlaub in Ägypten in Kurzfassung

Mit Condor ging es für uns von Düsseldorf nach Hurghada in das 5 Sterne Hotel Steigenberger Aqua Magic, welches seine Hotelsterne verdient hat. Exzellente Sauberkeit, Freundlichkeit, Service und ganz tolles Essen. Die ersten Tage war es für mich und meinen Mann gewöhnungsbedürftig sich auf einen Urlaub mit Kindern einzustellen. Es war für uns einfach Neuland, und eine andere Art von Urlaub. Darüber muss man sich einfach im klaren sein.

Urlaub mit Babys oder Kleinkindern ist in erster Linie Urlaub für die Kleinen. Hört sich merkwürdig an? Nun ja, ist aber eben so.

Man wird in seinem Hotelbett nicht ausschlafen. Ebenso wird man auf seiner Sonnenliege nicht dauerhaft entspannen können. Baden im Pool ist auch so eine Sache für sich. Tja und was man auch vergessen kann, ist, sich ausgiebig durch all die Köstlichkeiten des Buffets zu essen. Urlaub mit Kindern ist absolut etwas Anderes.

Viele Annehmlichkeiten, die man zuvor als Paar im Urlaub so sehr genoß, waren einmal. Zumindest für die nächsten Jahre.

Im Urlaub ist man noch mehr fokussiert auf die Kleinen und deren Wohlergehen. Hier gibt es keinen wirklichen Mami-Alltag mit seinen zahlreichen Aufgaben und Verpflichtungen. Im Urlaub gilt es erst einmal einen Rhythmus als Familie mit Kindern zu finden. Es gibt hierbei viele W-Fragen, so z.B: Wann schlafen die Beiden? Wann bekommen sie ihre Mahlzeiten und wann essen wir selber.

Im Urlaub einen Rhythmus mit Kindern finden

Gelingt es einem dann als Familie im Urlaub einen Rhythmus zu finden, kann man dazu nur sagen „Glückwunsch“. Hier sprechen wir dann von einem FamilienURLAUB.

Die ersten Urlaubstage waren für uns zwar nicht chaotisch, denn wir haben wirklich zwei ziemlich entspannte Babys, aber wir hatten uns selbst Druck gemacht. Wir fühlten uns dadurch als Eltern gestresst. Zum Glück hatten wir nach einigen Tagen den Dreh raus, und führten Rituale ein. Morgens z. B. ging es für uns als Familie in den Pool.

Wir schwammen dank Freds Schwimmhilfe mit Savannah und Silas erst einmal große Runden. Das Wasser im Pool war einfach angenehm und es war schön Savannah und Silas zuzusehen. Die Beiden fühlten sich pudelwohl im Wasser und wirkten dabei total entspannt. Es passierte öfters, dass die Beiden total schläfrig wurden. Savannah schlief sogar paar Mal auf ihren Schwimmring ein. Danach schliefen die Beiden erst einmal für gut 1 1/2 – 2 Std. in ihrem Buggy. In dieser Zeit hatten wir als Eltern eine kleine Auszeit und genossen die Sonne. Das tat wirklich gut.

Der Mittagsschlaf war dafür mit ca. 15:00 Uhr eher spät, und von der Schlafdauer eher kürzer mit ca. einer Stunde. Das Schöne war jedoch, dass sich wenige Treppenstufen über unser Familienzimmer ein großer Dachpool nebst Poolbar befand. Während mein Mann auf dem Balkon saß und dort entspannte, entspannte ich auf der Dachterrasse. Zu Zweit war dies leider nicht möglich, da das Babyphone bis oben keine Verbindung hatte.

Abends gingen Savannah und Silas relativ pünktlich ins Bett und schliefen in ihrem eigenem Zimmer meistens durch. Das war natürlich perfekt! Mensch…das war soooo toll. Man kann Schlaf zwar nicht nachholen, aber das erste Mal seit Monaten fühlte ich mich mehrere Tage am Stück morgens wirklich erholt und ausgeruht. Hinzu kam, dass Savannah und Silas morgens immer gut gelaunt waren, und ich von meinem Bett aus entspannt mit einem Morgenkaffee in der Hand ihnen beim Spielen zusehen konnte.

Silas bekam in diesem Urlaub vier Zähne auf einmal. Er zahnte total. Manchmal war er daher total unentspannt. In vielen Situationen jedoch zeigten sich unsere Kinder sehr entspannt. Für uns stand fest! Mit solchen Babys kann man einfach reisen – so zumindest unser Ersteindruck.

Mit entspannten Kindern ist vieles einfacher

Das ist tatsächlich so. Unser Hinflug mit Condor hatte ca. 2 1/2 Std. Verspätung. Die Flugzeit mit ca. 5 Std. nach Hurghada war nicht gerade kurz. Unser Rückflug nach Düsseldorf hatte wie bereits erwähnt 26 Stunden Verspätung. Wir mussten also notgedrungen eine Nacht länger in Ägypten bleiben und wurden in einem anderen Hotel untergebracht. Viele Stunden verbrachten wir mit unseren Kindern am Flughafen und die Beiden waren einfach die ganze Zeit über lieb.

Für Savannah und Silas war die Wartezeit am Flughafen der reinste Spass. Es gab so viel zu sehen. So viele neue und für sie tolle Eindrücke. Das Fliegen schien für unsere Kinder total entspannend zu sein. Sie schliefen die meiste Zeit, und der befürchtete Start oder auch die Landung, verliefen ohne große Gefühlsreaktionen.

Wir bekamen so viel liebe Worte und Lob für unsere Kinder, was auch während unseres 14tägigen Aufenthalts im Hotel so war. Das hat uns natürlich als Eltern sehr geschmeichelt.

Sollte man AI buchen, wenn man mit so kleinen Babys verreist?

Eigentlich nicht, aber es ist schon sehr angenehm, sich einfach den ganzen Tag am Buffet bedienen zu können. So startet man viel entspannter in den Tag. Das Steigenberger Aqua Magic hatte vorzügliches AI und viele Themenrestaurants. Es wurde super viel geboten, aber ein durchschnittliches AI Angebot, oder sogar noch weniger, hätte uns wahrscheinlich völlig ausgereicht.

Wer als Familie mit kleinen Babys reist, stellt seine eigenen Ansprüche erst einmal ganz weit zurück, und verzichtet auf ein mehrgängiges Gänge-Menü im Spezialitäten-Restaurant.

Mein Fazit!

Ich liebe unsere Familienurlaube bereits jetzt.

Es ist etwas völlig anderes mit Kindern zu reisen, aber die Zeit die man im Urlaub mit seinen Kindern verbringt, ist so viel intensiver als zu Hause. Die Kleinen machen Mega-Sprünge. Das war z. B. bei uns der Fall. Ich kann gar nicht aufzählen, wie positiv sich dieser Urlaub auf die Entwicklung der Beiden ausgeprägt hat.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Erzählt mir doch ein wenig aus eurem ersten Familienurlaub? Habt ihr Tipps die vor allen Dingen das Kofferpacken entspannter machen?

So, abschließend habe ich noch ein paar Fotos für euch. Die gehören hier einfach an Ort und Stelle, wenn es um Urlaubserinnerungen geht. Der große Rest ist und bleibt privat.

Eure

 

 

 

Text und Fotografie © Fotografie Nadja Moutevelidis

 

Drei-Tage-Fieber – Es kommt so schnell wie es geht

Oh ich weiß. Mit den Fotos unter diesem Post werde ich keinen Fotowettbewerb gewinnen können, aber wer denkt schon, dass ich das möchte?

Ich möchte gerne meine Erfahrungen schildern und Fotos sind hier doch sehr hilfreich. Dabei fällt mir oft auf, dass wenn ich selbst nach Erfahrungswerten anderer Mütter bei Google forsche, mir oftmals Fotos fehlen.

Du hast also die Vermutung, dass dein Kind das Drei-Tage-Fieber hat? Dann lese gerne weiter und schaue dir die Fotos von Savannah in Ruhe an. Gerne kannst du mich direkt kontaktieren, falls du hierzu Fragen hast. Ich helfe gerne. Daher auch dieser Post.

Das Drei-Tage-Fieber – So verlief es bei uns

Ohne einen Arzt aufgesucht zu haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass wir es diese Woche mit dem Drei-Tage-Fieber zu tun hatten. Das Drei-Tage-Fieber kam bei Savannah so urplötzlich, wie es auch wieder abgeklungen ist. Am vergangenen Samstag bemerkte ich erstmalig erhöhte Temperatur bei meinem Mädchen. Da es später Abend war und die Kleine ganz ruhig schlief, ließ ich sie auch weiterschlafen, ohne die Temperatur zu messen. Das Fieber sank dann auch von ganz alleine und am Sonntag war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich mir eine erhöhte Temperatur bei der Kleinen nicht nur eingebildet hatte.

Am späten Nachmittag jedoch fühlte sie sich wieder ziemlich warm an. Sie war etwas quengelig, aber das musste nicht unbedingt auf das Fieber zurückzuführen sein. Nach 17:00 Uhr lag die Temperatur tatsächlich über 39 Grad und ich gab Savannah Fiebersaft. Vielleicht hatte sie ja doch Schmerzen. Am anderen Morgen war ihre Temperatur wieder ganz normal, aber weiter im Tagesverlauf stieg sie wieder. Es war jedoch nur eine leicht erhöhte Temperatur von 37.8 zu messen und am anderen Tag war tatsächlich der Spuk schon vorbei.

Das Verhalten von Savannah während dieser drei Tage war völlig normal, bis auf besagte quengelige Phase am Sonntag, wo die Temperatur am höchsten war.

Zwei Tage später hatte sie überall an ihrem Kopf kleine rote Punkte/Flecken und weiter unten am Hals fand man sie auch vor, wenn auch eher vereinzelt. Sorgen machte ich mir im ersten Moment nicht wirklich, da sich Savannah total normal verhielt. Natürlich bin ich als Mama auch in einer typischen Mama-WhatsApp-Gruppe und ich kann nur sagen, wenn ihr noch in keiner seid, ich finde sie äusserst praktisch. Wichtig ist aber natürlich, dass man sich aneinander versteht und die Gruppe aktiv ist. Zum Thema aktiv sein….nein, nein…wir whatsappen zwar regelmäßig, aber alles hält sich im Rahmen.

Sonst käme ich ja gar nicht zum Bloggen *lach*. Jedenfalls gab mir eine Mutti aus dieser Gruppe den Tipp, dass es sich um das Drei-Tage-Fieber handeln könnte. Hier käme es nach dem Fieber zu einem Hautausschlag. Ich sollte mal über die Stellen streichen, werden sie weiß, sind die Gefäße nur durch einen Infekt geweitet und es ist nur oberflächlich. Das war bei Savannah der Fall. Am darauffolgendenTag war der Ausschlag im Bereich des Kopfes etwas besser, aber dafür war jetzt ihr Rücken und ihre Brust und der Bauch übersät mit Flecken.

Am nächsten Tag, und damit meine ich tatsächlich heute, ist sie wieder hübsch anzusehen. Natürlich war sie es für mich als Mama die ganze Zeit über, aber anhand der Fotos hier versteht ihr sicherlich was ich damit sagen möchte. Das erste Bild in dieser Collage zeigt die Flecken an ihrem Kopf am ersten Tag, das Bild danach am zweiten Tag und dann kommt der Hautausschlag an Rücken und an der Brust, sowie ein Foto vom heutigen Tag.

Dr. Google hat mir bei meiner Recherche zum Drei-Tage-Fieber verraten, dass es sich bei dieser Kinderkrankheit um eine ansteckende Infektionskrankheit handelt. Es wäre also durchaus möglich, dass sich Silas angesteckt hat. Die Infektion selbst wird durch Herpesviren ausgelöst.

Als Mama ist man doch immer wieder überrascht, was es doch alles so gibt. Kennt ihr das Drei-Tage-Fieber? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich habe zum Glück nicht panisch reagiert. Ich denke es ist immer wichtig zunächst sein Kind zu beobachten. Man stellt dann relativ schnell fest, ob es sich wohl in seiner Haut fühlt. Bei Savannah hatte ich keine Zweifel und habe mir daher den Weg zum Kinderarzt gespart. Hätte sie sich aber aber total anders verhalten, wäre ich nicht so ruhig geblieben, und wäre direkt zum Arzt gefahren.

Genießt den Abend. Das Wochenende steht vor der Tür 🙂

Eure

 

 

 

 

Pampers baby-dry happy pants – im Test
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Eines vorweg. Als Zwillingsmama nimmt man jedes Produkt anders unter die Lupe. Das ist vor allen Dingen bei Windeln so, denn schließlich wickelt man mehrmals am Tag.

Savannah und Silas werden ca. 4 x am Tag gewickelt. Ich wickle also ca. 8 x am Tag. Je mobiler und agiler so ein Baby wird, kann das Wickeln oftmals zum Kraftakt werden. Ich drücke meinen Beiden dann immer ein Spielzeug in die Hand, damit sie ruhig am Wickeltisch bleiben, aber oftmals ist die Situation die, dass wenn ich z. B. Savannah wickle, Silas unter mir an meinen Hosenbeinen zieht. Zur Zeit ist er sehr auf mich fokussiert. Das ist teilweise anstrengend, und daher bin ich immer froh, wenn ich halbwegs in Ruhe und ohne Malheur Savannah die Windel gewechselt habe. Es kommt schon mal vor, dass Silas so sehr an mein Hosenbein zieht, oder versucht in die untere Ablage des Wickeltisches zu klettern, und ich dann so abgelenkt bin, oder gar der Wickeltisch so sehr in Bewegung ist, dass dann mal eine Windel nach unten plumpst. Natürlich geöffnet *seufz*.

Als die Beiden ihren ersten Lebensmonat im Krankenhaus verbrachten waren ihre allerersten Windeln Pampers. Ich habe gerade mal Dr. Google zur Marke Pampers befragt, denn mir war gar nicht bewusst, dass sie in 50er Jahren von einem Herrn Victor Mills ins Leben gerufen wurde. Dieser Victor Mills suchte nach einer einfacheren Lösung seine Enkel zu wickeln. Eine wie ich finde sehr schöne Story.

Die Pampers baby-dry happy pants im Test

So jetzt geht es los. Es handelt sich hierbei um meine persönliche Meinung und Erfahrung. Ich bin Zwillingsmama von einem Mädchen und einem Jungen. Die happy pants in der Gr. 3 sind für ein Körpergewicht von 6 – 11 kg geeignet und ich denke dass Savannah und Silas inzwischen ca. 8 – 9 kg auf die Waage bringen dürften.

Positiv fällt auf

  • Die Windel fühlt sich weich und angenehm auf der Haut an
  • Süße Tiermotive zieren die Windel
  • Ein leicht parfürmierter Geruch geht von der Windel aus. Mich stört er nicht. Ich weiß aber, dass es hier gewaltige Unterschiede zur Marke Pampers gibt. Bei unserem letzten Familienurlaub kauften wir eine Packung Pampers in Nordafrika. Die Windel hatte so sehr nach Parfüm und Chemie „gestunken“, dass wir froh waren, dass der Windelbereich der Beiden keine allergische Reaktionen zeigte. Man weiß ja nie, wieviel Chemie in so einer Einmalwindel ist.
  • Die Windel wird wie ein Höschen angezogen. Das ist bei einem Babymädchen hübsch anzusehen. Hat aber auch einen großen Nachteil, dazu später mehr.
  • Schließt in allen Bereichen schön ab, engt nicht ein, und ist hochgeschlossen. Babystuhl, je nach Kontinenz, kann manchmal echt fies sein. Wie oft durfte ich schon einen der Beiden komplett inkl. Wickelauflage neu einkleiden, da so viel daneben ging. Für mich ist daher ein hoher Bund enorm wichtig.
  • Die Windel wird gut vertragen und engt nicht ein.
  • Man kann die volle Windel an den Seiten aufreißen, alles Andere würde im Desaster enden
  • Bei Savannah hält die Windel am Tag als auch in der Nacht

Negativ fällt auf bzw. empfinde ich als nicht so gut

  • Die Windel verfügt zwar über einen Klebestreifen, mit dem sich die Windel in der Länge nach verschließen lässt, aber ich finde es praktischer eine Windel in der Breite zu schließen, so wie es bei den meisten Windeln der Fall ist. Vielleicht bin ich da altmodisch? Ich finde aber, die Windel ist dann wirklich dicht, und meine Hände bleiben sauber.
  • Ist der Babypo mal wund, und dass wird passieren, egal wie oft man cremt oder auch wickelt, benutze ich ganz gerne mal Heilwolle. Ich finde bei den „normalen“ Windeln kann man die Heilwolle viel besser fixieren. Bei den Höschenwindeln verrutscht sie ganz gerne beim Anziehen.
  • Ich bin es irgendwie gewohnt die Beiden liegend zu wickeln und finde man kann mit den normalen Windeln das Baby viel besser fixieren (damit es nicht strampelt). Es also anziehen. Bei den happy pants müssen die Füße erst einmal durch die entsprechende Öffnung. Ich kann euch sagen, wenn das Baby viel strampelt, ist das gar nicht so einfach. Wickelt man sein Baby jedoch im Sitzen, funktioniert das mit den Pants prima.
  • Bei Silas halten die Windeln nicht. Nach gut 2 1/2 Std. ist er bereits am Tag nass. Bisher hatte ich bei der Marke Pampers und Silas nie ein gutes Händchen bzw. ein trockenes Baby.

Mein großes Aber und abschließendes Fazit

Meine Zwillinge sind jetzt 10 Monate und ich finde die Höschenwindeln für größere Babys bzw. Kleinkinder geeigneter, wenn man z. B. nicht mehr so oft wickeln muss oder wenn man dabei ist, sein Baby ab einem gewissen Alter trocken zu bekommen. Da ist das super-praktisch. Höschenwindel kurz runter ziehen und auf das Töpfchen setzen oder aber im Sommer, am Strand etc. Also immer dann, wenn das Baby so wenig wie möglich trägt, ist die Windel im Stehen schnell angezogen. Wer sein Baby halb wickelt, so wie ich, hat keine Freude an den happy pants. Meistens tragen Savannah und Silas eine lange Hose oder Strumpfhose.

Gerade bei zwei Babys habe ich nicht die Zeit, die Hose oder auch Strumpfhose, jedes Mal vollständig auszuziehen. Ich ziehe die Hosenbeine also nur halb runter und lege die neue Windel um. Das geht super-schnell. Müsste ich der happy pants von Pampers eine Note geben. Wäre es wohl ein befriedigend, eben, weil Silas bei anderen Windelmarken trocken bleibt und ich bei den happy pants einfach nicht halb wickeln kann und mich der Klebestreifen beim sicheren Verschließen der Windeln nicht wirklich überzeugt. Es kann hier einfach noch was daneben gehen oder rauslaufen.

Kennt ihr die happy pants von Pampers oder nutzt ihr Höschenwindeln? Wie findet ihr sie? Welche ist eure Lieblingsmarke?

Eure

 

 

 

 

Das können wir bis heute alles – whoo-hoo

Draußen regnet es. Wir haben nun April und ich finde, dass sich dieser Monat in der Tat gewohnt sehr wechselhaft zeigt. 10 Monate sind Savannah und Silas nun alt. Es ist so schier unglaublich wie die Zeit davon rast. Bald feiern sie ihren ersten Geburtstag.

Savannah und Silas kamen als Frühchen sechs Wochen zu früh auf unsere Welt und wogen unter 2000 Gramm. Den ersten Lebensmonat verbrachten die Zwei im Krankenhaus. So zierlich und zerbrechlich.

Meine Gedanken in dieser Zeit waren oftmals tränenreich, ich fühlte mich machtlos als Mama und zugleich war alles so neu und so fremd für mich. Das war es auch für Savannah und Silas, die viel aufzuholen hatten. An dieser Stelle bin ich unglaublich stolz auf meine Kinder.

Das Beitragsbild mit sogenannten Meilenstein- oder auch einfach Babykarten empfand ich für diesen Post genau richtig. Ich muss allerdings sagen, dass die hier abgebildeten Karten natürlich nur einen groben Überblick zeigen. Vieles wird auf diesen Karten schlichtweg einfach nicht aufgeführt.

Das können wir bis heute alles – whoo-hoo aus der Sicht von Savannah und Silas

Ein kleiner Überblick unserer Entwicklung

Wir haben gelernt unsere Umwelt wahrzunehmen – mit allem was dazu gehört

Wir freuen uns, wenn Mama und Papa mit uns spielen und sprechen. Uns in die Arme nehmen und einfach immer für uns da sind. Oma und Opa sind toll und auch viele andere Menschen, die uns begegnen. Es ist lustig mitansehen, was mit ihren Gesichtern passiert, wenn sie mit uns sprechen :-). Wir fremdeln nicht.

Wir wissen wann Schlafenszeit ist

Die ersten drei Lebensmonate war alles noch etwas unorganisiert, aber eines Abends, da war Papa unterwegs, packte uns Mama einfach um 19:00 Uhr ins Bett. Mama konnte nicht ahnen, dass wir feste Regeln sehr lieben, und war erstaunt, dass wir sofort einschliefen. Irgendwann führte Mama den Mittagsschlaf ein, und auch das funktionierte fast reibungslos. Da hat sie richtig gestaunt. Wir haben drei Schlafphasen.

Abends gegen 18:30 werden wir müde, so dass wir uns freuen, dass es nicht lange dauert, bis uns Mama und/oder Papa in unser eigenes Bettchen tragen. Hier schlafen wir meistens durch bis ca. 05:00 Uhr. Wir glauben Mama und Papa wäre es wohl ganz Recht, wenn wir noch ein klein wenig länger schlafen würden. Das kommt vor, aber wir möchten die Welt entdecken, und obwohl wir meist noch müde sind, überwiegt die Freude auf unser Spielzeug. Ca. zwei Stunden nachdem wir gespielt haben schlafen wir meistens noch für ca. 20 Minuten, bevor wir dann gegen 12:00 Uhr unseren Mittagsschlaf haben.

Wir sind Flaschenkinder. Im Krankenhaus lehrte man uns aus der Flasche zu trinken. Es war wichtig, dass wir zunehmen und obwohl uns Mama zu Anfang Muttermilch gab, akzeptieren wir nie die Brust. Mama war darüber am Anfang sehr traurig, aber wir lieben unsere Mama, denn sie hat großen Anteil daran, dass wir heute an Gewicht und Größe alles aufgeholt haben. Oftmals wundern wir uns, dass andere Babys leichter oder kleiner sind als wir, und weniger können, obwohl sie keine Frühchen sind.

Wir essen wunderbar vom Löffel…na ja meistens. Momentan haben wir eine Phase, wo wir sehr gerne mit dem Essen spielen und es uns ins Gesicht schmieren. Mama schmiert uns ja auch ab und an etwas ins Gesicht. Davon wird die Haut wohl schön. Das sieht man deutlich bei Savannah. Vielleicht klappt das ja auch mit dem Essen, was Mama uns gibt? Hin und wieder essen wir einen Babykeks – klappt unserer Meinung nach prima, auch wenn Mama uns dann Krümelmonster nennt.

Wir können Mama und Papa sagen

Wir sagen auch noch da, bah und nee. Wenn ich, Savannah, etwas nicht oder nicht mehr möchte schüttle ich meinen Kopf und möchte damit nein sagen. Ich möchte z. B. kein Wasser trinken. Das gehört in die Milchnahrung!

Wir haben gelernt uns zu bewegen

Wir können schon lange unseren Kopf bewegen und schon lange herumtollen. Wir sind zwar Geschwister, aber wir haben auch schon bemerkt, dass wir uns unterschiedlich schnell entwickeln. Wahrscheinlich hat das die Natur bei Zwillingen so vorgesehen, denn Mama würde wahrscheinlich am Rad drehen, würden wir Beide durch die Wohnung krabbeln, uns überall hinstellen, die Schränke oder die Schubladen aufreißen etc. So viele Hände hat Mama ja gar nicht. Ich, Savannah, habe daher beschlossen, auf Mutter Natur zu hören, und der Zwilling zu sein, der gemütlicher und langsamer ist in allem. Ich fange jetzt erst einmal an zu robben. Eigentlich weiß ich, dass ich körperlich so stark bin, um so richtig zu krabbeln, aber mir geht es ja gut. Außerdem habe ich noch nicht alle Spielsachen erforscht.

Ich, Silas, muss eigentlich überall sein wo Mama ist. Ich liebe es mich an ihr hochzuziehen wenn sie in der Küche steht und dort Hausarbeiten verrichtet, wenn sie mit uns auf den Boden liegt, versuche ich auf sie hinaufzuklettern. Steht Mama am Wickeltisch und macht Savannah sauber, darf ich natürlich auch nicht fehlen. Ich flitze mittlerweile, Papa passt aber auf, die Treppen oben in unser Kinderzimmer hinauf. Ich beobachte viel und bin ein kleiner Entdecker.

Daher möchte ich immer die Schublade im Wohnzimmer öffnen. Wenn ich Mama so anschaue, weiß ich, dass sie das nicht möchte. Ihre Mimik zeigt es mir und sie tadelt mich und setzt mich dann immer weg. Da Mama am längeren Hebel sitzt, und ich Mama so lieb habe, höre ich immer öfter auf sie. Ich bekomme Lob, wenn ich die Schublade von mir aus wieder schließe und noch mehr, wenn ich die Schublade aus den Augen verliere. Da gerade oft das Wort „sitzen“ gefallen ist, möchte ich erwähnen, dass ich alleine sitzen kann.

Savannah sitzt auch, aber irgendwie muss man ihr dabei noch helfen. Alleine tut sie es noch nicht. Tja, ich bin halt ihr großer Bruder 🙂

Wir haben unsere ersten Zähne

und können damit schon ganz gut umgehen. Mama zeigt uns auch oft ihre Zähne und stellt Kaufbewegungen dar. Sie putzt sich auch oft die Zähne in unserem Beisein. Wir finden das lustig. Die Zahnbürste macht schöne Geräusche und hat ein blinkendes blaues Lichtlein. Wahrscheinlich möchte uns Mama nur zeigen, wie toll ihre Zahnbürste ist. Ich glaube, irgendwann haben wir das auch begriffen.

Was es noch über uns zu sagen gibt?

Wir lachen gerne und freuen uns wenn der andere da ist. Sind wir mal getrennt, dann vermissen wir aneinander. Seit ein paar Wochen spielen wir miteinander. Es ist schön, dass ich einen Zwilling habe. Wir haben einfach uns. Neues Spielzeug ist immer gerne willkommen. Nur ich, Silas, finde, dass das Spielzeug nicht immer Musik machen muss. Savannah bewegt sich dann immer zur Musik. Sie scheint wohl musikalisch zu sein und ist i. ü. auch eine Wasserratte. Mama und Papa gehen daher mit uns schwimmen.

Wir sind zwar noch so klein, aber es gab bisher Tage an denen waren wir launisch oder einfach schlecht drauf. Man nennt diese Tage wohl auch Phasen. Wir weinen nur dann, wenn wir wirklich etwas haben. Sind eigentlich pflegeleicht, auch wenn Mama alle Hände voll zu tun hat.

Wir freuen uns mit Mama und Papa die Welt zu erobern. Tatsächlich reisen Mama und Papa gerne.

An dieser Stelle liegen Savannah und Silas in ihren Betten. Es ist nach 19:00 Uhr und ich musste diesen Artikel in mehreren Etappen zu Ende schreiben, aber ich freue mich, dass es mir doch zeitnah gelungen ist, einen weiteren Post auf meinem Mamablog zu veröffentlichen.

Dir hat der Beitrag gefallen? Ich freue mich immer über Feedback und verrate mir dabei doch, was dein Kind schon alles kann.

In diesem Sinne…

Eure

Endlich eine schöne Babyhaut
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Meine Erfahrungen mit „Haut Ruhe“ von Eubos

In diesem Artikel geht es nicht um mich, sondern um die kleine Savannah. Ich kann euch nicht mehr sagen wann genau sich ihr Hautbild verschlechterte, aber ich meine es wäre zu Beginn der Beikostphase im Oktober gewesen, und damit auch zu Beginn der Heizperiode.

Die Gesichtspartie der kleinen Maus, hier spreche ich vor allen Dingen vom Wangenbereich, war ständig rot, trocken, gesprenkelt – man sah kleine feine Äderchen. Die Hautpartie schien nicht zu jucken oder sonst irgendwie zu stören. Savannah verhielt sich ganz normal und unsere Kinderärztin vermutete, dass sie z. B. auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagiere, der Speichelfluss vom Zahnen die Haut hier extrem belaste oder aber die trockene Heizungsluft hierfür verantwortlich sei. Sie verschrieb uns Linola Fettsalbe, die vor allen Dingen bei trockener, juckender und rissiger Haut wohl sehr gut helfen soll. Bei uns half die Creme nur bedingt.

An manchen Tagen war der Wangenbereich zwar weniger rot, aber dann verschlechtere sich das Hautbild hier wieder. Als Mama wünschte ich mir für mein Mädchen natürlich eine reine Gesichtshaut, aber dadurch dass Savannah eben noch ein Baby ist, wollte ich auch nicht experimentieren und verschiedene Cremes ausprobieren.

Vor wenigen Wochen stand unser erster Familienurlaub an, über den ich sehr bald berichten werde. Wir hatten 14 Tage Sonne satt bei rd. 30 Grad und bereits an Tag fünf konnte man bei Savannah beobachten, wie ihr Gesicht immer reiner wurde, bis sie ebenso wie ihr Bruder Silas eine richtig schöne Gesichtshaut bekam.

Zurück in Deutschland gab es dann den umgekehrten Fall. Es dauerte nur wenige Tage, da fing das Hautproblem im Wangenbereich erneut an. Ich war mir ziemlich sicher, dass es tatsächlich der trockenen Heizungsluft geschuldet sei trotz Luftbefeuchter in unserer Wohnung.

An dieser Stelle bedanke ich mich an einen wertvollen Tipp einer Apothekerin. Sie empfahl mir Haut Ruhe von der Fa. Eubos. Ihr Neffe würde sehr stark an Neurodermitis leiden und die Creme hätte ihm super geholfen. Die Creme selbst bestellte ich über Amazon. Ich wollte mir zunächst in Ruhe ein paar Bewertungen durchlesen – eben, weil ich nicht rumexperimentieren wollte.

Tja…und was soll ich sagen? Ich bin total begeistert. Die Creme hat alle meine Erwartungen übertroffen und sie wirkt super schnell. Savannah hat mittlerweile eine richtig schöne Haut. Ich creme ihren Wangenbereich immer morgens und abends mit Haut Ruhe ein. Also tatsächlich gezielt nur die gereizte Hautpartie.

Die Creme ist parfümfrei und nennt Inhaltsstoffe wie Nachtkerzenöl und Panthenol ihr eigen. Ich kann Haut Ruhe von Eubos jeder Mami nur ans Herz legen, die bei ihrem Kind eine gereizte Haut feststellt. Für 50 ml habe ich 8,65 Euro bezahlt und habe die Creme als Plus Produkt über Amazon in den Warenkorb gelegt. Dafür müsst ihr mit jeder von Amazon versandten Bestellung einen Gesamtwert von 20,00 Euro erreichen. Da ich ehrlich gesagt ein totaler Amazon Shopaholic bin war das mit dem Mindestbestellwert ein klacks :-).

Endlich eine schöne Babyhaut wie die Überschrift hier in diesem Beitrag so schön verspricht, kann ich am Ende dieses Artikels nur bestätigen und bin darüber sehr happy.

Einen kleinen Fehler gibt es hier dennoch. Nein, nicht im Text, sondern beim Beitragsbild. Es sind nicht die Patschehändchen von Savannah auf der Creme, sondern die von ihrem Bruder Silas :-). Ich hatte die Creme auf dem Tisch liegen, als ich sie fotografieren wollte, und Silas ist zur Zeit überall. Ja…der kleine Mann ist so richtig mobil geworden – auch dazu schreibe ich noch.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart und wenn ihr mögt berichtet doch einmal welche Creme euren Mäusen geholfen hat. Viele schwören ja tatsächlich auf natürliche Produkte, wie z. B. Kokosöl. Hier habe ich tatsächlich einmal kurz experimentiert…hat bei uns leider gar nicht geholfen.

Eure

 

 

 

Ein Vorher-Nachher Foto – ich hoffe man kann alles gut erkennen

 

 

 

Juhuuu endlich fieberfrei – was für eine Woche

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das neue Jahr in Sachen Gesundheit uns bisher nicht tatkräftig zur Seite steht. Erst Silas Mandelentzündung Anfang Januar, und dann ging es mir fast den ganzen Februar lang nicht gut. Es fing an mit starken Halsschmerzen. Länger als eine Woche hatte ich hier Probleme und hustete jeden Morgen zähen Schleim ab. Dann kam die Schnupfnase hinzu und allgemeines Unwohlsein. Schließlich bemerkte ich auch bei Savannah eine kleine Schnupfnase. Dem versuchte ich mit Engelwurzbalsam und Thymian Myrte Balsam entgegenzuwirken.

Ich selbst entdeckte dann an einem Morgen im Spiegel, dass meine Mandeln vereitert waren. Jackpot – und irgendwann hatte es dann auch Silas erwischt. Es fing an mit hohen Fieberschüben und äußerte sich im Krankheitsverlauf ähnlich wie im Januar, so dass mein Unterbewusstsein schon vorher eine Mandelentzündung diagnostizierte, bevor das letzte Wort hier seine Kinderärztin hatte. Wieder bekam Silas ein Antibiotikum. Drei Tage lang  hatte er hohes Fieber. Sein Allgemeinbefinden schien sich nicht zu bessern. Er wollte nichts trinken, obwohl das Antibiotikum schon längst etwas bewirkt haben musste. So ging es also noch einmal zum Kinderarzt und dieser stellte fest, dass sich Virusbläschen auf seine Mandeln gesetzt hatten, die natürlich sehr schmerzhaft waren. Der arme kleine Mann! Ein Mundgel, namens InfectoGingi, sollte ein wenig zur Linderung der Beschwerden beitragen, und ihm so die Schluckbewegungen erleichtern.

So ist das bei Zwillingen

Als Silas endlich fieberfrei war, und es ihm sichtlich besser ging, fieberte auf einmal Savannah. Sie hatte so wie Silas Fieberschübe und aus ihrer Schnupfnase war langsam eine Rotznase geworden. Laut Kinderarzt sollte die kleine Maus viel trinken und ein Nasenspray sollte für eine freie Nase sorgen. Tat es jedoch nicht. Das mit dem viel trinken war auch so eine Sache. Immer wieder hatte ich ihr in der Vergangenheit Wasser oder auch mal einen Kindertee angeboten, aber außer ihre Pre-Milch wollte sie nichts anderes trinken. Leider war das immer noch der Fall.  So hatte sich der fiese Schleim auch auf die Bronchien ausgeweitet. Es half nur noch Hustensaft. Ich war also wieder Mal mit einem Kind beim Arzt und erkannte die Vorzüge, wie wertvoll es doch ist, wenn der Kinderarzt seine Praxisräume auf der gleichen Straße hat, auf der man wohnt.

Savannah hatte auch einen richtig aufgeblähten Bauch und litt unter starken Bauchschmerzen. Da sie diese vor allen Dingen nachts sehr stark hatte, gab es an den darauffolgenden Tagen immer ein Carum Carvi Zäpfchen und in ihre Milch kam noch Espumisan. Das half gut und nach ein paar Tagen schrumpfte ihr Bäuchlein wieder zur Normalgröße und die Luft war sprichwörtlich raus. Emser Nasentropfen, die Savannah neu verschrieben wurden, halfen beim Abschwellen der Nasenschleimhaut und auch der Hustensaft zeigte Wirkung. Savannah ging es von Tag zu Tag besser und inzwischen sind beide Kinder wieder wohlauf und  auch meine Last und Sorgen der vergangenen Tage sind sprichwörtlich von der Schulter gefallen.

Tja….aber was soll ich sagen, wie es mir gesundheitlich als Mama geht? Am Sonntag bekam ich wieder starke Halsschmerzen und quäle mich seitdem tagsüber und auch in der Nacht mit den typischen Begleiterscheinungen einer Erkältung/Grippe herum. Am Montag ging es mir so schlecht, dass ich meinen Hausarzt aufsuchte, der mir ein starkes Antibiotika verschrieb. Wahrscheinlich meinte er es nur gut, da ich sagte, dass ich mir nicht leisten könne als Mama lange krank zu sein.

Dummerweise hat das Antibiotika so starke Nebenwirkungen, dass ich mich erst über Hitzewallungen wunderte, dann über plötzlich aufkommende Übelkeit fast unmittelbar nach der Einnahme, über Kopfschmerzen, Schwindel, über eine Art Taubheitsgefühl in den Ohren und heute beim Einkaufen hatte ich das Gefühl ich würde schweben und irgendwie kam ich mir selbst so unwirklich vor mit meinem unzähligen Gedanken im Kopf, die sich nicht mehr klar ordnen ließen.Ich glaube, so fühlt man sich auf Droge. Eigentlich müsste ich noch zwei Tage das Moxifloxacin einnehmen, aber ich glaube, ich lasse es lieber und mache stattdessen lieber Urlaub :-).

Tatsächlich geht es bald in unseren Familienurlaub nach Mallorca.

Eure

Silas sagt Mama und Papa – Ende 7 Monat

Die ersten Worte deines Kindes sind einfach nur schön

Heute komme ich endlich mal wieder zum Schreiben. Die letzten Tage waren eher so lala. Mir fehlt es an Energie, obwohl das wahrscheinlich normal ist. Welche Mama kennt diesen teils doch massiven Schlafentzug in den ersten Lebensmonaten der Kleinen wohl nicht?! Leider kann ich mittags auch nicht einschlafen, wenn die Beiden ihren Mittagsschlaf haben. Das hatte ich ja schon einmal erwähnt. Savannah ist in den letzten Tagen auch sehr weinerlich und dadurch sehr anstrengend.

Doch heute möchte ich mir einfach auch gerne die Zeit für diesen erfreulichen Post nehmen. Im Hintergrund schimpft klein Savannah etwas, was mich kurzweilig etwas aus dem Konzept bringt, aber auch das…sind wir Mamas ja gewohnt.

Heute vor einer Woche sprach Silas zum ersten Mal das Wort Mama aus. Ich stand angezogen in der Küche, als ich mich kurz verabschiedete, um schnell ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Als ich wieder nach Hause kam, sagte mein Mann zu mir, dass Silas die ganze Zeit weinerlich erst mammam gerufen habe und dann Mama. Ich hielt das erst für einen Scherz, vor allen Dingen als in den darauffolgenden Tagen kein Mama von ihm zu hören war. Stattdessen gab er am 28.01. pappap Töne von sich, aber am 30.01. sprach Silas die ersten Worte „Mama“ und „Papa“ ganz deutlich aus. Ich kann euch sagen….Was für ein schönes Gefühl.

Mein Mama-Herz hatte hier deutlich einen Sprung vor Freude gemacht, und ich konnte sogar sein Mama mittels Memo-Funktion auf dem iPhone verewigen. Das war soooo schön. Dabei hätte ich nicht geglaubt, dass Silas als erstes anfängt zu sprechen, da er auch motorisch viel weiter als Savannah ist, und bereits durch die Wohnung krabbelt. Savannah hingegen brabbelt dafür fast den ganzen Tag so vor sich hin, und man hört immer ein dadada. Von Silas kannte ich bisher nur ein rrrrrr, aber ich hatte ihn oft dabei beobachtet, dass, wenn ich zu ihm sprach, er genau meine Lippenbewegungen beobachtete. Generell ist Silas ein sehr neugieriges und aufmerksames Kind, und ich habe das Gefühl, dass er ganz genau weiß, was er da sagt. Bewege ich mich hier durch die Räume kommt er mir oft hinterher und sagt dann Mama. Mal etwas undeutlicher, und dann wieder sehr deutlich und klar.

Ach...es ist einfach ein so unbeschreibliches Gefühl und ich freue mich über jeden Meilenstein, den meine Beiden erklimmen.

Heute sind Savannah und Silas übrigens genau 8 Monate alt. Die Zeit rast so, dass ist so unglaublich. Wann hat euer Kind Mama oder Papa gesagt oder welche Worte kamen als erstes? Wie alt war es? Ich freue mich wenn ihr mir von diesem Meilenstein eures Kindes etwas erzählt.

Habt ein schönes Wochenende.

Eure

Babyflaschen im Thermomix sterilisieren – so einfach gehts

Sterilisiere die Babyflaschen doch im Thermomix

Ja das ist wirklich möglich! Du kannst Babyflaschen, Schnuller & co in deinem Thermomix sterilisieren und sparst hierbei Platz und schonst sogar deinen Geldbeutel. Voraussetzung ist natürlich, dass du über einen Thermomix verfügst, aber stehst du ggfls. vor der Entscheidung dir einen Thermomix zu kaufen, so kann dieser Post vielleicht bei der Überlegung nützlich sein. Mit dem Thermomix kannst Du spätestens mit Einführung der Beikost deines Babys sehr einfach und auch auf Vorrat Babykost zubereiten. Zudem kannst du auch wunderbar Gläschen/Babynahrung erwärmen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema, dem Sterilisieren von Babyflaschen. Als vor einigen Tagen unser Vaporisator von Nuk den Geist aufgab, stand ich vor der Überlegung was nun. Das Gerät, mit dem ich eigentlich zufrieden war, war gerade ein halbes Jahr alt, und die Twins inzwischen schon 7 Monat alt. Der Kundenservice von Amazon stellte mich vor zwei Alternativen. Das Gerät kostenfrei zurückzusenden und den vollen Betrag erstattet zu bekommen oder aber, da das Gerät derzeit nicht auf Lager sei, mit einer Ersatzlieferung bis ca. Mitte Januar zu warten. Mein Gedanke war hier, bis wann man eigentlich Babyflaschen sterilisieren muss. Gerade dann, wenn sich die Kinder in der oralen Phase befinden.

Wie oft hatte ich z. B. Silas in den letzten Tagen dabei erwischt, wie er unseren Fußboden mit seiner Zunge erkundete oder aber die Beine unserer Wohnzimmerstühle. Daher war mein Gedanke sofort, dass die Zeit des tägliche Sterilisieren von Babyflaschen für uns bald ein Ende haben dürfte, und wir spätestens auf Reisen damit aufhören. Dann konnte ich mich an irgendeinen Beitrag erinnern, in dem eine Mami vom Sterilisieren ihrer Babyflaschen mittels Thermomix schrieb, und für mich war klar, ich sende den Nuk Vaporisator dann doch zurück.

Eine kurze Anleitung, wie du im Thermomix die Babyflaschen sterilisierst

Das Steriliseren der Babyflaschen, Schnuller & co geht mit dem Thermomix äußerst simpel. Man fülle ca. 1/2 Liter (500 ml) Wasser in den Thermomix, dann hat man die Möglichkeit die kleinen Teile, wie z. B. Schnuller und Sauger in den Gareinsatz zu füllen und die Fläschchen in den Varoma, oder aber, so mache ich es, man füllt direkt alles in den Varoma. Du stellst dann den Thermomix auf die entsprechende Varoma-Funktion ein, wählst die Stufe 1 und das Zeitfenster setzt du auf 25 Minuten. Diese Angaben hatte mir auf Nachfrage auch Vorwerk so mitgeteilt. Bzgl. der Zeit denke ich aber, dass auch ein Zeitfenster von 10 – 15 Minuten voll o.k. ist. Es wird jedenfalls recht heiß und hier habe ich das Gefühl es entsteht mehr Hitze und Dampf als in meinem Nuk Vaporisator, der letztlich ohnehin den Geist aufgab.

Das für mich Praktische beim Sterilisieren mit dem Thermomix ist, dass wenn ich alle Teile in den Varomaaufsatz fülle, ich auch ganz schnell mal einen Schnuller entnehmen kann. Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich gerade alle Schnuller sterilisierte, und dass dann ausgerechnet der Schnulleralarm ausbrach.

Ich hoffe mit diesem Beitrag konnte ich dem ein oder anderen helfen, vor allen Dingen den Mamis, die bereits über einen Thermomix verfügen. Ihr benötigt in diesem Fall wirklich keinen extra Vaporisator. Wie gesagt ihr könnt auch Gläschen darin erwärmen und super einfach selbst Gemüsebreie etc. für euer Kind zubereiten.

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Eure